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3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Sechs Freunde. Eine Nacht. Eine Leiche
3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Sechs Freunde. Eine Nacht. Eine Leiche
Beste Freunde. Dunkle Geheimnisse. Ein Skiurlaub, der tödlich endet.

Lügennebel

Eine klirrend kalte Januarwoche im schwedischen Bergdorf Åre: Sechs Studenten verbringen die Skiferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Sie feiern ausgelassen, spielen »Wahrheit oder Pflicht« und lassen sich auf immer riskantere Abfahrtsmanöver ein. Eines Morgens liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im eisigen Schnee. War es ein Unfall oder kaltblütiger Mord? 

Neue Scandi-Crime für alle Schweden-Krimi-Fans

Mit jeder ungeklärten Frage steigt die Spannung unter den Freunden. Alle spielen sich gegeneinander aus, niemand kann glaubhaft darlegen, was in jener verhängnisvollen Nacht geschah. Auch die Bewohner von Åre machen sich verdächtig: Ihnen sind die rücksichtslosen Städter schon lange ein Dorn im Auge. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog stehen vor ihrem härtesten Fall. Denn wie gelangt man an die Wahrheit, wenn alle lügen?

»In Viveca Stens Krimis stimmt einfach alles.« Radio Bremen


Der vierte Teil der Åre-Morde von Viveca Sten:

Band 1: Kalt und still

Band 2: Tief im Schatten

Band 3: Blutbuße

Band 4: Lügennebel

Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie

Bibliografische Daten

EUR 17,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44810-9
Erscheinungsdatum: 16.10.2025
1. Auflage
528 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Dagmar Lendt
Autor*innenporträt

Viveca Sten

Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.

zur Autor*innen Seite
Übersetzer*innenporträt

Dagmar Lendt

zur Übersetzer*innen Seite
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162 von 162 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.78 von 5 Sternen


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2 - 10 von 162 Leserstimme

tanjas bücherstübchen am 16.01.2026 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Lügengeflecht in klirrender Kälte

Bereits das 4. Jahr in Folge ist für mich in jedem Winter eindeutig klar, ich darf das Ermittler-Duo Hanna und Daniel ins schwedische Skigebiete Åre begleiten. Schon mit dem Aufschlagen des Buches setzt bei mir eine Gänsehaut ein, die nicht nur mit den klirrenden Temperaturen der Location zusammenhängen. Viveca Sten schafft mit ihren Kriminalfällen eine einzigartige Atmosphäre. Lügennebel handelt von einer Studentengruppe, welche sich eine Auszeit vom Lernen nehmen und Urlaub in einem exklusiven Ferienhaus reicher Eltern im berühmten Skigebiet Åre machen. Ausgelassene Partys mit viel Alkohol und waghalsige Abfahrten füllen die Tage. Bis eine junge Frau aus der Clique morgens tot im Schnee aufgefunden wird. Mord oder Unfall ist vorerst unklar. Die Rekonstruktion des vorherigen Abends gestaltet sich schwierig, da die jungen Leute wenig bis widersprüchliche Äußerungen tätigen. Neben diesen machen sich auch einige ortsansässige Personen verdächtig. Ein extrem schwieriger Fall für Hanna und Daniel, denn eines ist klar, alle lügen. Wie von der Autorin gewohnt, beginnt die Erzählung leise und unaufgeregt. Bis alle Beteiligten vernommen werden und feststeht, dass es sich um ein Verbrechen handelt und die Wahrheit nicht bekannt ist, vergeht einiges an Zeit. Die Spannung nimmt im Verlauf jedoch stetig zu bis zu waghalsigen und brenzligen Situationen. Die Perspektivenwechsel der Story verleihen dem Ganzen viel Tiefe und verschiedene Blickwinkel, die zum Mitraten anregen. Für mich waren im Verlauf des Buches so viele Personen verdächtigt bzw. hatten ein Motiv, dass ich keinen blassen Schimmer mehr hatte, was die Lösung sein könnte. Ein weiterer Punkt, der mit bei dieser Buchreihe sehr gut gefällt, ist, dass neben dem eigentlichen Fall auch viel Augenmerk auf das Privatleben der Protagonisten gelegt wird. So sind mir diese sehr vertraut und ich nehme Teil an deren Entwicklung, sei es positiv oder negativ. Bei einem Charakter habe ich mich unwahrscheinlich gefreut, dass er endlich Nägel mit Köpfen gemacht hat. Bei zwei anderen hatte ich gehofft, dass endlich das Offensichtliche passiert, was mir die Autorin mit einem fiesen Cliffhanger erst einmal vermiest hat. Liebe Viveca Sten, bitte erlöse meine Qualen endlich im nächsten Band. Natürlich freue ich mich schon auf den nächsten eiskalten Fall. Mein Fazit: Diese spannende Buchreihe ist aus meinen Highlights nicht mehr wegzudenken. Auch mit diesem Band erhielt ich wieder einen vielschichtigen Kriminalfall, undurchsichtige Verdächtige und die bekannten wunderbaren Charaktere. Spannung auf sehr hohem Niveau.

shiva2308 am 16.01.2026 13:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Erfrischend anders

Gestaltung:------------Schon beim Titelbild macht sich bemerkbar, dass der vierte Band sich von den anderen drei unterscheidet. Zwar dominieren nach wie vor die Farben Rot und Weiß, jedoch ist diesmal der Autorinnenname und der Reihenname in Weiß auf rotem Hintergrund statt umgekehrt. Insgesamt ist das Hardcover wieder sehr wertig gestaltet mit Schutzumschlag, einem roten Lesebändchen und einer Karte mit den wichtigen Orten des Romangeschehens. Inhalt: ------------Sechs Studenten verbringen eine Woche Skiurlaub in Åre. Kaum sind sie in ihrem Feriendomizil angekommen, wird eine Studentin beihnahe nackt tot im Schnee gefunden. Ist sie unter Drogeneinfluss selbst dorthin gelangt und dann an Unterkühlung gestorben? Die Nacht zuvor wurde wild gefeiert. Doch als Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog den Fall untersuchen, stellt sich heraus, dass es Mord gewesen sein muss. Alle Mitglieder der Gruppe sind verdächtig, und im Laufe bei der Ermittlungen kommen zahlreiche Geheimnisse ans Licht. Entspechend wächst Misstrauen untereinander. Auch die Nachbarn des Ferienhauses verhalten sich verdächtig. Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um Schlimmeres zu verhindern.Mein Eindruck:------------Ich bin seit langem Fan von Viveca Sten und habe neben den Sandhamn-Krimis auch die ersten drei Ahlander-Bände verschlungen. Dieser Band hebt sich erfrischend von ihrer sonstigen Erzählweise ab. Üblicherweise schildert sie abwechselnd die Gedanken des Täters und die Ermittlungen in der Gegenwart. In diesem Fall gibt es keine klassische Tätersicht. Stattdessen wechseln sich die Handlungsstränge der einzelnen Ermittler mit den parallel verlaufenden Ereignissen im Ferienhaus ab. Diese Abweichung gefiel mir sehr gut. Die Spannung leidet darunter keineswegs, im Gegenteil! Allein durch die vielen Geheimnisse, das wachsende Misstrauen innerhalb der Studentengruppe sowie das Unwissen um Täter und Motiv bleibt der Spannungsbogen durchgehend hoch, sodass ich den Krimi kaum aus der Hand legen konnte.Hinzu kommen weitere Entwicklungen im zwischenmenschlichen Bereich der Ermittler. Hanna versucht weiterhin, ihre Gefühle für ihren Kollegen Daniel zu unterdrücken und lenkt sich mit dem reichen Investor Henry Sylvester ab, den sie im letzten Fall kennengelernt hat. Daniel weiß davon zunächst nichts. Er kämpft mit der Trennung von seiner bisherigen Lebensgefährtin Ida und dem häufigen Aufenthaltswechsel ihrer gemeinsamen Tochter Alice. Polizeikommissar Anton Lundgren steht vor der Herausforderung, seiner Familie von seinem Coming-out und seinem neuen Lebensgefährten Carl zu erzählen. Mir gefiel diese Weiterentwicklung der Protagonisten sehr. Sie macht die Charaktere greifbarer und sympathischer. Gleichzeitig nimmt diese persönliche Ebene nicht zu viel Raum ein, sodass die Krimihandlung weiterhin im Vordergrund bleibt.Man merkte in den drei Vorgängerbänden deutlich, welche gesellschaftskritischen Themen Frau Sten ansprechen will. Dies klingt hier nur sehr unterschwellig durch. Es geht um reiche Touristen und ihr rücksichtsloses Verhalten gegenüber Einheimischen und "nebenher" um Themen wie sexuelle Belästigung, Homophobie, Alkohol- und Drogenkonsum sowie Machtgefälle innerhalb von Studentengruppen. Ich empfand den Fingerzeig darauf nicht so deutlich wie in den Vorgängerbänden.Insgesamt ist dieser Krimi für mich fast der beste der Reihe, einfach weil er in einigen Punkten erfrischend abweicht, aber dennoch spannend und überzeugend bis zum Schluss ist und ich nach wie vor alle ermittelnden Personen sehr sympathisch finde.Fazit:------------Erfrischend anders als die Vorgänger, fesselnd bis zum Schluss und mit stetiger Weiterentwicklung der sympathischen Ermittlercharaktere.

petzi_maus am 14.01.2026 23:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

in ihrem 4. Fall muss Hanna Ahlander den Tod einer Studentin aufklären

In ihrem 4. Fall muss Hanna Ahlander den Todesfall der jungen Studentin Fanny aufklären, die mit ihrer Freundin Olivia und 4 Freunden zum Skifahren in Åre war. Die Eltern eines der Jungs hat ein riesiges Ferienhaus in Sadeln, direkt an der Piste.Doch gleich nach der ersten Nacht, in der die jungen Leute ausgiebigst gefeiert hatten, wurde Fanny tot im Schnee aufgefunden, nur mit Unterwäsche bekleidet.Hanna und ihr Kollege Daniel Lindskog haben natürlich sofort einen der männlichen Studenten im Visier; die Zeugenaussage der Nachbarin bestätigt diese Vermutung. Doch die Studenten weisen alle Vorwürfe von sich und schweigen ansonsten.Durch die sehr kurzen Kapitel und das ständige Springen zwischen dem Erlebnis von Hanna Ahlander (zu Beginn) und den Geschehnissen der Freundesgruppe wird man durch die Geschichte gepeitscht, weil man auch immer wissen will, wie es jeweils weitergeht.Doch die Ermittlungen treten auf der Stelle, es geht gefühlt nichts weiter; dadurch ist es manchmal etwas langatmig.Doch die Autorin hat es wunderbar geschafft, dass man sofort einen Täter im Visier hat und gegenüber den Studenten, deren Charakterzeichnungen detailliert und lebendig sind, positive oder negative Gefühle hegt. Und durch die Sicht von Olivia fiebert man mit ihr besonders mit.Die Auflösung, die dann nach elendslanger erfolgloser Ermittlung dann irgendwie plötzlich kam, hat mich dann doch etwas überrascht und enttäuscht, denn ich konnte das Motiv nicht 100%ig nachvollziehen. Außerdem wurde ein interessanter Hinweis auf einen möglichen anderen Täter gar nicht weiterverfolgt.Wundervoll fand ich wieder die lebendige und detailgetreue Darstellung der Gegend um Åre und der schneebedeckten Landschaft, so dass man alles genau vor Augen hat.Auch die privaten Entwicklungen von Hanna, Daniel und deren Kollege Anton fand ich spannend zu verfolgen.Im vorderen und hinteren Buchdeckel gibt es auch wieder einen Plan von Åre sowie den umliegenden Orten.Fazit:Auch im 4. Fall überzeugt die taffe schwedische Polizistin Hanna Ahlander und die lebendige Beschreibung der eisigkalten Umgebung von Åre. Die Auflösung hätte ich mir jedoch anders gewünscht.

maddinliest am 13.01.2026 23:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die Tote im Schnee

Sechs junge Studenten verbringen eine feuchtfröhliche Ski- Woche im verschneiten Are. Die abendliche Party ufert ein wenig aus, so dass Hemmungen und Kontrolle verloren gehen. Als Ergebnis liegt am nächsten Morgen die junge Fanny erfroren im Schnee. Ein tragischer Unfall, oder ein Mord unter Jugendlichen? Daniel Lindskog und Hannah Ahlander nehmen die Ermittlungen auf und, obwohl die Obduktionsergebnisse noch nicht vorliegen, sind sie schnell davon überzeugt, dass in der tragischen Nacht nicht alles mit rechten Dingen zuging. Ein komplizierter Fall für das Ermittler-Team, in dem es plötzlich viele Optionen für dem möglichen Mord an der jungen Fanny gibt...Die äußerst erfolgreiche schwedische Autorin Viveca Sten hat mit "Lügennebel" einen aus meiner Sicht bis zur letzten Seite fesselnden Kriminalroman veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der das Buch für mich schnell zu einem Pageturner machte. Sie arbeitet dabei mit vielen kurzen Kapiteln, womit sie mit den jeweiligen Perspektivwechseln für ein zusätzliches Tempo sorgt. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden der toten Fanny zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über die anschließenden Ermittlungsarbeiten, sowie den zunehmenden Zweifeln der Jugendlichen untereinander auf einem stets sehr hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine wirklich packende und raffiniert konzipierte Geschichte, die viel Raum zum Miträtseln lässt, und dann im spannenden Finale mit einer schwer vorhersehbaren Auflösung überraschen kann.Insgesamt ist "Lügennebel" ein toller skandinavischer Kriminalroman, der mich von der ersten Seite an in den Bann ziehen konnte. Das Erzähltalent der Autorin, sowie eine clevere Storyline und interessant gezeichnete Protagonisten tragen zum Gelingen des Buches bei. Von mir gibt es hierfür eine eindeutige Leseempfehlung und eine folgerichtige Bewertung mit fünf von fünf Sternen.

lesehamster12 am 11.01.2026 13:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach klasse!

Das Buch "Lügennebel - Ein Fall für Hanna Ahlander" aus der Reihe Die Åre-Morde von Viveca Sten aus dem dtv Verlag ist einfach klasse geschrieben.Es ist mein erster Band aus der Reihe, obwohl es schon der vierte Teil ist und ich bin absolut begeistert und werde mir auch die ersten drei Bände holen.Am besten gefallen mir die kurzen Kapitel. So behält man prima den Überblick, selbst wenn ich mal an einem Tag nicht zum lesen gekommen bin, habe ich alles noch sehr präsent im Kopf.Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig. Die Charaktere sind toll beschrieben und man kann wunderbar in der Story eintauchen, mit fiebern und sich Gedanken machen, wie der Fall ausgehen könnte.Sehr schön war auch die Kreativität, es war letztlich nämlich anders, als erwartet!Das Cover passt super, ist schlicht und dennoch absolut treffend gewählt.Ich kann es nur empfehlen und hoffe, die ersten drei Teile sind genauso fesselnd geschrieben!

readaholic am 05.01.2026 15:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

War es ein Unfall oder Mord?

Sechs Studenten wollen einen unbeschwerten Skiurlaub in der schwedischen Ferienregion von Åre verbringen. Schon auf der Hinfahrt im Zug wird kräftig dem Alkohol zugesprochen, im luxuriösen Ferienhaus, das den Eltern von Wille, dem Alphamännchen der Clique, gehört, ist es genauso. Nicht nur Alkohol wird konsumiert, sondern auch Drogen. Die jungen Leute sind laut und feiern bis spät in die Nacht, womit sie sich in der direkten Nachbarschaft nicht gerade beliebt machen.Am Morgen nach einer dieser Partys wird eines der beiden Mädchen tot im Schnee vor der Villa aufgefunden. Ist sie selbst, volltrunken wie sie war, bei minus zwanzig Grad in den Schnee hinausgelaufen und erfroren? Oder war es etwa Mord?Die beiden Ermittler Hannah Ahlander und Daniel Lindskog vernehmen die geschockten jungen Leute, von denen jeder behauptet, nichts mit Fannys Tod zu tun zu haben. Während ihrer Vernehmungen wird schnell klar, dass auch schon vor Fannys Tod Spannungen und Rivalitäten in der Gruppe bestanden. Als dann auch noch das Gästehaus auf dem Grundstück wenig später brennt und einer der Studenten das Weite sucht, scheint die Lage klar zu sein. Weshalb sonst sollte er geflüchtet sein? Doch die Dinge sind komplizierter als es zunächst scheint.Ich verfolge Viveca Stens Polarkreisreihe von Anfang an, dieser Band hat mir ganz besonders gut gefallen. Die Personen und ihre Beziehungen untereinander sind glaubhaft dargestellt und die Story ist äußerst spannend. Ich mag es auch, wenn man etwas über das Privatleben der Ermittler erfährt und das ist bei Viveca Sten immer der Fall. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung dieser Reihe! Ich habe das Buch als Hörbuch, gelesen von Vera Teltz, gehört, und es war ein Vergnügen, ihrer ausdrucksstarken Stimme zuzuhören.

blackcat am 03.01.2026 08:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Facettenreiche Spannung mit greifbar skandinavischem Flair!

“Lügennebel” ist der vierte Teil der Åre-Morde-Reihe - ein Fall für Hanna Ahlander. Man kann die Bücher jedoch unabhängig voneinander lesen, da Entscheidendes aus den Vorgängerbänden an passenden Stellen zusammengefasst eingestreut wird. Januar im Bergdorf Åre: sechs Studierende reisen zum Skifahren und Feiern an, aber die Dynamik zwischen ihnen ist kompliziert - die Stimmung oft angespannt, manchmal sogar bedrohlich. Nach einer besonders wilden Partynacht in dem luxuriösen Ferienhaus morgens jemand vermisst - und schließlich gefunden: tot im Schnee! Die Aussagen der Feriengäste wirken unglaubwürdig, auch untereinander herrscht Misstrauen, denn nicht alle sind zur selben Zeit ins Bett gegangen, und niemand will wissen, wie jemand von ihnen nur in Unterwäsche im Schnee enden konnte. Ihr Miteinander wird zunehmend feinseliger, es kommt zu Machtspielchen, Vorwürfen sowie Ausrastern, dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein Nachbar wirkt ebenfalls verdächtig - er macht kein Geheimnis daraus, dass die ausgelassenen, lauten, unverschämten Feierbiester ihn zur Weißglut getrieben haben. Und eine Frau aus der Nachbarschaft hat in jener Nacht etwas beobachtet, das die Ermittler ratlos zurücklässt … Die Handlung ist von Anfang an spannend: die vielen Verdächtigen und Andeutungen von dunklen Geheimnissen geben Rätsel auf, das Zwischenmenschliche innerhalb der Clique ist faszinierend verstörend, genau wie das komplizierte Liebes- und Familienleben der Ermittelnden der Abteilung für Schwerverbrechen - Hanna, Daniel sowie Anton. Die greifbar unheilvolle, winterliche Atmosphäre, der Hauch von Hygge, der immer wieder zum Tragen kommt, die lebensechten Charaktere, ihre persönlichen Probleme, die Perspektivwechsel, die packenden Ermittlungen und die nervenaufreibenden Wendungen haben mich restlos begeistert! “Lügennebel” ist für mich das bisher beste Buch der Reihe!!! Die verschiedenen zwischenmenschlichen Konflikte verleihen der vielschichtigen Handlung zusätzlich Tiefe: ich fand die Darstellung toxischer Männlichkeit erschütternd und die toxischer Familienverhältnisse sehr bewegend!

schlaflos am 30.12.2025 12:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein eiskaltes Buch

An diesem Buch ist wortwörtlich alles eiskalt: Der kalte Winter im verschneiten Bergdorf Are, die Stimmung zwischen den Protagonisten und natürlich nicht zuletzt der Kriminalfall, der sich hier zugetragen hat.Ich liebe diese Are-Reihe um die Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Die Autorin Viveca Sten schafft es wunderbar, den Leser an die Hand zu nehmen und mit in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ich habe mit den Protagonisten dieses Romans gefeiert, gebangt und getrauert.Das Ermittler-Duo empfinde ich als sehr authentisch und ich mag, wie deren Privatleben in die Geschichte einfließt, ohne diese komplett zu überlagern.Wie auch schon bei den vorherigen Bänden freue ich mich auf die Fortsetzung - nicht nur, weil die Kriminalfälle äußerst spannend sind, sondern auch, weil ich wissen möchte, wie es mit Hanna und Daniel weitergeht. Bitte bald Lese-Nachschub!

bobbember am 28.12.2025 13:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

mega!

„Lügennebel“ von Viveca Sten ist genau mein Thriller-Beuteschema – eisig, claustrophobisch und so spannend, dass ich ihn förmlich inhaliert habe. Ich liebe Geschichten, in denen plötzlich die eigenen Freund:innen zur Gefahr werden und man niemandem mehr trauen kann – und dieses Buch liefert das in Perfektion.Die Handlung spielt während einer klirrend kalten Januarwoche im schwedischen Bergdorf Åre. Sechs Studierende verbringen dort ihre Skiferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Was mit Partys, Mutproben und dem Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ beginnt, kippt schnell in etwas viel Dunkleres. Als eines Morgens eine junge Frau aus der Gruppe tot im Schnee gefunden wird, ist nichts mehr wie zuvor. Unfall? Mord? Und wer sagt die Wahrheit – wenn überhaupt jemand? Die Atmosphäre wird von Seite zu Seite dichter, die Verdächtigungen schärfer, die Loyalitäten brüchiger.Besonders stark fand ich die Gruppendynamik: Dieses psychologische Ping-Pong aus Misstrauen, Halbwahrheiten und offenen Lügen hat mich komplett gepackt. Dazu kommt die raue Kulisse von Åre, wo auch die Dorfbewohner ihre eigenen Motive zu haben scheinen – die Großstadt-Studis waren dort schon länger nicht gern gesehen. Dieses doppelte Spannungsfeld, innen die Freundesgruppe, außen das Bergdorf, ist extrem clever inszeniert.Hanna Ahlander und Daniel Lindskog als Ermittlerduo gefallen mir ohnehin – aber hier glänzen vor allem die zwischenmenschlichen Abgründe. Sveistrup-Fans, Gilmore-Girls-Cozy-Romantasy-Lovers und Nordic-Noir-Neugierige würden hier vielleicht frieren – aber wer dunkle Geheimnisse, winterliche Isolation und „Trau niemandem, schon gar nicht denen, die du kennst“-Vibes liebt, ist hier goldrichtig.Fazit: Ein eiskalter, raffinierter und süchtig machender Nordic-Thriller, der mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Ein absolutes Winter-Thriller-Highlight – große Empfehlung!

europeantravelgirl am 15.12.2025 08:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Kannst du deinen Freunden trauen?

Eine Gruppe von Studierenden aus Stockholm bricht zu einer feucht-fröhlichen Auszeit in den Norden Schwedens auf. Sechs junge Menschen, die sich eine gute Zeit machen wollen mit Feiern, Trinken und Skifahren. Doch dann sind es plötzlich nur noch fünf, und die fragen sich, wem in der Gruppe sie überhaupt vertrauen können.Ein weiterer spannender Fall führt uns nach Åre in Schnee, Eis und Kälte. Und kalt wird es einem vor allem bei der Dynamik in der Gruppe junger Menschen. Was anfangs nach einer fröhlichen Freundesgruppe aussieht, entpuppt sich bald als Ansammlung von Individualisten mit teilweise ganz eigennützigen Interessen. Da gibt es Geheimnisse, die verschwiegen werden, und bald kursiert die blanke Angst. Die vielschichtigen Beziehungen in der Gruppe und dieses schwindende Vertrauen fand ich genial geschildert und es trug maßgeblich zur unheimlichen Atmosphäre und zur Hochspannung bei.Das andere Element, das für mich die hohe Qualität dieser Buchreihe ausmacht, ist die Weiterentwicklung der Charaktere, insbesondere von Hanna, Daniel und Anton. Diese steht niemals der Spannung im Weg, sondern begleitet die Handlung unterstützend, indem die Akteure stetig an Tiefe gewinnen. Gleichzeitig bewirkt dies, dass ich bereits jetzt sehnsüchtig auf die Fortsetzung hinfiebere, um zu erfahren, wie es mit Kommissarin Hanna Ahlander und den anderen weitergeht.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Maxi
Die Geschichten von Viveca Sten lassen dich in den schwedischen Winter abtauchen und dabei alles and...ere vergessen. mehr weniger

01.11.2025

nuernbergernachrichten.de
Beststeller-Autorin Viveca Sten hat mit ›Lügennebel‹ wieder einen absolut spannenden Krimi in ihrer ...erfolgreichen Serie um die Are-Morde geschrieben. 500 Seiten sind es –und jede Seite ist das Lesen wert! mehr weniger

Sabine Ebinger, 31.10.2025

bild.de
Psychologisch brillant – Spannung mit Tiefgang.

Thomas Kielhorn, 26.10.2025

Magazin Köllefornia
Ein Buch, das die Autorin wieder einmal als eine exzellente Erzählerin auszeichnet. Allesamt ein nic...ht vorhersehbares Ende einer perfekt gestalteten Geschichte. mehr weniger

18.10.2025


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