Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
Izumis ganz normales Teenagerleben steht Kopf, als sie herausfindet, dass ihr bislang unbekannter Vater kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist – und sie selbst kaiserliche Kronprinzessin.
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Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After
Izumis ganz normales Teenagerleben steht Kopf, als sie herausfindet, dass ihr bislang unbekannter Vater kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist – und sie selbst kaiserliche Kronprinzessin. Als sie nach Japan reist, um das Leben am Hof und ihre Familie kennenzulernen, erwarten sie intrigante Cousinen, eine klatschsüchtige Presse und ihr umwerfend gutaussehender, aber furchtbar ernster Bodyguard, der niemals etwas tun würde, was seine Position gefährden könnte – oder? Doch während Izumi völlig überfordert davon ist, eine gute Figur am Hof zu machen und sich die Paparazzi vom Hals zu halten, ist ausgerechnet er der Einzige, auf den sie sich verlassen kann, Standesunterschied hin oder her …
Royal Romance im angesagten Asien-Setting mit zahlreichen beliebten Tropes wie ›Forbidden Love‹ und ›Grumpy x Sunshine‹
Alle Bände von Izumis und Akios Liebesgeschichte:
Band 1: Küsse unter Kirschblüten – Toyko Ever After
Band 2: Küsse unter Sternschnuppen – Tokyo Dreaming
Die Bände sind nicht unabhängig voneinander lesbar.
Dies ist eine Neuauflage von ›Toyko Ever After. Prinzessin auf Probe‹.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Emiko Jean
Emiko Jean ist eine vom unabhängigen Buchhandel in den USA als Indie Next Pick ausgezeichnete Jugendbuchautorin. Sie lebt in Washington State mit ihrem Mann und ihren Kindern (liebreizende Zwillinge). Und, ja, sie liebt den Regen dort.
Katarina Ganslandt
Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!
8 - 10 von 124 Leserstimme
Plötzlich Prinzessin - Japan Style
Das Buch ist tatsächlich mehr, als man im ersten Moment denken könnte. Klar, die Plötzlich Prinzessin Geschichte, die man im Titel erkennen und im Klappentext herauslesen kann, ist nichts Neues. Dass das ganze in Japan spielt, ist aber schon die erste Besonderheit und auch der erste Hinweis in Richtung Außergewöhnliches. Izumi ist ein ganz normales Mädchen aus einer konservativen, amerikanischen Kleinstadt. Ganz normal bis auf den Umstand, dass sie etwas zu asiatisch ist, ihr Name zu schwierig auszusprechen und sie auch noch ohne Vater aufwächst und keine Ahnung von ihren Wurzeln hat. Die kleinen Stiche des Alltagsrassismus, die dieses Buch andeutet und die Izumi und ihre Freundinnen als literarische Repräsentantinnen für sicher zahlreiche junge Mädchen und Jungen erleiden mussten, haben mal wieder verdeutlicht, dass die Welt einfach nicht der Ort ist, der sie sein könnte. Diese Aspekte spielen allerdings eine eher kleine Rolle in diesem Buch und sind mehr zwischen den Zeilen präsent. Vordergründig ist dieses Buch doch ziemlich viel von der zu erwartenden Prinzessinnen-Geschichte. Was mir sehr gut gefallen hat, denn ich finde die Story gut umgesetzt.Begleitet von reißerischen Zeitungsartikeln reisen wir mit Izumi nach Japan und lernen ihre Familie kenne, die Kaiserdynastie in Tokio, ihren Vater den Kronprinzen und die manchmal etwas unausstehlichen Verwandten. Der Stammbaum am Anfang des Buches hat bereits einen guten Einblick auf das gegeben, was einem beim Lesen erwartet. Als Leser, der peinlicherweise sehr wenig Ahnung von der japanischen Kultur hat, konnte mich dieses Buch mit seinen kleinen Lehren bezüglich der Etikette und Traditionen des Landes begeistern. Generell mag ich Geschichten, die neben der Hauptstory auch einen kleinen Bildungscharakter beinhalten sehr gerne. Und dazu gehört dieses Buch auf jeden Fall.Die Hauptstory rund um Izumi, die das Land und ihre Rolle in der Welt immer besser zu verstehen scheint und sich dabei auch sehr gut mit ihrem Bodyguard versteht, reicht auf jeden Fall schon aus, um ein gutes Buch zu füllen. Mir hat die leicht distanzierte Perspektive gefallen, die die Autorin gewählt hat. Wir sind weniger in Izumis Kopf, als vielmehr auf ihrer Schulter und beobachten das Geschehen. Dadurch werden wir als Leser weniger von Izumis Gedanken geblendet und können die Geschichte wirklich unvoreingenommen genießen. Trotzdem lernen wir sie durch ihre Handlungen sehr gut kennen und auch die ein oder anderen Überlegungen ihrerseits haben den Weg in die Story gefunden.Viele Konflikte des Buches begründen auf Kommunikationsproblemen, die doch recht einfach hätten gelöst werden können. Sie werden aber ganz gut verkauft und sind deshalb spannend zu verfolgen. Die die Handlung begleitenden Zeitungsartikel sind ein gelungenes Mittel, um die Story in Schwung zu bringen, da sie voller Kritik und Zweifel an Izumi sind, die man sonst gar nicht wahrnimmt. Durch sie wird einfach nochmal eine andere Sicht offenbart und das Buch damit noch spannender.Das offene Ende lässt mich sehr stark hoffen, dass es da noch eine Fortsetzung geben wird, denn die Geschichte von Izumi und ihrer Mutter kann einfach noch nicht zu Ende sein!
Ein Ausflug in den japanischen Adel
"Tokyo Ever After" ist ein Buch das sich durch seinen lockeren Schreibstil sehr gut durchlesen lässt. Cover und Klappentext haben mich ursprünglich angezogen und ich wurde beim Lesen des Buches nicht enttäuscht. Die Leseprobe mochte ich auch sehr und die Geschichte ging genauso gut weiter wie erhofft.Izumi und ihre Freundinnen wirken alle sympathisch. Man leidet als Leser mit Izumi mit, als sie doch den ein oder anderen Kulturschock erlebt, sich auch noch mit den unangenehmeren Teilen der blaublütigen Verwandschaft rumschlagen muss, sowie der ungnädigen Presse ausgeliefert ist und dem Druck, der mit dem Sein als plötzliche Prinzessin aufkommt.Doch natürlich ist es auch wahnsinnig aufregend für Izumi ihren Vater und Japan näher kennen zu lernen, auch man selbst als Leser lernt einige Fakten über Japan und die kaiserliche Familie dabei.Insgesamt ist "Tokyo Ever After" also eine Lektüre, die den Leser nicht nur in die Adelswelt entführt, sondern auch noch nach Japan und dass durch einen locker-witzigen Schreibstil.
Plötzlich Prinzessin von Japan
Bislang war Izumi Tanaka ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Das einzig Besondere in ihrem Leben sind ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Alles verändert sich, als sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist. Und das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist – immer nur einen kulturellen Fauxpas vom nächsten Skandal entfernt. Wird ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum oder kann sie ihn zu einem Happy End führen, Ritter in strahlender Rüstung inklusive? (Klappentext)„Tokyo ever after“ - ein wahrer Feel-Good-Roman voller Emotionen und Humor, einer sympathischen Protagonistin und einem aufregendem Abenteuer im fernen Japan. Izumi auf ihrer mutigen Reise begleiten zu dürfen, war aufregend, ihre Geschichte rührend und fesselnd, während überraschende Wendungen keine Langeweile aufkommen lassen.Neues über die Kultur und Japans lernen zu dürfen, hat mir beim Lesen zusätzliche Freude bereitet.„Tokyo ever after“ - eine hervorragende Sommerlektüre!
Plötzlich Prinzessin auf japanisch - top!
Mit Tokyo Ever After gelingt Emiko Jean eine witzige, moderne Neuinterpretation a la Plötzlich Prinzessin.Kein Hindernis ist so hoch, dass man es nicht überwinden könnte. S.347Izumi „Izzy“ Tanaka ist ein typisches amerikanisches Mädchen. Hier und da Schwierigkeiten in der Schule, eine Mädelsclique, mit der sie allen möglichen Quatsch anstellen kann und eine Beziehung zu ihrer Mutter, die scheinbar alles andere als perfekt ist. Das Problem: ihre Mutter hat ihr ein Leben lang verschwiegen, wer ihr Vater ist – japanischer Thronfolger. Für Izzy die Gelegenheit auch diese Seite ihrer Herkunft kennenzulernen. Was für ein Zufall, dass sie als neu entdeckte Tochter des zukünftigen Kaisers einen Bodyguard braucht – noch dazu einen sehr süßen…Die Story ist natürlich allseits bekannt und schon hunderte Male da gewesen. Trotzdem ist der Twist die japanische Kultur mit einfließen zu lassen sehr gut gelungen und wirklich amüsant. Auch die lässige, moderne Sprache hat mir gut gefallen, dadurch flogen die Seiten wie im Sturm dahin und ich war ruckzuck durch. Die Charaktere sind sehr schön ausgebaut und ihre Hintergründe gut erklärt ohne langatmig zu werden. Die Art wie Izzy langsam Japan und ihre Wurzeln entdeckt, so dass auch nicht immer alles glatt läuft, war sehr atmosphärisch. Man spürt die Charakterentwicklung vom unbedarften Mädchen zur jungen Frau im Laufe des Buches. Das moderne, frische Cover hat also nicht zu viel versprochen. Sehr gelungen.Wer das Licht im Rücken hat, sieht immer den rechten Weg. S. 220
Plötzlich Prinzessin in Japan
„Tokyo ever after“ stammt von der Autorin Emiko Jean und ist seit Juli diesen Jahres beim dtv-Verlag erhältlich. Bereits die kunstvolle, moderne Covergestaltung macht auf den Roman aufmerksam. Und darum geht es genau: Izumi Tanka ist eigentlich ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Das einzig Besondere in ihrem Leben sind ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist. Denn das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist! Hals über Kopf reist sie nach Japan, um ihren Vater endlich persönlich kennen zu lernen. Dabei wird Izzy mit ihrer neuen adeligen Abstammung konfrontiert und ist immer nur einen kulturellen Fauxpass vom nächsten Skandal entfernt. Kann das gut gehen oder wir ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum? Auch wenn sich die Beschreibung nach einer japanischen Kopie der Buchreihe „Plötzlich Prinzessin“ von Meg Carbot anhört, hat Autorin Emiko Jean mit ihrem Roman eine ganz neue Liebesgeschichte erschaffen. Ihre Beschreibungen der japanischen Kultur und des Settings sind unglaublich authentisch. In gleicher Manier ist auch der Übergang der ersten Kapitel in Amerika hin zum Wechsel des Handlungsschauplatzes nach Japan – lebensnah und echt sind die Beschreibungen der Orte und der Umgebung. Mit Izumi Tanka hat sich Emiko Jean eine willensstarke, neugierige und taffe Protagonistin ausgedacht. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird, kann man sich als Leser gut in die Romanfigur hineinversetzen und sich förmlich ab den ersten Seiten mit ihrer Charakterstärke identifizieren. Auch die weiteren in der Handlung vorkommenden Figuren sind authentisch und lebensnah geschildert. In erster Linie kann hier die beste Freundin von Izumi, Noora, genannt werden. Richtig flippig ist ihr Charakter. Bei den Beschreibungen der Autorin kann man sich richtig gut die beiden besten Freundinnen beim quatschen, lachen, von der Liebe schwärmen etc. vorstellen. Die Entwicklung vom normalen amerikanischen Teenager hin zur japanischen Prinzessin mag von außen betrachtet vielleicht als langweilig oder vorhersehbar herüberkommen, in Wahrheit schafft es Autorin Emiko Jean aber den Leser durch immer wieder vorkommende Wendungen in einen konstanten Lesefluss zu bringen. So werden die insgesamt 380 Seiten innerhalb weniger Stunden bzw. Tage regelrecht verschlungen. Ereignisreich ist die Handlung und auch wenn der Schluss als Happy End bezeichnet werden kann, wird doch deutlich Platz für eine Fortsetzung gegeben. Mein Fazit: Definitiv ein toller, lesenswerter Liebesroman! Ganz anders als erwartet und deshalb mit fünf Sternen klar zu empfehlen!!!
Ein bezaubernder Reihenauftakt!
Als ich zum ersten Mal von „Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe“ hörte, war ich augenblicklich Feuer und Flamme. Der Klappentext klang nach einer Story ganz nach meinem Geschmack und auch das hübsche Cover sprach mich direkt an. Für mich stand daher sehr schnell fest, dass ich das Buch lesen möchte.Die 18-jährige Izumi Tanaka ist ein ganz gewöhnlicher Teeanger und führt gemeinsam mit ihrer alleinerziehenden Mutter ein völlig normales Leben in einer amerikanischen Kleinstadt. Das einzig Besondere an ihr ist ihre japanische Abstammung und ihr unbekannter Vater, von dem sie so gut wie nichts weiß. Doch dann findet sie zufällig heraus, wer ihr Erzeuger ist und ihr Leben ändert sich schlagartig. Ihr Vater ist niemand Geringeres als der zukünftige Kaiser von Japan – und sie ist somit kaiserliche Kronprinzessin! Izumi beschließt kurzerhand nach Japan zu reisen, um ihren Vater und ihre japanische Familie kennenzulernen. Sehr schnell wird ihr klar, dass es viel schwieriger ist als gedacht, eine Prinzessin zu sein. Entschlossen stellt sie sich den neuen Herausforderungen und stolpert dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste.Gerade eben noch ein ganz normaler Teenager und auf einmal ist man eine Prinzessin – diese Thematik ist zweifellos nichts Neues und vermutlich werden die meisten sofort an „Plötzlich Prinzessin“ von Meg Cabot denken müssen, wenn sie sich den Klappentext von „Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe“ durchlesen. Wer nun aber befürchtet, dass es sich hier um einem Abklatsch von Meg Cabots berühmter Reihe mit japanischen Setting handelt, den kann ich, als großer „Plötzlich-Prinzessin“ - Fan, beruhigen: Nein, dem ist nicht so. Emiko Jean hat das Rad natürlich nicht neu erfunden, aber sie hat mit ihrer „Tokyo-Ever-After“ - Reihe definitiv etwas Eigenständiges und, wie ich finde, absolut Bezauberndes erschaffen.Ich bin zum Glück nicht mit den falschen Erwartungen an die Story herangegangen: In meinen Augen hat die US-amerikanische Autorin Emiko Jean mit dem ersten Band von „Tokyo-Ever-After“ einen gelungenen Auftakt einer wundervollen Reihe ab 13 Jahren aufs Papier gebracht. Ich habe mich von den ersten Seiten an rundum wohl zwischen den Buchdeckeln gefühlt und eine herrliche Zeit mit unserer jungen frischgebackenen Kronürinzessin und Co. verbracht.In die Handlung habe ich mühelos hineingefunden. Der locker-leichte und spritzige Schreibstil hat sich von Beginn an angenehm flüssig für mich lesen lassen und unsere 18-jährige Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin Izumi war mir auf Anhieb sympathisch. Mit ihr hat die Autorin eine echte Figur zum Gernhaben kreiert, die sich mit ihrer ehrlichen, tollpatschigen und lustigen Art sofort in die Herzen von uns Leser*innen schleicht und deren Empfindungen und Gedanken man jederzeit nachvollziehen kann. Auch ich, als Erwachsene, habe mich sehr gut in unsere Heldin hineinversetzen können, trotz des Altersunterschieds, der gefühlt zunächst mehr als ca. zehn Jahre betrug. Ich muss gestehen, dass ich Izumis Verhalten eine Weile als etwas naiv und kindisch empfunden habe, auf mich hat sie eher wie eine 14- oder 15-jährige gewirkt. Groß gestört hat mich dieser Punkt jedoch nicht, ich habe Izumi dennoch unglaublich lieb gewonnen. Sie wird zudem im Verlauf des Buches eine starke Entwicklung durchmachen. Sie wird in Japan nicht nur neue Erfahrungen sammeln und ihre Familie väterlicherseits besser kennenlernen – sie wird auch eine Menge über sich selbst herausfinden und an Reife gewinnen.Neben unserer Hauptprotagonistin dürfen wir noch auf viele weitere einzigartige Charaktere treffen, die ebenfalls mit viel Liebe ausgearbeitet wurden. Besonders gerne mochte ich Izumis Mädelsclique, die Asian Girl Gang, die Izumi per Textnachrichten über ihren Japanaufenthalt auf den Laufenden halten wird. Ich fand es so schön zu sehen, was für eine innige und tolle Freundschaft die vier Mädels verbindet und ihre Chatverläufe haben mich öfters breit schmunzeln lassen.Akio, Izumis Bodyguard, hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Als Sympathieträger kann man ihn jedoch anfangs wahrlich nicht bezeichnen, mit seinem äußerst mürrischen und abweisenden Auftreten. Es wird sich allerdings noch zeigen, was für ein lieber und freundlicher Kerl er in Wahrheit ist. Also ich war Akios Charme im Nu hoffnungslos verfallen und die gemeinsamen Momente zwischen ihm und Izumi zählten definitiv zu meinen Lieblingsstellen. Vor allem die amüsanten Schlagabtäusche zwischen den beiden habe ich geliebt, aber auch ihre langsame Annäherung und Liebesgeschichte mochte ich unheimlich gerne.Mit dem Setting hat das Buch ebenfalls auf ganzer Linie bei mir punkten können. Die Geschichte spielt größtenteils in Japan – ein Land, das mich schon immer sehr fasziniert hat und das schon seit langem ziemlich weit oben auf meiner Reisezielliste steht. Die vielen interessanten Einblicke in die japanische Kultur, die uns die Autorin gibt, habe ich daher ganz gebannt verfolgt. Ob diese wirklich die komplette Realität widerspiegeln, kann ich nun natürlich nicht sicher sagen, allerdings gehe ich fest davon aus, das dem so ist. Auf mich jedenfalls hat alles sehr echt und glaubhaft gewirkt.Handlungstechnisch hat mich das Buch nicht vollends überzeugen können. Ich habe es wirklich gerne gelesen und hatte super viel Freude dabei, aber dieser letzte Funken wollte dann irgendwie doch nicht bei mir überspringen, mir hat für die volle Sternenzahl letztendlich etwas gefehlt, etwas, das ich leider nicht näher benennen kann. Aber wie gesagt, begeistert bin ich dennoch und bis auf diesen Punkt kann ich mich nur positiv zur Story äußern. Ich mochte die Mischung aus Spannung, Ernst, Humor und Romantik total gerne und fand es wunderschön mitzuerleben, wie Izumi in Japan ihrem Vater näher kommt und während ihrer Zeit in Japan zu sich selbst finden wird. Langeweile kam für mich beim Lesen an keiner Stelle auf, mich hat die ereignisreiche Handlung mit ihren vielen unerwarteten Wendungen und spaßigen Szenen durchweg packen, mitreißen und unterhalten können.Fazit: Mitreißend, witzig, romantisch. Ein wunderbares Lesevergnügen für Jung und Alt!Emiko Jean ist mit dem ersten Band ihrer „Tokyo-Ever-After“ - Reihe ein toller Serienstart geglückt, den ich allen, die gerne Bücher im Stil von „Plötzlich Prinzessin“ lesen, nur wärmstens empfehlen kann. Das Buch erzählt eine zauberhafte Geschichte über Selbstfindung, Herkunft, Familie, Akzeptanz, Liebe und Freundschaft, es steckt voller Überraschungen und ist spannend, humorvoll, emotional und lehrreich zugleich. Ich habe Izumi nur zu gerne auf ihrer Reise nach Japan und ihrer Suche nach sich selbst begleitet und freue mich schon sehr auf mein Wiedersehen mit ihr. Von mir gibt es sehr, sehr gute 4 von 5 Sternen!
Plötzlich Prinzessin im schillernden Tokyo
Das Cover von Emiko Jean's "Tokyo Ever After - Prinzessin auf Probe" ist eines der schönsten, die ich je gesehen habe. Und die Geschichte von Izumi, die sich hinter diesem traumhaften Cover verbirgt, ist mindestens genau so schön. Vieles an diesem Buch hat mich positiv überrascht. Allen voran Izumi, auch Izzy genannt, die eine symphytische, authentische Protagonistin ist und die anfangs vielleicht etwas unreif und kindlich naiv wirken mag, aber im Laufe ihre Geschichte eine großartige Charakterentwirklung durchmacht. Aber auch ihre Mutter sowie ihre Freundinnen, die AGG, sind wunderbar von der Autorin dargestellt. Tolle Powerfrauen, die zwar alle ihre eigenen Macken und Fehler haben, aber dennoch immer zusammenhalten und füreinander da sind. Ebenfalls wurde das Japan-Setting sehr gut umgesetzt. Die immer wieder auftauchenden Beschreibungen der japanischen Landschaft, des schillernden Tokyos sowie des idyllischen Kyotos laden zum Träumen ein. Die zarte Liebesgeschichte von Izumi hat mich zu Tränen gerührt und der wunderbar trockene Humor der Autorin rundet diese Geschichte wirklich ab. Mein einziger Abzug ist leider, dass es trotz des tollen Schreibstils ab und an ein paar Längen im Buch gab. Aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, da "Tokyo Ever After - Prinzessin auf Probe" trotzdem eine spannende Geschichte ist, die es wert ist ins Bücherregal aufgenommen zu werden.
Humorvolle Plötzlich-Prinzessin-Geschichte
Izumis Leben ändert sich komplett, als sie erfährt, dass sie die Tochter des Kronprinzen von Japan ist. Als er sie einlädt, ergreift sie die Chance und lernt eine neue Welt kennen und muss sich den Intrigen und der Presse stellen.Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe ist nichts Neues, kann dennoch überzeugen mit seinem Humor und dem schönen Setting. Die Geschichte ist typisch aufgebaut wie eine „plötzlich-Prinzessin“ Geschichte. Dabei hat die Autorin dies wunderbar umgesetzt. Die Beschreibungen von Japan bringen einen ins ferne Land. Mir hat das Setting sehr gefallen, es war sehr informativ und schön dargestellt.Der Humor von der Autorin konnte mich abholen und erheitern. Die Mädchen-Gang von Izumi war einfach nur herzlich und humorvoll. Die Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet und individuell und originell.Auch die Liebe kam nicht zu kurz und wurde zum Ende hin entzückend. Die Presseartikel haben das Ganze noch verfeinert und realistischer gemacht. Am Ende hätte ich mir noch ein Epilog gewünscht, so wirkte es für mich etwas unbefriedigend. Dies wird dann wohl von dem zweiten Band thematisiert. Schlussendlich eine sehr schöne kurzweilige träumerische Geschichte, die zu empfehlen ist. 4 Sterne von mir.
Schöner Wandel der Protagonistin, die sich dennoch immer treu bleibt!
In „Tokyo ever after - Prinzessin auf Probe“ von Emiko Jean lernen wir Izumi kennen, die auf eine kleine kalifornische Highschool geht und durch eine rätselhafte Botschaft in einem Buch ihrer Mutter auf einen Hinweis auf ihren ihr unbekannten Vater stößt. Wie sich herausstellt ist dieser tatsächlich niemand geringeres als Makotonomiya Toshihito - der Kronprinz von Japan. Für Izumi beginnt damit eine besondere, aufregende Reise, die zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle wird. Was sie jedoch nie verliert, ist ihr besonderer, zum Teil auch etwas überzogener Humor, mit welchem sie die Leser:innen als Ich-Erzählerin durch die Geschichte führt. Das knallige Cover passt dabei wunderbar zu ihrer spritzigen Art, besitzt aber auch eine gewisse Eleganz.Generell musste ich bei diesem Buch direkt an „Plötzlich Prinzessin“ denken, es bringt jedoch viel eigenes mit sich, wie die Geschichte und Kultur Japans, und beschäftigt sich neben dem Hauptgeschehen mit ganz individuellen Problemen der Protagonistin. Es wird schnell deutlich, dass Izumi in einer Identitätskrise steckt. In der amerikanischen Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist, fühlt sie sich oft aufgrund ihres Aussehens nicht dazugehörig. Und in Japan sticht sie äußerlich zwar nicht mehr so stark hervor, jedoch durch ihre Gewohnheiten und ihren anders geprägten, kulturellen Hintergrund. In Amerika fühlt sie sich somit oft zu japanisch und in Japan zu amerikanisch. Schritt für Schritt muss sie erst lernen, dass letztendlich beide Seiten sie zu der jungen Frau machen, die sie geworden ist und auf die sie stolz sein kann. Es ist wirklich schön wie im Buch ihr Wandel aufgezeigt wird und man ganz verschiedene Seiten von ihr kennenlernt. Denn Izumi ist nicht nur das junge, scherzende Mädchen, das sich selbst nicht so ernst nimmt, manchmal einfach nicht über ihre Taten nachdenkt und dadurch in eine ganze Menge Fettnäpfchen trifft, sondern beweist sich auch als eine großherzige, liebenswerte und kluge junge Frau. Zusätzlich ist Izumi noch von einer ganzen Reihe an vielseitigen Nebencharakteren umgeben, die das Buch lebendig machen. Wobei Izumi auch lernen muss, dass nicht jede:r ihr Bestes will und sich ebenso andere wiederum als gute Freunde entpuppen können.Zuletzt gab es auch eine Liebesgeschichte, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte, die aber ganz süß war. Aber es war schön zu sehen, wie selbstlos und fürsorglich Izumi für ihre Liebsten sorgt und ich bin froh, dass es in diesem Buch um so viel mehr ging und es sich nicht als oberflächliche Lovestory entwickelt hat. „Tokyo ever after - Prinzessin auf Probe“ ist ein lustiges (man muss sich definitiv erst einmal an den ausgefallenen Humor von Izumi gewöhnen), aber auch ein einfühlsames Buch mit einem schön dargestellten Wandel der Protagonistin, die sich jedoch immer treu bleibt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Ich liebe dieses Buch:
Ich liebe dieses Buch:Geschichte: ->einfach großartig, fesselnd, mitreißend, süß und emotionaleine tolle Story, die die Protagonistin auf ihrem Weg quer durch das Prinzessinnen Leben begleitet, auf dem sie oft in sehr amüsante Fettnäpfchen tritt und sich erst in dieses neue Leben einfinden muss, sich aber gleichzeitig in die Herzen einiger Menschen schleicht (vor allem aber in das der Leser). Man kann miterleben, welche Anforderungen an das höfische Leben gestellt werden, was die Kultur Japans ausmacht und noch so vieles mehr…Dabei wird auch die Tatsache, dass die Protagonistin halb Japanerin, halb Amerikanerin ist einfach toll thematisiert, indem sie versucht ihre Wurzeln zu erkennen und sich selbst und ihren Platz zu finden. Und natürlich bildet auch die Liebesgeschichte einen nicht unwichtigen, großem Teil des Buches, wobei diese so süß, realistisch, und Erotik herzerwermend geschrieben ist, so dass man sich als Leser mit den Protagonisten verliebt. Setting: Die Geschichte startet in Amerika, wobei man dieses typische Highschool- Leben mitbekommt. Und dann geht es in Japan weiter: mit der tollen Kultur, den Menschen, den Sehenswürdigkeiten, der Natur und allem, was dazugehört. Charaktere:Izumi als Protagonistin ist großartig mit ihrer fröhlichen, offenen, lustigen und liebevollen art. Sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mit ihren Worten begeistert und mit ihren Gedanken erheitert und bewegt. Aber auch die anderen Charaktere fand ich super. Ihre Freunde, die sie immer unterstützen und für die keine Idee zu abwegig ist. Und auch ihr Vater, sowie auch die anderen Plasatbewohner, die Izumis Ankunft und Aufenthalt in Japan (positiv oder negativ) zu etwas Besonderem machen waren einfach nur großartig in der Geschichte.Schreibstil:Ein toller, mitreißender, humorvoller und offener Schreibstil. Es wird immer wieder auf bekannte Filme oder Musik angespielt, was das Ganze unfassbar persönlich macht. Vor allem aber Izumis Gedanken, die man immer mitverfolgen kann waren fantastisch. Ihre Gedankengänge, ihre Emotionen, vor allem aber die gedachten ironischen und äußerst lustigen Kommentare haben das ganze einfach besonders gemacht.Oder aber „Besonderheiten“, wie die Chatverläufe mit ihren Freunden oder Auszüge einer japanischen Klatschpresse…Oder generell jedes geschrieben Wort ☺️…Fazit:Ein tolles Buch, das eine Lovestory im Cinderella-Stil (aber nicht zu kitschig) mit einer zwei-gespaltenen Herkunft auf romantische, humorvolle und ansprechende Art beschriebt, die einfach begeistert.
Pressestimmen
Ein wunderbar leichtes Jugend-Sommerbuch mit Drama.
06.08.2022
"Tokyo ever after" ist eine zauberhafte Geschichte, deren Kitschpotential durch den lustigen Ton auf...gefangen wird. Und besonders schön sind Emiko Jeans Schilderungen der japanischen Besonderheiten und kaiserlichen Traditionen.“ mehr weniger
Katja Eßbach, 29.10.2022
Flott geschrieben – ein Buch, das wirklich Spaß macht.
19.07.2022
Ein sehr lustiges Buch und Mustread für JapanFans.
MIrai Mens, 01.07.2022