Agnetas wahres Leben hat endlich begonnen – ihr altes lässt sie erst mal zurück. Soll es doch sehen, wo es bleibt! Doch die Ruhe trügt und Agneta muss kämpfen – für sich und für ihre Freunde. Aufgeben? Kommt gar nicht infrage.
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Merci Agneta
Agnetas wahres Leben hat endlich begonnen – ihr altes, von nüchternem Pragmatimus geprägtes Dasein in Schweden lässt sie gerne zurück. Im sonnigen Saint Carelle erledigt sie ihre Einkäufe auf dem Markt, hält hier und da einen Plausch – sofern ihr rudimentäres Französisch dies zulässt –, schaut auf einen expresso in der Bar vorbei, wo sie von ihrem Schwarm herzlich begrüßt wird, und jeden Abend wäscht sie ihre Seidenunterwäsche von Hand. Kurzum: Sie ist auf dem besten Weg, zur waschechten Französin zu werden.
Doch ungeahnte Stolperfallen tun sich auf, und die sind nicht nur kultureller Natur: Das alte Kloster, in dem Agneta ein neues Zuhause gefunden hat, ist plötzlich bedroht. Und Agneta muss kämpfen … für das Leben und die Liebe!
Bibliografische Daten
1. Auflage
Emma Hamberg
Emma Hamberg ist Autorin, Illustratorin und Drehbuchautorin und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Töchtern in Schweden. Ihre lebensbejahenden Romane werden von den Leserinnen geliebt und führen in ihrem Heimatland regelmäßig die Spitze der Bestsellerliste an.
6 - 10 von 76 Leserstimme
Das Leben geht weiter
In „Merci Agneta“ schreibt Emma Hamberg Agnetas Geschichte aus „Bonjour Agneta“ fort. Angekommen in ihrem neuen Leben in Saint Carelle, entwickelt sich ihr Leben so ganz anders als es in Schweden war: Statt mit Familie und Beruf ein „bürgerliches Leben“ zu leben, kümmert sie sich um Einar, dessen Demenz ihr bzw. ihnen zahlreiche neue Erfahrungen einbringen. Und auch sonst blüht sie auf, denn da ist ja noch Fabien … Immer mehr kommt sie an – und dann gerät dieses neue Leben aus den Fugen, weil das Kloster, in dem sie und Einar wohnen, verkauft werden soll. Wird Agnetas neues Leben jäh in sich zusammenbrechen oder wird sich alles einrenken?Wer sich wundert, wie oft im vorigen Abschnitt „Leben“ (evtl. auch als Verb) vorkam: Genau darum kreist die Geschichte, das Leben und wie es spielt. Und ja, wie es Cover und Klappentext schon erwarten lassen, handelt es sich um eine leichte Sommergeschichte, die in vielerlei Hinsicht vorhersehbar ist, doch manchmal sucht man ja genau so etwas. Mit Agneta schafft(e) die Autorin eine Protagonistin in mittleren Jahren, die ihr Leben in Frage stellt, worum es im ersten Band ging. Nun lässt sie sie sich zunehmend mehr in ihrer neuen Welt einrichten: Wein, Seidenwäsche, Sonne, eine neue Liebe bzw. zumindest ein neuer Flirt – und Unterhaltungen mit Einar, dessen Demenz Agneta deutlich vermittelt, wie wichtig es ist, im Hier und Jetzt zu sein. Hin und wieder „musste“ man schmunzeln und natürlich ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen – das brauchen derartige Bücher eben auch als „Programmpunkt“, aber alles in allem überwiegt eine sommerliche Leichtigkeit, französische Atmosphäre. Wer das mag und über eine gewisse Vorhersehbarkeit hinwegsehen kann, dem wird dieses locker lesbare Buch einige nette Lesestunden bereiten. Sicherlich kein Fall von großer Literatur, aber verdiente 3,5 Sterne, die wegen der zauberhaften Atmosphäre und Einar zuliebe aufgerundet werden.
Lavendelduft & Liebeschaos!
Schon das Cover macht Lust auf Sonne, Lavendelduft und französisches Lebensgefühl – und genau das bekommt man auch. Emma Hamberg nimmt uns mit auf Agnetas spätes, aber umso schöneres Abenteuer in Südfrankreich, das mit viel Esprit, Herzenswärme und einem Augenzwinkern erzählt wird.Agneta, die ihr durchgetaktetes Leben in Schweden hinter sich lässt, ist eine wunderbar unperfekte, aber mutige Figur, in die man sich sofort hineinversetzen kann. Ob auf dem Wochenmarkt oder in der Bar – man fühlt sich mittendrin in ihrem neuen Alltag. Die Nebenfiguren, wie der exzentrische Einar und der charmante Fabien, bereichern die Geschichte und sorgen für unterhaltsame Momente, die der Geschichte noch die zusätzliche Würze geben. Der Schreibstil? Locker, flüssig, charmant – wie ein gut gekühlter Rosé am Spätnachmittag. Die Botschaft? Es ist nie zu spät, nochmal neu anzufangen. Ein Wohlfühlroman mit Seele – ohne Kitsch, aber mit ganz viel Gefühl.Für mich ist das Buch nicht nur eine Geschichte über Neuanfänge, sondern auch über das Finden des eigenen Glücks abseits gewohnter Pfade. Ein Roman, der Mut macht und gleichzeitig wunderbar unterhält. Ich habe das erste Buch aus dieser Reihe nicht gelesen, werde dies aber nun definitiv nachholen! Für mich ein echtes Lesevergnügen mit vielen Merci-Momenten!
Lebensfreude und das eigene Ich
Das Cover von „Merci Agneta“ erkennt jede LeserIn des ersten Bandes gleich als zugehörig zu „Bonjour Agneta“ und das gefällt mir sehr. Außerdem hat die Darstellung des teilweise sichtbaren Frauenkörpers im rosa Kleid eine ungewöhnliche Präsents und strahlt eine starke Lebendigkeit sowie Bewegung in sich aus, was hervorragend zur Geschichte passt. Die Geschichte baut auf dem ersten Buch der Autorin auf und erzählt die Entwicklung von Agneta weiter. Sie hat ihr altes Leben in Schweden, das von Pragmatismus und Kälte geprägt war, verlassen, kümmert sich um den dementen Einar in Saint Carelle und lernt sich selber, ihre Bedürfnisse und Wünsche immer besser kennen. Sie kommt in Einklang mit sich selber und genießt das Leben in vollen Zügen, doch dann ist das Kloster, in dem sie mit Einar lebt und ein Zuhause gefunden hat, plötzlich bedroht und Agneta muss um alles kämpfen, was ihr Lieb und Teuer geworden ist…Emma Hamberg schreibt ihre Geschichte in einer ganz eigenen, individuellen und unglaublich lebendigen Sprache, die das pralle Leben, viel Leidenschaft und eine wundervolle Umgebung so verpackt, dass ich als Leserin (die auch den ersten Band kennt), ganz in diese besondere Welt aus Licht und Genüssen eingetaucht bin. Die Geschichte lässt sich sehr leicht und angenehm lesen und sie sprüht wirklich voller Lebensfreude und Genuss. Wie auch im ersten Teil von Agnetas Reise zu sich selbst, spielen eine intensive Körperlichkeit und Erotik eine wesentliche Rolle. Eigentlich ist das gar nicht so mein Bereich, aber zu dieser Geschichte passt es so gut, dass ich diese Themen nicht als aufgesetzt und störend, sondern als stimmig erlebe. Die emotionale Entwicklung Agnetas steht dem in nichts nach und so enthält diese Geschichte eine erstaunliche Tiefe und viele wertvolle Erkenntnisse über das Leben und den Umgang mit sich selbst. Die wichtigste Aussage ist für mich jedoch die, dass jeder Mensch sich selber wertschätzen, sich selber sehen und seinen Bedürfnissen (soweit möglich) gerecht werden sollte. Diese Erkenntnis durchdringt Agnetas Reise und bietet für mich das Potential auch vielen LeserInnen einen Anreiz zu schenken. Sehr berührt hat mich zu diesem Thema auch das Nachwort der Autorin.Ergänzt wird Agnetas persönliche Entwicklung mit allen Irrungen und Wirrungen, durch weitere Themen, die so geschickt in die Handlung eingeflochten sind, dass sich eine runde Geschichte und ein lebendiges Kaleidoskop an Erlebbarem ergibt. Z. B. spielen Trauer, Liebe und Verliebtheit, Verlust, verschiedene Lebenswege und Freundschaft eine wichtige Rolle. Die teilweise ungewöhnlichen oder sogar skurrilen Eigenschaften der ProtagonistInnen bilden einen weiteren Aspekt dieser Geschichte und sorgen für so manches Schmunzeln. Ich würde auf jeden Fall empfehlen die Bücher in der aufeinander folgenden Reihenfolge zu lesen, denn nur so machen sie für mich Sinn und nur so kann der Leser Agnetas Entfaltung wirklich verfolgen. An Hand dieser Geschichte gehe ich stark davon aus, dass es einen weiteren Band geben wird und freue mich bereits sehr darauf Agneta erneut begegnen zu dürfen!
Unbeschwerter Lesespass!
Mir hat der neue Roman von Emma Hamburg “ Merci Agneta” sehr gefallen. Agneta, die Schweden verlässt und ein neues Leben in Frankreich beginnt, hat sich wie ein Vogel gemausert und eine Schlange gehäutet, hat ihr altes Leben hinter sich gelassen und eine Metamorphose vollzogen. Diese Beschreibung passt sehr gut zu ihrer inneren wie auch äußeren Veränderung.Mit leichter Feder beschreibt die Autorin so sanft und zart und bildhaft das Leben von Agneta. Der Schreibstil dabei ist so angenehm, dass man von der Geschichte fasziniert und in das Geschehen buchstäblich eingesogen wird.Sehr gefallen hat mir auch die etwas kritische Beziehung zur Mutter, der Agneta sich versucht zu entziehen, da diese versucht sie zu einer Kopie ihrer selbst zu machen. So wie es ihr mit ihrer Schwester bereits gelungen ist, widersetzt sich Agneta und bewahrt sich ihre eigene Identität.Ein durch und durch lesenswerter Roman.
Lebenskunst
Emma Hamberg setzt ihre Reihe um Agneta fort. Der zweite Band trägt den Titel „Merci Agneta“. Das Cover passt sehr gut zum Untertitel- Sommer auf Französisch-. Ich kenne den ersten Teil nicht und wusste nicht mal, dass es eine Fortsetzung ist. Am Anfang ist mir das auch gar nicht aufgefallen. Es beginnt mit einem belanglosen Telefonat zwischen Agneta und ihren Eltern. Agneta ist es leid, dass ihre Mutter immer nur erzählt und erzählt, aber nie fragt sie, wie es der Tochter fernab von Schweden geht. Da hatte ich immer noch die Hoffnung, dass dies im Text deutlich wird. So richtig ist das dann doch nicht aufgeklärt, dazu benötigt man wohl doch den ersten Teil. Deshalb verstehe ich die Geschichte um Einar und Agneta auch nicht ganz. Was ist der Grund, dass eine 50 jährige Frau sich mit einem 80jährigen Mann in einem Land, dessen Sprache sie nicht versteht ein? Zudem ist Einar stark dement. Aber gerade diese Stellen im Buch finde ich besonders gelungen. Es ist nicht leicht für Agneta, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Einar schafft es gerade oft in solchen Momenten ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.Als Einar plötzlich stirbt, Bricht für Agneta eine Welt zusammen. Was soll nun werden? Sie fährt zurück nach Schweden und merkt, dass ihr hier ihr Leben wieder entgleitet. Erst in ihrer Vermieterin Bodil findet sie eine Person, die sie versteht. Ihr kann sie alles erzählen, was sie in Frankreich erlebt hat. Und so erkennt Agneta, dass sie wieder zurück nach Frankreich muss.
Agneta muss man einfach lieben
Wie schon beim ersten Band, "Bonjour Agneta" besticht auch der zweite Teil, "Merci Agneta" von der Schwedin Emma Hamberg durch sein erfrischendes Cover. Überhaupt, diese schon auf dem Titelbild vermittelnde Leichtigkeit zeigt sich auch, wieder einmal, in dem flotten und flüssigen Schreibstil der Autorin. Agneta, die in Frankreich einen neuen Lebensabschnitt beginnt, losgelöst von Ehemann und Kindern und neugierig auf die eigene Selbstfindung muss man einfach ins Herz schliessen. Sie ist offen und liebevoll und eine Protagonistin der man alles gönnt und Gute wünscht. Ein Roman für einen lauen Sommerabend, am Strand, auf der Terrasse oder im Garten, mit einem Glas Bordeaux oder einem doppelten Espresso zu genießen. Ich musste sehr oft lachen, war stellenweise zutiefst berührt und erneut angetan von der ausgeglichenen Balance zwischen guter Unterhaltung und einer spannenden Erzählung mit Tiefgang. Band eins muss man nicht zwangsläufig gelesen haben um in die Handlung hineinzukommen. Ich rate aber dringend dazu, denn beide Bücher sind ein kleiner Geniestreich. Danke, Emma Hamberg und ich bitte um weitere Fortsetzungen.
Wunderschön!
Ein Hauch von Sommer, französischem Flair und der süßen Freiheit eines Neuanfangs – Merci Agneta von Emma Hamberg hat mich sofort gefangen genommen.Schon das Cover verspricht genau das, was sich zwischen den Seiten entfaltet: Ein leuchtendes rosa Kleid, ein Cover in sonnigem Gelb, eine Atmosphäre, die Wärme ausstrahlt – ich konnte förmlich das Licht Südfrankreichs auf meiner Haut spüren. Es ist das perfekte visuelle Versprechen für die Geschichte, die mich erwartet.Hambergs Schreibstil ist eigenwillig, lebendig und detailverliebt. Jeder Satz scheintdurchdacht, jede Szene sorgfältig komponiert. Ich fand es faszinierend, wie sie mit einer liebevollen Präzision Momente einfängt – Agnetas Alltag in Saint Carelle wird so greifbar, dass ich mich selbst an den Marktständen stehen sah, den Duft von frischem Baguette in der Nase und ein Gläschen Wein in der Hand.Was mir besonders gefallen hat, ist die Mischung aus Charme, Humor und Tiefgang. Agnetas Abenteuer in Frankreich sind nicht nur ein leichtfüßiges Sommermärchen, sondern auch eine Geschichte über Selbstfindung und die Herausforderungen eines echten Neubeginns. Der Konflikt um das alte Kloster bringt Spannung, ohne die Wohlfühl-Atmosphäre zu stören.Kurz gesagt: Merci Agneta ist ein Roman, der mit seiner warmen, detailreichen Sprache, seinem Humor und seinem französischen Zauber begeistert. Ein Buch für alle, die sich nach Sonne, Freiheit und einem Hauch von Lebenskunst sehnen!
Agnetas Kampf um ein selbstbestimmtes Leben
Agneta hat ihren Hauptwohnsitz von Schweden in die Provence verlegt. Gemeinsam mit Einar lebt sie in einem ehemaligen Kloster, einem riesigen Anwesen mit dazugehörigem Gartengrundstück. Einar hat seine große Liebe Armand verloren und droht selbst durch fortschreitende Demenz in ein graues Nichts abzudriften. Beide verband die Liebe zur Kunst und das Kloster gestalteten sie zu ihrer einzigartigen Bühne. Als Agneta sich in einer prekären Notlage befand, bot Einar, der schwedisch spricht, ihr großzügig freie Kost und Logis an, was sie dankend annahm. Seitdem lebt dieses ungleiche Paar gemeinsam, man kümmert sich umeinander so gut man es eben vermag in dieser außergewöhnlichen Gemeinschaft. Doch nun droht ungeahnte finanzielle Gefahr, die das neue Leben der Agneta und natürlich auch das von Einar zum Einsturz bringen kann. Auch eine noch frische Liebe spielt beim großen Kampf zur Sicherung der Lebensumstände eine nicht zu vernachlässigende Rolle.Emma Hamberg vermag es in ihrem Roman ‘Merci Agneta‘, der Fortsetzung von ‘Bonjour Agneta‘, eine liebevolle, heitere Geschichte um zwei eigenwillige Charaktere zu weben, die sich eingerichtet haben in einer zum Teil sehr skurrilen Welt mit täglich neuen Herausforderungen, die den Alltag immer von seiner schönen und angenehmen Seite zu nehmen wissen. Bei allem Humor setzt sich die Autorin mit ernsthaften Themen unserer Zeit, wie Pflege und Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen oder dem Ausbruch einer Frau aus dem typischen Rollenverhalten im Ehealltag mit stetig fordernden Kindern aber auch mit Dankbarkeit gegenüber einer Menschengruppe, die sich verantwortlich füreinander fühlen, auseinander.
Quirlige Geschichte mit Lavendelduft
Ein wunderschönes, farbfröhliches Cover lässt den Leser aufmerksam werden. Der Klappentext macht auf eine bemerkenswerte Frau aufmerksam. Agneta ist eine Schwedin im besten Alter, die Kinder sind ausgezogen und sie lebt mit ihrem Mann im gemeinsamen Haus. Der Ehemann wird im Alter immer merkwürdiger und entwickelt sich zum Gesundheitsfanatiker. Er wünscht, dass Agneta sich ihm anpasst und dies ist bedenklich. Alles was Spaß macht, wird ihr verboten. Sie darf keinen Wein mehr trinken, muss heimlich ihren heißgeliebten Käse essen. Es ergeben sich viele Heimlichkeiten die Agneta verabscheut. Der Alltag gestaltet sich immer schwieriger und sie zieht irgendwann die Konsequenz und erfüllt sich einen großen Wunsch. Agneta macht sich als Au Pair auf den Weg nach Frankreich, genauer in die Provence. Sie findet nicht wie erwartet ein Kind vor, um welches sie sich kümmern möchte. Nein, ein alter alleinstehender leicht dementer Herr wartet auf sie. Einar lebt, nachdem sein Lebenspartner verstorben ist, allein in einem riesigen Kloster, das er und sein Mann, sehr aufwendig und besonders gestaltet haben. Agneta kämpft mit sich und schwört sich schließlich, zunächst nur zwei Wochen auszuhalten, bevor sie nach Schweden zurückkehrt. Doch dann kommt alles anders als erwartet. Agenda habe ich sofort gemocht. Sie ist leicht übergewichtig und genießt mit allen Sinnen das Leben. Aber auch Einar, der zunächst ziemlich brummig und abweisend rüberkommt, hat sich schnell in mein Herz geschlichen. Die beiden sind ein wunderbares Team. Weiter gibt es noch eine Nachbarin Bonnibelle, die sich bisher um Einar gekümmert hat und den Barbesitzer Fabien, einen charmanten Junggesellen. Beide unterstützen Agneta und sogen dafür, dass sie sich doch sehr schnell in ihrer neuen Rolle wohlfühlt. Man ist mitten drin in einer malerischen, gut erzählten Geschichte, die Urlaubsgefühle aufkommen lässt. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, was viel Spaß macht. Emma Hamberg ist eine grandiose Autorin die eine besondere Gabe hat, ihre Leser glücklich zu machen.
Wie das Leben so spielt
Die Geschichte von Agneta und Einar in der Provence geht weiter. Doch dieses Mal mit so einigen Krisen, die Agneta zu meistern versucht. Auch wenn sich das Buch in sich eigenständig lesen lässt, würde ich den ersten Teil vorab unbedingt empfehlen, da man so einfach besser in die Geschichte und in ihre Personen kommt. Es komplettiert dann die Handlung, sonst würde man einiges nicht verstehen. Der Schreibstil ist ähnlich dem ersten Teil und die Handlung der Hauptperson genauso verrückt. Dadurch wird das Buch sehr kurzweilig und man fliegt förmlich durch die Seiten. Allerdings hat das Buch auch ein paar Tiefen durch die die Hauptperson durch muss, aber vielleicht wird man hier auch selbst mitgenommen? Und wollen wir nicht alle manchmal wie Agneta sein…. Das Ende war zwar nicht so mein Wunsch, aber vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen mit Agneta.