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Medusa – Schwester, Opfer, Monster?

STONE BLIND – Der Blick der Medusa

Medusa ist eine der bekanntesten mythologischen Figuren überhaupt – nun erhebt sie endlich selbst ihre Stimme

  • Clever, elegant und faszinierend macht Natalie Haynes die griechische Sagenwelt lebendig
  • Für Fans von Madeline Miller und von Retellings antiker Mythen

Medusa wächst bei ihren Schwestern auf und merkt schnell, dass sie anders ist – eine Sterbliche in einer Familie von Göttern. Von ihrer Schönheit angezogen, bedrängt der Meeresgott Poseidon sie im Tempel der Athene. Die Göttin wähnt ihren Tempel entweiht und lässt ihre Wut an der Unschuldigen aus: Medusa wird in ein Monster mit Schlangenhaaren verwandelt, das kein Lebewesen mehr ansehen kann, ohne es zu Stein erstarren zu lassen. Aus Rücksicht verdammt Medusa sich zu einem Leben in der Einsamkeit. Bis der junge Perseus sich aufmacht, das Haupt eines Ungeheuers zu erlangen...

Poetisch und klug erzählt Natalie Haynes die Geschichte einer Frau, die von anderen zum Monster gemacht wird – und sich doch selbst behauptet.

»Ich wollte schon lange einmal über Medusa schreiben. Ich hatte das Gefühl, ich schulde ihr einen Roman. Medusas Geschichte ist die eines Monsters, das kein Monster ist. Wir denken immer, sie sei etwas Böses – aber ich habe den Eindruck, dass wir dabei viele Elemente ihrer Geschichte völlig übersehen. Medusa wurde nicht nur gefürchtet, sondern auch geliebt. Etwa von ihren zwei Schwestern. Sollten wir Medusa fürchten? Ganz bestimmt nicht. Ich möchte Medusa ihre Stimme zurückgeben.« Natalie Haynes 

»Klug, fesselnd, kompromisslos.« Margaret Atwood (auf Twitter)

Bibliografische Daten

EUR 24,00 [DE] – EUR 24,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28317-5
Erscheinungsdatum: 16.02.2023
1. Auflage
384 Seiten
Format : 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem britischen Englisch von Babette Schröder und Wolfgang Thon
Autor*innenporträt

Natalie Haynes

Natalie Haynes studierte Altphilologie in Cambridge, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Mit ihren Romanen und Sachbüchern möchte sie möglichst vielen Menschen die klassische Antike nahebringen. In Großbritannien und den USA wird die Bestseller-Autorin von Publikum und Presse als »Rockstar der Mythologie« (›Washington Post‹) gefeiert.

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Übersetzer*innenporträt

Babette Schröder

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Übersetzer*innenporträt

Wolfgang Thon

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122 von 122 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.43 von 5 Sternen


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13 - 10 von 122 Leserstimme

esthaut am 23.01.2023 22:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Muss für Medusa Fans!

Das Cover des Buchs ist wunderschön und spiegelt Medusa perfekt wieder. Definitiv kein Buch, das man im Regal verstecken will!Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was nicht untypisch für Natalie Haynes ist, und sehr gut zur Geschichte passt. Man sollte allerdings nicht mit der Erwartungshaltung herangehen, dass es ausschließlich um Medusa geht (wenn man die Szenen aufaddiert, in denen sie tatsächlich vorkommt), sondern der Fokus auch bei den verschiedenen Göttern liegt. Allerdings macht es sehr viel Spaß über die griechische Mythologie zu lesen und über die dafür typischen Rachefeldzüge der Götter zu lesen, oder wie sie versuchen immer noch eins drauf zu setzen, um ihre Ziele zu erreichen. Aber am wichtigsten ist, dass dieses Buch zeigt, dass Medusa nicht der Bösewicht war, so wie es heute oft dargestellt wird und einfach eine neue Perspektive in eine (bekannte) Geschichte bringt.Insgesamt ist das Buch sehr angenehm zu lesen und bringt den einen oder anderen durch eine neue Sichtweise nochmal zum Grübeln. Eine klare Empfehlung!

golden_like_dior am 22.01.2023 16:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Poetisch und stark

Das Cover ist sehr schön gestaltet und die goldene Folierung gefällt mir besonders gut. Allerdings stören mich die "Sticker" auf dem Cover, die leider mit draufgedruckt sind. Ich finde, dass Medusas Geschichte sehr schön geschrieben wurde ich habe das Buch mit großem Genuss gelesen. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr gelungen; ich liebe Hayes' poetischen Schreibstil. Am meisten hat mir die Protagonistin gefallen. Medusa ist eine Person, in die ich mich gut hineinversetzen und teilweise auch mit ihr identifizieren konnte. Mich hat schon immer Mythologie interessiert, deswegen liebe ich Bücher, die diese alten Mythen und Legenden neu erzählen und einen anderen Blickwinkel präsentieren. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der sich für griechische Mythologie interessiert und Gefallen an einem poetisch geschriebenen Roman findet!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung
In ihren Romanen und Sachbüchern möchte sie möglichst vielen Menschen die klassische Antike nahebrin...gen. Was ihr mit beeindruckendem Erfolg gelingt. mehr weniger

Barbara Hordych, 19.07.2023

Die Presse am Sonntag
Amüsant, interessant und ein Anlass, die klassischen Götter- und Heldensagen wieder einmal aus dem R...egal zu holen. mehr weniger

12.03.2023

Medienprofile
Nicht nur Medusa, sondern die ganze griechische Götterwelt kommt hier zu Wort. (...) Nicht nur für F...ans der griechischen Mythologie zu empfehlen.. mehr weniger

Pia Jäger, 01.08.2023

Publik Forum
So klar hat diese Geschichten wohl noch niemand erzählt. Mit Liebe zu den kleinen Absurditäten der ...griechischen Sagen und mit Leichtigkeit, trotz der großen Tragik. mehr weniger

07.07.2023

schreiblust-leselust.de
Dieses Buch hat mehr Suchtpotenzial als griechischer Wein und Ouzo zusammen!

16.02.2023