»Man spürt, dass Beatrix Gerstberger erlebt hat, wovon sie schreibt. Ein unterhaltsamer, kraftvoller Roman.« Brigitte. Das Wiedersehen mit den Hummerfrauen
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Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Tessa Mittelstaedt.
Details
Ein Wiedersehen mit den Hummerfrauen: Aufbrüche und Abschiede in Maine
Hummerjahre
Ein aufwühlender Familienroman über Schuld und Verzeihen und die Frage, ob die Liebe wirklich alle Verletzungen überdauern kann
MINA (47) reist gemeinsam mit ihrer Tochter Luca, ihrem schwerkranken Vater Richard und ihrer Mutter Judith zurück nach Eagle Island. Richard sehnt sich nach der Leichtigkeit vergangener Sommer an der Küste von Maine. Aber Mina kämpft mit gemischten Gefühlen, da sie dem Vater ihrer Tochter wiederbegegnen wird. Kann eine große Liebe, die gescheitert ist, je ein glückliches Ende finden?
JULIE (73) will sich nach dem Tod ihres Mannes Nat und ihrer besten Freundin Ann nicht mit dem Alleinsein abfinden. Sie beginnt, ihr Leben nach neuen Möglichkeiten abzutasten.
JUDITH (75) muss sich den Erinnerungen jenes Sommers stellen, der das Leben ihres Sohnes auf tragische Weise zerstört hat. Nun kann sie vor ihrer eigenen Schuld nicht länger davonlaufen.
Sie alle suchen auf ihre Weise nach dem Glück, der Liebe und dem Mut, das Richtige zu tun.
Ein grandioser Roman, der uns zeigt, wie der Blick in die Vergangenheit die Wunden unseres Lebens heilt
»Ein Hummer versteht sich besser aufs Loslassen als jeder Mensch.« Fischerweisheit aus Maine
Die Presse über ›Die Hummerfrauen‹:
»Der Sommer-Hit des Jahres.« Hamburger Abendblatt
»Schon der erste Satz führt ins Leseglück.« Brigitte
»Ein erfrischendes Leseerlebnis – ein vielgelobtes und vielgelesenes Buch.« Morgenpost
»Das alte Ferienhaus hatte sich zuerst fremd angefühlt. Es schien anders zu atmen als früher. Dann merkte Judith, dass der Salzgeruch immer noch in die Zimmer drang, dass das Haus sich immer noch in der Nacht dehnte und knackte und bei starkem Ostwind seufzen konnte. Und sie sah, dass der neu geschliffene Dielenboden immer noch leicht gesenkt war an den Stellen, über die man von der Küche zur Veranda lief. Ihre alten Pfade, die sie alle gegangen waren. Dieses Haus hatte viele Sommer lang alles von ihnen mitbekommen. Je länger sie wieder hier waren, desto mehr drangen die alten Erinnerungen und Geschichten durch die Ritzen.«
Bibliografische Daten
2. Auflage
Autor*innen
Beatrix Gerstberger
Beatrix Gerstberger ist freie Autorin für ›Brigitte‹, ›Stern‹ und ›Geo‹. Sie schrieb den Bestseller ›Keine Zeit zum Abschiednehmen‹ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen, als sie mehrere Monate in einem Fischerdorf in Maine lebte. Aus ihren Erinnerungen an diese Zeit entstand die Idee für den viel gelobten Roman ›Die Hummerfrauen‹, der monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand, und für ihr neues Buch ›Hummerjahre‹.
Pressematerialien
Leserstimmen
11 - 10 von 103 Leserstimme
Zum Abschalten
Ein sehr atmosphärischer und berührender Roman, der einen direkt an die Küste von Maine entführt. Im Mittelpunkt stehen Mina, ihre Tochter Luca und ihre Eltern, die gemeinsam nach Eagle Island zurückkehren. Dabei treffen nicht nur verschiedene Generationen aufeinander, sondern auch alte Erinnerungen, ungeklärte Gefühle und schmerzhafte Ereignisse aus der Vergangenheit.Besonders interessant fand ich, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Mina, ihre Mutter Judith und die 73-jährige Julie haben jeweils ihre ganz eigenen Geschichten, Wünsche und Sorgen. Es geht um Liebe, Verlust, Schuld, Verzeihen und die Frage, ob man sich auch nach vielen Jahren noch einmal neu im Leben orientieren kann.Die Atmosphäre von Maine wird dabei wunderschön eingefangen. Meer, Hummerboote, das alte Ferienhaus und die raue Küstenlandschaft geben der Geschichte einen ganz besonderen Rahmen. Gleichzeitig ist das Buch nicht nur eine klassische Familiengeschichte, sondern beschäftigt sich sehr menschlich damit, wie sehr uns vergangene Entscheidungen prägen und wie wichtig es sein kann, irgendwann loszulassen.
Band 3 Portal
Nach dem ich Band 3 gleich im Anschluss von Band 1 und 2 auf meinem PocketBook gelesen hatte war ich wirklich über den Ideenreichtum der Autorin Susann Blum überrascht. Band 1 fing leicht an, die Geschichte machte einen Bogen in Band 2 und dann kommt der große Knall im letzten Band. Das hat die Autorin sehr gut gemacht. Ich wurde immer wieder überrascht bei neuen Wendung bzw. Ereignisse. Es machte richtig Spaß dann die ganzen Puzzleteile zusammenzubringen. Tolles Finale, liebenswerte Protagonisten, interessante Story. Es kamen immer wieder überraschende Kehrtwenden, die mich als Leser wieder an die Geschichte fesselten. Es soll gesagt sein, dass es dann doch noch 2 erwachsene Personen gibt, die den Kindern durch die Geschichte helfen. Ganz allein müssen sie die Abenteuer nicht bestehen. Freundschaft, Grenzen überwinden und Willensstärke sind wichtige Eckpunkt der gesamten Reihe.
Zurück auf Eagle Island – und bitte bleiben
Ich habe mich ehrlich gesagt ziemlich gefreut, wieder nach Eagle Island zu kommen. „Die Hummerfrauen“ hatte ich schon gelesen und mochte gerade diese Mischung aus rauer Küste, Familiengeschichten und Figuren, die nicht immer alles im Griff haben. „Hummerjahre“ hat für mich genau dieses Gefühl wieder eingefangen.Ich mag, dass hier nicht alles glatt und schön erzählt wird. Die Figuren bringen ihre Vergangenheit mit, treffen nicht immer die richtigen Entscheidungen und müssen sich mit Dingen auseinandersetzen, die man eben nicht einfach abhaken kann. Dazu Maine, das Meer und diese ganz eigene Atmosphäre – für mich eine Kombination, in der ich beim Lesen schnell verschwinde.Ich war jedenfalls viel zu schnell wieder mitten in der Geschichte und hätte danach durchaus noch ein bisschen auf Eagle Island bleiben können. Deshalb hoffe ich sehr, dass „Hummerjahre“ nicht das letzte Kapitel war. Ich wäre bei einem dritten Band definitiv wieder dabei.
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Willkommen zurück in Maine!
Hier wurde Beatrix Gerstberger zu ihren Romanen über die Hummerfrauen inspiriert
Maine liegt in der nordöstlichsten Ecke der USA, da wo es nicht mehr weitergeht, es sei denn, man will nach Kanada. Es gibt dort riesige Wälder, ein paar beeindruckende Berge, den Acadia National Park, eine zerklüftete, endlos lange felsige Küste mit Bilderbuchdörfern, eiskaltes Atlantikwasser und 3000 Inseln. Maine ist bekannt für seine wilden Blaubeeren, die strahlendweißen Leuchttürme – und natürlich für seinen Hummer. Von ihm lebt auch heute noch ein Großteil der Küstenbevölkerung, er gilt als der schmackhafteste der Welt und wird überall in Buden am Straßenrand angeboten. Warnung an Touristen: Die Menschen in diesem Bundesstaat nehmen kein Blatt vor den Mund und sprechen mit einem nur ihnen verständlichen einzigartigen Akzent. Was man hier unbedingt machen sollte: einen Ausflug mit einem der historischen Windjammer in der Hafenstadt Camden, das jährliche Hummerfestival in Rockland besuchen und schließlich ein paar Tage auf Monhegan Island verbringen – wegen des ganz besonderen Lichts lange Zeit ein beliebtes Ziel für Maler und andere Künstler.