Ich bau mir 'ne Welt, die Männern nicht gefällt
Eine Frau. Eine Baustelle. Ein brennendes Patriarchat.
Ein unterhaltsamer und humorvoller Blick auf patriarchale Strukturen
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Details
Ich bau mir 'ne Welt, die Männern nicht gefällt
Eine junge Frau saniert ihr Haus – und alle Männer flippen aus
Kurz nach dem Kauf ihres sanierungsbedürftigen Hauses klemmt Cindy ihr komplett verdrecktes Handy zwischen Red-Bull-Dose und Baustellenchaos, drückt auf „Aufnehmen“ und fängt an zu reden. Heute schauen ihr dabei über eine Million Menschen zu.
Womit sie damals nicht gerechnet hat? Kaum greift eine Frau selbst zur Bohrmaschine, scheinen erstaunlich viele Männer Schnappatmung zu bekommen. Seitdem prasseln täglich herablassende Kritik, Hass und eine ganz besondere Sorte Männlichkeit, die sich akut bedroht fühlt, auf Cindy ein. Mit trockenem Humor und klarer Kante erzählt Cindy, wie Frauen klein gemacht werden, sobald sie sich Raum nehmen: auf der Baustelle, am Familientisch, im ganz normalen Mutter-Alltag. Und warum „einfach machen“ manchmal das Radikalste ist, was du tun kannst.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Cindy-Adriana Speich
Cindy-Adriana Speich, gelernte Friseurin und zweifache Mutter, rettete gemeinsam mit ihrem Mann eine Abrissbude – ohne handwerkliche Vorkenntnisse, aber mit Mut und der klaren Entscheidung, einfach anzufangen. Schnell wurde klar: Das Haus war nicht die einzige Baustelle. Eine Frau mit Werkzeug provoziert und zeigt, wie hartnäckig alte Rollenbilder noch sind. Dem Hass, der ihr entgegenschlägt, begegnet sie mit Humor. Mit ihrem ungeschönten Content und ihrer Baustellen-Comedy begeistert sie mittlerweile über eine Million Menschen.
Pressematerialien
Leserstimmen
5 - 10 von 42 Leserstimme
Wie sehr eine Hausrenovierung manche Menschen doch stören kann...
Kennengelernt habe ich Cindy wie viele andere auch über ihre Videos und war daher sehr gespannt, als ich gesehen habe, dass sie ein Buch geschrieben hat. Das provokative Cover und der Titel haben für mich bereits sehr deutlich gemacht, dass wir ein Buch mit viel Provokation, Wut und Sarkasmus erhalten. Das Buch ist in verschiedene Kapitel unterteilt, die alle mit eigenen Anekdoten beginnen und meist in generellen Erklärungen des Patriarchats mündet. Ich fand den Inhalt irrsinnig – dass einem so viel hass entgegenschlägt, für einfache Renovationsvideos kann ich kaum glauben. Die Einbettung in den Ort und den Zusammenhang ins politische fand ich sehr gelungen erklärt und die Danksagung an die Deutsche Bahn hat das Buch sehr gut abgerundet. Teilweise wirkte es für mich wie eine etwas willkürliche Aneinanderreihung von Geschichten, aber insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich bewundere den Mut von Cindy und ihre Ehrlichkeit.Direkt begonnen habe ich es sehr zügig lesen können. Die Wortwahl war ein Mix aus einfach und immer wieder etwas höher gestochen, was allerdings für mich sehr gut zum Lesen war. Ich habe sehr zügig in einen guten Lesefluss gefunden und habe das Buch als angenehm und locker zu lesen empfunden. Es findet sich sehr viel trockener Humor, Sarkasmus und viel Provokation im Buch, was für mich für ein unterhaltsames Leseerlebnis gesorgt hat. Das hatte ich bei diesem, für mich etwas frustrierenden Thema, nicht erwartet. Genauso wenig hatte ich erwartet, dass ich mehrfach laut lachen musste. Definitiv eine klare Leseempfehlung!
Direkt & authentisch
Ich mag Cindys direkte & authentische Art. ❤Sie schreibt herrlich ehrlich, schön "schnodderig" und sie sagt, was sie denkt, egal ob es Thorsten oder Günther gefällt. Ich war so gespannt auf das Buch, dass ich es in zwei Tagen gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht.Zwischen herzhaftem Lachen, Stirnrunzeln über männliche Absurditäten und der Wiederholung von: Ja, das kenn ich auch! fanden sich viele Dinge die eigentlich selbstverständlich sein sollten, es aber immer noch nicht sind. Und von Gleichberechtigung sind wir immer noch Lichtjahre entfernt. Es ist absolut irrsinnig, wie viel Hass, Beleidigung und Meinung Cindy entgegen schlägt, nur weil sie tut, worauf sie Lust hat. Nämlich ein Haus sanieren. 👍Und wenn man(n) keine Argumente mehr hat, wird über ihren Körper hergezogen - absolut erbärmlich.Stattdessen sollten wir eine großartige Frau feiern, die den Mut hat, (für Männer) unbequeme Dinge auszusprechen, die ihr eigenes Ding rockt, die - ohne Vorkenntnisse - ein Haus saniert, die Grenzen setzt, die sich von Thorsten oder Günther nichts mehr gefallen lässt! 👏Lediglich die Kapitel "Ausgeleiert" und "Muschibart" finde ich etwas zu intim und privat. 🙈 Hatte ich so nicht erwartet, stattdessen hätte ich gern noch mehr von den Aktionen wie das "Arschbacken-Foto" von Kevin oder der Kalender-Geschichte gelesen. 🤣Alles in allem zeigt das Buch wie altmodisch und absurd das Denken und Handeln vieler Männer immer noch ist und wie sehr Frauen immer noch und zu oft auf ihr Äußeres reduziert werden. Höchste Zeit diese alten Denkmuster aufzubrechen und deshalb absolut lesenswert. 👍
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