Joana Mandelbrot und ich

Roman

Eine böse Satire auf den Literaturbetrieb, ein Kompliment an die Mathematik und eine Huldigung an die Stärke der Frauen.

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»Alles, was mit uns geschieht, ist eine Mischung aus Zufall und Notwendigkeit, aber Verlass ist nur auf den Zufall.«
Joana Mandelbrot und ich

Ein Berliner Mathematikprofessor praktiziert die Chaostheorie im eigenen Leben. Als ein bekannter Feuilletonredakteur in ihm den Sensationsschriftsteller Leon Zern zu erkennen glaubt, lässt er sich von seiner Agentin dazu überreden, das falsche Spiel mitzumachen. Statt als bescheidener Verfasser eines kleinen mathematischen Fachbuchs gilt er hinfort als Urheber eines grausamen Bestsellers, in dem nach angeblich mathematischen Prinzipien (die sich für sein geschultes Auge als völliger Humbug erweisen) reihenweise junge Frauen geschlachtet werden. Und dann erklärt ihm auch noch die äußerst selbstbewusste Liebesdienerin »Joana«, der er jeden Freitagnachmittag seine ganze Person anvertraut, dass sie jetzt ebenfalls Autorin geworden sei. Er möge ihr Manuskript doch unter seinem Namen veröffentlichen. Wundert es irgendjemand, dass der autobiographische kleine Roman ein Erfolg und die schöne Joana zur Hauptdarstellerin wird auf der Bühne des Lebens?

Eine böse Satire auf den Literaturbetrieb, ein Kompliment an die Mathematik und eine Huldigung an die Stärke der Frauen.  

Bibliografische Daten
EUR 14,90 [DE] – EUR 15,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-24664-4
Erscheinungsdatum: 01.09.2008
1. Auflage
220 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Ulrich Woelk

 Ulrich Woelk, 1960 geboren, in Köln aufgewachsen, studierte in Tübingen Physik und promovierte 1991 an der TU Berlin, wo er bis 1994 als Astrophysiker tätig war. Literarische Arbeiten seit den 1980er Jahren; »Aspekte«-Literaturpreis für das Debüt ›Freigang‹ (1990). Seither erschienen Romane, Erzählungen, Theaterstücke. Der Roman ›Die letzte Vorstellung‹ wurde mit Heino Ferch und Nadja Uhl für das ZDF verfilmt (›Mord am Meer‹). Ulrich Woelk lebt in Berlin. 

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Lausitzer Rundschau

Woelk treibt eine tiefgründige Prosa, die wie Rätselraten anmutet und viel Spaß macht.

Klaus Wilke, 26.01.2009

Hersfelder Zeitung

Woelks dritte Wissenschaftler-Novelle nach ›Einstein on the lake‹ und ›Schrödingers Schlafzimmer‹ wi...rft einen pessimistischen Blick auf die Gesellschaft und besticht einmal mehr durch sprachlichen Feinsinn. mehr weniger

01.11.2008