Melody Moss erbt unverhofft das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel und kommt dabei dem gefährlichen Geheimnis der Verstorbenen auf die Spur – Auftakt zu einer sommerlichen Cosy-Crime-Reihe an der schottischen Ostküste.
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Mord & Breakfast
Am selben Tag, als Melody Moss ihren Job als Journalistin in London verliert, erfährt sie, dass sie das Bed & Breakfast ›Coastal Inn‹ von ihrer Tante an der Ostküste Schottlands geerbt hat. Die gute Tante Mabel sei tragisch die Steilklippe vor dem B&B hinuntergestürzt. Doch vor Ort muss Melody feststellen: Im malerischen Örtchen Seagull Bay trauert keiner um Mabel. Vielmehr hatte die Tante es faustdick hinter den Ohren. Melodys kriminalistisches Gespür sagt ihr: Mabels Tod war niemals ein Unfall! Mithilfe des attraktiven Gärtners Dean und der anhänglichen Bulldogge Cheddar beginnt die frischgebackene B&B-Besitzerin auf eigene Faust zu ermitteln. Vor traumhafter Küstenkulisse kommt sie dabei nicht nur einem dunklen Geheimnis auf die Spur ...
Ein Wohlfühl-Dorf-Destination-Krimi mit viel Schottlandatmosphäre und liebenswert-skurrilen Dorfbewohnern: Richard Osman meets Julie Caplin.
Mit Haggis, Shortbread und einem Glas Whisky: sommerlicher Krimispaß aus Schottland.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Anne Gordon
Anne Gordon verschlug es nach dem Studium der Anglistik und Germanistik nach Großbritannien, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie im Londoner Stadtteil Ealing lebt und in einer Sprachschule Deutsch unterrichtet. Sie mag Tea und Scones sowie Wanderungen mit ihrem Hund, auf denen sie besonders gern über Kriminalfälle in schottischen Dörfern nachdenkt.
4 - 10 von 136 Leserstimme
Humorvoller cosy Crime mit wunderbarem Setting
Das Buch „Mord & Breakfast: Ein Fall für Melody Moss“ ist der erste Band der neuen cosy Crime Reihe, die uns an die wunderschöne Küste Schottlands führt. Die Geschichte handelt von Melody Moss, die von ihrer Tante Mabel Moss ein Bed & Breakfast erbt, geknüpft an die Bedingung, es weiterzuführen zu müssen. Melody Moss ist eine Großstadtpflanze aus London und tut sich zunächst mit der Führung des Bed & Breakfast und den eigenwilligen Bewohnern des Örtchens Seagull schwer. Doch da sie schnell ahnt, dass Mabel Moss keinesfalls freiwillig oder durch einen Unfall aus dem Leben geschieden ist und durch ihre Aktivitäten im Ort nicht gerade beliebt war, macht sich Melody gemeinsam mit der liebenswerten Bulldogge Cheddar auf Spurensuche. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Melody ist eine etwas chaotische aber doch liebenswerte Protagonistin, die das Herz am rechten Fleck hat. Ihre Ermittlungen sind immer spannend, von vielen Verdächtigen geprägt und versehen mit einem typischen britischen Humor, sodass es im Buch viel zu Lachen gibt. Die Bewohner des Örtchens Seagull sind alle so vielfältig und eigenwillig, dass es eine Freude ist, sie und ihre Eigenheiten im Buch näher kennenzulernen. Mabel hatte es faustdick hinter den Ohren und es ist spannend zu beobachten, wie nach und nach ihre Geheimnisse ans Licht kommen. Ganz besonders gefallen hat mir der spritzige und moderne Schreibstil der Autorin, der mich von Anfang an begeistern konnte. Das Buch ist von Beginn bis zum Ende spannend, abwechslungsreich aber auch mit einem gemütlichen Touch versehen. Das Setting in Seagull Bay hat mich besonders begeistert, da es so schön atmosphärisch beschreiben ist. Die örtlichen Feste, die schottischen Spezialitäten und der Charme der Landschaft so wie des Bed & Breakfast wurde so malerisch beschrieben, dass man das Gefühl hatte, hautnah mit dabei zu sein. Man konnte sich in diesem Buch wirklich wunderbar an die schottische Küste träumen sowie die salzige Meeresluft förmlich riechen und den Wind auf der Haut spüren. Fazit: Wunderbar atmosphärischer cosy Crime, mit liebenswerten, eigenwilligen Charakteren, einer spannenden Handlung und einem malerischen Setting an der Küste Schottlands. Die perfekte Mischung für gemütliche Lesestunden mit viel rabenschwarzem Humor, der einem zum Schmunzeln bringt. Ich freue mich schon sehr auf dem zweiten Band.
Malerischer und mörderischer Cosy Crime Roman mit Wohlfühlfaktor
Melody, Journalistin durch und durch, verliert plötzlich ihren Job in London. Da erhält sie einen Anruf von einem Anwalt, der verkündet, dass sie ein Bed & Breakfast von ihrer verstorbenen Tante Mabel erben soll. Sie ist sofort Feuer und Flamme, aber nicht, weil sie in den Küstenort Seagull ziehen möchte, sondern weil sie die Frühstückspension verkaufen will, um erst einmal über die Runden zu kommen.Vor Ort bekommt sie aber einen Dämpfer: Sie muss das Hotel selbst führen, so ist es im Testament vermerkt. Ansonsten verliert sie das Erbe.Der beschauliche Ort, der sich als äußerst malerisch entpuppt, schleicht sich immer mehr in ihr Herz, während sie mit der Zeit zu erkennen beginnt, dass es sich womöglich um keinen Unfall handelte, als ihre Tante in die Tiefe stürzte.Zwischen den skurrilen und manchmal auch kriminellen Bewohnern von Seagull, von denen so gut wie jede/r verdächtig erscheint, beginnt sie zu ermitteln, denn auch Tante Mabel verbarg so manches schmutzige Geheimnis.Mir hat der Auftakt in Seagull sehr gut gefallen. Nicht nur, dass der Fall spannend war, auch die Figurenzeichnungen sind gelungen, und vor allem die Beschreibungen des traumhaften Küstenortes. Dort kann ich mir auch gut vorstellen, zu leben.Melody begibt sich nicht nur auf eine Reise nach Schottland, sondern auch zu sich selbst. Das fand ich so gelungen.Der Schreibstil ist angenehm und das Buch hat genau die richtige Länge. Alles wird auf den Punkt gebracht, ohne allzu viel abzuschweifen.An trockenem Humor mangelt es der Geschichte zudem auch nicht. Cheddar, die englische Bulldogge, ist der schnaufende Star.Das Cover ist passend und schön gestaltet. Im März 2027 erscheint der zweite Fall rund um Melody und ihr Bed & Breakfast.Ich kann allen, die Krimis mögen, das Buch wärmstens empfehlen.
Ich mag es sehr
Zuallererst mich hat diese Geschichte unglaublich gut unterhalten und habe wunderbare Lesestunden gehabt. Der Schreibstil von Anna Gordon hat eine gute Balance zwischen der Spannung und dem Teil der cozy Vibes verbreitet. Vor allem musste ich ab und zu schmunzeln. Beim Setting hatte ich ein wenig Angst, dass es zu konstruiert sein könnte. Aber mich haben viele Aspekte der Geschichte überrascht und begeistert. Denn wenn ich daran denke, wie faustdick es Tante Mabel hinter den Ohren hatte. Deswegen feiere ich diese Geschichte schon ein bisschen sehr. Denn das veränderte für mich das ganze Setting in diesem Buch bzw ich habe es aus einem ganz anderem Blickwinkel ab dem Moment gesehen.Ich mochte Melody und fand sie wirklich sympathisch. Vor allem, wie sie die Geheimnisse ihrer Tante nach und nach aufdeckte, hat mir gut gefallen. Vor allem fand ich ihre Reaktionen absolut nachvollziehbar und authentisch. Mir hat es wirklich Spaß gemacht. Ich hätte mir ein wenig mehr von der Lovestory zwischen Dean und ihr gewünscht. Aber ich bin gespannt, wie dies in den anderen Bänden sich entwickeln wird.Wirklich ein ziemlich guter Cozy Crime Roman. FazitMord & Breakfast ist ein wirklich guter Auftaktband und ich liebe einfach, wie Anna Gordon hier Smalltown und Crime verbindet. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen. Denn so ganz einfach ist die Lösung nicht. Vor allem die Dorfbewohner sind nicht so harmlos, wie man meint.Ich bin begeistert und freue mich auf den zweiten Band. Es ist einfach eine Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat. Deswegen bekommt das Buch eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Mord & Breakfast
Mord & Breakfast ist der Auftakt einer neuen Cozy-Crime-Reihe von Anne Gordon und, soweit ich herausfinden konnte, zugleich ihr erstes Buch. Der Roman führt die Leserinnen und Leser in eine kleine, auf den ersten Blick friedliche Ortschaft im Herzen Schottlands – genau die Art von Kulisse, die man sich für eine charmante, leicht skurrile Krimigeschichte wünscht. Schon nach den ersten Seiten spürt man die gemütliche Atmosphäre, aber auch die unterschwellige Spannung, die diesem Genre seinen besonderen Reiz verleiht.Der Schreibstil von Anne Gordon hat mir sehr gut gefallen: flüssig, angenehm zu lesen und mit einem charmanten, humorvollen Unterton. Besonders positiv fand ich, dass die Kapitel recht kurz gehalten sind. Dadurch fiel es mir leicht, immer wieder „nur noch ein Kapitel“ zu lesen – und ehe man sich versieht, ist man schon mitten in der Handlung.Die Geschichte selbst empfand ich als unterhaltsam und gut durchdacht. Melody Moss, die Hauptfigur, lebt in London und steht gerade an einem Wendepunkt in ihrem Leben: frisch arbeitslos, etwas orientierungslos und bereit für eine neue Herausforderung. Als sie die überraschende Nachricht erhält, dass sie das Bed & Breakfast ihrer verstorbenen Tante in Schottland erbt, macht sie sich neugierig auf den Weg, um sich alles vor Ort anzusehen – zunächst mit der Absicht, das Erbe vielleicht zu verkaufen. Der Kriminalfall, der sich bald entfaltet, ist spannend, und ich konnte der Handlung gut folgen. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass einige Elemente der Geschichte – etwa das Erbe eines Bed & Breakfasts oder die Tante, die geheime Informationen über ihre Mitmenschen gesammelt hat – mir aus einer anderen Cozy-Crime-Reihen bereits bekannt vorkamen. Dadurch ging für mich persönlich ein bisschen von der Originalität verloren. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt Freude bereitet, weil es einfach stimmungsvoll, unterhaltsam und mit Liebe zum Detail erzählt ist.Mord & Breakfast ist ein vielversprechender Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt, wie sich Melody Moss und das kleine schottische Städtchen in den nächsten Bänden weiterentwickeln – und ob Anne Gordon noch die eine oder andere Überraschung für uns bereithält.
Wirklich ein Wohlfühlkrimi
Dieser schöne Cosy Crime hat mir ein vergnügliches Lesewochenende beschert.Die Londoner Journalistin Melody Moss verliert gerade ihren Job beim West London Telegraph. Der Kündigungsgrund ist sehr fadenscheinig. Bevor sie richtig auf Jobsuche gehen kann, bekommt sie einen Anruf von einem Anwalt und erfährt, dass sie das Bed & Breakfast von ihrer Tante Mabel Moss erben soll. Es liegt wunderschön in Schottland; als Kleinkind war sie öfter mit ihrer Mutter, der Schwester von Mabel, dort in Urlaub. Irgendwann hatten sich die Schwestern wohl zerstritten und Melody hat weder ihre Tante noch das Bed &Breakfast je wiedergesehen.Aber was sollte sie mit einem Hotelbetrieb anfangen? Der Haken bei dem Erbe ist, dass sie das Hotel betreiben muss, ansonsten verfällt das Erbe an eine Tierschutzorganisation. Und warum hat die Bulldogge Cheddar sie gleich so ins Herz geschlossen und folgt ihr überall hin?Aber ihre Tante hatte ein kriminelles Geheimnis. Als Melody dahinterkommt, erwacht ihr journalistischer Spürsinn. Wurde die Tante womöglich ermordet? Wie soll sie das dem Dorfpolizisten beibringen?Viele Baustellen, die Melody zu bearbeiten hat. Unterstützung findet sie bei ihren Angestellten, die sie bereits als ihre neue Chefin betrachten.Der Schreibstil ist flüssig und teilweise witzig und mit englischem Humor gespickt. Sympathische Hauptakteure und eine schöne Landschaft machen diese Geschichte lesenswert.
Mord und co..
Melodie lebt in London und für ihren Beruf als Reporterin. Bis sie gefeuert wird und gleichzweitig im 'Testament ihrer Tante bedacht wird, die sie als Kind das letzte mal gesehen hat. Melodie macht sich auf nach Schottland um das Bed and Breakfast unter die Lupe zu nehmen, was jetzt ihr gehört und mit Vorsatz alles schnell zu verkaufen und zurück nach London zu gehen. Zudem gibt Personal, ein Hund und merkwürdige Akten, in dem ihre Tante jede Verfehlung der Bewohner in ihrer Gegend erwähnt hat. Es kommt herraus, das kaum einer ihr nachtrauert, denn die gute Tante hat so ziemllich viele Erpresst. Melody vermutet Mord und geht auf die Suche.Ein schönes Setting, tolle Beschreibung von Land und Leute, Ich konnte mir alles Bildlich vorstellen. Auch die Charaktere passen toll, sogar die nicht sympatischen.Ich war ziemlich schnell im Geschehen drinnen und ich hatte daas Buch schnell durch.Das Cover passt perfekt zum Buch und ich werde die Reihe weiterverfolgen.Für mich ein tolles Lesevergnügen...
Gemütlicher Krimi
Melody lebt in London, als sie urplötzlich ihren Job verliert. Gleichzeitig bekommt sie die Information, dass ihre Tante Mabel in einem kleinen Dorf in Schottland verstorben ist und sie ihr die Pension dort vermacht hat. Melody dich schaut sich alles an, erfährt aber, dass sie die Pension und Geld nur erben wird, wenn sie die Pension weiterführt. Ihre Begeisterung hält sich in Grenzen, da sie das Geld aber braucht, übernimmt sie erstmal die Pension. Sie wundert sich allerdings sehr zeitnah, dass es sogar keinen Bewohner in dem Ort zu geben scheint, der über ihre Tante positiv denkt. Und so kommt ihr bald der Verdacht, dass ihre Tante vielleicht nicht an einem Unfall verstorben ist…Das Buch wird als sommerlicher Cosy Crime in Schottland beworben. Und genau das ist es auch. Dem Genre gemäß ist es nicht allzu spannend und kommt eher gemütlich daher. Schottland wird sehr gut beschrieben, einige Bräuche, viel an Essen (ich verstehe nicht, wie man Haggis nicht mag!) und einige Eigenheiten werden gut vorgestellt und man bekommt richtig Lust, erstmals oder erneut nach Schottland zu fahren. Auch die Landschaft um das Dorf wird gut eingebaut.Die Geschichte baut sich langsam auf und erst nach einer Weile wird klar, dass Melody mit ihrem Verdacht recht hat. Die Ermittlungen gehen ebenso gemächlich vorwärts und genauso kann man das Buch gut zwischenrein lesen und fühlt sich unterhalten. Das Ende war mir dann ein wenig zu schnell, da wurden auf wenigen Seiten so ziemlich alle Probleme gelöst und aufgeklärt. Da eine Fortsetzung geplant ist, wäre hier ein Cliffhanger möglich gewesen und es hätte sich nicht alles so gedrängt. Insgesamt kann ich allerdings eine Leseempfehlung aussprechen, das Buch ist unterhaltsam und liest sich flüssig. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Unverhoffte Erbschaft
Als ich das entzückende Buchcover dieses Krimis von Anne Gordon gesehen habe, war es um mich geschehen. Der Klapptext versprach den Auftakt zu einer neuen Cosy-Crime Reihe an Schottlands Küste. Ich bin ein großer Fan von diesem Buchgenre und habe mich sehr aufs Lesen gefreut.Kurz zum Inhalt: Melody Moss arbeitet als Journalistin in London und verliert ohne Vorwarnung ihren Job bei der Zeitung. Am selben Tag erhält sie einen Anruf aus Schottland und erfährt das sie das Bed & Breakfast ihrer Tante Mabel geerbt hat. Melody reist nach Seagull Bay um das Erbe zu regeln. Bei ihrer Ankunft muss sie feststellen, dass offensichtlich niemand um ihre Tante trauert. Die Bewohner des Ortes benehmen sich zudem sehr merkwürdig und Melodys Gespür sagt ihr, dass ihre Tante niemals einfach so von der Terrasse gestürzt sein kann. Gut, dass Gärtner Dean und Bulldogge Cheddar ihr bei ihren Ermittlungen hilfreich zur Seite stehen.Der Erzählstil der Autorin ist sehr angenehm, locker und flüssig. Ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen. Die Beschreibungen von Orten und Menschen sind durchaus bild- und lebhaft. Die Figuren im Buch sind authentisch, etwas skurril und fast durchweg sympathisch. Sympathie für Melody habe ich erst im Verlauf des Buches entwickelt, als ich mehr über sie erfahren habe. Dean ist in meinen Augen etwas unscheinbar und wird eher als Witzbold dargestellt, was mir nicht so gut gefallen hat. Einer meiner liebsten Figuren war der Kolonel, geheimnisvoll und sehr nebulös. Die Geschichte ist insgesamt charmant, vielleicht ein klein wenig vorhersehbar, aber in diesem Genre erwarte ich auch keine prickelnde Gänsehaut. Näheres zum Inhalt und zur Handlung der Geschichte werde ich an dieser Stelle nicht schreiben um niemandem den Lesespaß zu verderben. Einige kleine Kritikpunkte habe ich aber trotzdem. Aufgrund der Vielzahl an Nebenfiguren kamen meines Erachtens die Hauptfiguren etwas zu kurz und erschienen recht oberflächlich. Das Ende und die Auflösung des Falls kam für mich etwas plötzlich und war insgesamt viel zu glatt. Es machte den Anschein als ob die Autorin unbedingt schnell fertig werden wollte. Ich hätte mir gewünscht, dass hier die Geschichte etwas ausführlicher zu Ende gebracht wird. Außerdem sind für mich ein paar lose Erzählstränge zurückgeblieben. Trotzdem gebe ich dem Buch 4 Sterne, Kritik liegt ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters.Mein Fazit: das Buch ist lesenswert! Ich hatte trotz meiner Kritikpunkte eine schöne Lesezeit und Freude mit dem Buch. Hoffentlich schreibt die Autorin weitere Bände, vielleicht löst sich dann für mich der ein oder Erzählstrang auf. Auf jeden Fall würde ich auch einen Folgeband lesen.
Cozy & crime = die perfekte Mischung
Melody erbt ganz unerwartet das B&B ihrer Tante, nachdem diese unglücklich von ihrer Terrasse in den Tod gestürzt ist. Eine Tante, über die Melody gar nichts weiß, da sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hat. Etwas widerwillig fährt sie nach Schottland, um sich ihr Erbe zumindest mal anzuschauen. Dort angekommen fällt ihr schnell auf, dass im beschaulichen Seagull Bay irgendetwas überhaupt nicht zu stimmen scheint. Niemand scheint traurig zu sein, dass ihre Tante gestorben ist. Und war ihr Tod wirklich ein Unfall? Melody beginnt nachzuforschen und stößt dabei auf Dinge, die sie lieber nicht gewusst hätte.Bei "Mord & Breakfast" handelt es sich um den ersten Fall für Melody Moss. Ein cozy Krimi, der uns ins raue Schottland mitnimmt und dabei sowohl zu unterhalten, als auch zu fesseln weiß. Ich mochte die Mischung unheimlich gerne, da sie dafür sorgt, dass das Buch sehr kurzweilig ist. Mit nur knapp 270 Seiten, habe ich nicht viel länger als einen Tag gebraucht, bis ich mit der Geschichte durch war. Und das lag natürlich auch am sehr angenehm zu lesenden Schreibstil.Der Einstieg in die Geschichte war super einfach und ich war sofort im Geschehen drin. Schnell nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wir werden mitten reingeworfen in einen Unfall, der vielleicht gar keiner war. Ich lese grundsätzlich sehr gerne cozy Geschichten und auch hier mochte ich die Beschreibungen des wunderschönen Schottland, sowie des B & B sehr gerne. Sofort bekam ich den Drang dort Urlaub zu machen und mir das B&B mit eigenen Augen anzuschauen.Im Verlauf der Geschichte wird immer deutlicher, was nicht stimmt, welches Geheimnis Melodys Tante hatte. Schockierende Tatsachen kommen ans Licht und die möglichen Verdächtigen werden immer mehr. Und auch daran hatte ich großen Spaß. Ich liebe es in einer Geschichte mitzurätseln, wer der Täter sein könnte und warum. Dafür war die Geschichte perfekt geeignet. Motive gab es zu Hauf, mögliche Verdächtige auch. Sobald einer ausgeschlossen werden konnte, gab es einen neuen Verdächtigen.Melody ist eine Protagonistin, die hartnäckig bleibt und nicht so schnell aufgibt. Obwohl sie auf viele Widerstände stößt und immer wieder gegen Wände rennt, sowie alles andere als mit offenen Armen empfangen wird, scheut sie sich nicht davor, immer tiefer zu graben. Und obwohl sie die Ermittlungen weitesgehend alleine erledigt, stärken ihr einige Charaktere den Rücken. Allen voran ihr alter Kindheitsfreund Dean, aus dem Durchaus auch mehr werden könnte. Dies spielt aber in dieser Geschichte keine große Rolle.Das Ergebnis der Ermittlungen hat mich tatsächlich überrascht. Ich hatte lange Zeit eine Person in Verdacht und lag falsch. Das mag ich ja besonders gerne, wenn ich auch am Ende noch überrascht werde. Und das ist Anne Gordon hier gelungen. Schlüssig wird das wer und warum aufgeklärt. Am Ende des Buches wird auch schon der zweite Band angekündigt, für nächstes Jahr im März, was mich besonders freut.Denn ich habe die Geschichte unheimlich gerne gelesen. Ohne blutige Details, erzeugt Anne Gordon trotzdem die ganze Zeit Spannung. Nach jedem Kapitel hatte ich den Drang unbedingt weiterlesen zu wollen, weil es neue Erkenntnisse gab. Und dazu kommen eben die bereits erwähnten wunderschönen Beschreibungen von Seagull Bay, Schottland und dem B & B. Ich liebe die Mischung sehr und habe mich beim Lesen so wohlgefühlt. Und genau dieses Gefühl mag ich sehr gerne. Es muss nicht immer reißerische Spannung sein. Nein manchmal überzeugen Geschichten auch einfach durch ihr stimmiges Gesamtpaket, so wie diese.Und daher kann ich das Buch jedem empfehlen, der die Mischung cozy & crime mag und sich gerne in ein malerisches Schottland entführen lassen möchte. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr im März wiederkommen.
Gemütlicher Krimi mit viel Witz
Melody Moss hat geerbt. Zugegeben, mit ihrer plötzlich verstorbenen Tante hatte sie nicht wirklich ein enges Verhältnis und ein geerbtes Bed & Breakfast an der schottischen Küste ist nun nicht gerade der Traum einer Londoner Journalistin, aber anschauen kann man sich es ja mal - vor allem, wenn man gerade seinen Job losgeworden ist. Komisch nur, dass im Ort niemand wirklich traurig über den Tod der alten Mabel zu sein scheint. Mit viel Charme und Witz beginnt Melody nachzuforschen und stellt dabei fest, dass jeder in dieser Stadt etwas zu verbergen hat.Ich hatte überraschend viel Spaß mit diesem Krimi. Ich war zunächst etwas abgeschreckt vom Cover und finde es auch immer noch grässlich gephotoshopt, aber der Inhalt hat mich überzeugt! Anne Gordons Schreibstil ist so flüssig und humorvoll, dass man das Buch ohne Probleme in einem Rutsch verschlingen kann, so sehr fliegen die Seiten dahin. Das Setting in einer schottischen Küstenstadt tut sein übriges und erzeugt eine Menge Fernweh.Ich habe ebenfalls geliebt, dass am Anfang des Buchs ein Personenregister aufgeführt ist, das sollte es so viel öfter geben! Bei den ganzen Namen und Berufen musste ich peinlich oft dahin zurückblättern. Hier hat mich jedoch gewundert, dass nicht alle relevanten Personen aufgeführt sind und sogar welche, aus deren Perspektive einzelne Kapitel erzählt werden, fehlen. Insgesamt wird mir "Mord & Breakfast" als nicht sehr tiefgründige, aber unterhaltsame Lektüre im Gedächtnis bleiben und ich werde die Augen nach Folgebänden offenhalten.