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»Die Zeiten haben sich geändert. Die Verbrechen auch.«

Im Schatten der Wende

Dezember 1989. Die Mauer ist gefallen. Der angehende Kriminalpolizist Tobias Falck tritt bei dem neu gegründeten Kriminaldauerdienst in Dresden an – und wird vor große Herausforderungen gestellt. Drogenhandel, Prostitution, Mord auf offener Straße – die Kriminalität im Osten verändert sich drastisch. Und es ist völlig unklar, welche Rechtsgrundlage für ostdeutsche Polizeiarbeit kurz nach der Wende gilt. Das KDD-Team gerät zusehends unter Druck, vor allem als plötzlich eine westdeutsche Kollegin auftaucht und um Amtshilfe bei der Suche nach einem Auftragskiller ersucht …

Bibliografische Daten

EUR 16,95 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26318-4
Erscheinungsdatum: 16.02.2022
2. Auflage
368 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Frank Goldammer

Frank Goldammer, geboren 1975, ist Handwerksmeister und Autor. Bekannt wurde er mit seiner historischen Krimi-Bestsellerreihe über Kommissar Max Heller. Goldammer lebt als freier Autor in seiner Heimatstadt Dresden.

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107 von 107 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.54 von 5 Sternen


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3 - 10 von 107 Leserstimme

sabrinasaskia am 27.02.2022 21:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannende Geschichte!

Im Schatten der Wende ist mein erster Kriminalroman aus Zeiten der DDR gewesen, den ich gelesen habe. Es handelt sich hier um das Werk eines Spiegel Bestseller-Autor, Frank Goldhammer. Zu Beginn war ich etwas skeptisch und habe ein bisschen gebraucht um hineinzukommen. Die Sprache ist allerdings leicht verständlich und eine Basis des geschichtlichen Grundwissens ist ausreichend um Zusammenhänge zu verstehen. Das Buch lässt sich in einen Teil vor und einen Teil nach der Grenzöffnung einteilen. Die Geschichte zieht sich aber durch beide „Kapitel“. Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte ist gut gelungen und hinterlässt einen Eindruck wie es damals nach der Wende vor sich ging. Der Einband bzw. die Gestaltung des Covers sind ebenfalls gelungen. Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Fortführung mit dem Ermittler Team gibt und bin schon sehr gespannt.

insel am 27.02.2022 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Toller Einblick in die Welt eines Polizisten zur Wendezeit in der DDR

Tobias Falck ist ein junger Obermeister bei der Volkspolizei der DDR, der seinen Job gerne macht, aber das Gefühl hat, das Dinge passieren, die man ihm von oberer Stelle nicht mitteilen wird. Kurz vor der Wende darf er plötzlich undercover ermitteln und genauso unvermittel endet sein Einsatz, denn seine Ermittlungsergebnisse werden vorher verraten. Dann kommt der Mauerfall und plötzlich sieht sich Tobias Falck in der Gruppe des Kriminaldauerdienstes mit ehemaligen "Ostlern" sowie einer Kommissarin aus dem Westen konfrontiert und einer verzwickten Ermitllung nach einem Killer. ich fand es sehr spannend zu lesen wie das Leben vor der Wende und danach war und wie es um den Alltag bestellt war. Ich fand es höchst interessant zu lesen, wie wenig weit die technische Ausstattung der Polizei, aber auch unter welchen schlechten Bedingungen die Menschen dort gewohnt haben. Gruselig die Vorstellung in so einer verschimmelten und gammeligen Behausung zu wohnen, in der Tobias während seiner Undercovertätigkeit einquartiert wurde. Ich hoffe sehr, dass es noch neue Teile mit Tobias Falck und seinen Kollegen gibt.

kleine hexe am 27.02.2022 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

... und dann sagen Ostalgiker, dass in der DDR nicht alles schlecht war...

Wunderschöner und spannender Einstieg in einen Krimi. Gleich zu Anfang der Blick aus der Perspektive der jungen Polizisten, die den Demonstranten gegenüberstanden: Unsicherheit, Angst, Beklommenheit und auch Unverständnis. Wieso protestieren diese Menschen? Sie haben doch, was sie zum Leben brauchen? Und dann schwenkt die Handlung ein Jahr zurück. Muffig, von Schimmel und Schwamm befallene Wohnungen, Mangel an allen Ecken und Enden. Ja, die Ostalgiker haben diese Zustände vergessen, wenn sie sich jetzt die einstige DDR schön träumen. Oder sie gehörten zur Nomenklatura und litten tatsächlich nur geringen Mangel. Aber das war nur die Vorgeschichte. Denn die Fälle, die da begannen, werden erst nach der Wende, ein Jahr später, zu Ende geführt. Es ist jetzt kurz nach der Wende. In nur wenigen Wochen ist ein Staat wie ein Kartenspiel in sich zusammengebrochen, es herrscht totales Machtvakuum, neue Strukturen müssen sich erst herauskristallisieren, Kompetenzen geklärt werden. Dabei ist es nicht so einfach für die Polizei. Das Verbrechen schläft nie. Vor allem, als die halbseidene Unterwelt auf den ostdeutschen Markt drängt und ihre Claims abstechen will. Hamburger Kiez gegen Frankfurter Milieu. Das sind Dimensionen, in denen nun ostdeutsche Ermittler plötzlich operieren müssen. Unerwartete Unterstützung erhalten sie von einer Amtskollegin aus Frankfurt am Main die auf der Suche nach einem Mörder ist. Der erste Kontakt zwischen Ost und West auf Polizeiebene ist etwas holprig. Die Frau aus dem Westen tritt in alle Fettnäpfchen und bedient alle Klischees, die im Westen über die Bürger aus dem Osten kursieren. Doch langsam merken sie, dass man zusammenarbeiten kann. Vorurteile werden abgebaut, richtige Ermittlungsarbeit nimmt ihren Lauf. Bis plötzlich Zweifel aufkommen, ob die Polizistin aus dem Westen nicht mit gezinkten Karten spielt. Doch letztendlich klärt sich alles, die Fälle der verschwundenen Leichen, vergewaltigten Kinder und Morde werden gelöst. Tobias Falck erfährt so en passant, dass er womöglich Vater geworden ist, oder auch nicht, es ist alles in der Schwebe in seinem Privatleben. Sogar seine Verflossene will wieder zurück zu ihm. Die Entwicklung, die die 4 Ermittler im Lauf des Romans durchmachen ist klar erkenntlich und nachvollziehbar. Die Dialoge sind gut wiedergegeben und klingen natürlich. Überhaupt erzählt Frank Goldammer sehr lebhaft und mitreißend. Die Beschreibung der heruntergekommenen Häuser im alten Teil Dresdens ist beeindruckend. Dass ein Staat so gar nichts auf seine historischen Stadtkerne gab, kennt man von vielen osteuropäischen Staaten. Nun wird es uns wieder deutlich vor Augen geführt. Vielleicht auch um ewig-gestrigen Ostalgikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Genauso, wie die Aussage von Steffi Bach, dass manche Verbrechen im Sozialismus undenkbar waren und also nicht existierten: Vergewaltigungen, Kindermisshandlungen z.B. Und nun, nach der Wende können sie nicht mehr totgeschwiegen werden. Wäre schön, wenn Goldammer diese Reihe fortführen würde. Schon um zu wissen, ob Tobias Falck nun Vater wurde oder nicht.

frali am 27.02.2022 16:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ost-West Dauerdienst

Das Buch Im Schatten der Wende von Frank Goldammer, hat mir recht gut gefallen. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet und stellt mit der Erhabenen Schrift auch einen Hingucker. Die Story is5 recht schnell erklärt, es handelt sich dabei um ein Kriminalroman, in dem ostdeutsche und westdeutsche Dauerdienste miteinander ermitteln sollen. Wie man es sich ja bereits schon denken kann, läuft natürlich nicht alles glatt. Und die Unterschiede sind wirklich noch vorhanden. Wo es in Dresden der Trabant als Einsatzfahrzeug bringt ist es im Westen der BMW, natürlich ist es auch nicht verwunderlich, dass das Ost-West Klischee in diesem Kriminalroman vorkommt. Als Beispiel der Obstkorb der aus Frankfurt am Main stammenden Ermittlerin Sybille Suderberg, oder das doch recht pampige Auftreten vom Hauptmann Schmidt.Der Kriminalroman ist wirklich gut geschrieben, nur wird zum Schluss hin alles doch ein wenig verworren. Ich freu mich schon auf den nächsten Roman von Frank Goldammer

bücherliebende10 am 27.02.2022 14:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein tolle Zeitreise

Mit „Im Schatten der Wende“ legt Frank Goldammer einen sehr guten Start in seine neue Reihe hin und nimmt mich mit auf eine grandiose Zeitreise in meine Heimatstadt.Ich selbst war zum Zeitpunkt der Wende drei Jahre und habe somit nicht viele eigene Erinnerungen an diese spanende Zeit. Geschweige denn, wie die Stimmung damals wirklich war. Aber der Autor hat es geschafft, mir diese Atmosphäre und diese Stimmung glaubwürdig zu vermitteln. Man merkt beim Lesen deutlich, dass er weiß, wovon er schreibt. Mit authentischen Charakteren vermittelt er ein sehr gutes Bild, wie Menschen aus dem Osten sich damals gefühlt haben. Ihre Ängste, ihre Unsicherheiten, aber auch die wachsende Neugier und die Freude über die neuen Freiheiten. Alles bekommt besonders viel Raum in diesem Roman. Was mir sehr gut gefallen hat. Dagegen rückt der Kriminalfall für mich eher in den Hintergrund. Kommt zudem auch ein Tick zu kurz und bei der Auflösung spielt Herr und Frau Zufall mir etwas zu viel mit. Aber dies hat mich nur minimal gestört. Ich war einfach ansonsten restlos gefesselt von diesem Roman dieser Zeit und den Charakteren. Ich finde, es ist eine absolute Bereicherung für ein besseres Ost-West Verständnis und bekommt somit eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich auf weitere Bände und werde diese gespannt verfolgen.

hexelilli am 26.02.2022 14:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gemeinsam sind wir stark

Das Cover fällt gleich ins Auge, man erkennt, dass die Geschichte in Dresden spielt. Die Zeitreise führt ins Jahr 1989, einige Monate vor und nach der Wende. Der Klappentext führt allerdings in die Irre. Bevor das KDD Team in Erscheinung tritt, ist das erste Drittel des Buches schon vorbei. Die Hauptfigur ist Tobias Falck, Volkspolizist. Er ist ein typischer Befehlsempfänger, kann nicht verstehen, warum so viele Menschen in den Westen wollen, ist mit seinem Leben zufrieden. Erst als er undercover ermittelt und Einblick in die dunklen Ecken der Stadt bekommt und mit Verbrechen konfrontiert wird, die es angeblich nicht gibt, beginnt er nachzudenken. Nach der Wende wird er dem neuen Team Kriminaldauerdienst zugeteilt und trifft dort auf zwei alte Bekannte. Dann stößt eine Polizistin aus Frankfurt/Main dazu und bittet um Amtshilfe auf der Jagt nach einem Auftragskiller. Jetzt stoßen Welten aufeinander, die vier müssen sich zusammen raufen. Tobias lernt selbstständig zu denken und eigene Entscheidungen zu treffen, es gelingt ihm sogar alte Fälle zu lösen.Die Schreibweise fand ich angenehm, (bis auf die Fehler). Die Schauplätze wurden detailgetreu vorgestellt. Der Autor erzählt authentisch und glaubwürdig über den Umbruch nach der Wende. Was ich vermisst habe waren die Erklärung der Kürzel, nicht jeder kennt sich damit aus. Auch fehlte es teilweise an der nötigen Spannung. Dafür habe ich Dinge erfahren, die mir bis dahin nicht bekannt waren.Alles in allem ein solider Krimi, die Nachfolgebände haben sicher noch Potenzial nach oben.

büchersally am 26.02.2022 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die Mauer fällt

Leipzig, 1989. Tobias Falck ist als Polizist im Einsatz gegen die Montagsdemonstrationen. Es ist spürbar, dass sich das Volk gegen die Regierung auflehnt. Der sportliche junge Mann ist in der Deutschen Demokratischen Republik aufgewachsen und nimmt die Einschränkungen im Leben hin. Seine Freundin verließ ihn ein Jahr vorher, weil sie diese Zwänge nicht mehr aushielt und aus dem Land fliehen wollte. Als Kriminalpolizist muss Falck einer anderen Gesinnung folgen. Gerade wurde er auf seinen ersten Fall im Kriminaldauerdienst Ost-West angesetzt. Es geht um Mord, Prostitution und Drogen. Kaum hat man eine Leiche gefunden, ist sie auch schon wieder verschwunden. Frank Goldammer hat uns in sieben Bänden um Max Heller miterleben lassen, wie sich die DDR formierte. Nun gibt er einen Einblick, wie sie zerbrach. Der Autor, der während der Deutsch-deutschen Teilung im östlichen Teil aufgewachsen ist, beschreibt in diesem Auftakt zur Krimiserie um Tobias Falck, welche Veränderungen die offenen Grenzen auch für die Bevölkerung darstellte. Plötzlich scheint alles möglich. Einige sind mit dem Angebot überfordert, andere eingeschüchtert. Nicht nur der Strom von Ost nach West ist nicht mehr aufzuhalten, sondern auch von West nach Ost. Für den jungen Kriminalpolizisten Falck ergeben sich ganz andere Ansätze, einen Fall zu lösen. Seine Charakterzeichnung ist nachvollziehbar und weckt Verständnis. Gleichzeitig weckt auch sein knapp 40-jähriger Chef Empathie. Er kannte nichts anderes als den Sozialismus und hat Mühe, die festgefahrene Gesinnung plötzlich aufzulösen. Von einer zur anderen Minute war alles, was er in seinem gesamten Leben geglaubt hat, nichts mehr wert. Die komplexe Handlung ist solide aufgebaut. Es gibt einen Mordfall, der aufgeklärt werden muss, und Falck verfolgt mit einer Kollegin eine Spur ins Milieu und setzen sich mit psychologischen Neigungen auseinander. Zusätzlich gesellt sich eine Kommissarin aus Frankfurt/Main dazu. Die Unterschiede werden schnell deutlich und aus beiden Perspektiven beleuchtet. Alles zusammen trägt somit zum Verständnis bei und erleichtert das Erkennen von Klischees und Vorurteilen. Schon meine Generation konnte nicht mehr wählen, auf welcher Seite der Mauer sie leben wollte. Die Geschichte der deutschen Teilung lässt sich auch nicht mehr ungeschehen machen, sodass man heute damit umgehen muss und die Aufarbeitung dringend nötig ist. Eine fiktive Krimiserie um den neu formierten Kriminaldauerdienst trägt sicher dazu bei. In diesem Fall verdeutlicht sie, dass eine Änderung der Denkweise zeitlich nicht mit dem Öffnen einer Schranke vollzogen werden kann. Um diesen Aspekt mehr Raum zu geben, rückt manchmal die Ermittlungsarbeit in den Hintergrund. Nachdem Falck und das Team des Kriminaldauerdienst nun eingeführt ist, kann es nun richtig losgehen.Im Schatten der Wende ist der Auftakt einer neuen Krimiserie von Frank Goldammer. Es wird dabei die Zeit um 1989 beschrieben, die etwas hervorgebracht hat, das vorher unmöglich schien. Vor dieser Kulisse agiert Kriminalpolizist Tobias Falck und tastet sich langsam an eine veränderte Welt und damit veränderte Kriminalität heran. Der Krimi ist allein wegen der gesellschaftlichen Ansicht der Umbruchszeit lesenswert.

sandhaas am 25.02.2022 20:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wendezeit

Zutreffender kann der Titel eines Buches gar nicht sein. „Im Schatten der Wende“ beschreibt genau den Inhalt des Buches. Erzählt wird die Geschichte des jungen Tobias Falck der als Volkspolizist in der DDR arbeitet und dann die Zeit des Umbruchs, der Montagsdemonstrationen und des Mauerfalls erlebt. Falck bleibt sich dabei immer treu. Er möchte immer ein guter Polizist sein. Dabei prasseln auf ihn zahlreiche private und dienstliche Probleme ein. Auch die zu bearbeitenden Fälle ziehen sich durch die gesamte Handlung. Frank Goldammer skizziert gekonnt das Dilemma und die Probleme aller, die durch die Öffnung der Grenzen entstanden sind. Es bieten sich riesige Chancen auf der einen, aber auch Einschränkungen und Probleme auf der anderen Seite. Es wird auch deutlich, dass die Wessis eingestrichen nichts über die Ossis und umgekehrt wussten. Diese Wissenslücken mussten zuerst einmal gefüllt werden. Für alle, die Interesse an der deutschen Geschichte haben und dabei auch noch gut unterhalten werden wollen ist das Buch ein echter Volltreffer.

oberchaot am 25.02.2022 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannende Zeitreise

Die Mauer ist gefallen, Polizist Tobias Falck ist Neuling bei der Kriminalpolizei in Dresden. Sein etwas launischer Chef ist Edgar Schmidt, und er arbeitet auch mit Stefanie Bach. Menschen werden getötet, die Leichen verschwinden. Zusätzlich erscheint da plötzlich Hauptkommissarin Suderberg aus dem Westen. Diese ist erstaunt über die Arbeitsweise der Ostdeutschen. Gemeinsam versuchen sie die Morde aufzuklären, geraten in Missverständnisse und Gefahr.Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man viel Geschichtsträchtiges findet. Man erfährt etwas über die ostdeutsche Mentalität, und dank der westdeutschen Ermittlerin werden auch die Unterschiede deutlich. Ganz gut spürbar ist auch der Zerfall einiger Häuser. Etwas, das ich auf meiner Reise durch Ostdeutschland auch bemerkte. Der Teil von 1988, also noch vor dem Mauerfall, hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Ich kann das Buch sehr empfehlen.

minzeminze am 25.02.2022 15:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zur Wendezeit im Dresden

Der Autor Frank Goldammer nimmt seine Leserschaft mit ins Dresden der Wendezeit.Schon das Cover zeigt eine bekannte Stadtansicht , da kann man sich den Handlungsort noch besser vorstellen. Ein spannender Kriminalroman erwartet uns und zusammen mit dem Hauptprotagonistin Tobias Falck erleben wir die Zeit der Wende in Dresden und Kriminalfälle dieser Zeit. Das ganze ist spannend und bildhaft geschrieben , so das man beim lesen in die Geschichte abtaucht . Ich kenne Dresden und kann mir deshalb die Schauplätze noch bildhafter vorstellen. Das ist einer der Gründe weshalb ich Bücher welche an Orten spielen welche ich kenne , immer reizvoll finde. Es ist der Beginn einer Reihe und macht mir Lust auf mehr. Und ich bin gespannt wie es weiter geht. Der Autor ist ja schon bekannt von der Max Heller Reihe , welche auch schon in Dresden spielte.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Ruhr Nachrichten
Der Autor versteht es hervorragend, die Geschichte der beiden deutschen Staaten und der Wiederverein...igung als spannende Kulisse für seinen Krimi zu nutzen. mehr weniger

Beate Rottgardt, 16.03.2022

BÜCHER Magazin
Im Rückblick sieht man manches klarer und Autor Frank Goldammer gelingt mit ›Im Schatten der Wende‹ ...ein gut erzählter Krimi, vor allem aber ein stimmungsvoller und mit Details angereicherter Kommentar auf vieles, was in Ostdeutschland zur Wendezeit so ablief. mehr weniger

15.03.2022

Mainhattan Kurier
Start einer fesselnden neuen Krimi-Reihe des Bestsellerautors, die große Lust macht auf mehr.

15.03.2022

Westfälische Nachrichten
Eine fesselnde Reise in die jüngere deutsche Geschichte und ein spannender Einstieg in eine neue Kri...mireihe mit einem sympathischen Ermittlerteam. mehr weniger

26.02.2022

Morgenpost Sachsen
Der Autor wendet viel Sorgfalt auf, den historischen Schauplatz zu definieren, das Stadtbild, die St...raßennamen, die sozialen Milieus. mehr weniger

14.02.2022

musicalcocktail.info
Frank Goldammer startet mit diesem Buch eine vielversprechende Serie, die mehr als nur ein Krimi ist.... mehr weniger

08.06.2022

buecherplaza.de
›Im Schatten der Wende‹ ist der gelungene Auftakt einer neuen Krimireihe rund um Kriminalpolizist To...bias Falck und seine Kollegen. mehr weniger

06.06.2022

denglers-buchkritik.de
Frank Goldhammer startet mit dem ›Kriminaldauerdienst: Team Ost-West‹ eine verheißungsvolle neue Rei...he, die schon nach dem ersten Band süchtig macht! mehr weniger

Alex Dengler, 28.03.2022

literaturmarkt.info
Die Romane von Frank Goldamer: definitiv und ohne jeden Zweifel das Nonplusultra in der deutschen Kr...imiliteratur. mehr weniger

Susann Fleischer, 21.02.2022

eschborner-stadtmagazin.de
Es ist schon bemerkenswert, wie dicht der Autor die Gefühlslage eines jungen Polizisten schildert, d...er bei einer Montagsdemonstration in Leipzig eingesetzt wird und sich einer riesigen Menschenmenge gegenüber sieht. mehr weniger

Stephan Schwammel, 16.02.2022

diebedra.de
Zusammen mit den ein oder anderen überraschenden Wendungen sind nicht nur die Handlung, sondern auch... die Figuren so interessant, dass man von diesem Ermittlerteam gern mehr lesen möchte. mehr weniger

16.02.2022

der-kultur-blog.de
Mit diesem ersten tollen Band startet der Autor seine neue, vielversprechende Krimi-Serie.

Ingrid Mosblech-Kaltwasser, 16.02.2022

buechertreff.de
Eine sehr fesselnde Zeitreise zurück zum letzten Jahr der DDR und zur Wende, sehr lesenswert!

15.02.2022