Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Lies Faber, wenn du dich traust!

Kaltherz

»Mama ist im Himmel. Jetzt habe ich eine Mami. Aber sie sagt, für das, was sie getan hat, kommt sie in die Hölle.«

Acht Minuten. Länger war die fünfjährige Marie nicht alleine. Doch als ihre Mutter zum Auto zurückkommt, ist Marie spurlos verschwunden. Kommissarin Kim Lansky übernimmt den Fall. Es ist ihre letzte Chance, sich als Ermittlerin zu beweisen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in die dunkelsten Kapitel ihrer eigenen Vergangenheit – und zu einer erschreckenden Frage: Warum bleiben gerade in München so viele Kinder verschwunden?

»Ein echter Thriller, auf den Punkt erzählt, hochspannend bis zum Ende.« Arno Strobel

Bibliografische Daten

EUR 16,95 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-22012-5
Erscheinungsdatum: 18.05.2022
1. Auflage
416 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Henri Faber

Henri Faber, Jahrgang 1986, aufgewachsen in Niederösterreich, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft und lebt als Autor und Texter in Hamburg. Nach seinen Bestsellern ›Ausweglos‹, ›Kaltherz‹ und ›Gestehe‹ ist dies sein vierter Thriller.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

182 von 182 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.83 von 5 Sternen


83%

17%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


19 - 10 von 182 Leserstimme

tokall am 19.04.2022 09:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Thriller, der aus der breiten Masse herausragt

Thriller gibt es einige. Nur wenige ragen aus der breiten Masse heraus. „Kaltherz“ von Henri Faber ist ein solcher Thriller, der herausragt. Er vereint alle Zutaten, die ein genialer Thriller braucht, lediglich das Kriterium „innovativ“ könnte noch besser umgesetzt sein.Hohe SpannungsintensitätMan ist von der ersten Seite an gefesselt, und diese Sogwirkung wird bis zum Schluss durchgehalten. Das schafft nicht jeder Thriller. Und der Autor schafft es in meinen Augen sogar noch, die Intensität an Spannung im Laufe des Buchs zu steigern. Ab S. 250 habe ich so gebannt und besessen gelesen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.Unerwartete Wendungen und ein schlüssiges EndeJeder herausragende Thriller sollte unerwartete Wendungen bereithalten und die Erwartungen der Leser durchbrechen. Das Ende sollte so schlüssig sein, dass nichts offen bleibt und die Handlung plausibel abgeschlossen wird. Diese Punkte erfüllt „Kaltherz“ nicht nur, das Buch geht sogar nach meiner Meinung darüber hinaus, es wirbelt die Gefühlswelt des Lesers ganz schön durcheinander und stellt sie auf den Kopf. Facettenreich gestaltete FigurenHier bietet „Kaltherz“ einiges Lobenswertes. Wir haben die Eltern, die ihre Tochter vermissen: Clara und Jakob. Beide sind als interessante Kontrastfiguren angelegt. Während Clara in Selbstvorwürfen versinkt und ihr Leben aufgrund der Verzweiflung am liebsten beenden möchte und depressiv wirkt, hält Jakob die Fassade aufrecht. Er ist karriereorientiert und lässt sich trotz des Schicksalsschlags nicht aus der Bahn werfen. Er verbiegt sich regelrecht für seinen Job, spielt nach außen die Show eines starken Mannes. Gelungen ist in meinen Augen die Darstellung der Paarbeziehung zwischen Jakob und Clara, die beide auf ihre individuelle Weise unter dem Verlust ihrer Tochter leiden und sich voneinander entfremden.Hinzu kommt eine außergewöhnliche Ermittlerin: Kommissarin Kim Lansky, eine Einzelgängerin. Sie ist unangepasst, eigenwillig, impulsiv, eckt überall an. Den Fall übernimmt sie von einem verstorbenen Kollegen. Ungewöhnlich ist ihre Herkunft: Sie ist eine soziale Aufsteigerin. Sie benimmt sich rüpelhaft, teils durchtrieben. Ihre Ermittlungsmethoden sind ungewöhnlich und unkonventionell. Ihre Ausdrucksweise ist schnodderig. Im Umgang mit Clara und Jakob wirkt sie unbeholfen.Dynamische erzählerische und sprachliche GestaltungPositiv hervorzuheben ist die geschickte mehrperspektivische Gestaltung. Außer der Perspektive von Clara, Jakob und Kommissarin Lansky wird uns auch der kindliche Blickwinkel der vermissten Marie dargeboten. Letzterer ist nur schwer auszuhalten, er ist bedrückend und verstörend zu lesen. Die Gestaltung des infantilen Sprachduktus ist in erzählerischer Hinsicht gelungen. Maries Verwirrung und Verunsicherung ist förmlich greifbar. Die Perspektiven werden im Wechsel dargeboten, wie es bei vielen mehrperspektivischen Thrillern der Fall ist. Weitere Punkte, die ich hier als äußerst gelungen bewerte: Die Gestaltung von kurzen Kapiteln und Cliffhangern, die dem Geschehen eine gute Dynamik verleihen. Und ein dynamischer Schreibstil, der dem Erzählten ein hohes Tempo verleiht. Man findet viele asyndetische Reihungen und Parataxen, so dass ein stakkatoartiger Erzählton entsteht. Das steigert die Spannung an vielen Stellen noch einmal zusätzlich.Was gibt es zu bemängeln? In meinen Augen fast nichts. Das einzige, worüber ich beim Lesen hin und wieder nachgedacht habe: Sind die Figuren nicht punktuell mal etwas überzeichnet, ist das alles noch lebensecht? Insbesondere Lanskys Stil, Ermittlungen auf eigene Faust und ganz alleine durchführen zu wollen, fand ich manchmal etwas naiv und gedankenlos. Allerdings hat mich dieser Punkt nicht so gestört, dass ich dem Thriller dafür einen Stern abziehen würde. Denn in meinen Augen wiegen die erwähnten Pluspunkte diesen „kleinen Makel“ wieder auf. Er erfüllt nach meinem Dafürhalten fast alles, was ein brillanter Thriller braucht. Lediglich das „innovative Element“ fehlt mir.Fazit: Ein herausragender Thriller, der eine hohe Spannungsintensität, unerwartete Wendungen und ein schlüssiges Ende sowie eine dynamische erzählerische und sprachliche Gestaltung aufweist und der nicht zuletzt facettenreich gestaltete Figuren beinhaltet. Was will man mehr? Klare Empfehlung!

treburg am 19.04.2022 08:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Durchgehende Spannung

Was macht einen Thriller aus? Spannung bis zum Schluss! Und damit kann dieser Thriller nun wirklich auffahren. Beim Lesen wurde ich gefesselt durch eine Story mit immer neuen Wendungen und konnte diesen Thriller kaum aus der Hand legen. Die Story ist aufgeteilt in 5 Teile. In diesen Teilen tragen die einzelnen Kapitel jeweils den Namen einer der vier Hauptfiguren und führen aus Sicht des jeweiligen Charakters durch die Story. Der Schreibstil ist fliessend und wie life, überflüssige Füllbeschreibungen bleiben aus und einige unerwartete Wendungen erzeugen noch mehr Spannung. Der Titel ist sehr passend gewählt und wird am Ende auch in anderer Hinsicht aufgelöst. Das Cover, in schlichter grauer Gestaltung und mit dem Titel hinter Gittern, wird einem Thriller gerecht. Ein Lesevergnügen und ein Lese-Muss für alle Thrillerfans.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung
Henri Faber, Jahrgang 1986, beherrscht die Tricks des Genres, das Spiel mit den Perspektiven, die Tä...uschungsmanöver. Nichts ist, wie es scheint. mehr weniger

Bernhard Blöchl, 12.08.2022

Hamburger Abendblatt
Henri Faber erzählt seine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, höchst spannend bis zur letzten... Seite. mehr weniger

Volker Albers, 03.08.2022

Kronen Zeitung
Henri Faber liefert auch mit seinem zweiten Thriller "Kaltherz" einen echten Pageturner, den man nic...ht zur Seite legen kann. mehr weniger

29.07.2022

Kronen Zeitung
Ein echter Pageturner! Henri Faber erzählt diesen rasanten Thriller aus verschiedenen, psychologisch... interessanten, Perspektiven, fesselt gekonnt mit überraschenden erzählerischen Twists und sorgt so für Hochspannung bis zur letzten Seite. mehr weniger

Franziska Trost, 29.07.2022

Wiener Zeitung
Ein starker Roman, der ganz schön an den Nerven zerrt.

Mathias Ziegler, 22.06.2022

ntv.de
Diese Krimi-Neuerscheinung überzeugt mit spannenden Wendungen und einem Ende, das erstaunt. Ohne unn...ötig viel Gewalt und Blut baut Faber ein durchgängig hohes Spannungslevel auf und sorgt so für packende Lesestunden. mehr weniger

02.06.2022

grazia.de
Wer statt einer dramatischen Lovestory dagegen lieber einen spannenden Thriller in der Hand haben mö...chte, der mit all seinen Wendungen bis zur letzten Seite fesselt, sollte auf jeden Fall ›Kaltherz‹ von Henri Faber in den Koffer packen. mehr weniger

Marvena Ratsch, 31.05.2022

Radio Schwaben
Ein absolutes Lese-Highlight! Fabers Stil ist unverkennbar - sarkastisch und zynisch, ein hohes Nive...au, jeder Satz ist genial. (...) Schockend, spannend, beängstigend mit immer neuen Wendungen. mehr weniger

Nina Königs, 22.05.2022

Bild am Sonntag
Mörderisch spannend.

22.05.2022

Gala
Ein Thriller, der zu einem megaspannenden Psychogramm der Beteiligten wird.

Andrea Sell, 19.05.2022

ORF 2
Henri Faber hat sich da wirklich etwas Grandioses einfallen lassen. (…) Es ist einer der besten Thri...ller, die ich im letzten Jahr gelesen habe. mehr weniger

Buchhändlerin Nicole List, 19.05.2022

BR
Sehr raffiniert, sehr spannend und voller Überraschungen.

Erla Bartmann, 18.05.2022

Sonntag Express
Ein spannendes Puzzlespiel, das sogar mehr als ein überraschendes Finale bietet.

27.11.2022

Sounds & Books
Garniert mitzahlreichen Wendungen, kleinen Höhepunkten und pikanten Charakteranalysen erzeugt Henri ...Faber in seinem zweiten Thriller „Kaltherz“ eine rasante und spannende Atmosphäre bis zur letzten Seite. mehr weniger

26.10.2022

Berliner Morgenpost
Höchst spannend bis zur letzten Seite.

02.10.2022

Schweizer Familie
Ein äusserst spannender, flüssig geschriebener Thriller, dessen zwischenzeitlicher Wortwitz das düst...ere Thema etwas abzumildern vermag. mehr weniger

18.08.2022

Mainhattan Kurier
Der nächste Hochspannungs-Thriller dieses Autors, der einem schier den Atem raubt.

02.08.2022

Buchkultur
Henri Faber greift in ›Kaltherz‹ in einer perfekten Verquickung auf sehr viel mehr zu als auf das Of...fensichtliche, unter anderem auf die schöne neue IT-Welt und Konzerngier. Kalte Herzen haben viele im Thriller, in dem es heiße Wendungen gibt. mehr weniger

01.07.2022

hallo-buch.de
In seinem Psychothriller ›Kaltherz‹ erzählt Henry Faber eine temporeiche und gut inszenierte Story.

Silke Schröder, 06.06.2022

der-kultur-blog.de
Der Thriller ›KALTHERZ‹ des Autors Henri Faber ist klug und vielschichtig angelegt, überzeugt durch ...überraschende Wendungen und eine ungewöhnliche Ermittlerin, die am Ende eine klare Sicht auf ihre Persönlichkeit und ihre Ziele gewonnen hat. Ein Must-have für Krimifans. mehr weniger

20.05.2022