Thieves’ Gambit
Rosalyn Quest ist die Tochter einer legendären Diebesfamilie. Doch dann wird ihre Mutter gefangen genommen. Rosalyns einzige Chance, ihre Mutter zu retten: Thieves‘ Gambit, ein gefährlicher Wettbewerb für Nachwuchsdiebe.
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Thieves’ Gambit
›The Inheritance Games‹ meets ›Squid Game‹: Ein Battle Royal quer über den Erdball
Rosalyn Quest ist die Tochter einer legendären Diebesfamilie. Ihr ganzes Leben wurde sie darauf trainiert, weltweit die größten Coups durchzuziehen. Doch gerade als sie ihren Ausstieg aus dem Familienbusiness plant, wird ihre Mutter gefangen genommen. Rosalyns einzige Chance, ihre Mutter zu retten: die Einladung zum Thieves‘ Gambit, einem Wettbewerb für Nachwuchsdiebe, die sie eigentlich abgelehnt hatte. Wer den Wettbewerb gewinnt, erhält einen Wunsch, der sich durch Macht, Geld oder Einfluss erfüllen lässt. Ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt, nimmt Ross die Einladung zum Thieves‘ Gambit an. Ihre Gegner sind unberechenbar. Und der Wettkampf ist brandgefährlich – auch für ihr Herz.
Perfekt für Enemies-To-Lovers-Fans!
Atemberaubende Spannung wie es sie seit ›Die Tribute von Panem‹ nicht mehr gab
Bibliografische Daten
2. Auflage
Kayvion Lewis
Kayvion Lewis ist Bibliothekarin und hat sich auf Beratung für Jugendliche spezialisiert. Mit Büchern arbeitet sie schon seit ihrem sechzehnten Lebensjahr, von Bibliotheken zu Buchläden und wieder zurück. In ihrer Freizeit entkommt sie aus Escape Rooms, wirft Messer aller Art und springt manchmal aus Flugzeugen. Wenn sie nicht gerade ihre Familie auf den Bahamas besucht, lebt sie in Shreveport, Louisiana.
Christa Prummer-Lehmair
Christa Prummer-Lehmair lebt in München und übersetzt seit vielen Jahren Belletristik, Sachbücher und Jugendliteratur aus dem Englischen. Sie ist Mitglied im Kollektiv Druck-Reif.
Heide Horn
Heide Horn, gebürtige Fränkin, hat durch eine Brieffreundschaft in Australien eine zweite sprachliche Heimat gefunden. Als Mitglied im Kollektiv Druck-Reif übersetzt sie seit über fünfundzwanzig Jahren Reise- und Jugendliteratur sowie Sachbücher aus dem Englischen.
6 - 10 von 145 Leserstimme
Wie Ocean's Eleven, nur spannender
Thieves Gambit hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste - seit eine Bekannte es auf englisch gelesen hatte und mit damit ständig in den Ohren lag. Ich mochte nach der deutschen Leseprobe den Erzählstil sehr und hab mich deshalb direkt nach Erhalt des Buches ans Lesen gemacht. Die ersten 100 Seiten waren da noch recht holprig - ich brauchte eine ganze Weile, um alle Charaktere kennenzulernen und zuzuordnen zu können. Auch die Protagonistin Ross Quest machte mir etwas Schwierigkeiten, da ich ihre Mutter nicht wirklich leiden konnte und (auch bis zum Ende) nicht verstand, warum sie sich so für sie einsetzt. Nach und nach bekommt man aber ein gutes Gefühl für Ross und welche Dinge und Werte ihr im Leben wichtig sind, und so konnte ich ihre Beweggründe und Prioritäten immer besser nachvollziehen. Nach dem etwas schwierigem Einstieg ging es dann aber so richtig los und es ging ordentlich zur Sache: Ross muss sich den Aufgaben des Gambit stellen und die sind nicht nur schwierig, sondern auch spannend und irgendwann auch psychologisch richtig interessant. Wem kann Ross trauen, wem nicht? Ist wirklich alles so, wie es scheint? Wer steckt hinter dem Gambit und wer hat ihre Mutter entführt? Auf knapp 400 Seite passiert echt viel, aber am ende kommt alles zusammen und ergibt ein perfektes Gesamtbild (das es in sich hat). Für mich fing dieses Buch ganz gut an, steigerte sich dann aber immer weiter und war dann am Ende ein kleines Highlight. Ich möchte unbedingt weiterlesen! Denn am Ende hat mich diese Welt so gefesselt und die Charaktere waren mir total ans Herz gewachsen. Es ist wirklich perfekt für alle, die auch The Inheritance Games mochten. Und gerade am Anfang gibt es total Ozeans Eleven Vibes, die ich sehr mochte. Pluspunkt: Das Buch ist super divers und inklusive und hat schwarze Protagonisten. Romance gibt es auch, aber eher Slow Burn. ❤️
Puh. Es hat noch einiges an Luft nach oben.
???????|?????????????? ?????? - ??? ????? ???????? ????, ???? ????? ?????????Okay okay. Als ich mich „damals“ bei Vorablesen auf dieses Buch beworben hatte, hat mich vor allem die Leseprobe und diverse Rezensionen zu nächst überzeugt. In ??????? ?????? durfte ich die 17 Jährige Rosalyn Quest kennenlernen. Berufswunsch: Meisterdiebin. Traum: eine Uni besuchen. Bis ein Coup schiefgeht, ihre Mutter dabei entdeckt wird und Rosalyn sich auf einer ganz neuen Ebene befindet: Das Leben ihrer Mutter steht nun auf dem Spiel. Und um die Forderungen zu erfüllen, die die Freilassung ihrer Mom garantiert, nimmt sie die Einladung des Thieves Gambit (ein Wettbewerb der Nachwuchsdiebe) an. Denn der Preis dieses Spiel‘s klingt zu verlockend: Du hast einen Wunsch frei …. ???????:Durchhalten. Nach einem Hoch kam nach nur 60 Seiten der tiefe Fall und ich musste mich wirklich durchbeißen. Aber ich kann sagen, nach 240 Seiten bin auch ich mit der Story warm geworden ??♀️ Für mich konnte die Spannung einfach nicht aufgebaut werden. Würde ich es als Thriller bezeichnen? Nein. In meinen Augen ist es ein solides Jugendbuch mit kleinen Thrill-Elementen, welches durchaus für ein kurzweiliges Abtauchen in eine andere Welt gelesen werden „kann“. Da ich aber ein absolutes ThrillerGirlie bin, war’s hier einfach nicht meines. Konnte es mich am Ende überzeugen? Jein. Ich mochte den späteren Buchverlauf sehr gern, weiß aber das ich diese Reihe nicht weiterverfolgen möchte. Leseempfehlung: Nicht wenn ihr „The Inheritance Games“ geliebt habt. ???? ???? ?????? ???? ???? ????? ?????????? ????. ????. ? ??????????????? - keine Beeinflussung meiner Meinung dadurch.
Gelungene Diebeschallenge
Schon der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, da die Idee des Buchs vielversprechend klang: Ein Wettbewerb der Diebe mit vielen verschiedenen Challenges. Und meine Erwartungen wurden ziemlich gut erfüllt!Man findet super schnell in die Handlung hinein, was auch daran liegt dass es eigentlich fast sofort mit Action und Spannung losgeht. Und tatsächlich schafft die Autorin es die Spannung über das ganze Buch hinweg aufrecht zu erhalten - langweilige Passagen gibt es quasi nicht.Ich habe früh begonnen die junge Quest zu mögen und konnte ihren Wunsch nach mehr Freiheit total nachvollziehen. Aber schrecklich belastend für sie, dass dann ausgerechnet ihre Mutter bei einem Coup geschnappt wird. Ich muss zugeben dass ich mir da dachte dass da etwas faul ist... so eine Meisterdiebin wird doch nicht einfach geschnappt?Schon bald beginnt dann das eigentliche Gambit, wodurch es so richtig fesselnd wird. Die einzelnen Aufgaben fand ich gelungen und ich habe es geliebt die Einzelteilnehmer bzw. Teams (je nach Runde) bei der Erstellung der Pläne und Umsetzung zu beobachten. Besonders intensiv fand ich die Stellen wo die Teilnehmer sich geschickt gegenseitig die Pläne ruinieren und spontan Plan B, C, etc aus der Tasche zaubern müssen. Da sind wirklich kreative Ideen dabei! Gut, ab und an ist auch mal ein etwas unrealistisches Gadget dabei, aber das hat mich nicht gestört.Meine einzigen zwei Kritikpunkte sind eigentlich dass die Handlung ein wenig flach war (aber gut, es ist eben auch ein Jugendbuch mit sehr rasanter Handlung) und eine Wendung gegen Ende des Buchs, die ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Die fand ich eher unrealistisch.Der Rest der "Auflösung" war aber wieder sehr gut gemacht, wobei ich hier so ein zwei Dinge schon geahnt hatte. Ich hätte aber definitiv Lust auf eine Fortsetzung, um der jungen Quest erneut bei ihren Raubzügen über die Schulter gucken zu können! Aber auch als Einzelband funktioniert die Story definitiv sehr gut.
Spannender Wettbewerb unter Dieben
Nachwuschsdiebin Ross wird zum Thieves‘ Gambit eingeladen, quasi eine skrupellose Gameshow für die talentiertesten Diebe der Welt. Eigentlich wollte sie nicht daran teilnehmen, doch eine Notlage zwingt sie dazu. Denn als Preis winkt die Erfüllung eines Wunsches, egal wie groß dieser ist. Vom Titel bis zum Plot hat mich dieses Buch auf Anhieb angesprochen. Die Idee eines Wettbewerbs für Diebe ist genial und für mich zudem völlig neu. Ross - die Abkürzung für Rosalyn - wächst isoliert von anderen Gleichaltrigen, ohne Freunde oder tiefergehende Kontakte, auf. Was das mit ihr macht, wird dem Lesenden von Anfang an sehr deutlich, sodass es leicht fällt, sich in sie hineinzuversetzen. Diesen Aspekt hat die Autorin bis zum Ende berücksichtigt und Ross damit zu einem sehr authentischen Charakter gemacht. Auch bei den anderen Gambit-Teilnehmenden ist es der Autorin mit Bravour gelungen, sie einzigartig und individuell zu gestalten. Und das sogar, obwohl wir nicht alle in gleicher Tiefe kennenlernen. Das Gambit steht - so wie ich es mir vom Buch versprochen hatte - die gesamte Zeit im Mittelpunkt der Handlung. Die Geschichte braucht nicht lange, um Fahrt aufzunehmen und sobald dies der Fall ist, bleibt es konsequent spannend und zudem unvorhersehbar. Als sich das Ende näherte, dachte ich, ich wüsste was kommt und wie es ausgeht. Doch ich hatte mich getäuscht. Wie eigentlich bereits im gesamten Buch hat mich die Autorin an der Nase herumgeführt und mich komplett überrascht. Auch erste zarte Gefühle spielen hier eine Rolle; dies absolut authentisch und jugendfrei. Mir hat die kleine Liebesgeschichte sehr gut gefallen. Sie nimmt nicht allzu viel Raum ein und ist die meiste Zeit eher unterschwellig ein Thema. Auch ihr Ausgang konnte mich überraschen.Die Autorin hat das Ende in zumindest mancher Hinsicht unerwartet offen gehalten, sodass ich nun sehr darauf hoffe, dass wir irgendwann noch einmal von Ross lesen dürfen. Für ein solch gut durchdachtes, ausgefeiltes und spannendes Jugendbuch, dass mich von Anfang bis Ende gepackt und berührt hat, vergebe ich gerne volle 5 Sterne.
Ein Wettkampf unter Dieben, packend wie ein Hollywood-Film
Rosalyn Quest weiß, dass man niemandem außerhalb der Familie Quest trauen kann. Als jüngstes Mitglied der bekanntesten Diebesfamilie von Nordamerika wurde sie von früh auf trainiert, das Familiengeschäft fortzuführen und sich auf niemanden außerhalb der Familie zu verlassen. Doch die Sehnsucht nach Kontakten außerhalb ihrer Familie ist groß, weshalb sie auch nur zu neugierig wird, als sie über ihren geheimen Nachrichtenkanal eine Einladung zum Thieves Gambit erhält. Die Belohnung für den Sieg im Wettstreit der Diebe ist die Erfüllung eines Wunsches, egal wie groß. Doch das Gambit ist lebensgefährlich - nicht nur für Ross' Leben, sondern auch für ihr Herz... War das spannend! Ich liebe ja solche Heist-Geschichten à la Oceans 11, und wenn das dann noch gepaart wird mit Rätseln, die zu knacken sind, dann kann man mich von den Seiten kaum noch losreißen :-) Und genau solch eine Mischung habe ich hier präsentiert bekommen. Rosalyns Wettstreit mit anderen Diebes-Nachwuchstalenten war unheimlich spannend und hat sich fast schon wie ein Hollywood-Film gelesen. Mit 17 Jahren sollte Rosalyn eigentlich mit Dates, Freunden und Zukunftsträumen beschäftigt sein. Doch mit einer alles kontrollierenden Mutter bleiben ihr dafür keine Freiräume. Dabei sehnt sich Ross danach, aus ihrer Familie auszubrechen, eigene Entscheidungen über ihre Zukunft treffen zu können, Freunde zu finden. Und darum fasst sie einen waghalsigen Plan: beim nächsten Coup will sie sich absetzen und sich ihr eigenes Leben aufbauen. Doch ausgerechnet am Tag ihrer geplanten Flucht geht etwas schief und Ross sieht sich gezwungen, die mysteriöse Einladung zum Thieves' Gambit anzunehmen, die kurz zuvor in ihrem Postfach eingeflattert ist. Und damit beginnt ein Abenteuer, welches Ross um die ganze Welt führt. Und ich bin ihr nur zu gerne gefolgt, denn von Anfang an war die Geschichte actionreich und packend erzählt. Nachdem sie die Einladung zum Gambit angenommen hat, wird sie betäubt und in ein Zimmer gesperrt, aus dem sie sich befreien muss - die erste Prüfung hat begonnen. Und man merkt sofort, dass Ross eine echt umfangreiche Ausbildung zur Diebin erhalten hat, denn die Schlösser stellen kaum eine Herausforderung für sie dar. Doch auch ihre Konkurrenz schläft nicht und Ross wird schnell klar, dass sie keine Skrupel haben darf, wenn sie dieses Spiel gewinnen will. Obwohl man meinen könnte, dass sie mit dieser egoistischen Kampfhaltung nicht gerade sympathisch wirkt, mochte ich Ross doch sehr. Denn ihr Verhalten ist mehr als verständlich, immerhin wurde ihr von Kindheit an eingetrichtert, niemandem zu vertrauen und das eine Mal, wo sie sich mit einem Mädchen anfreunden wollte, hat diese sie verraten. Ausgerechnet diesem Mädchen begegnet sie natürlich beim Gambit wieder.Doch obwohl sich Ross von Anfang an von allen absondert, kann sie doch nicht verhindern, dass ihr (und mir) ihre Mitstreiter mit jeder Wettkampfrunde mehr ans Herz wachsen und sie so in ihnen langsam genau das findet, wonach sie sich immer gesehnt hat - Freunde. Oder auch mehr, wenn man an Devroe denkt, attraktiver und charmanter Dieb aus England, der mit ihr flirtet, als gäbe es kein Morgen. Doch in einem Wettbewerb, wo jeder gegen jeden kennt, wem kann sie da schon wirklich vertrauen? Ich hatte recht schnell einen Verdacht, in welche Richtung sich die Auflösung am Ende entwickeln könnte, und hab damit recht behalten. Gelangweilt habe ich mich dadurch aber nicht, sondern war trotzdem von Anfang bis Ende an die Seiten gefesselt und das Finale hat mich dann doch noch schockieren können. Und nun bleibt mir nichts mehr, als sehnsüchtig auf eine Fortsetzung zu warten, denn auch wenn die Geschichte des Gambits abgeschlossen ist, ist Rosalyn Quests Geschichte noch lange nicht zuende erzählt.
Fesselnd
Rosalyn Quest, ausgebildete Meisterdiebin, nimmt am Thieves Gambit teil. Dort tritt sie gegen weitere junge Diebe an. Wer das Spiel gewinnt bekommt einen Wunsch erfüllt. Ross muss gewinnen um ihre Mutter zu befreien, die beim letzten Raubzug gefangen genommen wurde.Gleich zu Beginn ist die Geschichte um die Diebesfamilie total interessant und zog mich sofort in ihren Bann. Die Beschreibungen von Rosalyns Diebstählen sind wirklich sehr spannend und gut nachvollziehbar.Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar, so dass ich wirklich zügig vorankam. Zudem hielt sich die Spannung durch das ganze Buch und es gab immer wieder Wendungen und Überraschungen.Ross ist ein authentischer Charakter, in den man sich gut hineinversetzen und mitfühlen kann. Dadurch, dass die Geschichte durch Ross erzählt wird, bleiben die andern Spieler und Personen etwas unscheinbarer aber das ist ok so.Das Buch endet spannend und macht auf jeden Fall Lust auf einen zweiten Teil.
Diebisches Vergnügen
Ross Quest ist die Tocher eines Familien-Clans, der auf spektakuläre Diebstähle spezialisiert ist. Doch gerade als sie sich zur Ruhe setzen will, wird ihre Mutter entführt und die einzige Möglichkeit, sie zu befreien, besteht in der Teilnahme an einem Wettbewerb für Nachwuchsdiebe - dem Thieves Gambit. Denn dem Gewinner winkt ein freier Wunsch, aber gewinnen ist gar nicht so einfach ...Ross war mir als Protagonistin sofort sympathisch, ich mochte, wie clever und stark sie war, auch wenn ich manchmal ein bisschen mit ihrer Naivität gehadert habe, die irgendwie ein bisschen im Gegensatz zu ihrer sonst so durchtriebener Raubkunst steht. Der Love Interest blieb hingegen ein bisschen blass. Ich habe ihn leider nicht so richtig zu fassen bekommen und dementsprechend auch die gesamte Love-Story nicht so richtig fühlen können, aber da die nicht im Fokus der Handlung stand, war das für mich jetzt kein allzu großes Manko, das nicht besonders gestört hat.Die Handlung an sich ist fulminant, ein einziger Rausch, es ist wirklich ordentlich was los und langweilig wurde es beim Lesen definitiv nicht. Es hat genauso viel Spaß gemacht, wie erwartet, Ross aur ihre Raubzüge und auf den Wettkampf zu begleiten. Die Idee eines Wettstreits unter Dieben war wirklich genial und die einzelnen Aufgaben haben viel Spaß gemacht und ich habe ordentlich mitgefiebert. Auf das Ende hat dem in nichts nachgestanden und ich kann es jetzt gar nicht abwarten, bis der zweite Teil erscheint."Thieves Gambit" ist ein spannender Jugend-Thriller mit einer ganz eigenen Ideenwelt, die zu erkunden sehr viel Spaß gemacht hat - ein rastantes Diebesabenteuer an dem auch ältere Leser ihr Vergnügen haben können.
spannender Wettbewerb für Nachwuchsdiebe
"Thieves Gambit" von Kayvion Lewis erschien in deutscher Übersetzung im Februar 2024 im DTV Verlag. Das Buch eignet sich für junge Leser und Leserinnen ab ca. 14 Jahren und umfasst 416 Seiten.Rosalyn, genannt Ross, ist Mitglied der legendären Diebesfamilie Quest. Sie wurde schon von klein auf trainiert, Diebstähle aller Art zu begehen. Nun ist sie 17 Jahre alt und braucht einfach mal eine Pause von ihrer Familie und dem Familiengeschäft. Aufgrund der speziellen Einnahmequelle ihrer Familie hat Ross keine Freunde, geht nicht auf die öffentliche Schule und lebt ziemlich isoliert. Doch gerade als sie sich getraut für ein paar Wochen zu verschwinden, wird ihre Mutter entführt. Ross hat nur eine Möglichkeit ihre Mutter zu retten: Sie muss beim Thieves' Gambit mitmachen. Der exklusive Wettbewerb richtet sich an junge Nachwuchsdiebe und der Gewinn ist ein Wunsch, der die hinter dem Wettbewerb stehende Organisation entweder durch ihre Macht, ihre Verbindungen und oder simpler durch Geld ermöglichen kann. Ihre Gegner kennt sie nicht und die Regeln lassen auch Gewalt - unter Umständen gar tödliche Gewalt - zu.Die Geschichte wird aus der Perspektive von Ross erzählt. Der Ich-Erzähler gibt immer wieder Gefühle und Gedanken von Ross wieder, sodass sich der Leser schnell mit ihr identifizieren kann. Der Einstieg erfolgt mitten ins Geschehen, wir erleben wie Ross gerade bei einem weiteren Diebstahl ist.Die vielen, relativ kurzen Kapitel erleichtern das Lesen und motivieren dazu immer wieder ein paar Kapitel zu lesen.Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und ist an vielen Stellen äusserst spannend. Im mittleren Teil wird etwas Tempo rausgenommen, dafür lernt man die unterschiedlichen Charaktere etwas besser kennen. Im letzten Teil zieht das Tempo wieder an und die Spannung steigt.Ich habe das Buch gerne gelesen, es war eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Lektüre. Am Schluss bleiben viele Fragen offen, sodass ein zweiter Teil als sehr wahrscheinlich anzusehen ist. Einige Szenen und Geschehnisse sind eher oberflächlich beschrieben und zum Teil nicht ganz klar. Ob diese Unklarheiten im nächsten Teil beseitigt und die Fragen beantwortet werden oder ob dies einfach der Tatsache, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, geschuldet ist, werden wir erst erfahren, wenn/falls ein weiterer Band erscheint.Einige Passagen wären vermutlich anders ausgearbeitet, wenn es sich um einen Thriller für Erwachsene handeln würde. Das Genre und die Tatsache, dass es sich um einen Ich-Erzähler handelt, lassen mich über gewisse Unklarheiten und Ungereimtheiten hinwegsehen.
unterhaltsam
Der Klappentext war so ungewöhnlich wie vielversprechend. Eine Diebesgeschichte, ein Wettstreit unter Dieben. Und eine junge Frau ist mittendrin. Rosalyn Quest ist die Tochter einer legendären Diebesfamilie. Als Preis für den Wettstreit der Diebe winkt die Erfüllung eines Wunsches. Rosalyn ist ein toller Charakter. Und da in der Ich-Person erzählt wird, lernt man sie recht schnell kennen. Sie versteht ihr Handwerk und mit wachsender Spannung folgt man ihren Bemühungen. Schön fand ich auch, dass es einige ebenfalls sehr starke Nebenfiguren gab und dass die Liebesstory, die ja in diesem Genre unabdingbar scheint, nicht zu aufdringlich ist und nicht die Hauptrolle spielt.Angenehm auch, dass es ein Stand Alone ist und man nach dem Finale das Buch zufrieden zuklappen kann. Ein schönes Buch für Jugendliche und ich kann es weiterempfehlen.
Lesegenuss !
Dieses Buch hat mir wirklich einige Lesestunden versüßt, denn zwar ist dieser Roman ein klassisches Unterhaltungsbuch, doch mit so viel Spannung und Raffinesse, dass die Stunden beim Lesen, genauso wie die Seiten nur so dahinfliegen. Die Autorin hat einen ganz angenehmen Schreibstil, der zwar einfach gehalten ist, aber eben dennoch des Genres angemessen und nie zu sehr in die Belanglosigkeit abdriftet, hinzukommt, dass sie es schafft, solch spannende Szenen zu schreiben, dass man nach jeder Seite wissen will, wie es denn nun weitergehen wird. Dies zieht einen durch die Geschichte hindurch, sodass man diese wie einen guten Snack verschlingt. Die Charaktere sind zwar manchmal etwas oberflächlich und naiv oder deren Handlungen leichter zu durchschauen, doch in einem sehr authentisch dargestellten Rahmen, der für das Genre angemessen ist . Die Story ist unheimlich spannend und kreativ. Für mich ein Lesegenuss.
Pressestimmen
Sich in dieser fesselnden Krimi-Liebes-Geschichte zu verlieren, ist ein Kinderspiel – sofern man Fre...ude an rasanter Unterhaltung hat, bei der wie in James Bond der Nervenkitzel im Mittelpunkt steht. mehr weniger
Andreas Tschürtz, 20.07.2024
Spannender und humorvoller Thriller.
Tanja Bruske-Guth, 13.07.2024
Dieser Thriller hat alle Zutaten für ein absolutes Lieblingsbuch. (…) Kayvion Lewis hat es drauf. Ih...re Geschichte fesselt ab Seite eins. Das liegt am spannenden und wendungsreichen Plot, aber auch an ihrer sehr bildlichen, klaren Sprache. Und nicht zuletzt an Charakteren, denen man gern auf eine Reise um die halbe Welt folgt. mehr weniger
Katja Eßbach, 05.05.2024
Das Buch sorgt von Beginn an dank unerwarteter Wendungen bis hin zur Auflösung, die das wahre Ziel d...er Spielemacher aufdeckt, für ein spannungsvolles Leseerlebnis. mehr weniger
Marion Hübinger, 01.05.2024
Manchmal muss man vertrauen, manchmal wird man getäuscht, manchmal überrascht. Das alles passiert in... ›Thieves Gambit‹ in kurzer, dichter Abfolge, die Spannung lässt eigentlich nie nach. mehr weniger
Nicole Prestle, 16.03.2024
Die Mischung aus Romantik und Spannung sorgt für Abwechslung, sodass die Story bis zum Schluss durch... viele Wendungen überrascht. mehr weniger
Kathrin Walther, 02.02.2024
Thieves’ Gambit hat mich sehr positiv überrascht. Von der ersten bis zur letzten Seite ist die Gesch...ichte durchwoben mit Spannung und Emotionen. Das verdankt sie nicht zuletzt dem genialen Aufbau des Plots, welcher viele Wendungen und Verzweigungen bereithält und mit Bezug zu realen historischen Dieben eine glaubwürdige, packende Story bildet. mehr weniger
Nicolas Hasler, 01.02.2024