Mord & Breakfast

Ein Fall für Melody Moss

Melody Moss erbt unverhofft das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel und kommt dabei dem gefährlichen Geheimnis der Verstorbenen auf die Spur – Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der schottischen Ostküste.

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Erben auf Schottisch – Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der Ostküste Schottlands
Mord & Breakfast

Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody feststellen: Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt ihr: Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...

Ein Wohlfühl-Dorf-Destination-Krimi mit viel Schottlandatmosphäre und liebenswert-skurrilen Dorfbewohnern: Richard Osman meets Julie Caplin.

Mit Haggis, Shortbread und einem Glas Whisky: sommerlicher Krimispaß aus Schottland.

Bibliografische Daten
EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-22171-9
Erscheinungsdatum: 19.02.2026
3. Auflage
272 Seiten
Format : 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Anne Gordon

Anne Gordon verschlug es nach dem Studium der Anglistik und Germanistik nach Großbritannien, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie im Londoner Stadtteil Ealing lebt und in einer Sprachschule Deutsch unterrichtet. Sie mag Tea und Scones sowie Wanderungen mit ihrem Hund, auf denen sie besonders gern über Kriminalfälle in schottischen Dörfern nachdenkt. 

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bookfriend135 am 20.05.2026 00:05 Uhr
Was ist los in Seagull Bay?

Tante Mabel ist tödlich verunglückt und Melody Moss erbt ihr Bed & Breakfast an der schottischen Ostküste. Da Melody gerade ihren Job als Reporterin verloren hat reist sie dort hin um verwundert festzustellen, dass keiner im Ort wirklich um Mabel trauert. Auch die Geschichte zu Mabels Unfall kommt ihr komisch vor und so beginnt sie selbst zu ermitteln was wirklich geschehen ist.Dies ist der Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der schottischen Ostküste. Anne Gordon hat einen Wohlfühlroman geschrieben, in den man gut hineinfindet und dessen Schreibstil leicht und locker ist. Auch der britischer Humor kommt nicht zu kurz. Das Setting ist gut beschrieben und wird auf dem Cover hervorragend dargestellt. Die Einführung der Figuren erfordert ein wenig Zeit, aber dies benötigt ein erster Band meist. Sowohl Melody, als auch Gärtner Dean und Bulldogge Cheddar sind sympathisch dargestellt, aber auch die teilweise schrulligen Dorfbewohner passen gut in die Geschichte. Wir haben hier eine gemütliche und seichte Unterhaltung, die die typischen Klischees des Cosy-Crime bedient und bei der man nicht viel nachdenken muss, da sie etwas vorhersehbar ist. Ein kurzweiliges Erlebnis mit tollem Setting und erwartungsgemäßem Verlauf.

shiva2308 am 19.05.2026 21:05 Uhr
Eine tote Tante und viele Geheimnisse in Seagull Bay

Gestaltung:------------Das Cover wirkt idyllisch und passt von den Motiven her sehr gut zum Titel: Das Pub-Schild, das altmodische Gemäuer und die Bulldogge davor inmitten einer wilden, schottischen Landschaft. Eigentlich ist es für einen Kriminalroman schon zu idyllisch, aber der Wohlfühlfaktor überwiegt inhaltlich und das kommt im Titelbild zum Ausdruck.Inhalt: ------------Melody Moss ist eine junge, engagierte Journalistin in London. Gerade als sie denkt, die passende Story für ihren Karriereaufstieg geschrieben zu haben, wird sie aus unerfindlichen Gründen gefeuert. Kaum hat sie sich von diesem Schock erholt, eröffnet ihr ein schottischer Anwalt am Telefon, dass ihre Tante Mable plötzlich verstorben ist und ihr das Bed & Breakfast "Coastal Inn" inklusive einem größeren Geldbetrag vererbt hat. Um das Erbe anzutreten, reist Melody nach Schottland. Dort trifft sie nicht nur ihren Freund Dean aus Kindertagen wieder, sondern bekommt in Tante Mables Bulldogge "Cheddar" unverhofft einen neuen Gefährten an ihre Seite. Zugleich keimt in ihr der Verdacht auf, dass Tante Mables Tod kein Unfall war und dass sowohl ihre Tante als auch viele Bewohner des Ortes Seagull Bay ihre Geheimnisse haben. Aber wer sollte Mable ermordet haben? Melodys journalistische Neugier ist geweckt und sie beginnt zu ermitteln.Mein Eindruck:------------Der Roman beginnt mit einem Prolog, der mit einem Cliffhanger endet und dadurch gleich Spannung aufbaut, bevor die Handlung einen Sprung ins Alltagsleben von Melody macht.Melody fand ich von Anfang an sympathisch, sie ist süchtig nach Kaffee, neugierig, clever und lässt sich nicht so leicht von etwas abbringen, was sie sich vorgenommen hat. Außerdem ist sie sehr selbstbewusst und macht ihr Verhalten nicht abhängig von der Meinung anderer. Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und ausgeglichen gestaltet, was ich von vielen Cosy-Crime-Romanen nicht so kenne. Es gibt auf der einen Seite einige Landschaftsbeschreibungen und typische Merkmale der schottischen Kultur werden beschrieben, wodurch bei mir ein Urlaubsgefühl aufkam und ich mich gleich in das Geschehen versetzt fühlte. Die Figuren waren teilweise etwas klischeehaft und schrullig, aber gerade das hat für mich den Reiz ausgemacht. Auf der anderen Seite verliert sich die Handlung jedoch nicht in Nebensächlichkeiten, denn die Autorin flicht immer wieder neue Personen und Geheimnisse ein, sodass die Geschichte viele überraschende Wendungen bekommt und es bis zum Schluss immer neue Verdächtige gibt. Die Auflösung war für mich nicht vorhersehbar, aber überzeugend. Der Klappentext vermittelt den Eindruck, dass Melody mit Dean und Cheddar ein Ermittlungsteam bildet, aber im Wesentlichen ermittelt sie im Alleingang. Die Polizei ist in diesem Fall nicht nur unfähig, wie so häufig, sondern auch unwillig zu ermitteln. Dem älteren DS Johnson ist mehr an gutem Essen als an Aufklärung gelegen. Somit hat Melody freie Bahn. Obwohl es im Vergleich zu anderen Krimis hier nicht blutig zugeht und wenig gefährlich für die Protagonistin wird, versteht es die Autorin durch das gewebte Netz an Intrigen und Geheimnissen zwischen der verstorbenen Tante und den Dorfbewohnern eine permanente, subtile Spannung aufzubauen. Ich bin kein Fan von viel Romantik in Krimis, daher empfand ich es als wohltuend, dass die sich entwickelnde Beziehung zwischen Dean und Melody eher im Hintergrund bleibt. Etwas genervt hat mich lediglich, dass Dean und seine ansprechende Optik in Melodys Gedanken immer wieder auftreten, aber das kenne ich aus anderen Romanen schlimmer. Am Ende wurden im Prinzip alle Geheimnisse gelüftet, daher bin ich gespannt auf einen zweiten Teil und hoffe, dass dieser genauso fesselnd und unterhaltsam wird, wie dieser.Fazit: ------------Durch subtile Spannung fesselnder Cosy-Crime, sympathischer Ermittlerin, skurrile Charakteren und wunderschöne schottische Küstenkulisse.

bücherverschlinger am 17.05.2026 22:05 Uhr
Plötzlich in Schottland

Von einem auf den anderen Tag ändert sich das Leben von Melody Moss komplett. In London verliert sie ihren Job als Journalistin, aber gleichzeitig erbt sie von ihrer Tante Mabel, zu der sie schön länger keinen Kontakt mehr hatte, ihr Bed & Breakfest in einem kleinem schottischen Dorf. Angeblich ist sie bei einem tragischen Unfall die Klippen herunter gestürzt, aber Melody Moss hegt schnell Zweifel daran. Allerdings scheinen die Dorfbewohner nicht wirklich betroffen, denn ihre Tante scheint nicht sehr beliebt gewesen zu sein. Darüber hinaus scheint es mehr Geheimnisse in dem kleinen Dorf zu geben, als man zunächst erwarten würde.Während Melody eigene Ermittlungen anstellt, trifft sie auch einen alten Jugendfreund wieder, den mittlerweile sehr attraktiven Gärtner Dean, der ihr nicht nur hilfreich zur Seite steht, sondern auch für eine Extraportion Romantik und Herzklopfen sorgt. Eine weitere Hilfe ist die treue und teilweise ziemlich verfressene Bulldogge Cheddar, die dem Leser schnell ans Herz wächst."Mord & Breakfast - Ein Fall für Melody Moss" von Anne Gordon ist der Auftakt einer neuen Serie eines schottischen Crozy Krimis. Die teilweise etwas schrulligen Dorfbewohner, aber auch das schottische Flair sowie das ruhige Dorfleben, machen den Roman schön lesenswert. Besonders Meloy Moss ihre Entwicklung während der Geschichte hat mir gut gefallen und ich freue mich auf eine Rückkehr nach Schottland.

ingri am 14.05.2026 16:05 Uhr
Cozy Crime an der schottischen Küste

Melody Moss Leben verändert sich schlagartig. Sie erfährt, dass sie ein Bed and Breakfast von ihrer Tante Mable geerbt hat und verliert zur selben Zeit ihren Job als Journalistin in London. Im malerischen schottischen Küstenort Seagull Bay erkundet sie ihr Erbe und erkennt rasch, dass ihre Tante Mable mit der sie lange keinen Kontakt hatte, wohl nicht sehr beliebt war. Weiters erscheint Melody der Tod ihrer Tante seltsam – ein Sturz von der Steilklippe vor ihrem Bed and Breakfast. Rasch erwacht ihr kriminalistischer Spürsinn.Der Schreibstil ist flüssig und man ist überrascht welche Wendungen ein Fall in einem so beschaulichen Ort alles nehmen kann. Man rätselt mit, wirft Theorien über den Haufen und ist schlussendlich mit einer schlüssigen Aufklärung konfrontiert. Großes Gruseln darf man sich nicht erwarten, es ist eben ein solider Cozy-Crime, aber es ist ein solider Fall.Melody Moss, die zu Beginn alles andere als begeistert von der Idee ist eine Unterkunft zu leiten, und am liebsten sofort verkaufen möchte, macht im Laufe der Geschichte eine bravouröse Verwandlung durch. Sie erkennt welche Chance sich hier auftut und legt den typischen Londonblickwinkel ab, denn immerhin kommt man mit dem nicht dauerhaft gegen die schottische Ruhe an. Ich habe Melody im Laufe der Geschichte immer mehr ins Herz geschlossen, wie auch die gefräßige Bulldogge Cheddar. Und auch in Liebesdingen knistert es etwas – trifft Melody doch den frechen Spielgefährten aus ihrer Kindheit wieder – nun als attraktiven Gärtner Dean.Auch die treffende Gestaltung des Covers möchte ich nicht unerwähnt lassen, erlaubt das Bild es einen doch sich den Ort gut vorstellen zu können. Als Schottlandliebhaberin fand ich schön wie detailreich es eben auf den Ort der Handlung abgestimmt ist.Ein Cozy-Crime in einer wundervollen Landschaft an der schottischen Küste, sodass man auch gleich dort einchecken möchte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung

ninzi-jh am 13.05.2026 15:05 Uhr
Schottischer Cosy-Crime mit Bulldogge - perfekt zum Wohlfühlen!

»Mord & Breakfast« ist ein überaus charmanter Cosy-Crime voller liebenswerter, skurriler und interessanter Charaktere. Eine wahre Freude ist auch »Cheddar«, die gefräßige Bulldogge, die es sogar auf das Cover geschafft hat und immer wieder für einen Schmunzler gut ist.Besonders das Ambiente eines schottischen Sommers an der Küste hat mir die Lesezeit enorm versüßt, und ich hätte es noch einige hundert Seiten mehr dort ausgehalten. Umso erfreulicher, dass Band zwei bereits in Arbeit ist und im März 2027 erwartet wird. Von der schottischen Gelassenheit und den kulturellen Besonderheiten kann man einfach nicht genug kriegen.Die Geschichte bietet auch genau die richtige Mischung aus Spannung, Romantik und Komik und auch die Möglichkeit, mitzurätseln.Für mich also eine rundum gelungene Kriminalgeschichte, die Spaß macht und einen mit einem guten Gefühl zurücklässt.

nina2401 am 10.05.2026 13:05 Uhr
Mord, Charme und Schottlandfeeling

Mit Mord & Breakfast hat Anne Gordon einen herrlich gemütlichen Cosy Crime geschaffen, in den ich mich sofort verliebt habe. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in Seagull Bay – einem fiktiven kleinen Ort in der Nähe von Edinburgh, der mit seinem charmanten Küstenflair und den liebevollen Details echtes Schottlandfeeling vermittelt und der für mich in kurzer Zeit ein wahrer Wohlfühlort wird. Im Mittelpunkt steht Melody Moss, die nach dem Verlust ihres Jobs eher widerwillig nach Schottland reist, um das Erbe ihrer verstorbenen Tante anzutreten. Obwohl sie ihre Tante kaum kannte, verbindet Melody viele Kindheitserinnerungen mit Seagull Bay, wo sie früher oft ihre Ferien verbracht hat. Doch schnell wird klar: Seagull Bay ist nicht nur ein Ort voller Erinnerungen an ihre Kindheit, sondern auch voller Geheimnisse. Besonders schön fand ich die persönliche Entwicklung von Melody, im Laufe der Geschichte ihren eigenen Weg findet.Und natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen: Aus dem frechen Jungen aus ihrer Kindheit ist inzwischen ein attraktiver Gärtner geworden – da sind Herzklopfen und charmante Begegnungen vorprogrammiert. Ja, der Roman bedient einige typische Klischees des Genres, aber genau das macht seinen Charme aus. Ich konnte mich vollkommen in die Geschichte hineinfallen lassen und habe die Mischung aus gemütlicher Atmosphäre, Humor und leichter Romantik sehr genossen. Gleichzeitig wird es auch spannend: Melody glaubt nicht daran, dass der Tod ihrer Tante wirklich ein Unfall war, und beginnt kurzerhand selbst Nachforschungen anzustellen.Die Mischung aus Wohlfühlroman, Humor, leichter Romantik und spannender Spurensuche funktioniert wunderbar. Mord & Breakfast ist der perfekte Auftakt für alle, die wie ich charmante Cosy Crimes mit sympathischen Figuren, einem kleinen Schuss Romance und viel Schottlandatmosphäre lieben.

josi91 am 04.05.2026 19:05 Uhr
Tolles Buch

Das Cover des Buches ist typisch schottisch gehalten und zeigt bereits eine Steilklippe, die noch eine besondere Bedeutung haben wird. Wir begleiten hier Melody Moss, die ihren Job verliert und gleichzeitig die Mitteilung erhält, dass ihre Tante Mabel, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat, verstorben ist und ihr das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ in Schottland hinterlassen hat. Dazu muss Melody Jedoch ihr geliebtes London verlassen. Sie hat jedoch nicht vor, allzu lange in Schottland zu verweilen, sondern zeitnah wieder nach London zu kommen. Was sie jedoch in Schottland erwartet, konnte sie nicht erahnen. Denn ihre Tante war nicht sonderlich beliebt und es stellt sich die Frage, ob es Mord war. Das Buch fand ich sehr spannend und hält einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich kann das Buch daher weiterempfehlen.

leselockbuch am 03.05.2026 13:05 Uhr
Solider Cosy Crime an Schottlands Küste

Melody verliert aus fadenscheinigen Gründen ihren Job als Journalistin in London. Da trifft es sich gut, dass sie von ihrer verstorbenen Tante ein Bed & Breakfast in Schottland geerbt hat.Der Plan: alles möglichst schnell zu Geld machen und mit dem neuen finanziellen Polster auf Jobsuche gehen, wobei ein Vorstellungsgespräch bei der BBC schnell eingefädelt ist.Während Melody versucht, sich in Seagull Bay und im „Coastal Inn“ zu orientieren, kommen ihr plötzlich Zweifel an der Todesursache ihrer Tante. Wie kann es sein, dass sie trotz ihrer Höhenangst die Klippen hinuntergestürzt ist? Aus einer vagen Vermutung wird nach einigen Nachforschungen ein handfester Verdacht …Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Der Schreibstil war angenehm, und man konnte gut miträtseln. Größeren Nervenkitzel sucht man hier vergeblich, aber das ist in diesem Genre auch so gewünscht und gewollt. Es gab nur ein paar Punkte, die ich nicht ganz gelungen fand:1. Dieser große Zufall, dass sich direkt nach dem Jobverlust eine neue Tür öffnet und quasi die Zukunft gesichert ist, ohne dass Melody selbst etwas dafür tun muss. Meiner Meinung nach hätte es den Jobverlust gar nicht gebraucht. Dann wäre das Dilemma, welchen Weg sie künftig einschlagen möchte, größer gewesen, und ihre Entscheidung hätte mehr Gewicht gehabt.2. Ihr Umgang mit dem süßen Hund Cheddar zu Beginn. Menschen, die Hunde nicht mögen, sind mir suspekt – und leider auch unsympathisch. Zum Glück bekommt sie noch die Kurve, aber bei mir hat das einen kleinen Sympathiedämpfer hinterlassen.3. Die Beziehung bzw. deren Entwicklung mit ihrem Love Interest war für mich nicht glaubwürdig. Es haben mir eindeutig mehr gemeinsame Interaktionen gefehlt.4. Der Leser kommt deutlich schneller hinter das Geheimnis der Tante als die eigentlich brillante, in Schlussfolgerungen geübte Journalistin. Das lässt sie erst einmal ziemlich naiv wirken.5. Ein Zufall spielt ihr am Ende in die Karten, um den Fall zu lösen.Da ich mich insgesamt trotzdem gut unterhalten gefühlt habe, es viele Verdächtige und Geheimnisse gibt und ich ein Fan der schottischen Kulisse bin, vergebe ich vier Sterne.

chiralu am 27.04.2026 17:04 Uhr
Ein Cosy Crime zum Verlieben – Schottland, Geheimnisse und eine Bulldogge namens Cheddar

Ich habe „Mord & Breakfast“ von Anne Gordon geradezu verschlungen. Genau so einen Cosy Crime liebe ich: gemütlich, spannend genug, um dranbleiben zu wollen, aber nicht so, dass man nachts das Licht anlassen muss. Und genau das habe ich mit diesem Buch bekommen: einen Cosy Crime durch und durch.Melody Moss mochte ich sofort. Sie ist witzig, schlau und irgendwie bodenständig, auch wenn ihr Leben gerade ziemlich aus den Fugen geraten ist. Ich fand es toll, wie sie sich Stück für Stück in den Fall einarbeitet – und nebenbei versucht, ihr neues Leben zu ordnen. Doch der heimliche Star des Buches ist ganz klar Cheddar, die Bulldogge, die einfach nur großartig artig ist - ich musste öfter schmunzeln! Aber auch die anderen Nebencharaktere tragen maßgeblich dazu bei, dass das Buch so "gemütlich" ist, denn sie haben alle viel Charme und sind wirklich liebevoll ausgearbeitet.Die kleine Küstenstadt in Schottland ist ebenfalls total stimmig beschrieben. Man spürt die rauen Klippen und sieht die traumhafte Küstenkulisse bildlich vor dem geistigen Auge und es entsteht der Wunsch am liebsten vor Ort zu sein, während es sich beim Lesen gleichzeitig so angefühlt hat, als wäre man genau das. Generell mochte ich den leichten, humorvollen sowie bildlichen Schreibstil der Autorin super gerne, denn ich flog nur so durch die Geschichte.Der Mordfall an sich ist nicht mega kompliziert, aber das muss er auch gar nicht sein. Trotzdem war es spannend den Fall zu lösen und die Geheimnisse aufzudecken.Alles in allem ein richtig schöner Cosy Crime. Man kann sich wunderbar fallenlassen, miträtseln und zwischendurch einfach die Atmosphäre genießen. Ich bin gespannt, wie es mit Melody weitergeht, denn es soll ja der Auftakt einer Reihe sein.

ib am 20.04.2026 18:04 Uhr
Schönster Wohlfühlkrimi!

Das Buch „Mord & Breakfast“ der Autorin Anne Gordon bietet genau das, was man sich von einem Cosy Crime erhofft: Eine stimmungsvolle Kulisse, eine sehr sympathische Hauptfigur und eine spannende, aber angenehm leichte Handlung.Melody Moss steht plötzlich vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens und wagt einen Neuanfang in Schottland – allerdings unter denkbar ungewöhnlichen Umständen. Das geerbte Bed & Breakfast wird schnell mehr als nur ein Ort der Veränderung, denn der mysteriöse Tod ihrer Tante wirft viele Fragen auf. Besonders gelungen ist, wie sich die anfängliche Neugier Schritt für Schritt in eine ernsthafte Spurensuche entwickelt.Die Geschichte lebt von ihrer Atmosphäre: die raue Küste, das kleine bezaubernde Dorf und seine reizenden Bewohner verleihen dem Ganzen einen besonderen Charme. Gleichzeitig sorgen humorvolle Dialoge und kleine skurrile Momente dafür, dass die Handlung nie zu schwer wirkt.Zwar ist der Kriminalfall nicht übermäßig komplex, doch genau das passt gut zum Genre. Wer eine unterhaltsame, leichtgängige Lektüre mit einer Prise Spannung sucht, wird hier fündig. Insgesamt ein gelungener Auftakt, der Lust auf weitere Fälle mit Melody macht. Ich freue mich jeden schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.