Ein weiterer Fall für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog im Bergdorf Åre. Wie gelangt man an die Wahrheit, wenn alle lügen?
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Lügennebel
Eine klirrend kalte Januarwoche im schwedischen Bergdorf Åre: Sechs Studenten verbringen die Skiferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Sie feiern ausgelassen, spielen »Wahrheit oder Pflicht« und lassen sich auf immer riskantere Abfahrtsmanöver ein. Eines Morgens liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im eisigen Schnee. War es ein Unfall oder kaltblütiger Mord?
Scandi-Crime für alle Schweden-Krimi-Fans
Mit jeder ungeklärten Frage steigt die Spannung unter den Freunden. Alle spielen sich gegeneinander aus, niemand kann glaubhaft darlegen, was in jener verhängnisvollen Nacht geschah. Auch die Bewohner von Åre machen sich verdächtig: Ihnen sind die rücksichtslosen Städter schon lange ein Dorn im Auge. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog stehen vor ihrem härtesten Fall. Denn wie gelangt man an die Wahrheit, wenn alle lügen?
»In Viveca Stens Krimis stimmt einfach alles.« Radio Bremen
Die Åre-Morde von Viveca Sten:
Band 1: Kalt und still
Band 2: Tief im Schatten
Band 3: Blutbuße
Band 4: Lügennebel
Band 5: Gnadenopfer
Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie
Bibliografische Daten
1. Auflage
Viveca Sten
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
13 - 10 von 162 Leserstimme
Wer war es?
Viveca Sten, für mich seit ein paar Jahren ein Garant für spannende Lesestunden. Besonders die Krimireihe mit Hanna Ahlander, dies ist ihr vierter Fall, gehört zu meinen Lieblingskrimis. Auch wenn jeder Fall für sich abgeschlossen ist und in kurzen Erklärungen auf die ersten Bände eingegangen eird, empfiehlt es sich, auch die drei ersten Hanna-Ahlander-Bände zu lesen. Diesmal fahren sechs junge Leute gemeinsam, in den Skiurlaub und verbringen ein paar Tage in einem Ferienhaus. Als eine Person von ihnen erst vermisst und dann tot aufgefunden wird, zeigt sich, wie fragil die Freundschaftsbande dieser kleinen Gruppe sind. Keiner vertraut mehr den anderen, zumal sich die eine oder andere Aussage als unwahr herausstellt.Wie gewohnt, erfahren die Leser auch einige private Dinge über Hanna und ihre Kollegen, die zwischendurch eingeflochten werden und für mich die Spannung erhöht haben. Auch über einige private Hintergründe der jungen Ski-Urlauber wird berichtet.Auch wenn die Zahl der verdächtigen Personen im Laufe der Geschichte immer größer wird, kommt es am Ende doch zu einem überraschenden Ergebnis.Fazit:Auch wenn die privaten Ereignisse ihre Längen aufweisen und etwas kürzer gehalten werden könnten, ist Lügennebel ein solider Krimi, den man nicht so schnell aus der Hand legt. Eine klare Empfehlung von mir für Krimifans.
Toll geschrieben und ein überraschendes Ende
Bei Lügennebel handelt es sich um den vierten Teil der Åre-Morde. Ich habe die Bücher der Reihe nach gelesen und die Protagonisten rund um Hanna Ahlander kommen alle sympathisch rüber. Jeder hat seine Schwächen und sie stehen dazu. Auch in diesem Fall widmet Frau Sten wieder einen großen Teil dem Privatleben der Akteure. Aber auch Neueinsteiger in die Serie können das Geschehen mühelos verfolgen.Sechs junge Erwachsene(2 Mädchen und 4 Jungen) möchten ein paar Tage Freizeit genießen und verbringen diese Zeit in einer Berghütte, welche den Eltern von einem der teilnehmenden Jungen gehört und dieser fühlt sich dadurch als Bestimmer.Sie haben sich mit reichlich Alkohol versorgt und schon bei der Anfahrt im Zug und am ersten Abend in der Hütte wird dieser reichlich konsumiert. Als auch noch Drogen ins Spiel kommen flippt Fanny aus. Da sie sonst sehr zurückhaltend ist, erkennen ihre Freunde sie gar nicht wieder. Und es nimmt kein gutes Ende.Am nächsten Morgen wird sie halbnackt erfroren im Schnee gefunden. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, aber es gibt keine verwertbaren Spuren und die Jugendlichen mauern. Als es zwei Tage später zusätzlich einen Brand gibt und zwei Personen sich erst im letzten Moment retten können, werden die Ermittlungen noch einmal intensiviert.Der Schreibstil ist sehr flüssig und die kurzen Kapitel mit wechselnden Perspektiven verleiten zum zügigen Weiterlesen, bis man zum Schluß mit der Aufklärung der Fälle sehr überrascht wird.Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Winterlicher, schwedischer Krimi mit nicht vorhersehbarem Ende
Der Krimi spielt im klirrend kaltem Schweden im Januar, als sich eine Gruppe von sechs Studenten - vier Männer und zwei Frauen - im Ferienhaus der Eltern des einen Studenten trifft, um Ski zu fahren und das Leben zu genießen. Einen Tag später wird eine der jungen Frauen tot draußen im Schnee aufgefunden. Für mich ist es nicht der erste Fall mit den Ermittlern Hanna und Daniel sowie anderen Protagonisten, so dass ich ihre private Vergangenheit größtenteils kenne und Neueinsteigern werden in diese gut eingeführt. Ich habe gebannt gelesen, wie die Ermittlungen voranschreiten und immer wieder neue Überlegungen angestellt werden, nicht nur bei den Ermittlern sondern auch in der Gruppe der Studenten. Mit der Auflösung des Falls bezüglich des Geschehens habe ich so jedoch nicht gerechnet und ich war schockiert, was. alles aufgrund eines Abends folgend, passiert ist und welche Folgen das für viele Menschen im Umfeld der Toten hat. Die Autorin legt in ihren Krimis immer viel Wert auf das Privatleben der Ermitllelnden, was mir jedoch, insbesondere bei Hanna, ein wenig zu überspitzt war. Auch war es für die Ermittlungen an sich nicht notwendig, dass das Privatleben insgesamt gefühlt fast die Hälfte des Krimis einnahm und dabei trotzdem nur oberflächlich blieb bzw. wenig an Entwicklungen aufzeigte. Auch hätte ich lieber noch etwas mehr über die Tote selber erfahren und ich fand es merkwürdig, dass deren Hintergrund bzw. Familie fast unerwähnt blieb.Insgesamt kann ich den Krimi jedoch allen empfehlen, die Krimis mit viel privatem Touch und auch verzwickte Auflösungen mögen. 3,5 Stern aufgerundet 4 Sterne.
Wieder ein absolutes Highlight
Ich habe mich persönlich schon sehr auf den viertel Teil dieser Serie gefreut, da ich die ersten drei Bände komplett weg gesuchtet habe.Nun, das Cover finde ich passt absolut hervorragend zu den anderen drei Teilen, ist aber auch für sich ein absoluter Hingucker und passt hervorragend zur Geschichte aber auch der Klappentext machten mich komplett neugierig, eine Story wie ich sie gerne lese.Nun, der Anfang des Buches war schon absolut gelungen, man wird dank des tollen, klaren und doch detailreichen Schreib- bzw Erzählstils gut in die Geschichte eingeführt, schon nach wenigen Seiten war ich absolut gefesselt von dem Buch und der Geschichte, die Charaktere sind wieder absolut hervorragend ausgearbeitet und auch die Geschichte selbst hat einen klaren roten Faden, die Spannung wurde immer wieder super aufgebaut so dass ich einfach oft nicht aufhören konnte und einfach weiterlesen musste, die Kapitellänge dazu erledigt ja den Rest ;-)Alles in allem ein absolut gelungener 4. Teil den ich gerne verschlungen habe!!!ganz Klare Empfehlung für den viertel Teil aber auch für die gesamte Reihe!
Ein bemerkenswertes Ermittlerteam
Eine Gruppe junger Menschen reist zum Skifahren an den Ort des Geschehens. In einem Chaos aus Drogen, Macht, Distanzlosigkeit und Begehren kommt es zum Mord einer jungen Studentin aus dieser Gruppe. Während sowohl der Leser als auch die Beteiligten lange nicht wissen, was in dieser Nacht geschah, hat das Ermittlerteam nach dem Mord kaum noch eine ruhige Minute. Zudem beschäftigen Hanna und ihre Kollegen auch einige private Hürden. So geht es zum Beispiel um ein ausstehendes Outing, um den Druck des medialen Interesses am neuen, schwerreichen Freund und um die Hürden eines alleinstehenden Vaters. Nachdem es zu einem bedrohlichen Brand kommt und ein Teammitglied von einem Tatverdächtigen schwer verletzt wird, erhöht sich die Arbeitslast zusehends und die Spannung lässt dieses Buch von Viveca Sten zum absoluten Pageturner werden.
Spannender Skiurlaub
Wie auf dem Cover stelle ich mir diesen Teil von Schweden zur Winterzeit vor, also gut abgeholt und schonmal die Einsamkeit rübergebracht. Eine Studentenclique trifft sich zu einem Skiwochenende in einem recht einsamen Haus im tiefsten Schnee. Viveca Sten schafft es bereits, die Hinfahrt spannend zu gestalten, geschweige denn, was vor Ort geschieht. Ich wollte das Buch gar nicht mehr beiseite legen, denn ich wollte immer weiter wissen, was als nächstes geschieht. Und es geschieht so einiges. Nicht nur bei den Jugentlichen, sondern auch in einer netten Nebenstory bei den Ermittlern. Die Autorin hat die Charaktere, sowie die verschiedenen Schauplätze sehr detailreich beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Der Text ist flüssig zu lesen, der Fall plausiebel. Was mir sehr gut gefallen hat waren die Karten über Schweden bzw. über Åre, welche mir nochmal einen besseren Überblick gaben.Viveca Sten - gerne wieder!
Spannend wie immer
Ich lese die Reihe von Viveca Sten unheimlich gerne. Mit " Lügennebel" legt sie nun den vierten Teil der Åre-Morde-Reihe hin, und ich war wieder begeistert. Die Spannung war enorm und es war schön Hanna erneut bei der Aufklärung begleiten zu dürfen.Die Handlung selbst war dabei gar nicht einmal neu. Eine Gruppe von 6 Studenten aus der Stadt spielt ein Spiel, fährt Ski und feiert. Als Fanny fast nackt tot aufgefunden wird, ist unklar was geschehen ist. Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel nehmen die Ermittlungen auf. In der Gruppe verdächtigen sich einige untereinander, ein Gespinst aus Lügen und Geheimnissen wird nach und nach aufgedeckt. Interessant fand ich, dass auch einige Einwohner von Åre verdächtig waren. Die Autorin konzipiert diesen Kriminalfall sehr geschickt, in dem sie immer neue Möglichkeiten und Geheimnisse einstreut. Das Gefüge der Gruppe untereinander bröckelt, und das macht es so spannend. Und dann ist da ja noch Hanna, die diese Reihe so gelungen macht. Ihr Privatleben ist nach wie vor schwierig, sie kann sich nicht entscheiden zu wem sie sich nun wirklich hingezogen fühlt. Aber auch Anton ist erneut mit von der Partie, auch sein Privatleben ist gespickt mit Geheimnissen. Ich war erneut begeistert und hoffe auf Nachschub in absehbarer Zeit.
Wieder ein Mega spannendes Buch
Eine Studentengruppe verbringt ein paar Tage in den Bergen Schwedens um Ski zu fahren. Nach einer wilden Nacht mit Partyspielen liegt am Morgen danach eine der Studentinnen tot im Schnee. War es Mord oder ein tragischer Unglücksfall? Der Kreis der Verdächtigen wird von den Studenten auf die Dorfbewohner ausgeweitet, welche den Studentenheimen nicht gerade wohlgesonnen sind. Somit werden die Ermittlungen für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog nicht einfacher. Das Auflösung der Geschichte ist überraschend, zumal der Täter so gar nichtig Fokus der Ermittlungen stand.Auch in ihrem vierten Buch über die Àre Morde versteht es Viveca Sten die Spannung auf den 500 Seiten hoch zu halten. Die relativ kurzen Kapitel tun ein übriges dazu. Die privaten Entwicklungen von Hanna, Daniel, Anton und Raffe stehen ebenfalls wieder im Fokus.
Wo liegt die Wahrheit?
Eine Skifreizeit von sechs Jugendlichen in der kalten Einsamkeit von Schweden,bei welcher der Alkohol in Strömen fließt,nimmt ein jähes Ende ,als am nächsten Morgen eine junge Frau tot im Schnee liegt.Für Daniel Lindskog und Hannah Ahlander gestalten sich die Ermittlungen sehr schwierig, da die Jugendlichen sich ständig in Widersprüche verwickeln und gegenseitig beschuldigen.Ist der Täter / die Täterin unter den Jugendlichen zu suchen oder gibt es andere Gründe für den Mord?Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Ermittlern, Rechtsmedizin und dem restlichen Team, kommt nach und nach Licht ins Dunkel und die Ermittlungen können erfolgreich abgeschlossen werden. Neben dem komplizierten Kriminalfall gibt es auch im Privatleben der Ermittler einige Schwierigkeiten. Daniel bemüht sich sein Leben, dass durch seine Scheidung in Schieflage geraten ist, wieder in den Griff zu bekommen.Hannah versucht eine Änderung im Privatleben geheimzuhalten,die Presse macht ihr jedoch einen Strich durch die Rechnung.Das Buch war erneut sehr spannend,jedoch gab es zwischenzeitlich einige Längen,weswegen ich einen Stern abziehe.
Ein wahnsinnig spannendes Spinnennetz aus lauter Lügen
Auch der vierte Fall der beiden Ermittler Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog hat mich bestens unterhalten und überzeugt.Wer neu auf die Reihe aufmerksam wird, der kann auch ohne die vorigen 3 Bände zu kennen, bedenkenlos zu dem Buch greifen. Die Fälle sind in den Bänden abgeschlossen und auch wenn sich im privaten Bereich der Ermittler so allerhand tut, so sorgt die Autorin für kleine Rückblicke bei den Ermittlern, so dass auch Neueinsteiger mühelos dem Geschehen folgen können. Und auch der neue Fall, hält das Team der beiden völlig auf Trab. Denn nichts ist so wie es erscheint und so manches Male müssen die Geheimnisse an die Oberfläche geholt werden, die dann durch unerwartete Wendungen wieder einen ganz anderen Gedankenweg offenbaren, so dass man als Leser immer tiefer und tiefer in dem Fall und dem Geschehen hinab gezogen wird. Der Sog, den die Geschichte entwickelt sorgt zusätzlich dafür, dass man viel zu schnell am Ende des Buches angelangt.Die verschiedenen Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet und besonders die beiden Ermittler sind mir mittlerweile so vertraut geworden, als wenn man seine Freunde mal eben besucht.Die Ermittlungen bei dem Fall wurden sehr gut durchleuchtet und spannend dargestellt.Von dem Zusammenspiel des Teams, die Ermittlungen in einer eiskalten Atmosphäre bis hin zu Psychospielchen und sehr unerwarteten Wendungen ist alles mit dabei, so dass es nicht verwunderlich erscheint, welche Sogwirkung dieses Buch doch entfaltet.Einen weiteren Pluspunkt macht das Privatleben von Hanna und Daniel aus, die wie kleine Drohnen umeinander kreisen und sich dann wieder meilenweit voneinander entfernen, weil keiner von beiden es schafft, einfach mal Tacheles zu sprechen. Genau das macht einen zusätzlichen Reiz aus, der das Lesen positiv beeinflusst.Wer also gerne Krimis liest, die nicht nur perfekt unterhalten, sondern die zusätzlich den schwedischen Flair mit ganz viel Spannung vereinen, der ist mit Band 4 aus der Polarkreis Reihe von Viveca Sten, definitiv an der richtigen Adresse.Das Spinnennetz aus so vielen Lügen hat mich nicht nur bestens unterhalten, sondern mich regelrecht gefesselt.Fazit:5 Sterne die großartig spannende Unterhaltung