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Das Jahrzehnt der starken Frauen!

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum

Liebe und Hass, Armut und Glamour, Aufstieg und Fall: Die große Berlin-Saga rund um die goldenen Zwanziger

Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So wird ihr die Fürsorgerin Ina eine Freundin, die sich ebenso wenig um Konventionen schert wie Rechtsanwältin Ruth. Einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe zu befreien sucht. Die blutjunge Doris jedoch träumt davon, berühmt zu werden. Inmitten der kaltherzigen Millionenstadt muss sich Magda behaupten. Als sie es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles …

Bibliografische Daten

EUR 14,90 [DE] – EUR 15,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-26297-2
Erscheinungsdatum: 18.03.2021
1. Auflage
544 Seiten
Sprache: Deutsch
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

132 von 132 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.68 von 5 Sternen


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14 - 10 von 132 Leserstimme

nordlicht am 08.03.2021 17:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Lesenswerter Einblick in Leben und Gesellschaft im Berlin der 1920er Jahre!

InhaltNachdem die Ärztin Magda Fuchs unter tragischen Umständen ihren Mann verloren hat, verlässt sie ihre Heimatstadt Hildesheim und nimmt in Berlin eine Anstellung als Polizeiärztin an. Dort gehört die regelmäßige Untersuchung von Prostituierten zu ihren Aufgaben, im Zuge ihrer Arbeit bekommt sie Einblick in die Lebensumstände armer Familien, in denen oft Gewalt an der Tagesordnung ist, worunter besonders die Kinder leiden.Celia von Liebenau ist die Tochter von Magdas Pensionswirtin, sie wurde von ihrer Mutter noch vor ihrer Volljährigkeit mit einem wohlhabenden, aber ungeliebten Mann verheiratet, obwohl sie sich immer gewünscht hatte, Medizin zu studieren wie ihr Vater.In der Pension wohnt auch die junge Doris Kaufmann, die als Verkäuferin arbeitet und davon träumt, berühmt zu werden. Für bestimmte Männer ist das gutgläubige Mädchen eine leichte Beute.Ruth Jessen ist eine Anwältin, die von Celia damit beauftragt wird, diese aus ihrer aufgezwungenen Ehe zu befreien, sie ist eine äußerst unkonventionelle Frau.BeurteilungDer erste Band der Trilogie „Die Polizeiärztin“ schildert das Leben und die Gesellschaft in Berlin zu Beginn der 1920er Jahre. Während die einfachen Menschen in prekären Verhältnissen hausen, häusliche Gewalt und Hunger an der Tagesordnung sind und Kinder nicht selten verwahrlosen, genießt die wohlhabendere Schicht nach dem Ende des Ersten Weltkrieges ihr Leben in vollen Zügen und lässt es sich in Restaurants und Tanzlokalen gut gehen. Die Frauen haben sich seit den Kriegsjahren bisher ungekannte Freiheiten erkämpft, sie sind häufig berufstätig und studieren. Sie bewegen sich zwischen traditionellen Moralanschauungen und einem zunehmend selbstbestimmten Leben. Anhand der vier weiblichen Protagonisten erhält der Leser einen guten Einblick in das Leben von Frauen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Am intensivsten wird dabei auf das Leben der Polizeiärztin Magda und der unwilligen Ehefrau Celia eingegangen. Magda trifft bei ihrer Arbeit immer wieder auf vernachlässigte Kinder, die – oft nach Straftaten in ihrer Familie – zu Pflegemüttern/Pflegeeltern gebracht oder der öffentlichen Fürsorge übergeben werden. Die Ärztin fühlt sich diesen Kindern gegenüber verpflichtet, gemeinsam mit der Fürsorgerin Ina versucht sie, für die Kinder eine sichere Unterbringung zu gewährleisten und für psychisch verstörte Minderjährige eine Behandlung zu organisieren.Die Charaktere der vier Frauen sind individuell ausgestaltet, die Verfolgung ihrer anschaulich beschriebenen Lebenswege vermittelt einen lebendigen Eindruck des Lebens in der deutschen Hauptstadt vor hundert Jahren.Neben den fiktiven Hauptfiguren treten auch ein paar reale historische Frauenpersönlichkeiten auf, die seinerzeit für Aufsehen und Skandale sorgten.In ihrem Nachwort geben die Autoren Hintergrundinformationen zur Epoche der „Goldenen Zwanziger“, außerdem ist ein Personenverzeichnis nachgestellt, das im Vorspann vielleicht besser platziert wäre.FazitEin lesenswerter Auftakt einer Trilogie über das Leben von Frauen verschiedener Gesellschaftsschichten im Berlin der 1920er Jahre!

tinchen1964 am 08.03.2021 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sehr interessant

Das Cover hatte mich inspiriert mich für dieses Buch zu bewerben und die Geschichte um die Polizeiärztin hat mir sehr gut gefallen. Die Armut in den Jahren, wo die Geschichte spielt, war schon sehr mitleidswürdig. Mir lief es eiskalt den Rücken herunter, als ich gelesen habe, wieviele Kinder in Berlin unterernährt waren und auch an den Folgen gestorben sind. Zu der Geschichte möchte ich nicht so viele Worte verlieren, da sich jeder sein eigenes Bild dazu machen sollte. Also auf alle Fälle empfehle ich dieses Buch jedem, der gerne Bücher aus den frühen 1920er Jahren liest und etwas von den taffen Frauen lernen möchte, die sich zu behaupten wußten. In der Geschichte spielen drei Frauen die Hauptrollen, die grundverschiedene Charaktere haben und daher auch so einzigartig in ihrem Wesen sind. In jeder von diesen Frauen kann man sich selber ein bischen erkennen, auch jeden Fall ging es mir so. Ich wünsche allen viel Spass beim lesen.

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01.10.2021

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Carolin Federl, 10.06.2021

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Fesselnder Auftakt einer spannenden historischen Trilogie mit starken Charakteren.

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