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Die unangepasste Frühlingsschwester auf den Spuren ihrer Kindheit in Wales – und ihrer ersten großen Liebe

Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse

Von den vier Season-Schwestern ist die Frühlingsschwester Spring die Rebellin, schon mit sechzehn ist sie nach London durchgebrannt. Doch dort gerät sie in schlechte Kreise und wird wegen Drogenmissbrauch zu Sozialstunden verurteilt, die sie bei der achtzigjährigen Sophia Fowler als Haushaltshilfe ableisten muss. Wider Erwarten lernt Spring die strengen Regeln der alten Dame schätzen und freundet sich mit ihr an. Dabei erfährt sie, dass Sophia, einst Herrin von Daffodil Castle, vor Jahren von ihrem Sohn nach London abgeschoben wurde. Über die Gründe schweigt sich Sophia jedoch aus. Daffodil Castle! Kindheitserinnerungen werden in Spring wach, und war nicht Ethan Fowler ihre erste große Liebe? Keine Frage: Sie müssen zurück nach Wales und Frieden mit der Vergangenheit schließen.

Auftaktband des großen Schwestern-Vierteilers:
Ein wildromantischer Frühling in Wales voller Intrigen, Lügen und Liebe

Weitere Bände der Serie, die im Lauf des Jahres 2024 erscheinen:
Band 2: Season Sisters – Sommerstürme
Band 3: Season Sisters – Herbstschatten
Band 4: Season Sisters – Winterhoffnung

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44354-8
Erscheinungsdatum: 01.02.2024
1. Auflage
432 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Anna Helford

Anna Helford war erst Krankenschwester, studierte dann Germanistik und Religionswissenschaft, wurde Schauspielerin, Dramaturgin und Hundetrainerin. Ihre große Leidenschaft ist das viktorianische Zeitalter. Sie liebt es, mit ihrem Mann und den fünf Hunden durchs englische Exmoor zu streifen, mit einer Tasse Tee und einem guten Buch vor dem Kamin zu sitzen oder alte Häuser zu erkunden.

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103 von 103 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.49 von 5 Sternen


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2 - 10 von 103 Leserstimme

cybergirl am 27.03.2024 10:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen

Klappentext:Von den vier Season-Schwestern ist die Frühlingsschwester Spring die Rebellin, schon mit sechzehn ist sie nach London durchgebrannt. Doch dort gerät sie in schlechte Kreise und wird wegen Drogenmissbrauch zu Sozialstunden verurteilt, die sie bei der achtzigjährigen Sophia Fowler als Haushaltshilfe ableisten muss. Wider Erwarten lernt Spring die strengen Regeln der alten Dame schätzen und freundet sich mit ihr an. Dabei erfährt sie, dass Sophia, einst Herrin von Daffodil Castle, vor Jahren von ihrem Sohn nach London abgeschoben wurde. Über die Gründe schweigt sich Sophia jedoch aus. Daffodil Castle! Kindheitserinnerungen werden in Spring wach, und war nicht Ethan Fowler ihre erste große Liebe? Keine Frage: Sie müssen zurück nach Wales und Frieden mit der Vergangenheit schließen.„Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse“ ist der Auftakt der Reihe „Die vier Schwestern“ von Anna Helford.Die Reihe erzählt von den 4 Schwestern Spring, Summer, Autum und Winter.Im ersten Band steht Spring im Vordergrund.Spring ist eine Rebellin und muss wegen Drogenmissbrauch Sozialstunden als Haushaltshilfe bei Sophia Fowler leisten.Im Nachhinein kann man sagen, es war eine glückliche Fügung, dass Spring zu Sophia Fowler kam. Spring freundet sich mit Sophia Fowler an und erfährt Stückchenweise ihre Lebensgeschichte.Einst war Sophia Herrin von Daffodil Castle doch ihr Sohn hat Sophia nach London abgeschoben. Ihre Enkelsöhne Ethan und Aidan durfte sie nie kennengelernt.Bei der Erwähnung von Daffodil Castle werden Erinnerungen in Spring erweckt. Sie kann sich gut an das Schloss und die prächtigen Gärten erinnern, das ganz in der Nähe ihres zu Hause steht.Gemeinsam reisen Sophia und Spring nach Nordwales, wo beider Familien leben. Dort trifft Spring auch ihre erste große Liebe, Ethan Fowler wieder und zusammen mit Sophia stoßen sie auf einige Geheimnisse.Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal tauchen die Leser*innen in die Vergangenheit des Jahres 1876 ein und lernen die damaligen Herren von Daffodil Castle und die Krankenschwester Daphne Marcy kennen. Und einmal begleiten wir in der Gegenwart Sophia und Spring. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt was sie sehr facettenreich macht.Anna Helford hat mich mit dem ersten Band der vier Schwestern-Reihe neugierig gemacht. Ihr lockerer und gut verständlicher Schreibstil lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Nach ein paar Seiten schon bin ich tief in die Geschichte eingetaucht. Wobei mich die Vergangenheit mehr angezogen hat als die Gegenwart. Es gibt viele Intrigen und Geheimnisse in der Geschichte die Stück für Stück aufgedeckt werden. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. „Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse“ ist ein gelungener Auftakt die vier Schwestern-Reihe und ich freue mich schon auf den 2. Band Season Sisters – Sommerstürme“ der am 16. Mai erscheinen soll.

ladyicetea am 23.03.2024 18:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schöner Auftakt der Season-Bücher

Von den vier Season-Schwestern ist die Frühlingsschwester Spring die Rebellin, schon mit sechzehn ist sie nach London durchgebrannt. Doch dort gerät sie in schlechte Kreise und wird wegen Drogenmissbrauch zu Sozialstunden verurteilt, die sie bei der achtzigjährigen Sophia Fowler als Haushaltshilfe ableisten muss. Wider Erwarten lernt Spring die strengen Regeln der alten Dame schätzen und freundet sich mit ihr an. Dabei erfährt sie, dass Sophia, einst Herrin von Daffodil Castle, vor Jahren von ihrem Sohn nach London abgeschoben wurde. Über die Gründe schweigt sich Sophia jedoch aus. Daffodil Castle! Kindheitserinnerungen werden in Spring wach, und war nicht Ethan Fowler ihre erste große Liebe? Keine Frage: Sie müssen zurück nach Wales und Frieden mit der Vergangenheit schließen.„Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse“ von Anna Helford ist der Auftakt der Reihe „Die vier Schwestern“.Jedes Buch wird sich um eine der vier Season-Schwestern drehen, die allesamt nach den vier Jahreszeiten benannt sind. Band eins dreht sich um Spring Season.Sie ist die Rebellin der Familie und früher als die anderen der chaotischen Hippiefarm ihrer Eltern entflohen. Doch in London gerät sie auf die schiefe Bahn und muss Sozialstunden bei Sophia ableisten. Dort stellt sie fest, dass beide durch Daffodil Castle verbunden sind und durch die Geschichte dieses Ortes.Der Schreibstil ist locker und beinhaltet eine schöne Mischung aus Umgebungsbeschreibungen und Gedanken und Gefühlen der Protagonisten.Die Kapitel springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit und erzählen so die Sichtweisen und Ereignisse der wichtigsten Figuren. Dabei hat mir die Vergangenheit besonders gefallen. Ich habe gerne Sophia, Ethan, Spring und in der Vergangenheit Daphne begleitet und mehr über sie erfahren. Die Autorin hatte da eine wirklich gute Storyidee.Leider muss ich sagen, dass sie insgesamt sehr oberflächlich geblieben ist. Lediglich bei Daphne und etwas bei Sophia wird mehr in die Tiefe gegangen. Dazu lösen sich die Probleme in der Gegenwart für meinen Geschmack zu schnell in Wohlgefallen auf. Das fand ich schade, denn hier schlummert Potenzial.Aber trotzdem bin ich bis zum Ende dabei geblieben und bin schon auf Summers Teil der Reihe gespannt.

lisbethsalander am 22.03.2024 00:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gelungener Reihenauftakt

Im Reihenauftakt der Season Sisters von Anna Helford lernen wir die ersten Schwester Namens Spring kennen. Das junge Mädchen gerät auf die schiefe Bahn, wird mit Drogen erwischt und muss deshalb Sozialstunden ableisten. Hierbei lernt sie die alte Lady Sophia Fowler kennen, ja die beiden schließen sogar Freundschaft miteinander. Sophia, die einsam in London lebt, wurde von ihrer Familie, die auf einem Gut in Wales wohnt, verstoßen. Springs Neugier ist geweckt, sie möchte das Familiengeheimnis aufdecken und reist gemeinsam mit Sophia nach Wales, um die Gründe des Zerwüfnisses zu erforschen. Auf zwei verschiedenen Zeitebenen, Kapitel weise wechselnd zwischen Gegenwart und Vergangenheit lernen wir Sophias spannende Geschichte kennen, die fast 150 Jahre zurück reicht und so einiges an spannenden Einblicken zutage fördert. In sehr flüssigem Schreibstil nimmt uns die Autorin mit in diese Geschichte, bei der zwar leider die eigentliche Protagonistin Spring Season, obwohl namensgebend für das Buch, viel zu kurz kommt. Auch werden einige Konflikte, vor allem im Teil, der in der Gegenwart spielt, zu schnell und harmonisch und dadurch stellenweise oberflächlich wirkend, gelöst, etwas mehr Widerstände, Ecken und Kanten, auch bei der Lovestory um Spring und ihre große Jugendliebe Ethan, hätten das Ganze vielleicht noch etwas spannender gestaltet. Trotz der Kritikpunkte fühlte ich mich gut unterhalten, und freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf den nächsten Teil der Reihe, der im Sommer erscheint. Ganz sicher muss ich die Fortsetzung der Schwestern Geschichte unbedingt lesen!

honigbuch am 20.03.2024 20:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Falsches Spiel

Eigentlich hätten die vier Schwestern in Nord-Wales ganz beschaulich auf der Farm ihrer Eltern aufwachsen können. Doch ihre Kindheit war alles andere als ein kleines Paradies. Die Eltern drogenabhängig und nicht in der Lage sich und die Kinder zu versorgen, ließen die Farm immer weiter zugrunde gehen. Mit 16 Jahren hielt es Spring nicht mehr aus und suchte ihr Glück in London. Aber auch hier warten nur Drogen und Kleinkriminalität auf sie. Um sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen, soll sie ihre aufgebrummten Sozialstunden bei der Seniorin Sophia Fowler ableisten. Schnell merkt sie, dass es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche alte Dame handelt, sondern, dass diese aus den besseren Kreisen stammen muss. Aber wieso lebt sie verarmt in London? Die Geschichte, die dahintersteckt, führt Spring, aber auch den Leser zurück ins 19. Jahrhundert und zu einer tragischen Familiengeschichte auf Daffodil Castle. Dies ist der erste Teil der Seasons Sister Reihe, die ich als Hörbuch genossen habe. Die Story beinhaltete zwei Zeitebenen, die ich spannend, aber auch etwas vorhersagbar fand. Das Finale der Gegenwartsgeschichte empfand ich jedoch etwas unrealistisch und drüber. Eine Intrige weniger hätte der Story sicher nicht geschadet.

marinakathrin am 18.03.2024 11:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Guter Reihenauftakt

Bei dem Roman "Season Sisters: Frühlingsgeheimnisse" handelt es sich um den ersten Band einer Reihe, die sich mit den vier Season-Schwestern beschäftigt. Im ersten Band geht es um Spring Season, die früh von Zuhause abgehauen ist. Sie freundet sich in London mit Sophia, einer älteren Dame an, die aus der selben Gegend wie sie selbst stammt. Die beiden beschließen, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Dabei werden einige Geheimnisse aufgedeckt.Das Buch lässt sich wirklich gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung schreitet in einem guten Tempo voran. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, was aber keine Probleme darstellt. Die Handlung selbst ist spannend, und es kommt zu einigen Wendungen,mit denen man zu Beginn niemals gerechnet hätte. Alles in allem ein sehr guter Auftakt. Ich kann das Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich für vielschichtige Geschichten interessiert.

sasaray am 14.03.2024 19:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Charakterstark. Geheimnisvoll. Überraschend

Leseerlebnis :"Season Sisters - Frühlingsgeheimnisse" ist der Auftaktband der gleichnamigen, vierteiligen Reihe um vier ganz unterschiedliche Schwestern. Dieser Band handelt von Spring und wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der Gegenwart und die andere spielt im späten 19. Jahrhundert. Ich persönlich bin eigentlich nicht so der mega Fan von historischen Büchern, hier hat mich der Part in der Vergangenheit aber überhaupt nicht gestört. Es war unglaublich interessant, vorallem wenn man merkt, wie sich beide Ebenen nach und nach miteinander verweben und sich neue Zusammenhänge ergeben. Beide Zeiten wechseln sich ab und so schlüpft man von einer Zeit in die andere. Dadurch kam bei mir ein sehr guter Lesefluss zustande, da ich immer wieder wissen wollte, wie es für die jeweilige Protagonistin weitergeht - nämlich Spring in der Gegenwart und Daphne in der Vergangenheit. Beide werden traumhaft gut gezeichnet, entwickeln sich im Laufe der Erzählung weiter und erhalten mehr und mehr Tiefe, so dass man meint, beide durch und durch zu kennen. Natürlich darf man hier Sophie nicht vergessen. Auch ihre Vergangenheit spielt eine große Rolle und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, bildhaft und gleichzeitig auch erfrischend. Man merkt ihm auch deutlich an in welcher Zeit man sich jeweils befindet. Dies ist Anna Helford unheimlich gut gelungen. Auch wenn manches vielleicht etwas klischeehaft und oder vorhersehbar ist, hat mich das zu keinem Zeitpunkt gestört. Ich hatte lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen möchte und bin froh, dass ich mich dazu entschlossen habe. Für mich eine absolut positive Überraschung. Fazit:Ein genialer Auftakt der Schwestern-Reihe, der mich absolut gefesselt und durch und durch positiv überrascht hat. Geheimnisse, Intrigen, Second Chance Romance und sehr charakterfokussiert. Große Leseempfehlung meinerseits.

fisctere am 14.03.2024 14:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Familiendrama in zwei Jahrhunderten

Mit "Season Sisters - Frühlingsgeheimnisse" beginnt die Reihe um vier Schwestern mit schicksalshafter Jugend. Tatsächlich heißen natürlich alle vier Schwestern mit dem Vornamen wie eine jeweilige Jahreszeit... seltsam und ein bisschen klischeehaft, aber nach einer Weile überliest man es gekonnt. Band 1 fängt - wie soll es anders sein - mit Spring an. Der Anfang in London ist noch etwas zäh und ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich langsam warm mit der Figur wurde. Nachdem Spring aber Sophia besser kennen lernt und beide ihre Familiengeschichte aufarbeiten, nimmt die Geschichte Fahrt auf und wird tatsächlich noch spannend. Parallel wird eine Handlung aus dem 19. Jahrhundert erzählt - zu Beginn ist noch nicht klar, inwieweit sie mit der Geschichte in der Gegenwart zu tun hat. Zur Mitte des Romans klärt sich das dann auf und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Zugegeben wir haben auch einige Klischees dabei, ich kann es trotzdem kaum erwarten, die anderen Jahreszeiten Schwestern genauer kennenzulernen.

buchstabengeflüster am 12.03.2024 00:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Schöne Geschichte mit übertrieben unrealistischem Ende

Spring und ihre Schwestern sind auf der Farm ihrer Hippie-Eltern aufgewachsen, die sie aber vernachlässigt und nur ausschweifende Partys gefeiert haben, weshalb Spring mit 16 nach London abgehauen ist. Nun, Jahre später, hat sie immer noch keine Perspektive und wird wegen Drogen zu Sozialstunden bei Sophia Fowler verdonnert. Diese hat einst der angesehenen Gesellschaft angehört, sucht jetzt jedoch beim Einkauf nach den günstigsten Angeboten. Mit der Zeit freunden sich die beiden ungleichen Frauen an, weshalb Spring es nicht ertragen kann, dass Sophia seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Sohn hat und noch nicht einmal die bereits erwachsenen Enkelkinder kennenlernen konnte. Wie es der Zufall so will, ist Spring nicht unweit von Sophias einstigem Zuhause in Wales aufgewachsen, wo sie während der gemeinsamen Reise ihren früheren Freund Ethan wiedertrifft.Die Geschichte beinhaltet auch ein Familiengeheimnis der Fowlers, wodurch Kapitel aus einer weiteren Zeitebene beschrieben werden. Im Jahr 1876 ist Daphne eine hingebungsvolle Krankenschwester, die sich bald in einen wohlhabenden Patienten verliebt. Daphne ist liebevoll, bodenständig und leidenschaftlich, weshalb ich sie sehr mag und ihrer Geschichte gerne gefolgt bin. Die Gegenwart bei Sophia und Spring ist während der Suche nach der Wahrheit auch packend geschrieben. Wobei es mich etwas irritiert hat, dass eigentlich weder Sophia noch ihr Sohn wollten, dass die Wahrheit ans Licht kommt, Spring und der Enkel Ethan aber einfach machen durften.Das Ende ist sehr bildgewaltig und in mancherlei Hinsicht überzogen. Sehr gestört hat mich, dass Spring nicht endlich ihren Platz im Leben findet, sondern ein Retter auf weißem Schimmel, hmm okay, schnittigen Wagen daherkommt und ihr eine finanziell unabhängige und sinnvolle Zukunft schenkt. Nachdem wohlgemerkt Sophia von Anfang an wollte, dass Spring selbst etwas findet, dass ihr Spaß macht. Total unrealistisch und durch das einfache Auflösen nicht passend für die Rebellin Spring, die somit nie lernt ihre Wünsche zu erkennen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.Fazit:„Season Sisters – Frühlingsgeheimnisse“ ist eine schöne Geschichte auf zwei Zeitebenen, die so manche Konflikte und Geheimnisse zutage fördert. Vor allem die Protagonistin aus der Vergangenheit hat es mir angetan, weshalb ihre Geschichte stets sehr fesselnd ist. Das Buch endet sehr oberflächlich und vollkommen unrealistisch, was mich sehr enttäuscht hat.

sionnafox am 07.03.2024 05:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Frühlingsgefühle

Dieses Buch ist wie gemacht für den Frühling. Es ist locker leicht zu lesen. Es hat Charaktere, die sich neu finden und/oder eine Wandlung vollziehen. Es spielt in einer wunderschönen Umgebung und beinhaltet ein spannendes wenn auch vorhersehbaren Familiengeheimnis. Ich habe es leider in einer für mich sehr schwierigen Zeit gelesen und daher hab ich mittendrin für längere Zeit Pause gemacht. Das hat den Lesefluss und Freude natürlich etwas beeinflusst aber das ist mitnichten der Geschichte an sich zuzuschreiben. Ich habe den Schreibstil der Autorin sehr gemocht und auch einzelne der Charaktere ins Herz geschlossen. Daher werde ich die Reihe auch gerne weiterverfolgen und bin gespannt welche Abenteuer die anderen Season Sisters noch erleben werden. Für alle die diese Art von Tropes mögen kann ich das Buch nur empfehlen!

Tanja am 01.03.2024 13:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Dramatische Familienbande

Diesem Auftaktband habe ich regelrecht entgegengefiebert, denn schon allein der Hinweis auf eine vierteilige Schwestern-Reihe voller Lügen, Geheimnissen und Liebe fällt genau in mein Beuteschema.

Die Handlung der Geschichte erstreckt sich auf zwei Zeitebenen, einmal 1876 und die Gegenwart. Schauplätze sind London, Wales und die Isle of Wight. Der Prolog enthält bereits einen versteckten Hinweis auf eine bestimmte Gegebenheit, doch die Art und Weise, wie es dazu kam, erschließt sich erst später. Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und fesselnd. Ich liebe Erzählungen, bei denen man in der Zeit hin und her springt. Stückchen für Stückchen setzt sich das Ganze zusammen, so dass die Spannung sich über das ganze Buch erstreckt.

London in der Gegenwart – Der 24-jährigen Spring Season wurden wegen Drogenmissbrauchs Sozialstunden aufgebrummt. Sie ist bereits mit 16 von Zuhause abgehauen, weil sie es dort nicht mehr aushielt, geriet jedoch in falsche Kreise. So findet sie sich als Haushaltshilfe bei der 80-jährigen Sophia Fowler ein, deren Strenge sich positiv auf Spring auswirkt. Trotz des Altersunterschiedes entwickelt sich eine Freundschaft. Wie sie feststellen, haben beide eine Vergangenheit in Wales und Erinnerungen an Daffodil Castle sowie Spring an ihre erste große Liebe Ethan. Sie müssen sich der Vergangenheit stellen.

Mir gefiel die Atmosphäre zwischen den beiden Frauen. Sophia, früher Teil der höheren Gesellschaft, kann sich nur durch den Kauf von Sonderangeboten über Wasser halten. Das einst hochwertige Mobiliar ist längst zerschlissen. Sie entdeckt, dass hinter Springs derber Fassade eine verletzte junge Frau steckt. Beide geben sich das, was sie bisher vermisst haben, Nähe und Aufmerksamkeit.

Spring kommt aus ganz schrecklichen Familienverhältnissen, unfassbar war und ist das Benehmen der Eltern, welches man als Missbrauch an ihren Töchtern bezeichnen kann. Mir ist schleierhaft, dass sich keine Behörde eingeschaltet hat, wusste doch jeder im Ort was bei den SEASONS ablief. Doch auch die Familie Fowler ist keine Bilderbuchfamilie, Lug und Trug begleitet diese seit Jahr und Tag.

Aufgrund von Sophias Erzählungen reisen wir zurück ins Jahr 1876. Die junge Daphne kommt aus einer liebevollen Arbeiterfamilie und darf sich ihren Traum erfüllen und Krankenschwester zu werden. Diesen Beruf übt sie mit Leib und Seele aus, gibt mehr als verlangt wird. Durch ihr aufopferndes Engagement freundet sich sie mit der adeligen Lady Charlotte an und findet unter den Patienten ihre große Liebe Frederic. Wegen der Standesunterschiede schmieden die drei einen skandalösen Plan, der Daphne und Frederic ein gemeinsames Leben ermöglicht. Der Preis ist hoch und hängt auch in der Gegenwart noch wie ein Damoklesschwert über deren Nachkommen.

ANNA HELFORD hat mit diesem ersten Band der Reihe die Messlatte extrem hoch gesetzt. Ein Drama folgt dem nächsten. Unfassbar, wozu Menschen fähig sind, um ihre Ziele zu erreichen. Diesem Miststück Monica hätte ich die Augen auskratzen können. Die Eltern von Spring und ihren Schwestern haben mich sprachlos und wütend gemacht. Bei so einem Lebenswandel setzt man keine Kinder in die Welt. Doch dann hätte ich dieses spannende Buch nicht in den Händen gehalten. Summer und Ethan habe ich gleich ins Herz geschlossen, sie sind ehrlich, liebevoll und hilfsbereit. Autumn kam mir vor wie ein scheues Reh, ihr wünsche ich sehr, dass sie ihren Weg macht.

Ich habe dieses Buch regelrecht inhaliert und kann es kaum erwarten im Mai Summers Geschichte zu erfahren. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

Fazit:
Wer Liebe, Intrigen und Geheimnisse mag, erhält mit FRÜHLINGSGEHEIMNISSE ein regelrechtes Sahnestückchen. Auf zwei Zeitebenen gibt es eine Menge Spannung und beste Unterhaltung. Zu meiner Freude geht es bald weiter mit den SEASON SISTERS.

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Anna Helford ist ein Name, den man sich merken muss.

15.04.2024