True Crime meets History: Zwei Historiker liefern eine ganz besondere Geschichte der Gewalt
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Details
Macht, Mord und Totschlag – Verbrechen im Wandel der Zeit
Tatort Geschichte
Packende, fesselnd erzählte Verbrechen der Vergangenheit, historisch fundiert: Die beiden Historiker und Hosts des Podcasts ›Tatort Geschichte‹ Niklas Fischer und Hannes Liebrandt haben ihr erstes Buch geschrieben. Für Leserinnen und Leser von ›Geschichten aus der Geschichte‹, ›Dark Rome‹ und ›Fake History‹
Wie werden Menschen zu Mördern? Warum eskalieren politische Konflikte zu Kriegen, Pogromen und blutigen Aufständen? Und welche Folgen hat das oft noch Jahrhunderte später?
Hannes Liebrandt und Niklas Fischer führen uns anhand von zehn Fällen zu Tatorten von der Antike bis in die Gegenwart, um diese Fragen zu klären. Wir erfahren, warum Alexander der Große einen seiner engsten Gefährten tötete, wie die Familie Medici Opfer zahlreicher Mordanschläge wurde und warum die Ungarin Elisabeth Báthory als ›Blutgräfin‹ bekannt wurde. Jedes Kapitel wirft immer auch ein Schlaglicht auf seine Epoche, erklärt, wie Gewalttaten etwa durch Ideologien oder technischen Fortschritt begünstigt werden – und was Gesellschaften ihnen entgegensetzen.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Dr. Hannes Liebrandt
Dr. Hannes Liebrandt, geboren 1985, studierte Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaft, Soziologie und Pädagogik in Bayreuth und Berlin. Er promovierte am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Bayreuth, aktuell arbeitet er am der LMU München an seiner Habilitationsschrift. Zusammen mit Niklas Fischer macht er den Podcast ›Tatort Geschichte‹.
Niklas Fischer
Dr. Niklas Fischer, geboren 1981, studierte Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Bayreuth und Berlin. Er promovierte am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte und Public History an der LMU München. Zusammen mit Hannes Liebrandt macht er den Podcast ›Tatort Geschichte‹.
Pressematerialien
Leserstimmen
4 - 10 von 34 Leserstimme
True Crime trifft auf Geschichte
True Crime trifft auf Geschichte – das klingt doch spannend, oder!? Ich finde es faszinierend, wenn man bei historischen Verbrechen nicht nur erfährt, was passiert ist, sondern auch, warum Menschen zu solchen Taten fähig waren. Genau das macht dieses Buch für mich interessant. Die Verbindung aus realen Kriminalfällen, historischen Hintergründen und der Frage, welche Rolle Macht, Ideologien und gesellschaftliche Entwicklungen spielen, verspricht spannende Einblicke.Ein Buch, das neugierig macht und zeigt, dass manche Verbrechen weit mehr über ihre Zeit verraten, als man zunächst vermuten würde. Für alle, die True Crime und Geschichte mögen, klingt das nach einer interessanten Lektüre!Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Podcast der beiden Autoren Niklas Fischer und Hannes Liebrandt. Ebenfalls eine große Empfehlung.
Spannend!
Das Buch beschäftigt sich mit Tatorten der Geschichte. Allerdings ist das kein klassischer True Crime-Stoff, wie er gerade zuhauf kursiert, sondern konzentriert sich auf geschichtliche und politische Zusammenhänge und damit zusammenhängende Verbrechen. Diese werden nicht in ihrer Brutalität oder Perfidität ausgeschlachtet, sondern die zugrundeliegenden Ursachen und die weiteren Folgen analysiert. Dabei behandelt das Buch sowohl antike Verbrechen als auch aktuelle Geschehnisse aus dem 20. Jahrhundert und vieles dazwischen. Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Podcast der beiden Macher Niklas Fischer und Hannes Liebrandt, die am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte und Public History an der LMU München arbeiten. Die beiden Historiker wissen die Themen treffend zu beschreiben. Der Leser erfährt genug, um sich selbst ein gutes Bild machen zu können. Die Sprache ist dabei nicht zu schwer und auch nicht zu leicht. Ich finde das Konzept wirklich super und die Verbrechen sind spannend gewählt. So macht Geschichte Spaß!
Kein hölzernes Eisen: solide Geschichte und Unterhaltung
Nach den "Geschichten aus der Geschichte" nun also ein weiterer Geschichtspodcast zwischen zwei Buchdeckeln. Genauer gesagt: Geschichte trifft auf "True Crime", wobei das "True Crime"-Element eher die Auswahl der Geschichte und den Fokus darauf betrifft. Den Unterschied zur Flut der Podcasts der letzten Jahre macht dabei aber aus, dass Niklas Fischer und Hannes Liebrandt als ausgebildete Historiker nicht allzu deutlich auf das sensationsheischende Element setzen, sondern in das Unterhaltsame auch immer wieder solide Quellenkritik einfließen lassen; von den besonders eindrücklichen Folgen in dieser Hinsicht hat es die "Blutgräfin" Elisabeth Bathory ins Buch geschafft (leider nicht Mata Hari). Von Alexander dem großen bis hin zur Ermordung von Charlie Kirk Man findet der Geschichtsfreund zehn Episoden vor, die Geschichte(n) nicht nur als eine stringente Erzählung verfolgen, sondern auch im Ton nicht selten den Duktus des Podcasts nachahmen. Man hätte sich in der Druckversion allerdings auch mehr Zeit nehmen können, nicht nur die Sekundärliteratur, sondern auch die Quellen zu nennen, das hätte das Buch nicht nur zu einem Lesevergnügen gemacht, sondern auch dem ein oder anderen Geschichtslehrer den Gebrauch erleichtert!
Einblicke in die Vergangenheit
Tatort Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Das Buch bietet eine interessante Mischung aus historischen Ereignissen und spannenden Kriminalfällen und schafft es, Geschichte einmal aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten.Besonders gut hat mir gefallen, dass man durch die Rückblicke in die Vergangenheit auch viele aktuelle Themen besser verstehen kann. Oft erkennt man Zusammenhänge, die einem vorher vielleicht gar nicht so bewusst waren. Auch die Möglichkeit, bestimmte Denkweisen und Entwicklungen von damals mit heutigen Situationen zu verknüpfen, fand ich besonders spannend. Man beginnt dadurch, manche Dinge mit anderen Augen zu sehen und auch aktuelle Geschehnisse besser einzuordnen.Für mich liegt die Stärke des Buches vor allem im Gesamtpaket. Es verbindet Wissen, spannende Einblicke und Denkanstöße auf eine gelungene Weise. Dabei nimmt man nicht nur historische Informationen mit, sondern bekommt auch Impulse, über die Vergangenheit und ihre Bedeutung für unsere Gegenwart nachzudenken.Insgesamt ein interessantes und lesenswertes Buch, das mir einige neue Perspektiven eröffnet hat. Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen und kann es allen empfehlen, die sich für Geschichte interessieren und gerne auch einmal hinter die Ereignisse schauen.
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