»Man spürt, dass Beatrix Gerstberger erlebt hat, wovon sie schreibt. Ein unterhaltsamer, kraftvoller Roman.« Brigitte. Das Wiedersehen mit den Hummerfrauen
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Ungekürztes Hörbuch, gelesen von Tessa Mittelstaedt.
Hummerjahre
Ein aufwühlender Familienroman über Schuld und Verzeihen und die Frage, ob die Liebe wirklich alle Verletzungen überdauern kann
MINA (47) reist gemeinsam mit ihrer Tochter Luca, ihrem schwerkranken Vater Richard und ihrer Mutter Judith zurück nach Eagle Island. Richard sehnt sich nach der Leichtigkeit vergangener Sommer an der Küste von Maine. Aber Mina kämpft mit gemischten Gefühlen, da sie dem Vater ihrer Tochter wiederbegegnen wird. Kann eine große Liebe, die gescheitert ist, je ein glückliches Ende finden?
JULIE (73) will sich nach dem Tod ihres Mannes Nat und ihrer besten Freundin Ann nicht mit dem Alleinsein abfinden. Sie beginnt, ihr Leben nach neuen Möglichkeiten abzutasten.
JUDITH (75) muss sich den Erinnerungen jenes Sommers stellen, der das Leben ihres Sohnes auf tragische Weise zerstört hat. Nun kann sie vor ihrer eigenen Schuld nicht länger davonlaufen.
Sie alle suchen auf ihre Weise nach dem Glück, der Liebe und dem Mut, das Richtige zu tun.
Ein grandioser Roman, der uns zeigt, wie der Blick in die Vergangenheit die Wunden unseres Lebens heilt
»Ein Hummer versteht sich besser aufs Loslassen als jeder Mensch.« Fischerweisheit aus Maine
Die Presse über ›Die Hummerfrauen‹:
»Der Sommer-Hit des Jahres.« Hamburger Abendblatt
»Schon der erste Satz führt ins Leseglück.« Brigitte
»Ein erfrischendes Leseerlebnis – ein vielgelobtes und vielgelesenes Buch.« Morgenpost
»Das alte Ferienhaus hatte sich zuerst fremd angefühlt. Es schien anders zu atmen als früher. Dann merkte Judith, dass der Salzgeruch immer noch in die Zimmer drang, dass das Haus sich immer noch in der Nacht dehnte und knackte und bei starkem Ostwind seufzen konnte. Und sie sah, dass der neu geschliffene Dielenboden immer noch leicht gesenkt war an den Stellen, über die man von der Küche zur Veranda lief. Ihre alten Pfade, die sie alle gegangen waren. Dieses Haus hatte viele Sommer lang alles von ihnen mitbekommen. Je länger sie wieder hier waren, desto mehr drangen die alten Erinnerungen und Geschichten durch die Ritzen.«
Bibliografische Daten
1. Auflage
Beatrix Gerstberger
Beatrix Gerstberger ist freie Autorin für ›Brigitte‹, ›Stern‹ und ›Geo‹. Sie schrieb den Bestseller ›Keine Zeit zum Abschiednehmen‹ über den frühen Tod ihres Partners und die Geschichten von weiteren jungen Witwen, als sie mehrere Monate in einem Fischerdorf in Maine lebte. Aus ihren Erinnerungen an diese Zeit entstand die Idee für den viel gelobten Roman ›Die Hummerfrauen‹, der monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand, und für ihr neues Buch ›Hummerjahre‹.
3 - 10 von 84 Leserstimme
Tolle Fortsetzung!
Hach, das war schön. Die Rückkehr zu den Hummerfrauen hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere wirken so echt und nah, mit all ihren Fehlern und Kanten. Mina z.B., die ich eigentlich mochte, hat mich dieses Mal mit ihrem Egoismus erneut (und umso mehr) geärgert. Aber das war gerade gut. Menschen sind nicht schwarz und weiß, wir haben Fehler und das hat die Autorin gut dargestellt. Judith z.B. ist mir immer noch kein sehr sympathischer Mensch, aber einige Stellen im Buch haben mich sie besser verstehen lassen - sie wirkte weicher und die Infos über ihre Vergangenheit haben geholfen, sich diesem schroffen Charakter näher zu fühlen. Ann und Julie sind einfach großartig. Die Freundschaft zwischen Julie und Linda war überraschend, aber deswegen umso schöner. Und dann ist da natürlich das Geheimnis, das sich bereits in Band 1 angekündigt hat. Ich finde, es war gut in die Geschichte eingebettet, hat nicht zu viel Platz eingenommen, aber ist gebührend gewürdigt worden.Zuletzt noch ein Kommentar zum Schreibstil, der wieder wunderschön war. Die Autorin schafft es, die wilde Natur der Insel, das Meer lebendig werden zu lassen. Klare Leseempfehlung!
Sehr gutes Buch
Das Buch „Hummerjahre“ ist ein Roman von Beatrix Gerstenberger. Es ist die Fortsetzung von dem Buch „Hummerfrauen“ und spielt größtenteils in der wunderschönen Küstenlandschaft von Main auf Eagle Island.Der Klapppentext macht gespannt darauf, die ganze Geschichte zu lesen .Ich finde man sollte das 1. Buch der Geschichte , „Hummerfrauen“ vorher gelesen haben ,dass man die Figuren schon kennt, sonst versteht man die Zusammenhänge schlecht.Das Cover gefällt mir auch sehr gut, vor allem, weil Mr.Darcy ,ein Hummer, der in dieser Geschichte eine ganz besondere Rolle spielt, auch seinen Platz bekommen hat.Es ist eine bewegende Geschichte über Familie, Freundschaft,Liebe,Verlust und Vergangenheit.Im Mittelpunkt stehen mehrere Frauen aus verschiedenen Generationen.Mina reist mit ihrer Tochter Luca und ihren Eltern Richard und Judith zurück nach Eagle Island. Ihr Schwerkranker Vater Richard hat den Wunsch , noch einmal an den Ort ,wo die Familie frühere Sommer verbracht hat, zurückzukehren und dort noch einmal Zeit zu verbringen.Für Mina ist es nicht einfach zurückzukehren, sie trifft dort auf ihre Vergangenheit und ihre große Liebe und muss nun endlich eine Entscheidung treffen. Auch ihre Mutter Judith und die Mutter von Sam, ihrer großen Liebe, kämpfen mit der Vergangenheit, mit Verlusten und der Frage, wie man mit den schwierigen Erlebnissen weiter leben kann.Mir hat an dem Buch besonders gefallen, dass die Figuren sehr unterschiedlich sind und alle ihre eigenen Probleme und Gefühle haben.Die Geschichte wirkt lebendig und ist auch sehr emotional.Die Landschaft, das Meer und das Leben werden sehr gut beschrieben, man kann sich alles sehr gut vorstellen. Gleichzeitig geht es um ernste Themen wie Trauer, Schuld, Verletzungen, Verzeihen und Neubeginn.Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und fließend.Ich kann das Buch „Hummerjahre“ weiterempfehlen, vor allem Leserinnen und Lesern, die sich für Familiengeschichten und emotionale Themen interessieren.Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen.
Ein magischer Ort
Auch der 2. Teil ist gelungen, wenn auch etwas viel aus dem ersten wiederholt wird. Man kann sich mit diesem Buch erneut nach Maine träumen und würde am Liebsten gerne selbst dort sein und Hummer fischen, essen und das Meer genießen. Die kleine Insel Eagle Island ist der Ort an dem sich alles abspielt und das Leben vieler Menschen aufeinandertrifft die sehr verschieden und auch schwierig sind. Mina und ihre Tochter Luca wohnen in Seattle und kommen wieder zurück an den Geburtsort von Luca. Ihre enge Freundin Julie wartet dort und sogar ihre Mutter Judith möchte ihre Tochter und ihre Enkelin näher kennenlernen. Ich würde auf jeden Fall vorher den ersten Teil lesen. Für mich sind beide Bücher zwar nicht das Highlight des Jahres, aber dennoch tiefgreifend und sehr gut geschrieben. Man kann sich nicht mit allen Charakteren direkt anfreunden, aber das kommt mit der Zeit. Das Cover ist auch einfach schön und passend.
Vier Frauen, vier Geschichten
Wieder tauchen wir ein in das Leben der Hummerfrauen in Maine. Wir erleben die verschiedenen Frauen und ihre Geschichten durch die Zeit bis jetzt. Jede hat ihr Päckchen zu tragen. Jede steht an einem persönlichen Wendepunkt ihres Lebens.Die Autorin konnte die raue Atmosphäre an der Küste sehr gut einfangen und weiter geben. Die verschiedenen Kapitel sind jeweils aus der Perspektive einer Frau gewidmet. Ihre Gedanken und Erlebnisse. Die Vergangenheit mit Jahreszahl versehen. Man wusste immer wo man war.Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.Das Cover fand ich sehr passend zum Inhalt, ähnlich wie Band 1 einfach in anderen Farben. Auch die Haptik finde ich erwähnenswert. Der Schutzumschlag ist sehr fein in der Hand und auch die Seiten sind aus einem hochwertigen Papier. Wer den ersten Band schon gelesen hat sollte auch Band zwei noch lesen. Vieles wird noch aufgeklärt oder geht einfach weiter.Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiter empfehlen.
Eine emotionale Reise nach Eagle Island
In dem Buch „Hummerjahre" von Beatrix Gerstberger geht es um das Leben auf Eagle Island und um die Geschichten von Julie, Mina, Judith, Ann und den anderen Bewohnern der Insel. Dabei geht es um Familie, Verlust, Trauer, Freundschaft und vor allem um Zusammenhalt. Die verschiedenen Geschichten und Schicksale der Charaktere werden dabei immer mehr miteinander verbunden.Am Anfang hatte ich allerdings etwas Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Da ich den ersten Band Die Hummerfrauen" nicht gelesen habe, musste ich mich erst einmal an die vielen Charaktere gewöhnen und verstehen, wer mit wem zusammenhängt. Dadurch war der Einstieg für mich etwas schwierig, aber nach und nach wurde es besser und ich war dann immer mehr in der Geschichte drin.Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen, weil sich das Buch trotz der vielen Details angenehm lesen lässt. Besonders die Beschreibungen von Eagle Island fand ich toll. Die Landschaft und das Leben auf der Insel wurden so bildlich beschrieben, dass ich beim Lesen direkt alles vor Augen hatte. Man konnte die Atmosphäre richtig spüren.Auch das Cover und die Gestaltung des Buches gefallen mir sehr gut. Besonders schön fand ich, dass nicht nur der Schutzumschlag, sondern auch der eigentliche Buchdeckel darunter gestaltet ist. Die Karte am Ende fand ich ebenfalls eine schöne Ergänzung.Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Julie und Ann mochte ich besonders gerne, aber auch Mina und Judith fand ich interessant und ihre Geschichten haben mich teilweise sehr berührt. Ich fand es schön, dass hier so unterschiedliche Frauen im Mittelpunkt stehen und gezeigt wird, wie wichtig Freundschaften und Zusammenhalt sein können.Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Auch wenn ich am Anfang etwas gebraucht habe, konnte mich die Geschichte danach immer mehr mitnehmen. Besonders die Atmosphäre und die starken Frauenfiguren sind mir im Gedächtnis geblieben.Ich würde „Hummerjahre" allen empfehlen, die gerne emotionale Familiengeschichten mit starken Charakteren und einer besonderen Atmosphäre lesen.
Bewegend
Wie schon der erste Band „Hummerfrauen“ hat mir auch dieser Roman sehr gut gefallen. Die Figuren sind vielschichtige Charaktere, in die man sich hineinversetzen kann, mit denen man leidet, hofft, bangt und sich freut. Die Handlung spielt wieder auf Stone Island und Umgebung, an der Küste von Maine, und das Leben der Bevölkerung wird sehr eindrücklich und umfassend beschrieben. Obwohl ich das Buch, das auch sprachlich ansprechend ist, wirklich ausgesprochen gerne gelesen habe, gibt es doch kleine Kritikpunkte aus meiner Sicht: Manche Dinge entwickeln sich doch allzu sehr zum Guten, so dass es teilweise ein bisschen übertrieben wirkt. Auch die in den Roman eingebauten zahlreichen Erklärungen für all diejenigen, die den ersten Band nicht gelesen haben, wirken manchmal ein bisschen störend für Leserinnen und Leser, die mit der Handlung des ersten Bands vertraut sind. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch aus meiner Sicht durchaus empfehlenswert und ich werde auch den nächsten Band - falls es einen gibt - sehr gerne lesen.
Eine Geschichte über Familie, Vergangenheit und den Mut, man selbst zu sein
„Hummerjahre“ von Beatrix Gerstberger ist kein Roman, den man mal eben in wenigen Sätzen zusammenfassen kann. Zu viele Lebensgeschichten, Beziehungen und vergangene Ereignisse sind miteinander verwoben. Genau das macht für mich aber auch den Reiz der Geschichte aus.Im Mittelpunkt stehen zwei Familien und Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit ihnen verbunden sind. Im Sommer treffen sie auf einer Insel zusammen, auf der viele Bewohner vom Hummerfang leben. Sie alle verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die von einem großen Geheimnis überschattet wird.Eine der zentralen Figuren ist Mina, die nach langer Zeit gemeinsam mit ihrer Tochter und ihren Eltern auf die Insel zurückkehrt. Dort trifft sie auch auf ihre Jugendliebe Sam, den Vater ihrer Tochter. Gleichzeitig wird die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter Judith thematisiert. Judith hatte immer andere Vorstellungen davon, wie Mina sein sollte, und so trägt auch diese Beziehung viele ungelöste Konflikte mit sich. Daneben gibt es weitere Figuren und Handlungsstränge, die teilweise in der Vergangenheit spielen und sich nach und nach zu einem großen Ganzen verbinden.Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive verschiedener handelnder Personen. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich gerade am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren zuzuordnen. Da es sich offenbar um den zweiten Teil handelt und ich den ersten Band nicht kenne, fehlten mir hier teilweise die Zusammenhänge. Sobald ich mich jedoch eingefunden hatte, hat mich die Geschichte wirklich gefesselt.Besonders die Figuren haben mich überzeugt. Jeder von ihnen trägt sein eigenes Päckchen und viele haben ihre Ecken, Kanten und ganz eigenen Eigenheiten. Manche wirken zunächst vielleicht etwas merkwürdig, aber je besser man sie kennenlernt, desto verständlicher werden ihre Handlungen. Besonders schön fand ich, dass die Figuren sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln. Sie lernen aus ihrer Vergangenheit, lösen sich von altem Schmerz und treffen Entscheidungen, die sie lange vor sich hergeschoben haben.Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Beatrix Gerstberger schreibt sehr bildlich und schafft es gleichzeitig, die Gefühle ihrer Figuren greifbar zu machen. Für mich standen deshalb weniger die Spannung oder die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern vielmehr die Emotionen und die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Trotzdem wollte ich unbedingt erfahren, welches Geheimnis sich hinter Judith verbirgt.Das Buch hat mich außerdem zum Nachdenken gebracht. Eine Botschaft, die für mich besonders heraussticht, ist die Frage, wie sehr wir unser Leben danach ausrichten, was andere von uns erwarten – und wie wichtig es ist, irgendwann den Mut zu finden, einfach man selbst zu sein.„Hummerjahre“ ist für mich keine klassische Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Roman über Familie, Freundschaft, alte Wunden und die Frage, wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen. Wer gerne tiefgründige Geschichten liest, bei denen die Entwicklung der Figuren und ihre Gefühle im Mittelpunkt stehen, dem kann ich das Buch empfehlen.Mich hat die Geschichte berührt und noch eine Weile beschäftigt. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen.
Diese Inselwelt lässt einen nicht los
Nachdem ich den ersten und zweiten Band direkt hintereinander gelesen habe, konnte ich mich sofort wieder in die Geschichte hineinfinden. Hummerjahre schließt nahtlos an und hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Band. Die Geschichte spielt in Vergangenheit und Gegenwart und gewinnt dadurch noch einmal an Tiefe.Der Schreibstil hat mich wieder begeistert. Er umhüllt einen und lässt einen beim Lesen fast glauben, selbst auf den einzelnen Inseln zu sein. An manchen Stellen hatte die Geschichte für mich sogar etwas Poetisches.Besonders die Figuren haben es mir angetan. Jede hat ihre ganz eigenen Eigenheiten und Besonderheiten, die wunderbar herausgearbeitet sind. Gleichzeitig merkt man, wie sehr sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt haben. Einige haben mich überrascht, andere habe ich richtig ins Herz geschlossen. Ihre Gefühle und Handlungen wirken dabei authentisch und nachvollziehbar.Der rote Faden bleibt stets erhalten und zwischendurch finden sich kluge Sätze, die noch lange nachwirken. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man ohne den ersten Band gut in die Geschichte hineinfindet.Für mich ist es ein passender Abschluss, auch wenn ich diese Welt gerne noch ein drittes Mal besuchen würde. Gerade die dritte Generation hätte bestimmt noch einiges zu erzählen.
Ein Sommer der Entscheidungen
Als ich las, dass es eine Fortsetzung zu den Hummerfrauen geben wird, war mein erster Gedanke, ob wohl Mister Darsy noch dabei ist. Ein blauer Hummer als Hsustier, das war einprägsam. Auch das Cover passt gut zum Vorgängerband.Beatrix Gerstberger knüft geschickt an Hummerfrauen an, obwohl zwischenzeitlich Jahre vergangen sind. Auf Eagle Island lebt noch die nun verwitwete Hummerfischerin Julie. In Seattle leben Mina mit ihrer Tochter Luca, inzwischen 17 Jahre alt. Luca möchte auf die Insel, Sam und ihren Großvater besser kennen lernen. Auch Mina's Eltern Richard und Judith werden den Sommer noch einmal dort verbringen. Und so beschließt Mina mitzugehen, um gegebenenfalls Luca zur Seite stehen zu können. Ein Sommer voller Erinnerungen und Entscheidungen beginnt. Vor dem Ende des Sommers liegen herrlich leichte und gleichzeitig schwere Wochen. Natürlich kommen auch die Hummerfischerei und Mr. Darcy nicht zu kurz.Kaum begonnen habe ich bereits wieder das Meeresfeeling gespürt, Sonne, Wind, Wellen Frühling. Es gelingt der Autorin anschaulich die Landschaft zu beschreiben. Dies ist eine große Stärke von Beatric Gerstenbergen. Sie erzählt erneut wortgewandt, farbenfroh und intensiv. Es ist, wie im vertrauten Urlaubsort anzukommen und dort weiter machen, wo man im Herbst aufgehört hat. Alles ist vertraut genug um sofort hineintauchen zu können. Man begleitet die Protagonisten über die Insel mit deren wundervoller Natur, erlebt Tage auf See, Sonnenschein und Unwetter. Das alles beschreibt die Autorin mit großer Leichtigkeig und schönen Bildern. Doch auch die Protagonisten sind gut beschrieben. Man liest von Veränderungen, Entwicklungen und begleitet bei schwierigen Lebensentscheidungen, nachvollziehbar, innig, tiefgehend. Man spürt, wie sich Charaktere weiter entwickeln und reifen. Nicht jeder ist so tiefgründig beschrieben wie die Hauptprotagonisten, nicht jede Entscheidung kann man bis ins letzte nachvollziehen, aber das ist auch nicht nötig, denn insgesamt ergibt sich ein stimmiges Bild, das mich zufrieden zurück ließ. Auch wenn man die Vorgeschichte nicht kennt, gibt es ausreichend rückblickende Erinnerungen um alles wichtige zu erfahren. Diese sind so gut eingefügt, dass sie denjenigen, der Vorkenntnisse besitzt nicht stören.Mir hat dieses Buch einige schöne, entspannte Lesestunden geschenkt. Beatrix Gerstbergers Schreibstil hat mir gefallen und daher kann ich allen, die bereits Die Hummerfrauen gelesen haben, empfehlen, auch zu diesem Buch zu greifen, denn hiermit rundet die Autorin die Geschichte prima ab. Natürlich kann man auch ohne Die Hummerfrauen zu kennen, viel Freude an diesem Buch haben. Mir selbst hat dieser zweite Teil sogar besser gefallen.
Jahre später
Wer die "Hummerfrauen" gelesen hat und wissen möchte wie es weitergeht, der kann sich hier auf eine schöne Fortsetzung freuen.Der zweite Band schließt direkt an den ersten an und führt die Geschichte um die Hummerfrauen an der rauen Küste Mains weiter.Es geht m Abschied und Neuanfang, Verlust und Trauer, und die Autorin nimmt einen wieder direkt mit. Dank ihres einnehmenden Schreibstils fühlt man sich wie ein stiller Beobachter und ist ganz nah am Geschehen dabei.Es fand es sehr aufregend, die Frauen wieder ein Stück ihres Weges zu begleiten und mitzuerleben, was ihnen die Zeit, die vergangenen Jahre, gebracht oder genommen hat.Gefühlvoll und authentisch werden die Zeit, der Ort, die Menschen beschrieben, so dass man auch einen Blick auf die Gesellschaft werfen kann und einen Eindruck davon bekommt, inwiefern soziale und äußere Faktoren eine entscheidende Rolle im Leben aller spielen.Eine Dilogie, die unterhält und nachhallt.
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Willkommen zurück in Maine!
Hier wurde Beatrix Gerstberger zu ihren Romanen über die Hummerfrauen inspiriert
Maine liegt in der nordöstlichsten Ecke der USA, da wo es nicht mehr weitergeht, es sei denn, man will nach Kanada. Es gibt dort riesige Wälder, ein paar beeindruckende Berge, den Acadia National Park, eine zerklüftete, endlos lange felsige Küste mit Bilderbuchdörfern, eiskaltes Atlantikwasser und 3000 Inseln. Maine ist bekannt für seine wilden Blaubeeren, die strahlendweißen Leuchttürme – und natürlich für seinen Hummer. Von ihm lebt auch heute noch ein Großteil der Küstenbevölkerung, er gilt als der schmackhafteste der Welt und wird überall in Buden am Straßenrand angeboten. Warnung an Touristen: Die Menschen in diesem Bundesstaat nehmen kein Blatt vor den Mund und sprechen mit einem nur ihnen verständlichen einzigartigen Akzent. Was man hier unbedingt machen sollte: einen Ausflug mit einem der historischen Windjammer in der Hafenstadt Camden, das jährliche Hummerfestival in Rockland besuchen und schließlich ein paar Tage auf Monhegan Island verbringen – wegen des ganz besonderen Lichts lange Zeit ein beliebtes Ziel für Maler und andere Künstler.
Ihre Auszeit mit den Hummerfrauen
Machen Sie mit und gewinnen Sie Ihre »Auszeit mit den Hummerfrauen«-Wohlfühlpreise
In ›Hummerjahre‹ kehren wir zurück an die Küste von Maine nach Stone Harbor und auf Eagle Island. Wir treffen Julie wieder, die nach schweren Verlusten einen Weg aus der Einsamkeit sucht. Mina lebt inzwischen mit ihrer Familie in Seattle, doch die Vergangenheit lässt sie nicht ganz los. Und Luca steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden – mit dem starken Wunsch, dorthin zurückzukehren, wo alles begonnen hat.
Um die Rückkehr nach Eagle Island gebührend zu feiern, verlosen wir folgende Wohlfühlpakete:
- Hauptpreis: 2x eine WellCard im Wert von 250 € sowie ein Exemplar von ›Hummerjahre‹ (Hardcover) und ein Exemplar von ›Die Hummerfrauen‹ (Taschenbuch)
- Nebenpreis: 3x ein Hummerfrauen-Schal sowie ein Exemplar von ›Hummerjahre‹ (Hardcover) und ein Exemplar von ›Die Hummerfrauen‹ (Taschenbuch)
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Welche Figur aus der ›Hummerfrauen‹-Welt würden Sie gern einen Tag begleiten – und wohin würde es Sie führen: aufs Meer, nach Eagle Island oder nach Stone Harbor?
Das Gewinnspiel endet am 30. September um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.