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Say You’ll Remember Me
Nach ›Just for the Summer‹ der heiß ersehnte neue Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin
Was für Samantha nur ein letzter unterhaltsamer Abend in Minneapolis werden sollte, erweist sich als das beste Date aller Zeiten – und als ein riesiger Fehler. Denn sie und der auf den ersten Blick abweisende Tierarzt Xavier sind ein Match Made in Heaven. Nicht nur, dass er extrem gut aussieht, er pflegt tagtäglich süße Katzenbabies gesund, arbeitet ehrenamtlich für die Hunderettung, und dann stellt er sich auch noch seinen Gefühlen und kann zugeben, wenn er im Unrecht ist.
Kurz: Xavier ist alles, was Sam sich jemals von einem Partner gewünscht hat.
Das Problem: Direkt am Morgen nach ihrer ersten Verabredung zieht Sam ans andere Ende der USA, da sie sich um ihre an Demenz erkrankte und pflegebedürftige Mutter kümmern muss. Die beiden werden sich also niemals wiedersehen.
Und eine Fernbeziehung kommt gar nicht in Frage – aber sie bekommen einander einfach nicht aus dem Kopf.
Denn keine Entfernung oder Zeit der Welt könnten sie dazu bringen zu vergessen, was sie hatten.
Tropes:
- Long Distance Relationship
- He hates everyone but her
- Grumpy meets Sunshine
Große Begeisterung für ›Say You'll Remember Me‹:
»Niemand schreibt witzige, emotionale, lebensbejahende Liebesgeschichten so wie Abby Jimenez. Sie übertrifft sich jedes Mal selbst.« – Emily Henry, ›New York Times‹-Bestsellerautorin
»›Say You'll Remember Me‹ ist lustig und ergreifend, herzzerreißend und macht glücklich. Mit einem Wort: Es ist perfekt.« – Christina Lauren, ›New York Times‹-Bestsellerautorinnen
Weitere Bücher von Abby Jimenez bei dtv – alle sind unabhängig voneinander lesbar:
›Part of Your World‹
›Yours Truly‹
›Just for the Summer‹
›The Friend Zone‹ (bereits erschienen unter dem Titel ›Wenn aus Funken Flammen werden‹)
›The Happy Ever After Playlist‹ (bereits erschienen unter dem Titel ›Wenn in mir die Glut entflammt‹)
›Life's Too Short‹
›Situationship‹ – Kurzgeschichte zum Kennenlernen von Maddie und Doug aus ›Just for the Summer‹
›Der schlechteste Wingman aller Zeiten‹ – Kurzgeschichte in der Sammlung ›The Unexpected Meet Cute‹
›The Night We Met‹
›A Married Little Christmas‹
Bibliografische Daten
3. Auflage
Abby Jimenez
Abby Jimenez lebt in Minnesota, USA, und schreibt Romane, die regelmäßig die Bestsellerlisten stürmen. Sie steht auf gute Liebesgeschichten, Kaffee, winzige Hunde und liebt es, nicht das Haus verlassen zu müssen.
Urban Hofstetter
Urban Hofstetter hat Anglistik und Phonetik studiert, bevor er mehrere Jahre als Lektor und Programmleiter in einer großen Verlagsgruppe tätig war. Heute lebt und arbeitet er als freiberuflicher Übersetzer und Lektor in München.
9 - 10 von 192 Leserstimme
Total romantisch!
In "Say you'll remember me" von Abby Jimenez geht es um Samantha, die ein kleines Kitten ohne Po-Loch findet und auf Xavier in seiner Tierarztpraxis trifft. Er hält eine Op für zu kostspielig und risikoreich und rät ihr das Tier einschläfern zu lassen. Seine ruppige Art und seine Zweifeln wecken in Sam allerdings ihren Kampfgeist das Geld zusammen zu treiben und es im zu zeigen, dass die und das Kitten es schaffen können.Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil war super angenehm und die einzelnen Kapitel auch nicht zu lang.Samantha und Xavier waren mir sehr sympathisch, und den Start ihrer Geschichte fand ich super süß und romantisch. Gefehlt hat mir hier allerdings die "tension", das Knistern zwischen den beiden. Was sehr gut beschrieben war, war die Schwere der Beziehung zwischen den beiden, die Sehnsucht und das lange Warten.Mich hat es etwas gestört, dass trotz der fehlenden finanziellen Mittel auf beiden Seiten, man den Eindruck bekommen hat, das sich vor allem nur eine Person mehr bemüht hat.Ich fand Xavier's Hintergrundgeschichte gut, um seinen Charakter besser zu verstehen und auch das Ende rundete seine Geschichte nochmal ab. Ich fand es allerdings nicht so detailliert erzählt, ein Rückblick aus der Zeit hätte einen nochmal mehr gepackt.Vor dem Thema Demenz hatte ich großen Respekt und hatte erwartet, dass es sehr emotional und tränenreich beim Lesen sein wird, allerdings war das für mich persönlich nicht der Fall. Ich fand es in einem guten Maße beschrieben, vor allem wie es dir Beziehung in der Familie verändert und das nicht unbedingt zum Positiven. Insgesamt fand ich das Buch gut, Xavier und Samantha waren mir sehr sympathisch, genau wie ihre Freunde und Familie und man hat die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert.
Come on Eileen
Es geht um Samantha und Xavier, die sich am Abend vor Samanthas Wegzug von Minnesota kennenlernen und feststellen, dass sie sehr gut zueinander passen könnten.Samantha kommt eigentlich aus Kalifornien, ihr Job in der Werbeabteilung einer Senf-Firma hatte sie nach Minneapolis verschlagen, sie war dort aber nie ganz heimisch geworden, wobei das Wetter eine nicht geringe Rolle spielte. Nun wird sie zu Hause zur Pflege ihrer dementen Mutter gebraucht und hat sich daher zu einer Rückkehr nach Kalifornien entschieden.Xavier ist Tierarzt und den Menschen weniger zugewandt als den Tieren. Und so fällt ihm Samantha, als sie seine Praxis betritt zwar positiv auf, die beiden geraten aber ziemlich aneinander, weil Xavier für eine kleine Katze ohne Darmaustritt keine Überlebenschance sieht.Samantha bleibt stur und stellt eine Crowd-Funding-Aktion auf die Beine, die tatsächlich das nötige Geld für eine Operation erzielt. Damit erwirbt sie sich bei Xavier große Anerkennung, er spendet sogar mit und lädt Samantha zu einem Abendessen ein. Damit beginnt die große Liebesgeschichte der beiden, die sich schon am nächsten Morgen wieder trennen müssen.Wir begleiten die beiden in den nächsten zwei Jahren. Für beide war das Kennenlernen ein nachhaltiges Ereignis, wobei Samantha ihnen weniger Chancen einräumt als Xavier, der sehr viel dafür tut, den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Die weitere Entwicklung ist jeweils aus Sicht beider Protagonisten geschrieben, wir erfahren also sowohl von Samantha als auch von Xavier, wie sie ihre Beziehung beurteilen und welche Chancen sie ihr geben.Aber es ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Für mich war es noch interessanter, einen Einblick in die Lebensweise junger amerikanischer Akademiker zu erhalten, die sich gerade selbstständig gemacht haben, sehr viel Geld aufgenommen haben, und wo der Kredit nun monatlich bedient werden muss. Ein Job allein reicht nicht, um von den Schulden wegzukommen, vor allem dann, wenn die Freundin 3000 km entfernt lebt.Auf der anderen Seite ist da Samantha in Kalifornien. Die ganze Familie muss zusammenstehen, um die Pflegeleistung bei der dementen Mutter zu erbringen, jeder trägt seinen Teil dazu bei, weil ein Heimplatz kaum erschwinglich ist. Als Samantha bei einer Fusion ihres Unternehmens auch noch ihren Job verliert, wird ihre Lage noch prekärer.Ich war durch sehr positive Bewertungen auf die Bücher von Abby Jimenez aufmerksam geworden, es war das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe und ich habe es in einem Nachmittag und Abend geschafft. Es hatte mitunter ein paar Längen, war aber doch immer flüssig geschrieben und durch die Bezüge zur amerikanischen Realität auch nachvollziehbar.
Ein Werk in gewohntem Stil, aber schwächer als seine Vorgänger
Ich bin leidenschaftlicher Fan von Jimenez’ Romanen, weil ich ihren Humor und die starke Verhaftung im alltäglichen Leben schätze. Auch hier habe ich beides erfüllt gesehen und doch fand ich diesen Roman deutlich schwächer als die vorherigen.Die beiden Protas sind wieder einmal vielschichtig und respektvoll miteinander. Und doch hat an der Stelle für mich dieses Mal einfach nicht alles gepasst. Einerseits finde ich es immer ausdrücklich gut, dass die männlichen Protagonisten der Autorin vulnerable Seiten haben - das trifft auch auf Xavier zu. Aber im Vergleich zu Samantha rutscht er mir viel zu stark in dieses „Ich muss mich aufopfern und alles für sie tun“-Gehabe ab, das mir ziemlich auf die Nerven geht. Genau diese Seite an ihm wird mir auch einmal zu oft betont. Er rettet Samantha vielleicht nicht im herkömmlichen Sinne, aber in Jimenez’ früheren Werken waren mir die beiden Hauptfiguren deutlich mehr auf Augenhöhe unterwegs.Dass sich das Drama der Geschichte nicht aus den sonst so üblichen Missverständnissen und Kommunikationsschwächen speist, sondern aus der herausfordernden Lebensrealität, finde ich wieder gut gewählt. Ich muss aber auch hier sagen, dass es mir zwischen den beiden zu glatt lief und es streckenweise fast etwas zäh war. Gleichzeitig finde ich die Repräsentation von Demenzkranken und deren familiärer Pflege ganz toll. Auch interessant gezeichnete Nebenfiguren sind nach wie vor eine klare Stärke der Autorin.Wie gewohnt und gehofft, ist der Humor der Geschichte toll geschrieben und trifft einfach meinen Geschmack. Er ist subtil, alltagsbezogen und in einem guten Maß eingebunden. Spice nimmt kaum Raum ein, aber auch das bin ich von Jimenez gewohnt. Dahingehend bin ich also auch gar nicht enttäuscht.Schon nach den ersten paar Seiten war ich zudem begeistert von dem Tierarzt-Trope. Sanftheit gegenüber Tieren ist mein absoluter soft spot und darüber hinaus fand ich die Einblicke in den Job toll. ABER: Mir wird es nie in den Kopf gehen, wie Menschen einerseits so klar den Wert des Haustierlebens erkennen und sich dann zu jeder Mahlzeit ein totes Tier einverleiben können. Tiere zu essen ist ja leider, leider absoluter Standard in unserer Gesellschaft und damit eben auch in Büchern. Aber bei diesem Thema erwarte ich einfach ein ganz anderes Level an Sensibilität und Konsistenz. Das hat mich schon herb enttäuscht.Super streng bewerte ich dennoch nicht, weil die Autorin ihrem Stil hier treu geblieben ist und Fernbeziehungen als Trope glaube einfach nicht mein persönlicher Fall sind. Die ernsten Themen finde ich wieder lobenswert eingebunden, sodass ich den Roman für Fans der Autorin in jedem Fall empfehle. Wer sie noch nicht kennt, sollte vielleicht eher zu einem früheren Werk greifen.
Ein ganz toller Roman!
Abby Jimenez’ neuer Roman Say You’ll Remember Me entführt uns in die Geschichte von Samantha, die in einer Tierarztpraxis auf Xavier trifft. Was als spontaner Funke beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven, wenn auch komplizierten Liebesgeschichte, denn Sam zieht kurz darauf quer durchs Land, um sich um ihre an Demenz erkrankte Mutter zu kümmern. Die Erzählung springt zwischen beiden Perspektiven hin und her, was nicht nur Nähe zu den Figuren schafft, sondern auch die emotionale Distanz zwischen ihnen spürbar macht.Besonders überzeugend ist Jimenez’ Fähigkeit, ernste Themen wie Krankheit, Verlust und familiäre Verantwortung sensibel zu behandeln, ohne den Roman in Schwere versinken zu lassen. Humorvolle Episoden, charmante Popkultur-Anspielungen und lebendige Dialoge sorgen für Leichtigkeit und Wärme. Die Szenen zwischen Sam und Xavier – vom Escape-Room-Besuch bis zu den kleinen Momenten am Telefon – sind voller Chemie und Herz.Say You’ll Remember Me ist eine berührende und unterhaltsame Liebesgeschichte, die sowohl Herzschmerz als auch Hoffnung bietet. Jimenez schafft es, ernste Themen und romantische Leichtigkeit zu verbinden – und liefert damit genau die Art bittersüßer Geschichte, für die sie von ihren Fans geliebt wird.
Ein Muss!
Ein Muss!Wie bisher jedes Buch von Abby Jimenez hat mich auch dieses sofort in seinen Bann gezogen und keine Sekunde enttäuscht. Das Buch punktet mit einer unglaublich schönen und unaufgeregten Love-Story, einer Nähe zur Realität und Humor perfekt vermischt mit ernsten Themen.Samantha findet eine Baby Katze und trifft so auf den unglaublich heißen, aber mürrischen Tierarzt Xavier. Trotz seiner schroffen Art ist sie direkt hin und hergerissen. Sie verbringen den schönsten Abend ihres Lebens miteinander auf dem süßesten Date aller Zeiten. Und genau das ist der Haken, denn es darf auch nur bei diesem einen Date bleiben. Denn einen Tag nach diesem unglaublichen Date zieht Samantha ans andere Ende des Landes, um ihre an Demenz erkrankte Mutter zu pflegen. Doch beide können den anderen nicht vergessen und so beginnt eine schöne und gleichzeitig herzzerreißende Liebesgeschichte. Dieses Buch verbindet Emotionen so gekonnt miteinander, dass man in einer Minute lacht und in der nächsten heult. Es hat trotz der teilweise frustrierenden Beziehung sehr Spaß gemacht mitzufiebern und den beiden ihr Happy End zu wünschen. Es wurden viele ernste und wichtige Themen behandelt, wie die Pflege naher Angehöriger, Familienstreitigkeiten, Missbrauch durch die eigenen Eltern und finanzielle Schwierigkeiten. Und trotz dieser schwerwiegenden Themen hatte das Buch eine Leichtigkeit wie kein anderes.Eine klare Leseempfehlung für alle Bücher der Autorin!
bewegendes Herzensbuch
Ich war absolut nicht darauf vorbereitet, dass mich dieses Buch so tief berühren würde. Samantha und Xavier haben mich von Anfang an in Ihren Bann gezogen. Beide sind super sympathisch, ehrlich und zusammen einfach zum dahinschmelzen. Ihre Liebe scheint perfekt, wäre da nicht die Entfernung von mehreren Tauschend Kilometern.Beide wollen diese Beziehung unbedingt, doch manchmal reicht wollen nicht aus. An diesem Buch hat mich nicht nur die herzzerreissende Lovestory begeistert, sondern auch der Umgang mit dem Thema Demenz. Dieses Thema hat mich sehr bewegt und nachhaltig beschäftigt. Es ist nicht einfach, zeigt aber, was es als Pflegender Angehöriger alles für Herausforderungen mit sich bringt.Mir hat die Authenzität in diesem Buch besonders gut gefallen, nicht nur auf die Demenz bemessen sondern auch auf die Probleme von Distanzbeziehungen, die vor allem auch eine Frage des Geldes sind.Von mir eine klare Leseempfehlung an alle, die Geschichten mit Tiefgang lieben.
Fernbeziehungen sind möglich, man muss es nur wollen
Als Sam eine kleine, verlassene Babykatze findet, stolpert sie in die Praxis von Tierarzt Xavier, der sich von seiner nicht so charmanten Seite zeigt. Mit seiner Meinung, die Katze sollte eingeschläfert werden, weil eine OP zu teuer ist und auch keinen Erfolg verspricht, ist Sams Ehrgeiz geweckt. Sie schafft es, mit einer Spendenseite genug Geld zu sammeln und die Katze erfolgreich operieren zu lassen. In all den Wochen, die vergehen, können Xavier und sie sich nicht vergessen. Daher ergreift er die Chance, als sie mit der Katze zur Kontrolle kommt, und fragt Sam nach einem Date. Die beiden verbringen einen wundervollen Abend zusammen und haben das perfekte Date. Doch schon am nächsten Morgen ist der Zauber vorbei, denn Sam fliegt wieder in ihre Heimat L.A., um sich um ihre kranke Mutter zu kümmern. Xavier setzt alles daran, dass die Fernbeziehung funktioniert, und obwohl er sehr knapp bei Kasse ist, fliegt er alle paar Wochen zu ihr nach Kalifornien. Die beiden haben mit Ups and Downs zu kämpfen, die nicht nur der Entfernung geschuldet sind. Ich habe mich in dem ganzen Setting sehr wohlgefühlt und richtig mit den beiden mitgefühlt.Die Liebesgeschichte der beiden hat mich wirklich berührt. Wie unterschiedlich die Leben der beiden einfach sind und was sie daraus gemacht haben – vor allem Xavier. Und wie stark sie, trotz vielen Zweifeln, an ihrer Beziehung festgehalten haben und unbedingt wollten, dass es funktioniert. Wie einfach Xavier in Sams Familie hineingepasst hat. Als hätte er nie woanders hingehört. Die beiden Charaktere sind sehr sympathisch – manchmal etwas grumpy – aber auf jeden Fall ein perfekt Match. Obwohl es viele ernste Momente gab, hat die Autorin immer an den richtigen Stellen Humor eingebaut und ich habe bereits auf den ersten paar Seiten viel gelacht. Das Ende hätte nicht besser sein können, auch wenn ich nicht weiß, ob Xaviers Vorhaben wirklich so schnell umsetzbar ist. Wobei … in den USA ist alles möglich, nicht wahr?
Ein Highlight!
Dies war mein erstes Buch von Abby Jimenez und ich muss sagen: Ich bin begeistert.Hier trifft eine ehrliche Lovestory ohne die fast schon typische Fehlkommunikation (finde ich sehr erfrischend!) auf emotional fesselnde und erstaunlich tiefgründige Familiengeschichten. Toll!Eine Lovestory ohne unnötiges Drama, nur mit den Problemen, vor die das Leben uns eben manchmal stellt, und dafür mit Protagonisten, die stets ehrlich und authentisch sind – das hat mir wirklich gut gefallen.Der große Stellenwert der unterschiedlichen familiären Situationen und der Fokus auf der demenzkranken Mutter ist es allerdings, was dieses Buch für mich zu einem solchen Highlight gemacht hat. Die Geschichte geht in die Tiefe und bewegt zutiefst.Hier bekommt ihr auf jeden Fall mehr als nur eine romantische Komödie. Eine riesengroße Leseempfehlung von mir.
Romantisch
Die Dynamik zwischen Sam und Xavier ist einfach bezaubernd. Ihre Chemie sprüht von den Seiten, und die Autorin lässt uns mitfühlen, wie beide mit der unerfüllten Liebe kämpfen und doch nicht aufhören können, aneinander zu denken. Was Das Beste Date aller Zeiten auszeichnet, ist die emotionale Tiefe, die die Geschichte trotz ihrer süßen, fast märchenhaften Prämisse erhält. Es geht nicht nur um die Liebe, sondern auch um Verantwortung, Opfer und die schwierigen Entscheidungen, die das Leben mit sich bringt.Ein absolutes Muss für Fans von Liebesromanen, die nicht nur Romantik, sondern auch eine starke, nachvollziehbare Handlung suchen!Das Beste Date aller Zeiten ist eine charmante und herzerwärmende Liebesgeschichte, die den Leser von der ersten Seite an fesselt.Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinfühlen
Wenn Nähe nur in Momenten möglich ist
Inhalt:Samantha verbringt ihren letzten Abend in Minneapolis und rechnet nicht damit, dass ihr ein Date mit einem grummeligen Tierarzt das Herz brechen könnte – aber genau das passiert. Xavier, hinter dessen rauer Schale sich ein fürsorglicher, emotional tiefgründiger Mensch verbirgt, ist alles, was sie sich je gewünscht hat. Doch gleich am nächsten Morgen zieht Sam nach Kalifornien, um sich um ihre demente Mutter zu kümmern – und für eine Fernbeziehung fehlt beiden die Zeit, Energie oder Hoffnung. Trotzdem bleibt die Verbindung bestehen. Über tausende Meilen hinweg kämpfen sie mit Distanz, Alltagslast und der Frage: Ist eine Liebe, die zeitlich wie räumlich kaum Raum bekommt, es dennoch wert?Meinung:Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, nicht zuletzt, weil ich „Just for the Summer“ sehr mochte – und wurde emotional anders, aber auf eine eigene Weise berührt. Die Geschichte von Samantha und Xavier ist keine klassische Lovestory mit ständigem Knistern, dramatischem Streit und kitschiger Versöhnung – sondern eine stille, reife, oft erschütternde Auseinandersetzung mit dem, was Liebe im echten Leben bedeutet. Abby Jimenez gelingt es, durch den Wechsel zwischen Sams und Xaviers Perspektiven eine Nähe zu schaffen, die mich direkt in ihre Gefühlswelten gezogen hat. Xavier war für mich dabei die Figur, die ich am stärksten empfunden habe: Ja, ein bisschen zu perfekt vielleicht – aber auch gebrochen, müde, zutiefst menschlich. Dass er sich so aufopfernd um Tiere kümmert, dabei mit seiner eigenen Vergangenheit ringt und dann trotzdem für Sam da sein will, hat mich wirklich berührt. Samantha hingegen ist tough, witzig, voller Selbstironie – aber innerlich zunehmend zerrissen zwischen Pflicht, Schuld und Sehnsucht. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter wurde nicht nur emotional, sondern sehr realistisch geschildert: Die Frustration, das Loslassen, die Suche nach Momenten, in denen noch etwas wie Nähe spürbar ist. Das hat mich persönlich getroffen – nicht, weil ich es eins zu eins kenne, sondern weil ich das Gefühl hatte, einer echten Tochter beim Trauern zuzusehen. Was mir im Mittelteil ein wenig fehlte: Luft und Raum für Zweisamkeit. Es reiht sich ein Schicksalsschlag an den nächsten, die Dialoge werden schwerer, die Momente der Leichtigkeit seltener. Die Popkultur-Referenzen (vor allem Rhysand – ja, wir lieben ihn, aber muss er immer als Maßstab herhalten?) waren für meinen Geschmack manchmal ein bisschen drüber. Auch mit dem Humor bin ich nicht immer warm geworden – die Senfwitze fand ich eher bemüht als charmant. Und dennoch: Ich habe jede Seite mit einem Gefühl von Nähe gelesen. Das liegt an Abby Jimenez’ großem Talent, emotionale Wahrhaftigkeit zu erzählen – ohne Kitsch, ohne künstliches Drama, aber mit all den Zwischentönen, die das echte Leben schreibt. Die Liebesgeschichte zwischen Xavier und Samantha mag sich langsam entfalten, aber sie ist ehrlich, tief und voller stiller Kraft.Fazit:Abby Jimenez erzählt in „Say You’ll Remember Me“ eine berührende Geschichte über Nähe trotz Distanz, Liebe inmitten von Verantwortung – und das Bedürfnis, sich Erinnerungen zu bewahren, bevor alles zerbricht. Die emotionale Tiefe ist eindrucksvoll, die Charaktere glaubwürdig und liebevoll gezeichnet, auch wenn der Humor nicht immer trifft und einige Passagen etwas überfrachtet wirken. Wer Liebesromane mit echtem Leben, echten Hürden und einem bittersüßen Happy End mag, wird hier fündig. Ich vergebe 4 von 5 Sternchen.
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