Als der Mord an zwei Frauen in den Medien erscheint, deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem Mörder um einen Psychopathen handelt, dessen Profil die Data Spezialistin Midnight Jones bei psychometrischen Persönlichkeitstests analysiert hat. Doch niemand glaubt ihr, dass er noch zu viel mehr fähig ist.
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The Killer Profile
London, ein modernes Biotech-Unternehmen südlich der Themse. Midnight Jones, Anfang 30, stößt bei der Auswertung psychometrischer Persönlichkeitstests auf ein ganz außergewöhnliches Profil: das Profil eines Serienkillers. Als der brutale Mord an einer Frau in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft kurz darauf in den Medien erscheint, deutet alles darauf hin, dass es sich bei dem skrupellosen Mörder um den anonymen Bewerber handelt, dessen Profil die junge Data Spezialistin analysiert hat. Doch niemand glaubt Midnight, dass er gerade erst angefangen hat.
Midnight. Cooler Name. Er fragte sich, wofür das J. stand … Sicher war es eine Frau. Er stellte sie sich vor, wie sie an ihrem Schreibtisch saß und sein Profil erstellte. War ihr Haar dunkel oder hell? Wie groß war sie wohl? Und was würde sein Profil ihr offenbaren?
Kurz danach wird eine weitere Frau in Midnights Wohnviertel ermordet. Midnight wird erschreckend klar: »Profil K« wird weiter töten – und sie wird eines seiner nächsten Opfer sein. Ihre einzige Überlebenschance ist, ihm auf die Spur zu kommen, bevor er sie im Visier hat …
Wendungsreiche Spannung vom Feinsten – Der neue rasante Psychothriller der UK-Bestsellerautorin von ›The Institution‹
Bibliografische Daten
1. Auflage
Helen Fields
Helen Fields hat als Anwältin für Straf- und Familienrecht gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Bücher der Bestsellerautorin wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Mit ihrer Familie pendelt sie regelmäßig zwischen West Sussex, den USA und Schottland.
Christine Blum
Christine Blum, geboren 1974 in Freiburg im Breisgau, studierte Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaften, Russische Literatur, Musikwissenschaft und kurze Zeit auch Medizin. Seit 2002 übersetzt sie aus dem Englischen und Russischen. Für dtv überträgt sie u. a. Ben Aaronovitch ins Deutsche.
13 - 10 von 140 Leserstimme
Spannung bis zum Schluss!
Midnight würde alles für ihre Schwester Dawn tun. Deshalb ist ihr der Job bei Necto auch so wichtig. Außerdem macht es ihr Spaß, Profile zu erstellen. Doch das ändert sich schlagartig als sie die Testergebnisse eines ganz bestimmten Nutzers erhält. Ergebnisse, wie sie ihr noch nie untergekommen sind - und die es laut der Firma so auch gar nicht gibt. Und so beginnt sie Fragen zu stellen und tiefer zu forschen - und stößt auf Dinge, die sie sich nie hatte vorstellen können.Mich hatte schon "The Institution" von Helen Fields sehr gepackt und das trifft definitiv auch auf diesen Teil zu. Das Buch zieht einen sofort in seinen Bann und es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Gut gefallen hat mir, dass es auch immer wieder Kapitel aus Sicht des "Bewerbers" gab und man so einen Blick in seine Vergangenheit und Beweggründe hatte - die ziemlich gruselig waren und mir die ein oder andere Gänsehaut beschert haben. Gruselig finde ich ehrlich gesagt aber auch Necto und was die alles mit ihrer Technik anstellen können. Ich frage mich da immer, ob sowas nicht irgendwo auf der Welt nicht doch schon so gemacht wird.Midnight hat mir als Hauptperson auch richtig gut gefallen. Wie sie sich um Dawn gekümmert hat, das war einfach nur unglaublich. Ich bewundere solche Menschen sehr und hoffe immer, dass ich das in deren Situation auch so könnte. Das Verhalten der Eltern allerdings, dazu hab ich keine Worte. Das hat mich auch immer wieder ziemlich aufgeregt.Das Highlight waren dann aber natürlich die Telefonate mit Connie. Connie ist einfach großartig und ich hab mich total gefreut, dass sie zumindest einen Gastauftritt hatte. Und nach dem Ende hoffe ich natürlich, dass es in der Richtung auch weiter geht.
Eine blutige Angelegenheit
Helen Fields hat mich mit ihrem Thriller komplett überrascht.Niemals hätte ich mit so einer raffinierten und blutrünstigen Geschichte gerechnet.Auf 399 Seiten wird aus verschiedenen Sichtweisen eine wirklich spannende Geschichte erzählt.Die Hauptprotagonistin Midnight arbeitet in einer hochmodernen Firma und wertet Profile aus.Eines Tages hat sie ein bisher noch nie dagewesenes Profil K vor sich.Höchste Alarmstufe.Aber niemand nimmt sie ernst.Plötzlich passieren grausame Dinge in ihrer unmittelbaren Nähe,die Lage spitzt sich zu.Wer steckt hinter diesen Profil?Und wer hilft dabei mit,dieses Profil zu vertuschen.Und vor allem warum?Midnight beginnt eigene Nachforschungen und begibt sich damit in eine große Gefahr.Das Cover zeigt sehr schön,dass in diesem Buch viel beobachtet wird und es sehr rasant zugeht.Die Figuren im Buch sind meiner Meinung nach alle wirklich sehr beschrieben und kommen authentisch rüber.Die Geschichte um einen Psychopathen, der ohne mit der Wimper zu zucken tötet, ist sehr gut umgesetzt.Ich mag den Schreibstil von Helen Fields unheimlich gern,er ist direkt und schonungslos.Das war meine erstes Buch von dieser Autorin.Es wird definitiv nicht das Letze sein.Ich möchte dieses Buch unbedingt allen Thrillerfans empfehlen.Mich hat es wirklich begeistert!
Hat mir gefallen
Helen Fields schafft mit The Killer Profile einen packenden Thriller, der die Leser*innen von Anfang bis Ende in Atem hält. Im Zentrum steht Midnight Jones, eine brillante, aber auch etwas einsame Data-Spezialistin, die über psychometrische Persönlichkeitstests ein Profil analysiert, das sie in eine tödliche Gefahr bringt. Midnight stößt auf die erschreckenden Eigenschaften eines Serienmörders, dessen mörderischer Tatendrang kurz darauf Realität wird. Mit dem Mord in ihrer Nachbarschaft gerät sie direkt ins Visier des anonymen „Profil K“, und ihr bleibt kaum Zeit, sich dem perfiden Spiel zu entziehen.Fields gelingt es, die beklemmende Atmosphäre meisterhaft aufzubauen. Der moderne Schauplatz in einem Biotech-Unternehmen in London verleiht dem Thriller einen realistischen und faszinierenden Hintergrund. Die Perspektive wechselt gekonnt zwischen Midnight und dem Täter, dessen morbide Gedanken das Grauen des Lesers verstärken und ihn immer tiefer in die Psyche des Killers eintauchen lassen.Midnight ist eine erfrischend ungewöhnliche Protagonistin, und ihre kluge, fast schon analytische Art lässt sie zur perfekten Gegenspielerin des Mörders werden. Die Verbindung zur psychometrischen Analyse fügt der Geschichte eine besondere Tiefe hinzu und stellt eine spannende Frage: Wie gut kann man Menschen wirklich anhand von Daten und Profilen verstehen?The Killer Profile überzeugt mit seiner dichten Erzählweise, einer starken Heldin und einem gnadenlosen Tempo, das bis zum Ende anhält. Für Fans von Psychothrillern, die an den Nerven zerren und tief in die dunklen Seiten des menschlichen Geistes führen, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung.
Ein Thrillerhighlight!
In diesem absolut modernen und wahnsinnig realistischen Thriller begleiten wir durch die Bank starke Frauen auf ihrer Jagd nach einem Mörder.Zugegeben, das Cover ist nichts besonderes und lässt einen den gewöhnlichen Thriller Ablauf erwarten. Der Inhalt hat es dafür in sich.Helen Fields schafft es wahnsinnig realistische Charaktere zu zeichnen und sämtliche Emotionen so zu transportieren, dass mir beim Lesen mehr als einmal unwohl wurde.Toll finde ich, dass die meisten unserer Protagonisten weiblich sind und wir hier eine realistische Palette an Charakterzügen ausgespielt bekommen. Da geht es von der sympathischen Hauptprotagonistin, über die böse Chefin bis hin zur netten alten Dame von nebenan.Auch der wissenschaftliche Anteil des Buches hat mich vollends überzeugt und ich kann mir durchaus vorstellen, dass solche Dinge unsere Zukunft prägen können.Ich würde mich wahnsinnig freuen Midnight und Dr. Woolwine im Duo den nächsten Fall lösen zu sehen, das Ende lässt ja zumindest hoffen.Alles in allem ein absolut empfehlenswerter Pageturner!
Spannende Unterhaltung
Dies war für mich das erste Buch der Autorin und ich bin sehr zufrieden damit. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die Idee mit der Profilanalyse fand ich zeitgemäß und modern und doch ein Thema, das nicht so häufig in Krimis oder Thrillern verwendet wird. Die Charaktere sind gut getroffen und handeln nachvollziehbar, auch wenn Midnight Jones in manchen Situationen etwas braucht, um das Naheliegende zu tun. Sie ist eine sympathische Hauptfigur, die in einer komplexen Situation gefangen ist. Die Handlung ist abwechslungsreich und spannend und das Grundmotiv kam für mich überraschend, war aber dennoch sehr realistisch und glaubhaft. Die Menge an Perspektivwechseln fand ich sehr gut und ausgewogen, da für meinen Geschmack derzeit das Thema Perspektivwechsel in der Literatur etwas überstrapaziert wird. Alles in allem ein handwerklich gut gemachter Thriller zu einem ungewöhnlichen Thema und daher eine klare Leseempfehlung von meiner Seite.
Das Killer-Profil
Das Cover verrät nicht allzu viel, ist aber genretypisch eher mysteriös und dunkel gehalten. Die Farbwahl und die besondere Haptik konnten mich jedoch überzeugen.Midnight Jones, Anfang 30, arbeitet für die einflußreiche BioTech-Firma Necto. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Dawn, die durch mehrfache Behinderungen stetige Unterstützung im Alltag benötigt.Bei ihrer Arbeit stößt Midnight auf ein "Profil K" (= Killer) und ist zutiefst beunruhigt.Ihre Vorgesetzten wiegeln ihre Bedenken jedoch ab und erinnern an ihre Verschwiegenheitsklausel.Deshalb versucht Midnight, ihn allein zu finden, denn in ihrer Nähe finden grausame Morde an Frauen statt und die Polizei kommt nicht weiter.So glaubt Midnight, nur sie kann ihn jetzt noch aufhalten.Parallel: "Der Bewerber" beschreibt seine Gedanken und später auch grausamen Taten... und hat Midnight bereits im Visier.So springt man zwischen dem Erleben und den Gedanken Midnights und des Mörders hin und her und wird durch einige Nebenfiguren immer wieder auf falsche Fährten geschickt. Eli, Amber und Jessica blieben jedoch recht blaß gegenüber den Hauptprotagonisten. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.Es wird auch eine medizinische Erklärung für die Taten des Mörders gegeben, er soll unter dem Renfield-Syndrom leiden.Nach einer Jugend im "Umerziehungsheim" voller Züchtigungen, wurde absichtlich seine extreme Neigung durch den Test wieder erweckt. Daß allerdings die Patientenakten eines "Sanatoriums" weiterhin im Keller gelagert werden und bei einem Verkauf einfach an den Käufer übergehen, das ist schon sehr viel Fiktion.Die Figur der Doris mochte ich dagegen sehr. Midnight lernt sie im Supermarkt im Zuge ihrer Recherche kennen und trotz aller Unterschiede freunden sich die Frauen an- was vor allem Dawn zugute kommt, denn Doris und sie haben gleich eine besondere Verbindung zueinander.Es gab einige Logikfehler bzw. in der Nachvollziehbarkeit des Verhaltens einiger Figuren, und auch die Brutalität der Morde oder der Videos im Test, die hier sehr detalliert beschrieben werden, könnten einige Leser abschrecken.Ein schonungsloser, extrem spannender Thriller, der durch den Perspektivwechsel zwischen den Hauptprotagonisten noch fesselnder wird.
Ethik und Abgründe
Midnight Jones, Analystin bei einem Großkonzern, entdeckt in einem psychometrischen Test eines Bewerbers Anzeichen einer psychopathischen Persönlichkeit. Als in ihrer Nachbarschaft mehrere Morde geschehen, beginnt sie zu vermuten, dass dieser Bewerber der Täter sein könnte. Wegen einer Verschwiegenheitsvereinbarung und privater Verpflichtungen zögert sie jedoch, die Polizei einzuschalten, und entscheidet sich, eigene Ermittlungen anzustellen.Das Buch greift zentrale Themen wie die ethische Verantwortung großer Konzerne, die Risiken der Datenanalyse und des Datenschutzes sowie psychologische Manipulation und das Ausnutzen von Abhängigkeiten auf. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Midnights Beziehung zu ihrer pflegebedürftigen Zwillingsschwester.Die Geschichte wird hauptsächlich aus Midnights Perspektive sowie aus der Sicht des unbekannten Killers erzählt. Midnight ist eine sympathische, aber emotionale und impulsiv agierende Figur, die der Geschichte eine menschliche Tiefe verleiht. Die Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders sind verstörend und werfen ein düsteres Licht auf seine traumatische Kindheit. Beide Hauptfiguren sind vielschichtig und nachvollziehbar dargestellt, während die Nebencharaktere hingegen etwas blass bleiben und eher als Stichwortgeber fungieren. Dies erschwert manchmal das Nachvollziehen bestimmter Entscheidungen, besonders bei Midnights Freundin und Kollegin sowie bei dem Polizisten Ruskin.Der Schreibstil ist flüssig und dynamisch, und der Perspektivwechsel zwischen den Figuren sorgt für eine konstant spannende Atmosphäre. Der Fall entwickelt sich schlüssig und hält die Lesenden durchgehend in Atem, auch wenn die detaillierten Beschreibungen der Morde nichts für Zartbesaitete sind.Insgesamt ist "The Killer Profile" ein fesselnder Thriller mit einer brisanten und aktuellen Thematik.
Gläserne Profile
Das Buchcover und auch der Titel sind interessant gestaltet. Die Leseprobe begann schon sehr brutal und blutrünstig. Das setzt sich im Buch fort. Man muss für manche Stelle schon über sehr starke Nerven verfügen.Der Inhalt beschreibt den Einfluss moderner Datenanalysen auf das Verhalten von Menschen. Dies ist sehr aktuell und zum Teil natürlich auch beängstigend.Hier wird der Mensch wirklich "gläsern" und das eben auch psychisch. Das weitere Tun wird dadurch stark beeinflusst.Die Hauptprotagonistin Midnight ist sehr authentisch und empathisch beschrieben. Man kann ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Allerdings neigt sie gegen Ende dann doch - wie so oft in Thrillern - zu großem Leichtsinn und bringt sich unnötig in Gefahr. Manche andere Figuren, wie der Ermitttler Ruskin werden zu kurz beschrieben. Man lernt sie nicht wirklich kennen.Das Buch ist - mit einigen kleineren Einschränkungen - spannend zu lesen.
Ein Thriller am Puls der Zeit: Spannend, düster und erschreckend realistisch
„The Killer Profile“ von Helen Fields ist ein temporeicher und intelligenter Thriller, der moderne Technologien und psychologische Spannung perfekt vereint. Helen Fields greift in diesem Thriller ein Thema auf, das immer relevanter wird: den Einfluss moderner Datenanalysen auf unser Leben und die ethischen Fragen, die damit einhergehen. Der Gedanke, dass ein Algorithmus Persönlichkeitsprofile erstellen und gefährliche Tendenzen aufdecken kann, ist erschreckend und faszinierend zugleich. Dieses Thema gibt dem Thriller nicht nur eine spannende Prämisse, sondern auch eine beunruhigende Aktualität.Die Hauptfigur, Datenanalystin Midnight Jones, arbeitet bei einem Biotech-Unternehmen in London, wo sie auf ein beunruhigendes Profil stößt, das sie nicht mehr loslässt. Midnight ist eine sympathische, klug gezeichnete Protagonistin mit einer vielschichtigen Persönlichkeit. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin ihre Verantwortung und die Herausforderungen in ihrem Leben neben ihrer Arbeit subtil einbindet, ohne dass es die Spannung der Handlung bremst. Midnight ist clever und mutig, aber auch menschlich – ihre Gedanken und Entscheidungen wirken nachvollziehbar und tragen sehr dazu bei, dass man sofort mit ihr mitfühlt.Der Schreibstil ist direkt und dynamisch, was den Spannungsbogen konstant hochhält. Besonders gelungen sind die Wechsel zwischen den verschiedenen Perspektiven, die für einen extra Nervenkitzel sorgen, ohne dass man das Gefühl hat, dass zu viel verraten wird. Fields versteht es, Spannung aufzubauen und die Handlung mit überraschenden Wendungen lebendig zu halten. Manche Szenen sind jedoch intensiv und teils schonungslos in ihrer Beschreibung – hier wird Lesenden eine gewisse Robustheit abverlangt.Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass einige Figuren etwas stereotypisch gezeichnet sind und Midnight in bestimmten Momenten eine Handlungsweise zeigt, die im Widerspruch zu ihrer sonstigen Scharfsinnigkeit steht. Dennoch bleibt die Geschichte packend, und das Tempo lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen.„The Killer Profile“ ist ein moderner, spannender Thriller, der psychologische Tiefe mit einem hochaktuellen Thema verbindet. Für alle Fans von durchdachter Spannung, die auch ethische Fragen nicht scheuen und intensive Beschreibungen gut vertragen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Ein echter Page-Turner!
Etwas schwächer als der Vorgänger
m vergangenen Jahr war Helen Fields mit THE INSTITUTION in mein Thriller-Blickfeld gerückt. Die Story um die forensische Profilerin Dr. Connie Woolwine hat mich komplett begeistert. Deshalb ist THE KILLER PROFILE quasi blind auf meiner Leseliste gelandet..Darum geht’s: Midnight Jones wertet für die Necto Corporation Bewerberprofile aus. Dabei stößt sie auf ein Profil K - das Profil eines Serienkillers. Und er kommt Midnight immer näher….Äh, wo ist denn Dr. Connie? Das war die erste Frage, die ich mir gestellt habe. Irgendwie war ich automatisch davon ausgegangen, sie hier als Protagonistin wiederzusehen. Dem ist aber nicht so. Immerhin: Sie taucht noch am Rande auf, als unsere jetzige Protagonistin sie nach 200 Seiten kontaktiert und um Rat fragt. Nur andeutungsweise erfahre ich etwas über den aktuellen Auslands-Spezialeinsatz von Dr. Connie und ihrem Kollegen Baarda. Schade, denn die beiden hätte ich unheimlich gerne wieder begleitet. Naja, vielleicht ein andermal..Diesmal wuppt nun auf jeden Fall Midnight Jones den Fall. Und das macht sie auch echt gut. Sie ist ebenfalls eine interessante Person. Aber mit Dr. Connie Woolwine mitzuhalten ist zugegebenermaßen schon schwer. Darüber musste ich hier ein bisschen hinwegsehen. Und das ging auch, weil Helen Fields mich direkt wieder in ein spannendes und rasantes Szenario hinein katapultiert hat. Ich bin in schnellem Tempo durch die Story gerauscht und hatte spannende Lesestunden..Helen Fields hat es drauf - auch wenn ich bei THE KILLER PROFILE ein paar Abstriche mache. Die Charaktere und das Setting haben mich nicht ganz so mitgenommen. Helen Fields liefert hier viele gute Ansätze, die mir persönlich aber alle nicht genug in die Tiefe gehen. Midnights Privatleben mit ihrer behinderten Zwillingsschwester hätte noch viel mehr hergegeben. Auch über den Ermittler Ruskin sind mir nur ein paar wenige Brocken hingeworfen worden. Selbst der Killer ist trotz eigener Kapitel für mich relativ blass geblieben. .Trotz Kritik: Ich habe THE KILLER PROFILE sehr gerne gelesen. Der Thriller fällt in die Kategorie “Spannende Lektüre für Zwischendurch".