True Crime meets History: Zwei Historiker liefern eine ganz besondere Geschichte der Gewalt
18,00 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Details
Macht, Mord und Totschlag – Verbrechen im Wandel der Zeit
Tatort Geschichte
Packende, fesselnd erzählte Verbrechen der Vergangenheit, historisch fundiert: Die beiden Historiker und Hosts des Podcasts ›Tatort Geschichte‹ Niklas Fischer und Hannes Liebrandt haben ihr erstes Buch geschrieben. Für Leserinnen und Leser von ›Geschichten aus der Geschichte‹, ›Dark Rome‹ und ›Fake History‹
Wie werden Menschen zu Mördern? Warum eskalieren politische Konflikte zu Kriegen, Pogromen und blutigen Aufständen? Und welche Folgen hat das oft noch Jahrhunderte später?
Hannes Liebrandt und Niklas Fischer führen uns anhand von zehn Fällen zu Tatorten von der Antike bis in die Gegenwart, um diese Fragen zu klären. Wir erfahren, warum Alexander der Große einen seiner engsten Gefährten tötete, wie die Familie Medici Opfer zahlreicher Mordanschläge wurde und warum die Ungarin Elisabeth Báthory als ›Blutgräfin‹ bekannt wurde. Jedes Kapitel wirft immer auch ein Schlaglicht auf seine Epoche, erklärt, wie Gewalttaten etwa durch Ideologien oder technischen Fortschritt begünstigt werden – und was Gesellschaften ihnen entgegensetzen.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Dr. Hannes Liebrandt
Dr. Hannes Liebrandt, geboren 1985, studierte Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaft, Soziologie und Pädagogik in Bayreuth und Berlin. Er promovierte am Lehrstuhl für Neueste Geschichte an der Universität Bayreuth, aktuell arbeitet er am der LMU München an seiner Habilitationsschrift. Zusammen mit Niklas Fischer macht er den Podcast ›Tatort Geschichte‹.
Niklas Fischer
Dr. Niklas Fischer, geboren 1981, studierte Geschichte, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Bayreuth und Berlin. Er promovierte am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte und Public History an der LMU München. Zusammen mit Hannes Liebrandt macht er den Podcast ›Tatort Geschichte‹.
Pressematerialien
Leserstimmen
5 - 10 von 48 Leserstimme
(Historische) Verbrechen, Ursachen und Wirkung
Tatort Geschichte befasst sich in 10 Kapiteln, die von den beiden Autoren und Podcast Hosts des gleichnamigen Podcasts verfasst wurden, mit Verbrechen, deren Ursachen und Wirkungen und der Figuren, die im Fokus standen und deren Name für immer damit verbunden bleiben wird. Wir lesen über für mich bekannte Namen wie Alexander den Großen, Boudicca, die Medici und Elisabeth Báthory, aber auch über den Baron Gilles de Rais und Ilse Koch, die mir vorher nicht bekannt waren. Auch (relativ) aktuelle Verbrechen bekommen ein eigenes Kapitel - wie die Nazi Verbrechen, die in Buchenwald begangen wurden und welche Rolle Ilse Koch gespielt hat, das Pogrom gegen die griechische Minderheit in der Türkei in der Nacht vom 6. September 1955 und den Vierfachmord in Berlin im Restaurant Mykonos. Das letzte Kapitel dann befasst sich mit dem Attentat auf Charlie Kirk während seiner Campustour im Jahr 2025. Die Autoren, deren Podcast ich noch nicht kannte, haben einen sehr angenehmen Schreibstil. Sie übertreiben nicht und verlieren sich nicht in blutrünstigen Details. Stattdessen schildern sie die jeweils im Fokus stehenden Verbrechen, Morde oder Attentate relativ kurz, um sich dann den Hintergründen und Auswirkungen zu widmen. Auch, wenn oft ein oder wenige Name(n) untrennbar mit bestimmten berüchtigten Verbrechen verbunden bleiben, geht es doch auch oft darum, in welcher Zeit und unter welchen Umständen diese Dinge geschehen sind. Und auch darum, ob vielleicht die Gerüchte übertrieben sind oder andere Hintergründe hatten, wie bei der so genannten "Blutgräfin", die vielleicht ein Opfer und keine Täterin war. Ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen. Der Schreibstil war sehr angenehm lesbar und nicht zu trocken und die Kapitel haben mich (fast) alle sehr interessiert. Klare Leseempfehlung!
Spannender Titel
Ich habe für dieses Buch Punkte eingetauscht.Geplant ist, dieses Buch an Weihnachten zu verschenken.Daher ist es mir aktuell nicht möglich eine echte Rezension zu schreiben.Ich werde dies aber selbstverständlich nachhholen und diese dann auch streuen!Das Buch an sich (Cover, Haptik) gefällt mir schon mal gut.Der Anhang klingt interessant und das Thema bereichernd.Ich erwarte:- Das möglicherweise echte kriminelle Taten oder Machenschaften aus der Vergangenheit aufgedeckt werden.- Fingerzeige ob sich Folgen der Taten (und eventuelle Nachwirkungen) evtl. für unsere heutige Zeit ergeben haben.- Rückblicke in die Vergangenheit die den Leser(inne)n die Möglichkeit geben, einige geschichtliche Ereignisse besser zu verstehen und ggf. neu einzuordnen.Ich erhoffe mir:- Einen spannenden, interessanten Schreibstil mit fundiertem Hintergrundwissen.
True Crime in der Vergangenheit
Die Idee zu diesem Buch gefällt mir sehr gut. Echte kriminelle Taten oder Machenschaften der Vergangenheit aufzudecken, ist sehr spannend. Die Autoren schildern nicht nur die eigentliche Handlung, sondern geben auch einen Einblick in die damalige Zeit und Gegebenheiten. Sie berichten über die Folgen der Taten und welche Nachwirkungen sich evtl. für unsere heutige Zeit ergeben haben. Welche Rolle spielten Macht- und Geltungsbedürfnis, Familie und Gesellschaft?Immer wieder erkennt man Zusammenhänge neu und schaut aus einem anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse. So schreiben die Autoren z. B. über das Leben von Alexander dem Großen, der für seine Gewalt bekannt war und die Geschichte wesentlich geprägt hat. Viele Rückblicke in die Vergangenheit geben dem Leser die Möglichkeit, einiges besser zu verstehen und neu einzuordnen.Die Autoren regen immer wieder an, Entwicklungen von früher mit heutigen Gegebenheiten in Verbindung zu bringen und über deren Bedeutung nachzudenken. Dieses Buch ist spannend geschrieben und gibt Anregungen, die früheren Zeiten mit anderen Augen zu betrachten.Sehr gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
Erwartungen wurden voll erfüllt
Dieses True Crime Konzept ist etwas Besonderes. Ich fand die Verknüpfung von historischen Verbrechen mit ihrer Wirkung auf die Nachwelt sehr ansprechend. Es wird klar, welche Bedeutung die ausgewählten Fälle für Mythenentstehung und Geschichtsschreibung haben, gleichzeitig werden aber auch die Grenzen der Nachprüfbarkeit gezeigt. Die beiden Autoren sind als Historiker Spezialisten und darin geübt, historische Ereignisse einzuordnen. Das merkt man. In zehn Geschichten erzählen sie abwechselnd unterschiedliche Fälle, die sich zeitlich immer mehr der Gegenwart annähern. Der Schreibstil ist fesselnd und sehr ansprechend. Mir hat die faktenbasierte Aufarbeitung sehr gut gefallen, man bekommt ein umfassendes Bild, da die Hintergründe der Fälle sehr gut erklärt werden. Insbesondere bei den Fällen mit politischen Motiven ist es gut gelungen, die historischen Ursprünge verständlich zu machen. Trotz der wissenschaftlichen Herangehensweise finden sich keine eventuell störenden Fußnoten im Text, die Quellen wurde im Anhang pro Kapitel zusammengefasst. Mir haben Aufbau und Umsetzung sehr gut gefallen, die Fälle sind vielseitig und decken eine große Bandbreite ab.
True Crime trifft auf Geschichte
True Crime trifft auf Geschichte – das klingt doch spannend, oder!? Ich finde es faszinierend, wenn man bei historischen Verbrechen nicht nur erfährt, was passiert ist, sondern auch, warum Menschen zu solchen Taten fähig waren. Genau das macht dieses Buch für mich interessant. Die Verbindung aus realen Kriminalfällen, historischen Hintergründen und der Frage, welche Rolle Macht, Ideologien und gesellschaftliche Entwicklungen spielen, verspricht spannende Einblicke.Ein Buch, das neugierig macht und zeigt, dass manche Verbrechen weit mehr über ihre Zeit verraten, als man zunächst vermuten würde. Für alle, die True Crime und Geschichte mögen, klingt das nach einer interessanten Lektüre!Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Podcast der beiden Autoren Niklas Fischer und Hannes Liebrandt. Ebenfalls eine große Empfehlung.
Spannend!
Das Buch beschäftigt sich mit Tatorten der Geschichte. Allerdings ist das kein klassischer True Crime-Stoff, wie er gerade zuhauf kursiert, sondern konzentriert sich auf geschichtliche und politische Zusammenhänge und damit zusammenhängende Verbrechen. Diese werden nicht in ihrer Brutalität oder Perfidität ausgeschlachtet, sondern die zugrundeliegenden Ursachen und die weiteren Folgen analysiert. Dabei behandelt das Buch sowohl antike Verbrechen als auch aktuelle Geschehnisse aus dem 20. Jahrhundert und vieles dazwischen. Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Podcast der beiden Macher Niklas Fischer und Hannes Liebrandt, die am Lehrstuhl für Didaktik der Geschichte und Public History an der LMU München arbeiten. Die beiden Historiker wissen die Themen treffend zu beschreiben. Der Leser erfährt genug, um sich selbst ein gutes Bild machen zu können. Die Sprache ist dabei nicht zu schwer und auch nicht zu leicht. Ich finde das Konzept wirklich super und die Verbrechen sind spannend gewählt. So macht Geschichte Spaß!
Kein hölzernes Eisen: solide Geschichte und Unterhaltung
Nach den "Geschichten aus der Geschichte" nun also ein weiterer Geschichtspodcast zwischen zwei Buchdeckeln. Genauer gesagt: Geschichte trifft auf "True Crime", wobei das "True Crime"-Element eher die Auswahl der Geschichte und den Fokus darauf betrifft. Den Unterschied zur Flut der Podcasts der letzten Jahre macht dabei aber aus, dass Niklas Fischer und Hannes Liebrandt als ausgebildete Historiker nicht allzu deutlich auf das sensationsheischende Element setzen, sondern in das Unterhaltsame auch immer wieder solide Quellenkritik einfließen lassen; von den besonders eindrücklichen Folgen in dieser Hinsicht hat es die "Blutgräfin" Elisabeth Bathory ins Buch geschafft (leider nicht Mata Hari). Von Alexander dem großen bis hin zur Ermordung von Charlie Kirk Man findet der Geschichtsfreund zehn Episoden vor, die Geschichte(n) nicht nur als eine stringente Erzählung verfolgen, sondern auch im Ton nicht selten den Duktus des Podcasts nachahmen. Man hätte sich in der Druckversion allerdings auch mehr Zeit nehmen können, nicht nur die Sekundärliteratur, sondern auch die Quellen zu nennen, das hätte das Buch nicht nur zu einem Lesevergnügen gemacht, sondern auch dem ein oder anderen Geschichtslehrer den Gebrauch erleichtert!
Einblicke in die Vergangenheit
Tatort Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Das Buch bietet eine interessante Mischung aus historischen Ereignissen und spannenden Kriminalfällen und schafft es, Geschichte einmal aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten.Besonders gut hat mir gefallen, dass man durch die Rückblicke in die Vergangenheit auch viele aktuelle Themen besser verstehen kann. Oft erkennt man Zusammenhänge, die einem vorher vielleicht gar nicht so bewusst waren. Auch die Möglichkeit, bestimmte Denkweisen und Entwicklungen von damals mit heutigen Situationen zu verknüpfen, fand ich besonders spannend. Man beginnt dadurch, manche Dinge mit anderen Augen zu sehen und auch aktuelle Geschehnisse besser einzuordnen.Für mich liegt die Stärke des Buches vor allem im Gesamtpaket. Es verbindet Wissen, spannende Einblicke und Denkanstöße auf eine gelungene Weise. Dabei nimmt man nicht nur historische Informationen mit, sondern bekommt auch Impulse, über die Vergangenheit und ihre Bedeutung für unsere Gegenwart nachzudenken.Insgesamt ein interessantes und lesenswertes Buch, das mir einige neue Perspektiven eröffnet hat. Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen und kann es allen empfehlen, die sich für Geschichte interessieren und gerne auch einmal hinter die Ereignisse schauen.
Veranstaltungen & Medientermine
Eine Veranstaltung im Rahmen des Krimifestival München.
Paul-Heyse-Straße 2-4 / Ecke Bayerstraße
80336 München
Beckinger Str. 1
66763 Dillingen
Stadtplatz 2–3
83278 Traunstein
Bismarckstraße 44-48
67059 Ludwigshafen
Rathausplatz 8
85579 Neubiberg