Da nicht alle werdenden Mütter mit Helgas ruppiger Art auskommen, soll mit der jungen Madita frischer Wind ins »Storchennest« kommen. Trotz Anfangsschwierigkeiten stellt sich bald heraus, dass die beiden Frauen mehr gemeinsam haben, als gedacht...
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Storchenherzen
Ein Roman über die Liebe, das Wunder des Lebens und eine außergewöhnliche (Hebammen-)Frauenfreundschaft - emotional, einfühlsam und oft herzzerreißend komisch.
Helga betreibt zusammen mit Kollegin Monika eine kleine Hebammenpraxis. Zwar liebt Helga ihren Job, aber nicht alle werdenden Mütter können mit ihrer ruppigen Art etwas anfangen. Zum Glück taucht Madita auf: Sie ist seit Kurzem ausgebildete Hebamme, zwanzig Jahre jünger und strotzt vor Tatendrang.
Helga ist entsetzt: Madita redet ohne Punkt und Komma, ist ekelhaft fröhlich und macht laufend esoterische Verbesserungsvorschläge. Zu allem Überfluss hat Helga eine handfeste Ehekrise.
Auch für Madita ist der Start ruckelig: An ihrem ersten Tag verursacht sie beinahe einen Unfall: Doch statt der Versicherung tauchen plötzlich lästige Verliebtheitsschmetterlinge auf …
Ein romantisch-chaotischer Wohlfühlroman für Mütter und alle, die es werden wollen.
Für Leserinnen von Mina Teichert, Rosie Walsh und Meike Werkmeister.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Fritzi Teichert
Das Autorinnen-Duo Fritzi Teichert, bestehend aus Friederike Grauf und Mina Teichert, schreiben bestechende Gute-Laune-Romane ganz nach dem Motto: heiter bis wolkig mit Aussicht auf Happy End. Die mitten aus dem Alltag gegriffenen Geschichten erzählen vom Wachsen und Lieben, von Irrungen und Wirrungen und verführen zum Träumen.
6 - 10 von 141 Leserstimme
Hebammen mit Herz
Monika und Helga vom Storchennest erhalten Unterstützung von der neuen Kollegin Madita. Sie soll das Hebammenteam ergänzen und bringt mit ihren unkonventionellen Ideen und Methoden erst einmal alles gehörig durcheinander. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten wächst das Team immer mehr zusammen und zwar nicht nur auf beruflicher Ebene... Das Buchcover ziert – wie könnte es auch anders sein – ein Storch mitten im Flug. Eine mehr als treffende Grafik zum Untertitel „Wenn das Glück vom Himmel flattert“. Ein wirklich gelungener Roman über den Alltag in einem der wichtigsten Berufe überhaupt – der nicht nur Sonnenschein bereithält, sondern leider auch Schattenseiten, die hier keineswegs verschwiegen werden. In einem angenehmen Erzählstil berichten die beiden Hebammen Helga und Madita abwechselnd von ihrem Alltag und ihrem Privatleben, welches bei beiden nicht so unkompliziert ist. Obwohl zu Beginn keine sonderlichen Sympathien zwischen den beiden erkennbar sind, raufen sie sich zusammen, wenn es drauf ankommt und erkennen schließlich die ein oder andere Parallele...Wer auf der Suche nach einem witzigen Roman ist, der auch die ernsteren/traurigeren Facetten dieses besonderen Berufs nicht vorenthält, kommt hier auf seine Kosten. Mal mit einem lachenden, mal mit einem weinenden Auge habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
Netter Roman
Das Storchennest ist ein Geburtshaus, dass mit der neuen Hebamme Madita, von drei Hebammen geführt wird. Zu dem Arbeiten gehören nicht nur die Geburten, sondern die Betreuung der werdenden Müttern vor und nach der Geburt. Die Monika ist die Chefin und die Helga, die doch ein wenig ruppig wirkt, aber doch das Herz auf dem rechten Fleck hat, arbeitet schon seit vielen Jahren bei ihr. Da ihnen die Arbeit über den Kopf wächst, suchten sie Verstärkung und fanden sie in Madita. Madita ist jung und unkompliziert. Sie wirbelt den Laden ganz schön durcheinander, aber immer im Sinne der werdenden Mütter.Der Schreistil ist schwungvoll und unkompliziert. Ich musste mich allerdings daran gewöhnen, dass das Buch immer aus der Sicht einer der drei Hebammen geschrieben wurde. Das hat mich zu Anfang ein wenig durcheinander gebracht. Das Buch ist das richtige für den Feierabend und schlechtes Wetter.
Gut gelungener Roman
Das Buch "Storchenherzen" von dem Autoren Dou Fritzi Teichert was aus Frederike Graf und Mina Teichert besteht fand ich gut gelungen.Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und hätte mich auch in der Buchhandlung angesprochen.Die zwei Hauptcharaktere Helga und Madita finde ich gut ausgearbeitet und auch die anderen Charaktere sind im Gesamtbild stimmig.Es wird abwechselnd aus Madita und Helgas Sicht erzählt bzw. geschrieben. Das Autorendou schreibt sehr flüssig und bildich so das ich mich sehr schnell alles gut vorstellen konnte. Und Madita und Helga schnell ins Herz geschlossen habe. Auch wenn mir Madita phasenweise etwas zu naiv und chaotisch vorkam.Die vielen verschiedenen Einblicke ins (Hebammen) Leben fand ich sehr interessant und sehr lebensnah. Die Rückblicke in verschiedenen Situationen in Helgas und auch Maditas Leben fand ich passend aber phasenweise etwas zu langwierig. Ansonsten ein gut gelungen Buch! :)Fazit:Ein gelungener Roman der sich auf jedenfall gut lesen lässt.Auf den letzten Seiten des Buches ist ein kleiner Ausschnitt für das 2. Buch der Reihe zu finden. Es geht also weiter mit Helga und Madita und der Einblick liest sich auf jedenfall gut. :)
Vom Wunder des Lebens und der Liebe
Storchenherzen wird aus der Sicht der beiden Hebammen Madita und Helga erzählt. Deren Arbeitsalltag wird dabei recht vielfältig dargestellt, sehr humorvoll und warmherzig beschrieben und strotzt vor Informationen zu Vorsorge, Geburt und Wochenbett. Aber auch weniger schöne Ereignisse, wie z.B. Fehlgeburten oder Komplikationen finden Erwähnung.Zudem spielt auch Zwischenmenschliches eine große Rolle im Roman. Man spürt förmlich, wie sehr die beiden Frauen ihren Beruf lieben und in ihm aufgehen, aber auch welche Probleme und Auswirkungen auf das private Leben diese Berufswahl mit sich bringt. Besonders Helga, ist von ihrer Vorgeschichte geprägt, beide Frauen reifen im Verlauf der Handlung zunehmend und nähern sich einander an. In der Hörbuchfassung sind die beiden Sichtweisen der Frauen auch akustisch durch 2 verschiedene Stimmen getrennt. Ungewöhnlicherweise übernahm dabei Sandra Voss den Part der Helga, während Anne Sofie Schietzold mit ihrer im Vergleich etwas dunkleren, älter wirkenden Stimme die jüngere Madita spricht. Beide Stimmen passen jedoch hervorragend zueinander, sind eingehend und angenehm.
Hebammen sind wichtig!
Das Cover des Buches hatte mich sofort mit seiner Farbenpracht in den Bann gezogen, auch die Thematik des Buches fand ich sehr ansprechend - eine Werbung für Hebammen.Man liest sehr wenig über Hebammen, auch in Film und Fernsehen kommen sie eher in einer untergeordneten Rolle vor, aber nicht hier.Wir lesen eine Geschichte mit zwei verschiedenen Perspektiven, die sich nicht noch mehr unterscheiden könnten. Zum einen ist da Helga, seit über 20 Jahren verheiratet und bestimmt genauso lange in ihrem Beruf tätig. Sie ist Hebamme im Storchennest und das mit Leib und Seele. Doch ihre informative und manchmal schroffe Art findet leider nicht überall positiven Anklang und so flattern immer mehr negative Bewertungen ins Haus.Bis die junge Madita dort anfängt, gerade so die ersten Erfahrungen gesammelt, noch voller Lebensfreude mit einer sehr freundlichen Ausstrahlung. Alle schließen sie sofort ins Herz.Der Generationenkonflikt ist also vorprogrammiert, als Madita Helga begleiten und von ihr lernen soll.Im Laufe der Geschichte können jedoch beide voneinander lernen.Mir persönlich hat das Buch nicht ganz so gut gefallen, wie am Anfang erhofft. Die beiden Perspektiven waren mir einfach viel zu verschiedene, sodass man salopp gesagt ein Schleudertrauma von den Gefühlsschwankungen beim Lesen bekam.Der Schreibstil liest sich dennoch recht angenehm.Für (werdende) Elternteile oder Hebammen(-Fans) ist das buch sehr zu empfehlen!
Gefällt mir super
Vorab, ich freu mich schon wahnsinnig auf Band 2 !Madita Hebamme und eine liebenswerte Chaotin, der die Sonne förmlich aus dem Popo scheint, trifft auf Helga. Helga ist toll. Hat als Hebamme wahnsinnig viel Erfahrung, allerdings mit eingerosteten Ansichten, die es heißt aufzupolieren. Madita ist der perfekte Kontrast, jung mit vielen Ideen. Sie hat die Gabe andere mitzureißen, aber trifft das auch auf Helga zu?Das Buch hätte ich vor der Geburt in den Händen halten sollen. Neben all den Geschichten, klärt es auch auf. Viele Frauen haben Angst vor der Geburt und fühlen sich alleingelassen. Ich hätte mir MEIN Storchennest gewünscht.Fazit:Eine gelungene Kombination aus Story und Recherche. Großes Kompliment an das Autorenteam Fritzi Teichert. Das Cover, sowie den Einband finde ich sehr schön hochwertig und angenehm haptisch.
Hat mit gut gefallen mit dem Hebammen-Thema
Das Cover ist zwar recht schlicht gehalten und ich find es optisch zwar nicht schlecht, aber es wäre nun auch nicht mein Favorit, aber die Inhalstangabe hat mir zugesagt.Helga hat schon recht viel Erfahrung und das merkt man ihr auch an, teilweise ist sie auch ein wenig launisch, aber eigentlich war sie mir nie wirklich unsympathisch. Madita war mir von Beginn an durchaus sympathisch, ihre Art hat mir einfach gut gefallen. Monika fand ich als Nebencharakter gut.Die Handlungen haben mir ebenfalls gefallen - es war auch mal schön was zu lesen, wo der Hebammenberuf thematisiert wird. Auch die restlichen Handlungen haben mich überzeugt. Teilweise fand ich es schon auch spannend, teilweise gab es zudem auch lustige Momente. Das Ende hat mir zwar gefallen, aber ich hätte es mir trotzdem ein wenig anders vorgestellt....Ein sehr schöner, angenehm flüssiger Schreibstil, wo es nichts dran auszusetzen gab.Von mir erhält das Buch gute 4,5 bis 5 Sterne.
Großartig!
Storchenherzen- Wenn das Glück vom Himmel fällt ist das Debüt von Fritzi Teichert.Hinter dem Pseudonym Fritzi Teichert verbergen sich die beiden Autorinnen Friederike Grauf & Mina Teichert.Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom DTV Verlag & Vorablesen als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.Meine MeinungDas Buch ist mir direkt ins Auge gestochen, als ich es zum ersten Mal in der Vorschau gesehen habe.Von Mina Teichert habe ich schon einige Bücher gelesen, die ich sehr mochte.Ich finde das Thema rund um zwei völlig unterschiedliche Hebammen wirklich interessant, weil es zum einen ein Thema ist, das ich so noch nie in einem Roman hatte, und zum anderen auch aufzeigt, was ja leider eine Tatsache ist: Der Mangel von freien, selbständigen Hebammen besonders in ländlichen Gegenden. Ich finde toll, dass die beiden Autorinnen durch ihr Buch für dieses Problem Aufmerksamkeit schaffen.Die Geschichte an sich gefällt mir auch total gut, besonders diese Beiden völlig verschiedenen Frauen, die sich nach und nach widerwartend zwischenmenschlich annähern.Auch der Wechsel zwischen den beiden Sichten ist hier sehr gelungen.Ich selber habe zwar keine Kinder und dadurch keine Erfahrungen mit Hebammen, aber ich glaube tatsächlich, so nett wie ich Madita finde, wäre Helga für mich die erste Wahl. Und das hat nichts mit Erfahrungen zu tun, sondern weil mir wenn es um gesundheitliche Aspekte geht, etwas dröge, nicht unbedingt auf immer einschmeicheln bedachte Menschen, für mich lieber sind.Und mit Klangschalen kann ich nichts anfangen. Und ja, ich habe sie tatsächlich schon ausprobiert.Jedenfalls muss ich sagen, dass Fritzi Teichert mit Storchenherzen ein wirklich toller Roman gelungen ist.FazitDas mir der Roman so unglaublich gut gefallen hat, war keine große Überraschung für mich.Ich bin gespannt, was uns in Zukunft noch von Fritzi Teichert erwarten wird.
Tolle Geschichte rund um den Hebammenalltag!
In der Geschichte geht es um zwei Hebammen, die nicht unterschiedlicher sein können. Helga ist sehr direkt, womit die ein oder andere Schwangere nicht so gut umgehen kann. Deswegen stellt ihre Chefin eine neue Hebamme ein, damit die Bewertungen von der Hebammenpraxis wieder besser werden. Madita ist sehr einfühlsam und lebensfroh und bringt in die Hebammenpraxis frischen Wind rein. Der Erzählstil wechselt in der Geschichte zwischen den beiden Frauen. Das kennt man zwar aus anderen Büchern, allerdings ist es bei diesem Buch manchmal etwas verwirrend gewesen. Die Erzählung schließt nicht immer direkt an das vorher erzählte an. Oft wird nochmal etwas aufgegriffen, was viel eher in der Geschichte passiert ist. Das fand ich etwas irritierend, da ich oft nicht mehr wusste, um was es eigentlich geht. Dadurch wurde der Lesefluss etwas gestört. Außerdem wurde viel beschrieben und geschildert. Nach meinem Empfinden, hätten ein paar mehr Dialoge der Geschichte gut getan. So war es manchmal etwas langatmig. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant. Es hat mir viel Spaß gemacht, mehr über den Alltag einer Hebamme zu erfahren. Die Einblicke waren sehr detailliert beschrieben. Man hatte das Gefühl, direkt mit im Geschehen zu sein.Die beiden Hauptcharaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen. Beide hatten etwas an sich, mit dem man sich Identifizieren konnte.Ich bin positiv überrascht gewesen, dass am Ende des Buches ein kleiner Einblick in das erste Kapitel von der Fortsetzung des Romans zu finden ist.Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall lesen um zu Erfahren, wie es bei Helga und Madita weitergeht.Trotz der kleinen Anmerkungen die ich genannt habe, bezüglich des Schreibstils und des damit etwas gestörtem Leseflusses, kann ich dieses Buch wärmstens Empfehlen. Jeder der dem Thema Kinder nicht ganz abgeneigt ist, wird seine Freude mit der Geschichte und den beiden Frauen haben. Denn auch wenn das ein oder andere ernste Thema aufgegriffen wird, überzeugt das Buch dann auch wieder mit ganz viel Witz und Charme!
Interessantes und tiefgründiges Buch
"Storchenherzen" von Fritzi Teichert ist eine bewegende und tiefgründige Geschichte, die das Herz des Lesers erobert. Der Roman erzählt die Geschichte von Johanna, die nach Jahren der Unfruchtbarkeit endlich schwanger wird, jedoch von ihrem Mann verlassen wird, als er von ihrer Schwangerschaft erfährt. Johanna steht nun alleine vor der Herausforderung, ihr Kind alleine großzuziehen.Fritzi Teichert hat mit "Storchenherzen" eine Geschichte geschaffen, die tief berührt und zum Nachdenken anregt. Die Autorin erzählt auf einfühlsame Weise von den Ängsten und Sorgen, aber auch von der Freude und Liebe, die eine Schwangerschaft mit sich bringen kann. Dabei spart sie auch nicht mit kritischen Blicken auf die moderne Gesellschaft und die Rolle der Frau in der Familie.Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie die Autorin die Protagonistin Johanna zum Leben erweckt. Johanna ist eine starke und unabhängige Frau, die sich trotz aller Herausforderungen nicht unterkriegen lässt. Sie wächst mit ihren Aufgaben und findet schließlich ihr Glück.Insgesamt ist "Storchenherzen" von Fritzi Teichert ein berührender Roman, der den Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und fesselt von Anfang bis Ende. Wer eine herzergreifende Geschichte über die Liebe, Familie und das Leben sucht, wird in "Storchenherzen" sicherlich fündig. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne bewegende und tiefgründige Romane liest.