Three American Christmas Stories. Drei amerikanische Weihnachtsgeschichten
Anfang des 20. Jahrhunderts haben drei große amerikanische Autor*innen die besondere Magie des Fests der Liebe auf ganz unterschiedliche Weise in Kurzgeschichten gebannt.
Anfang des 20. Jahrhunderts haben drei große amerikanische Autor*innen die besondere Magie des Fests der Liebe auf ganz unterschiedliche Weise in Kurzgeschichten gebannt. Während L. Frank Baum vom gekidnappten Weihnachtsmann erzählt, widmet sich O. Henry einem jungen Paar, dass sich trotz Geldknappheit unbedingt Geschenke machen möchte, und Louisa May Alcott lässt uns Dickens berühmte Weihachtsgeschichte aus Sicht eines Kindes erleben.
1. Auflage
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O. Henry (Pseudonym für William Sidney Porter) wurde am 11. September 1862 als Sohn eines Arztes in North Carolina, USA, geboren. Mit fünfzehn Jahren ging er nach Texas, wo er seinen Lebensunterhalt als Ranch-Arbeiter, Buchhalter und Bankkassierer verdiente. Als er wegen einer geringfügigen Veruntreuung vor Gericht gestellt werden sollte, floh er nach Südamerika. Auf die Nachricht von der hoffnungslosen Erkrankung seiner Frau kehrte er zurück, wurde sogleich verhaftet und für drei Jahre ins Gefängnis gesteckt. Hier entstanden seine ersten Erzählungen. Nach seiner Freilassung fand er in New York ein neues Zuhause. Hier spielen die allermeisten seiner etwa sechshundert Kurzgeschichten. O. Henry war ein aufmerksamer Beobachter seiner Zeit und Zeitgenossen. Dabei stand er stets auf der Seite der »kleinen Leute«.
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Lyman Frank Baum (1856–1919) war Kinderbuchautor. Der große Durchbruch gelang ihm 1900 mit seinem Märchen ›Der Zauberer von Oz‹, das heute zu einem der weltweit bekanntesten Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur zählt.
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Louisa May Alcott (1832–1888) wuchs in Neuengland auf und verfasste schon in jungen Jahren erste Erzählungen für Zeitschriften und Zeitungen. Zahlreiche Kinderbücher sowie Schauer- und Unterhaltungsromane folgten. Ihre ›Little Women‹ inspirierten zahlreiche Schriftstellerinnen wie J. K. Rowling, Simone de Beauvoir, Margaret Atwood und Elena Ferrante.
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Claudia Max studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Literaturübersetzen mit dem Schwerpunkt Anglistik/Amerikanistik. Sie lebt als freiberufliche Übersetzerin in Berlin.