Our Infinite Fates
In jedem ihrer Leben wurde Evelyn von ihrer großen Liebe getötet. Wenn sie den Fluch endlich brechen will, muss sie um jeden Preis verhindern, dass sie sich erneut verliebt ...
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Our Infinite Fates
Evelyn kann sich an jedes ihrer früheren Leben erinnern. Auch daran, dass sie in jedem einzelnen davon ihren 18. Geburtstag nicht erlebt hat – und schuld daran ist jedes Mal ihre große Liebe, der sie unerklärlicherweise nicht entrinnen kann. Nur dass sie ihr aktuelles Leben gerade sehr mag und, noch wichtiger, dass ihre Schwester sie für eine Knochenmarktransplantation braucht. Wenn sie ihre Schwester retten und den tragischen Verlauf ihrer Zeit und Raum überdauernden Liebesgeschichte aufhalten will, muss Evelyn:
- die Person finden, die sie seit Jahrhunderten in jedem Leben jagt,
- herausfinden, warum sie überhaupt gejagt wird, um den Fluch endlich zu brechen, und
- um jeden Preis verhindern, dass sie sich wieder ineinander verlieben …
Bibliografische Daten
1. Auflage
Laura Steven
Laura Steven stammt aus der nördlichsten Stadt Englands und hat Creative Writing an der Northumbria Universität in Newcastle studiert. Für ihre Werke im realistischen Jugendbuch und ihre Drehbücher erhielt sie bereits Preise und namhafte Förderungen. Wenn sie gerade nicht schreibt, läuft sie, liest dicke Fantasy-Wälzer, backt Cookies, spielt Schach oder blendet ihren Mann und Sohn aus, um ihre Stardew Valley Farm zu perfektionieren.
Michelle Landau
Michelle Landau hat Germanistik und Buchwissenschaft studiert. Nach einigen Jahren im Verlag hat es sie jedoch auf die schottische Isle of Skye gezogen, wo ihr die wilde Natur, ihre vier Hühner, drei Katzen und zwei Schafe nun Inspiration und Energie für ihre Arbeit als freie Lektorin und Übersetzerin schenken.
12 - 10 von 113 Leserstimme
Ein Buch mit Potential
Das Buch von Laura Steven greift eine so alte und doch unergründliche Thematik auf, gibt ihr ein neues Ansehen. Die Frage darüber, ob die Seele sich an frühere Leben erinnert, und wenn ja, an wie viele oder welche Details.Mich selbst interessiert diese Thematik schon sehr. Denn wieso erinnern sich manche an Orte oder Wege, die man vorher - oder im jetzigen Leben - noch nie besucht hatte? Wieso kamen einem Gerüche vertraut vor, die man zum ersten Mal wahrnimmt?In "Our Infinite Fates" erleben wir diese Leben aus der sich von Evelyn. Oder Branwen. Oder Thiyya. Oder... Im Laufe von Jahrtausenden hatte sie viele Namen. Viele Leben, an denen sie sich nicht alle erinnern kann, sondern nur an ein halbes Dutzend. Vielmehr waren es sehr oft einfach Bilder, die auftauchen und wie Nebel wieder verschwinden.Und in keinem wurde sie älter als fast Achtzehn. Nur in diesem, als Branwqen, will sie ihren achtzehnten Geburtstag erleben. Muss es. Muss überleben - um das Leben ihrer Schwester zu retten. Und ihre Angst wird immer größer, je näher dieser Tag heranrückt, denn jeder konnte Arden sein - Arden, derjenige, der sie in den vergangenen Leben getötet hatte. Oder den sie getötet hatte.Arden, dessen Leben, dessen Seele mit der ihrer verbunden war.Arden, derjenige, der anscheinend die ganze Wahrheit kannte, wieso all das immer wieder passierte. Wieso keiner von ihnen beiden je Achtzehn werden durfte.Egal was Evelyn macht, er schweigt, selbst dann wenn es einen kurzen Moment gibt, wo er seine Mauern, seine Maske, fallen lässt. Zulässt, für einen Moment verletzlich zu sein.Mir fiel es etwas schwer, in die Geschichte reinzukommen. Zu vieles auf einmal, bis das eigene Gehirn verstanden hat "Ah, das ist jetzt die eigentliche Storyline".Für mich hat dieses Buch ein ganz großes Potential, denn vieles kam mir vor, als wäre es ein Biegen und Brechen eine Abfolge von verschiedenen Situationen/Leben zu sein, die als Zwischenkapitel reingepackt werden, ohne das irgendwo ein gewisser Zusammenhang besteht. Es gibt einem das Gefühl, den Faden des Buches in der Hand zu halten, und im gleichen Moment entrinnt es einem den eigenen Fingern.Über den Schreibstil kann man sich streiten, klar. So flüssig wie es sich für mich gelesen hat, so schnell haben mich kleine Aspekte wie die Them/They-Bezeichnungen rausgebracht aus dem Lesefluss. Das Einwerfen von winzigen Momenten aus Erinnerungen Evelyn's, die manchmal so unverhofft kamen, das einem die Frage kam "Und wie passt das jetzt zusammen?". Zwar kommen diese Auflösungen später im Buch vor als Rückblick, doch in diesen Momenten nimmt es einem auch schon wieder die Vorfreude darauf, was passiert, obwohl man weiß, das es im Tod der Beiden enden wird.Was mir ganz entscheidend hierbei fehlt: Ardens Sicht. Seine Gedanken. Seine Gefühle dabei.Es ist jedoch nur Evelyn's Sicht, die wir hier lesen, und da fehlt mir einfach die andere Sichtweise bei. Zwar äußert sich Arden selbst in Gesprächen, aber das unausgesprochene, eben seine Gedanken, bleibt auf der Strecke. Vermutlich ist genau das das letzte Puzzleteil, was dieses Buch abgerundet hätte.
Zehnhundert Jahre mit dir
Evelyn kann sich an viele ihrer früheren Leben erinnern. Doch nie erlebte sie ihren 18. Geburtstag. Und jedes Mal ist ihre ewige Liebe daran schuld. Sie möchte diesen Kreislauf durchbrechen. Denn sie liebt ihr derzeitiges Leben sehr und ihre Schwester ist schwer krank und benötigt eine Knochenmarktransplantation von ihr. Dafür muss sie leben. Die Geschichte wurde 2022 in Wales erzählt und dann gab es zu ganz vielen früheren Leben Kapitel, die immer weiter in die Vergangenheit zurück gingen. Dadurch lernte man Evelyn und Arden sehr gut kennen, auch wenn das Geschlecht dann anders sein konnte. Deswegen wurde auch wieder die Form „they, them und their“ benutzt. Da es dafür keine deutschen Worte gibt, störte mich das wieder sehr beim Lesen. Evelyn war ein sehr empathischer Mensch und liebte mit ganzen Herzen. Das machte sie äußerst sympathisch. Sie war es so leid, nie erwachsen werden zu können und außerdem wollte sie unbedingt ihre Schwester retten. Arden hatte hingegen über die Jahrhunderte hinweg eine Mauer um seine Gefühlswelt gebaut, die nicht so leicht zu durchdringen war. Zu schmerzhaft waren die Verluste, die er immer wieder erleiden musste. Mir gefiel die Geschichte außergewöhnlich gut. Eine tragische Liebesgeschichte, die alle 18 Jahre ihren tödlichen Lauf nahm. Die Rückblicke in die vergangenen Leben waren äußerst interessant, obwohl ich manchmal dachte, dass da etwas zeitlich nicht ganz passte. Das fand ich aber nicht so tragisch. Vor allem am Ende gab es überraschende Wendungen, die ich nicht erwartet hatte. Fazit:Eine tragische Liebesgeschichte und eine Reise durch die Zeit.
Immer und immer wieder
Evelyn kann sich an viele ihrer Leben erinnern. Und in jedem ereilte sie das selbe Schicksal. Mit anstehender Volljährigkeit stirbt sie durch die Hand der immer gleichen Seele. Arden. Warum dies so ist und was hinter dem Fluch und Ardens Taten steckt, weiß sie nicht- nur, dass sie sich auch und trotz allem zu ihm hingezogen fühlt.Im Jahre 2022 aber steht für Evelyn, die in diesem Leben den Namen Branwen trägt, mehr auf dem Spiel. Ihre Schwester benötigt dringend eine Knochenmarkstransplantation, die nur mit Branwens Spende durchgeführt werden kann. Ein Lauf gegen die Zeit beginnt. Ob Branwen Arden rechtzeitig findet, dieses eine Mal dem Tode entgehen wird und ihre Schwester retten kann? Ich habe dieses Buch mit keiner klaren Vorstellung vom Verlauf der Handlung begonnen, war aber vom Gedanken an einen immer wiederkehrenden Fluch und das Wissen um vergangene Leben fasziniert. So konnte ich mich unvoreingenommen der Geschichte widmen und merkte rasch, wie sie mich in ihren Bann schlug. Das Hauptgeschehen spielte im Jahre 2022 in Wales, doch wurde dieses immer wieder zu Gunsten früherer Leben unterbrochen. Und ich war überrascht, wie bereichernd, aber auch vielschichtig doch ein Schicksal mit wiederkehrenden Verlauf sein konnte. Alleinstehend waren diese sehr unterschiedliche Leben jedoch nicht, sondern fein mit der Handlung von 2022 verwebt. Auch bereitete es durch den Fokus einiger weniger Charaktere keine Probleme die, sich durch die verschiedenen Leben wechselnden Namen zuzuordnen. Und obwohl man mit jedem Leben tiefer eintaucht und das aktuelle Geschehen zeitgleich voranschreitet, bleibt das Geheimnis um das Warum sehr lange verschleiert, wodurch ich Ardens Taten erst gegen Ende wirklich begreifen konnte. Ein toller Schachzug, der zu einem wirklich beeindruckenden und sehr spannenden Ende führte, das es tatsächlich schaffte den Fluch schlüssig aufzuklären.
Pressestimmen
Die Mischung aus Zeitsprüngen in vergangene Leben und der hochemotionalen Handlung in der Gegenwart ...war einfach meisterhaft. Dieses Buch ist für alle, die düstere Romantik, schicksalhafte Liebe und eine Prise Herzschmerz lieben. Fans von »Addie LaRue« werden es verschlingen, genau wie ich es getan habe. mehr weniger
01.04.2025
Für alle Leserinnen und Leser ab 14 Jahren, eine spannende Liebesgeschichte und eine fantastische Ja...gd durch alle Zeiten.“ Buchhandlung Bücherwurm. mehr weniger
22.03.2025
Von Athen im Jahr 986 bis Schottland im Jahr 2054 verfolgt man in »Our Infinite Fates« mit Spannung ...und Herzklopfen die vielen Leben zweier Seelen, die sich aus Liebe zueinander in einen leidvollen Fluch verstrickt haben, aus dem es für sie scheinbar kein Entrinnen gibt. mehr weniger
Andrea Schnepf, 01.01.2025
Evelyn erinnert sich an jedes vergangene Leben. Oder zumindest daran, in keinem davon den 18. Geburtstag erlebt zu haben. Nur mag Evelyn das gegenwärtige Leben als Branwen sehr und muss zumindest lange genug überleben, um ihre Schwester durch eine Knochenmarktransplantation zu retten. Und noch ist Arden nicht aufgetaucht, um sie zu jagen. Oder? Werden sie den jahrhundertealten Fluch brechen können oder sind sie dazu verdammt, den Kreislauf auf ewig zu wiederholen?
Arden ist in jedem Leben in der Lage gewesen, Evelyn aufzuspüren, egal wie gut das Versteck oder die Tarnung waren. Evelyn weiß nie, in welchem Körper Arden wiedergeboren wird, und so könnte sowohl die Kollegin im Buchladen als auch der Fremde auf der Straße Evelyns Verderben sein. Evelyn weiß nur, dass es eine Verbindung mit Arden gibt und die beiden sich trotz allem über ein Jahrtausend hinweg immer wieder gefunden, sich oft ineinander verliebt und jedes Mal verloren haben. Bis jetzt.