Im beliebten Skiort Åre ist Hochsaison, als in den nahen Wäldern eine entstellte Männerleiche gefunden wird. Das Opfer wurde schwer misshandelt. Doch der Mord gibt Rätsel auf ...
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Tief im Schatten
Neue Scandi-Crime für alle Schweden-Krimi-Fans
Im beliebten Skiort Åre ist Hochsaison, als in den nahen Wäldern eine entstellte Männerleiche gefunden wird. Das Opfer wurde schwer misshandelt. Doch der Mord gibt Rätsel auf: Weltklasseskifahrer Johan Andersson hatte offenbar keine Feinde. Gleichzeitig verschwindet in einem Nachbardorf Rebecka, die junge Ehefrau von Pastor Nordhammar. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog geraten unter Druck. Rebecka ist schwanger. Und sie braucht Medikamente ...
»Bestsellerautorin Sten hält bei viel Schnee und Temperaturen um minus 20 Grad die Spannung hoch und macht Lust auf mehr Ahlander-Fälle.« Gong über Band 1, ›Kalt und still‹
»Dass Viveca Sten so erfolgreich ist, hat einen einfachen Grund: Sie ist eine der Besten in ihrem Genre.« Swedish Crime Academy
Der zweite Teil der Åre-Morde von Viveca Sten:
Band 1: Kalt und still
Band 2: Tief im Schatten
Band 3: Blutbuße
Band 4: Lügennebel
Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie
Bibliografische Daten
6. Auflage
Viveca Sten
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
8 - 10 von 154 Leserstimme
Hannah Ahlander ermittelt wieder
Ein tolles Cover mit gutem Wiedererkennungswert durch die große rote Schrift und die hellen Farben sind mir gleich aufgefallen. Passt einfach auch optisch gut zu einem Polarkreis-Krimi.Die kurzen Kapitel sorgen erneut für eine steig steigende Spannung, in die Ermittlungen des Duos Hanna und Daniel sind auch wieder einige private Elemente eingebunden - das hat mir auch bei Band 1 schon sehr gut gefallen. So kommt auch ein wenig Abwechslung in den Krimi. Es darf nur nicht zuviel sein, und das ist hier auch wieder sehr gut gelungen!Die beiden Handlungsstränge führen irgendwann zueinander, natürlich nicht ohne für mich völlig überraschende Wendungen. ICh war beim Mitermitteln nicht nur einmal auf der falschen Spur, die Autorin versteht es einfach, den Leser in die falsche Richtung zu schicken! Es ist wieder Spannung und Nervenkitzel pur und man mag das Buch kaum aus der Hand legen. Von mir gibt es 5 ehrliche Sterne - und eine klare Leseempfehlung!
gute Fortsetzung
Ich habe etwas länger gebraucht um das Buch zu Ende zu lesen, was aber gar nichts mit dem Buch an sich zu tun hat. Mir hat der zweite Band sogar besser gefallen als der erste. Ich fand das Buch mit den verschiedenen Zeitebenen, wobei sich die eine Zeit der anderen im Laufe des Buches nähert. Am Anfang ist man verwirrt, was der aktuelle Mord mit Rebecca zu tun hat. Später macht es die Geschichte sehr spannend, einmal die Untersuchungen von Hanna und Patrick und zum anderen, was mit Rebecca geschieht. Es gibt so einige Wirrungen bis sich alles mit einer Überraschung aufklärt. Obwohl ich es sehr frustrierend finde, was viele Männer - und das angeblich mit Recht - ihren Frauen oder Freundinnen antun, aber umso wichtiger ist es, dass es dazu Bücher gibt, die dies aufzeigen. Und wenn dies mit einem Krimi gemacht wird, ist es nicht erschreckender als wenn man es in einer Zeitung liest, da auch diese Geschichten auf Wahrheiten beruhen. Ich freue mich schon auf das dritte Buch.
Tolle Serie
Wieder ein neuer Teil der Polarkreis-Serie von Viveca Sten. Ein Mann wird erschlagen im verschneiten Wald aufgefunden. Der Leichenfund ist reiner Zufall. Das Opfer Johan Andersson war in der Vergangenheit ein bekannter Skisportler und hatte zuletzt eine Firma für Sanitär, war bei allen beliebt und mit seiner Frau schon lange glücklich verheiratet. Die Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog stehen vor einem Rätsel, es mangelt nicht an Verdächtigen. Dann kommt ein zweiter Fall rein, eine junge schwangere Frau, die aus einer strengen freikirchlichen Gemeinde verschwindet. Die zwei parallel laufenden Fälle laufen dann irgendwann zusammen.Ich habe schon den ersten Teil gelesen und bin sowieso ein Fan der Autorin und kenne auch ihre andere Serie. Auch diese Geschichte hat mich restlos überzeugt. Der Schreibstil ist super und die Autorin schafft es ohne brutale Details den Leser bis zum Schluss zu fesseln. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Privatleben der Ermittler findet viel Platz in der Geschichte und begründet oft den Gemütszustand.Ich bin sehr begeistert und freue mich schon auf den nächsten Teil.
Eine Leiche im Schnee und eine verschwundene Frau - mitreißende Fortsetzung mit reizvollen Charakteren
„Ihr Leben lang hat sie zu hören bekommen, dass sie und die Gemeinde im Tal des Herrn wandern. Dem Platz für die Auserwählten, an dem Gott ihnen das Licht des Lebens gab, das hinausgetragen werden soll zu den Menschen in der Welt. Aber alles, was ihr begegnet ist, ist Dunkelheit.“ Während im beliebten Skiort Åre Hochbetrieb herrscht, wird in der Umgebung des Orts eine Leiche geborgen. Das brutal misshandelte Opfer ist der ehemalige Weltklasse-Skifahrer Johan Andersson. Gemeinsam mit einem Partner betrieb er zuletzt eine Firma für Sanitärinstallationen und wurde von seinen Mitmenschen stets als freundlicher, liebenswerter Mensch geschätzt. Wer ist für den Tod des Mannes, der angeblich keine Feinde hatte, verantwortlich? Hanna Ahlander und ihr Partner Daniel Lindskog von der Polizei in Åre ermitteln. Auch privat hat Daniel mit Herausforderungen zu kämpfen. Gleichzeitig verschwindet die junge Rebecka, Ehefrau von Ole Nordhammar, einem Pastoren der Freikirchengemeinde „Kirche des Lichts“. Offenbar kannten Johan und Rebecka sich und die Fälle scheinen irgendwie zusammenzuhängen. Die Zeit drängt, Rebecka muss unbedingt rasch gefunden werden, denn sie benötigt dringend medizinische Versorgung.Viveca Sten erzählt auf zwei Ebenen. Sie begleitet die Ermittler Hanna, Daniel und ihr Team bei der Aufklärung des Mordes, schildert aber auch chronologisch Rebeckas Geschichte. Im Verlauf wird nach und nach klar, was Rebeckas Verschwinden und Johans Tod verbindet und die beiden Handlungsstränge werden zusammengeführt. Der Roman ist klar, lebendig und ungezwungen formuliert, lässt sich daher flüssig und ohne Anstrengung lesen. Dank der kurzen Kapitel mit den vielen „Minicliffhangern“ am Ende bleibt die Lesemotivation dabei stets hoch.Viveca Stens Stärke sind ihre authentischen, menschlichen Figuren, die sehr nachvollziehbar und realistisch gezeichnet sind und zu denen ich sofort einen Bezug fand. Die Charaktere weckten aber nicht nur meine Interesse, meine Sympathie und meine Neugier. Es ging sogar noch weiter, ich litt mit einigen der Hauptfiguren emotional besonders mit. Zum Beispiel mit Hanna, die sich nach einer gescheiterten Beziehung ins Ferienhaus ihrer Schwester zurückzieht, um dort neu anzufangen. Sie gesteht sich ein: „Ihre Mutter liebt Lydia mehr. Das ist eine Wunde, die nie heilen wird.“ Diese traurige Erkenntnis ist vermutlich auch der Grund, warum Hanna sich so gegen Ungerechtigkeiten auflehnt und sich engagiert für unterdrückte Frauen einsetzt. Auch Daniel, der sich aufgrund seiner unaufschiebbaren beruflichen Verpflichtungen nicht so um seine Familie kümmern kann, wie er möchte und es auch von seiner Partnerin erwartet wird, tat mir sehr leid. Er hat oft Probleme, seine Wut zu kontrollieren, die immer dann auftaucht, wenn er sich hilflos fühlt. Rebeckas Schicksal, die gegen die Übermacht ihres Ehemanns und ihres Umfelds keine Chance hat, berührte mich ebenso wie die Geschichten anderer Nebenfiguren.Viveca Stens Charaktere, die einen mitfühlen und mitleiden lassen, machen den Roman für mich besonders lebendig und lesenswert.Ob Hanna und Daniel Johans Mörder und Rebecka finden können? Der Mordfall bildet den Rahmen für die Handlung. Hauptsächlich erzählt aber Viveca Sten davon, was ihre Figuren bewegt und ausmacht. Von der Herausforderung, sich manchmal zwischen Beruf und Familie entscheiden zu müssen und der damit verbundenen Zerrissenheit. Von der Erkenntnis, dass man die Liebe der Mutter nicht erzwingen kann. Von unerwünschten Gefühlen, die zu den ungelegensten Zeiten kommen können. Von Ungerechtigkeiten. Oder von der Machtlosigkeit, wenn die Welt leider nicht so ist, wie sie sein sollte. Auch wenn sich der Kriminalfall zwar nachvollziehbar und stimmig, aber wenig spektakulär entwickelt und das Buch eigentlich mehr Familiendrama als Krimi ist, hat mich Viveca Sten mit „Tief im Schatten“ erneut restlos überzeugt. Der Roman hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Besonders die letzten Seiten habe ich regelrecht verschlungen und konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wie es mit all den liebgewonnenen, interessanten Figuren weitergeht. Die Reihe um Hanna Ahlander kann ich allen, die skandinavische Krimis und Ermittler mit eigenen, persönlichen Geschichten mögen, absolut empfehlen.
überraschende Wendungen, sympathisches Ermittler Team!
“Tief im Schatten'“ von der Autorin Viveca Sten ist der zweite Band der “Polarkreis-Krimi-Reihe“. Wie auch im ersten Band “Kalt und still“ begleiten wir Polizistin Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog in ihren Ermittlungen in Åre. Die Bände sind unabhängig voneinander lesbar und sind in sich abgeschlossene Geschichten.In Åre ist Ski Hochsaison und der Ort ist überfüllt mit Menschen. Doch die schöne und ruhige Winterlandschaft trügt. Die Leiche des Weltklasseskifahrer Johan Andersson wurde in den Wäldern gefunden und er wurde brutal zugerichtet. Doch die Ermittlungen beginnen stockend, denn scheinbar gibt es keinen Täter mit passendem Motiv. Doch die Ermittlungen werden von einen neuen Vorfall überschatten. Die schwangere Ehefrau vom Pastor wird vermisst. Das Ermittlerteam muss sich beeilen sie zu finden, denn sie braucht lebenswichtige Medikamente und mit jeder weiteren Stunde schwebt sie mehr und mehr in Lebensgefahr.Die Autorin schafft es durch ihren Schreibstil und mit kurzen und temporeichen Kapiteln die Spannung aufrecht zu erhalten. Immer wieder verändern sich die Vermutungen über den Täter und am Ende nimmt die Handlung doch wieder eine ganz andere Richtung. Ich war sehr überrascht über das Ende, aber fand die Auflösung nachvollziehbar.Das Ermittler Team um Hanna und Daniel schafft es erneut, gut miteinander zu arbeiten und sich zu ergänzen. Trotz privaten Problemen kämpfen sich beide durch die offiziellen Ermittlungen, aber besonders Daniel muss einiges Privat für sich klären. Ich denke es wird mit Sicherheit auch einen dritten Band geben, da die Autorin uns noch Erklärungen und Auflösungen aus dem Privatleben von Hannah und Danial schuldig ist. Es ist schön, dass die Ermittler von Fall zu Fall sympathischer und nahbarer werden indem wir immer mehr Informationen aus dem privaten Umfeld erhalten. Ein wunderbarer Schweden Krimi, den ich nur empfehlen kann.
Temporeich, spannungsgeladen und ein grossartiges Setting
MEINE MEINUNG:Dies ist der zweite Teil aus der Polarkreis Krimi Reihe von Viveca Steen. Man kann die Bücher auch eigenständig lesen. Ich habe bisher nur diesen zweiten Teil gelesen und bin jetzt aber schon super neugierig auf den ersten Teil. Also Vorsicht Suchtgefahr. Von der ersten Seite an war ich in der Storie und ganz nah bei den Protagonisten und dem Fall. Der Schreibstil lässt sich einfach ganz fantastisch lesen und das Setting finde ich grossartig. Kälte, Eis, Schnee das ist genau meins und wird auch so perfekt in Szene gesetzt, dass alles bei mir ankam. Auch finde ich das Tempo dieses Thrillers unheimlich hoch. Es ist jetzt nicht unheuer actiongeladen, sondern einfach sehr schnell. Und das muss es auch sein, denn ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Die kurzen knackigen Kapitel heizen es noch unheimlich an und so konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Ein Kapitel geht immer noch und schwupps war ich schon durch. Es war so ungeheuer kurzweilig und sehr angenehm zu lesen. Neben dem eigentlichen Fall gibt es noch einen Nebenstrang, der super interessant war und ich war gespannt, wie alles miteinander verflochten wird. Und diese Lösung fand ich grpssartig. Dier Zahl der Verdächtigen ist angestiegen und bis zum Ende hin wusste ich nicht, wer hier der Täter sein könnte. Die Wahl des Täters konnte mich dann auch überraschen und ich fand es grossartig konstuiert. Für mich ein Highlight und ich freue mich schon auf den ersten Teil.FAZIT:Temporeich, spannungsgeladen und ein grossartiges Setting.
kalt und emotionsgeladen
Auch der zweite Krimi mit Hanna und Daniel im eigentlich gemütlichen ruhigen Urlaubsort Are beginnt ungemütlich, mit eisiger Kälte und einem grausamen Mord. Man ist als Leser*in sofort mitten in der Geschichte, ohne große Einleitung und auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, so ist Hanna sofort sympathisch und ihre Gedanken und Ängste sind nachvollziehbar. Das erste Mordopfer hatte scheinbar keine Feinde, daher gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Doch wer hat wirklich nur Freunde? Je tiefer Hanna und Daniel mit ihren Befragungen graben, umso mehr Details kommen zum Vorschein und langsam fügen sich die Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen. Der Schreibstil ist mitreißend und lebhaft, sodass man gerne immer weiter und weiter liest und mehr erfahren möchte. Rebeccas Schicksal hat mich persönlich sehr berührt. Unglaublich, welches Leid und welche Misshandlungen und Kontrollen sie jahrelang ertragen muss, ohne eine Vertrauensperson einweihen zu können. Da sie ebenfalls verschwunden ist, schwanger und schutzlos und es draußen eisige Temperaturen hat, läuft Hanna und Daniel die Zeit davon. Für ihr eigenes Privatleben bleibt neben den anstrengenden Ermittlungen kaum Zeit, was vor allem Daniel von seiner Frau zu spüren bekommt. Als Eltern von einem Baby muss diese sich zuhause fast alleine um Kind und Haushalt kümmern und setzt Daniel zusätzlich unter Druck, sodass auch er nahezu am Druck zerbricht. Der Krimi ist auf menschlicher, emotionaler Ebene sehr spannend und der Ermittlungsfall ebenso, sodass ich wunderschöne Lesestunden mit dem Buch verbringen durfte.
frostig und spannend
Bei "Tief im Schatten" Handelt es sich um den zweiten Fall für die Polizistin Hanna Ahlander der Autorin Viveca Steen.Die jährlich stattfindende Sportwoche im Skiort Åre ruft wie immer Begeisterung hervor. Doch diesmal werden sie von einem brutalem Ort überschattet: Der ehemalige Skifahrer Johan Andersson wird ermordet aufgefunden.Hanna und ihr Kollege Daniel sind mittlerweile zu einem guten Team zusammen gewachsen und Hanna hat sich gut an ihrem neuen Wohnort und der Dienststelle eingelebt. Dieser Fall stellt die beiden Ermittler jedoch vor Rätsel über Rätsel. Im Laufe der Geschichte wird Daniels Privatleben durch die Ermittlungen stark in Mitleidenschaft gezogen.Wie auch schon beim ersten Band der Polar Thriller Reihe schafft es die Autorin durch einen angenehmen Schreibstil und einen gelungenen Spannungsaufbau mich zu überzeugen. Was auf den ersten Blick als vorhersehbar anzusehen war, änderte im Verlauf die Richtung. Ganz nach meinen Geschmack.Für " Tief im Schatten spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus.
Nordisch pur. Typisch Sten.
Viveca Sten gehört schon lange zu meinen Lieblingsautorinnen, wenn es um Schwedenkrimis geht. Ihre Mittsommer-Reihe um Thomas Andreason habe ich in Buch und Film regelmäßig und stets auch sehr gerne verfolgt. Logisch, dass ich im vergangenen Jahr auch dabei war, als bei dtv ihre neue Polarkreis-Krimireihe an den Start gegangen ist. Davon liegt jetzt mit "Tief im Schatten" der 2. Band vor. .Darum geht’s: Der ehemalige Weltklasse-Skifahrer Johan Anderson wird brutal ermordet aufgefunden. Der Mann war überall beliebt. Wer also könnte ihn getötet haben und warum? Als auch noch eine junge Frau aus einer freikirchlichen Gemeinde verschwindet, werden die Ermittlungen für Hanna Ahlander und Daniel Lindskog zum Wettrennen gegen die Zeit….Ein toller Krimi in gewohnter Sten-Qualität. Die Autorin liefert einfach immer ab. Auch diesmal. Als Fan bin ich wieder voll und ganz auf meine Kosten gekommen. Sten schreibt so toll, dass sich die Seiten fast von selbst umblättern. "Tief im Schatten" zeichnet sich durch einen klassischen Krimi-Aufbau, gute Charaktere und eine gehörige Portion Spannung aus. .Die Geschichte geht ohne Schnickschnack in medias res. Direkt war ich mittendrin im Geschehen. Spannung wird mit zwei Handlungssträngen erzeugt, die zunächst gar nichts miteinander zu tun zu haben scheinen. Nach etwa 150 Seiten laufen die Fäden zusammen. Das heißt aber nicht, dass das Spannungspotential schon erschöpft wäre. Nein. Ab diesem Punkt legt Sten erst richtig los und peitscht ihre Leser*innen förmlich voran. Dabei besticht der Krimi mit seiner nordischen Klarheit. Pur und aufs Wesentliche bedacht und dabei so unfassbar gut. Ein Highlight sind für mich immer Stens Ermittler-Charaktere. Hanna, Daniel und auch ihr Kollege Anton haben mir hier richtig gut gefallen, gerade auch auf privater Ebene. Allein wegen ihnen würde ich die Reihe schon weiterlesen wollen..Fazit: Wer mich nach Krimi-Empfehlungen fragt, bekommt von mir regelmäßig auch die Bücher von Viveca Sten genannt. Für mich ist sie einfach ein Garant für gute Qualität im Krimi-Genre. "Tief im Schatten" ist ein weiterer Beweis dafür.
Ein Hochgenuss!
'Tief im Schatten' ist der inzwischen zweite Fall für das äußerst sympathische Team rund um Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Sie ermitteln in einem Fall, in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und der in seinem Verlauf nicht mit Tragik geizt. Aber auch in ihrem Privatleben kämpfen die beiden mit ihren jeweils eigenen Problemen.Sten schafft es dank kurzer Kapitel und zweier Erzählebenen aufs Perfekteste, Spannung zu erzeugen und vor allem durchgängig aufrecht zu erhalten.Die Pro- und Antagonisten sind komplex ausgestaltet und bieten große Projektionsflächen für eigene Gedanken und Vermutungen.Die Wendungen, die die Autorin bereithält, sorgen für wiederkehrendes Revidieren der eigenen Vermutungen und ein überraschendes Ende.Insbesondere das Privatleben der Ermittler stellt einen wunderbaren Cliffhanger dar und man darf gespannt sein, welche Entwicklungen Band 3 bereithält.Viveca Sten ist für mich persönlich die Grande Dame der Skandi-Krimis und schafft es wie keine Zweite, eine so gelungene Mischung aus Fallgeschehen und Privatleben in einem Buch zu vereinen.
Pressestimmen
Gerade, dass es nicht immer vorbildlich, sondern menschlich zwischen den Charakteren abläuft gefällt... mir so gut. mehr weniger
@susisbuecherliebe, 22.02.2024