Der SPIEGEL-Bestseller über eine liebenswert-verschrobene Dorfgemeinschaft in den belgischen Ardennenwäldern – und eine Liebeserklärung an den Zauber des Lesens
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Details
Warmherzig und entschleunigend – ein Roman, der einfach nur guttut
Mathilde und Marie
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer liebenswert-verschrobenen Dorfgemeinschaft vor der einzigartigen Naturkulisse der belgischen Ardennenwälder.
Mit Bonusmaterial im Taschenbuch: Ein Reisebericht aus dem Bücherdorf Redu
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur zwischen 19 und 20 Uhr verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Als dann jedoch die junge Französin Marie ins Dorf kommt und der Frühling Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuem Leben erweckt. Selbst die mürrische Mathilde kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen ...
»›Mathilde und Marie‹ ist eine warmherzige Geschichte über einen Neuanfang und eine beginnende Freundschaft.« WDR2
»Der passende Roman für alle, die Trost, Wärme und Entschleunigung suchen. (…) Klug und nachdenklich schreibt Woywod, selbst einst Buchhändler, in seinem Debüt darüber, was im Leben wirklich wichtig ist.« Freundin
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Torsten Woywod
Torsten Woywod (*1981) arbeitete als Buchhändler und im Online-Marketing, bevor er 2021 die Marketingleitung des DuMont Buchverlags übernahm. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt er 2015 den Young Excellence Award. Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung ›Leonard und Paul‹ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war. Mit ›Mathilde und Marie‹ legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor.
Pressematerialien
Leserstimmen
17 - 10 von 161 Leserstimme
zum Nachdenken
Ich habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen und ich war zuerst durch die Kurzbeschreibung sehr vom Thema angetan, denn es ist genau konträr zu unserer Gesellschaft, in der immer alles schneller und weiter vernetzt sein muss. In dem Dorf allerdings, in dem die Geschichte spielt, ist die Zeit eher unerheblich und die Vernetzung der Menschen untereinander sind auf persönlichen Kontakten begründet und werden nicht digital hergestellt. Deshalb gelten dort auch noch Werte, die in der heutigen Gesellschaft oftmals vergessen werden. Als Marie neu in das Dorf kommt, verliebt sie sich gleich in die Gegebenheiten dort, hilft in einer Buchhandlung aus, lernt die Dorfbewohner besser kennen und entwickelt auch schnell Freundschaften. Ihr gefällt das Leben dort so sehr, daß sie gleich dort bleibt und ihr vorheriges Leben ad acta legt. Nach und nach vertieft sie ihre Freundschaft zur immer schlecht gelaunten und eremitischen Mathilde, die ich anfangs als sehr unsympathisch empfand, die sich aber mit der Zeit zu einem sympathischen Menschen entwickelt hat und deren Vorgeschichte man auch nach und nach erfährt. Alles in Allem ein sehr gut geschriebenes Buch, welches zum Nachdenken anregt und auch dazu verhilft, mal nicht immer nur auf die Uhr zu schauen und die persönlichen Kontakte zu den Mitmenschen mehr zu pflegen.