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Travis Delaney, Kevin Brooks' neuer Held.

Travis Delaney - Was geschah um 16:08?

War es wirklich ein Autounfall, bei dem seine Eltern, die als Detektive arbeiteten, starben? Als der dreizehnjährige Travis Delaney während der Beerdigung einen Mann mit einer versteckten Kamera erblickt, beschleichen ihn erste Zweifel. Kurz darauf wird das Detektivbüro seiner Eltern bei einem Straßenkampf verwüstet und der Mann mit der versteckten Kamera taucht dort unter falschem Namen auf. Nun ist Travis sicher: Der Tod seiner Eltern war kein Unfall. Er beginnt zu recherchieren – und kommt mysteriösen Vorfällen auf die Spur.

Bibliografische Daten

EUR 8,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43017-3
Erscheinungsdatum: 23.09.2016
1. Auflage
320 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
Zusatzinfos: Lehrerprüfexemplar
Lesealter ab 12
Autor*innenporträt

Kevin Brooks

Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in Südengland auf. Nach seinem Studium verdiente er sein Geld mit Gelegenheitsjobs. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans ›Martyn Pig‹ widmet er sich ganz dem Schreiben. Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mehrfach mit dem ›Deutschen Jugendliteraturpreis‹ sowie der ›Carnegie Medal‹ für ›Bunker Diary‹. Er schreibt auch Thriller für Erwachsene.

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Übersetzer*innenporträt

Uwe-Michael Gutzschhahn

Uwe-Michael Gutzschhahn, geboren 1952, studierte Anglistik und Germanistik und schloss sein Studium mit der Promotion ab. Er war viele Jahre als programmverantwortlicher Lektor in diversen Verlagen tätig und lebt heute als Autor, Übersetzer, Herausgeber und freier Lektor in Cuxhaven. Seine Bücher wurden vielfach prämiert, für sein Gesamtwerk als Übersetzer erhielt er den Deutschen Jugendliteraturpreis.

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62 von 62 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.44 von 5 Sternen


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5 - 10 von 62 Leserstimme

rebekka am 19.09.2016 15:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend bis zur letzten Zeile

Ein guter Krimi nimmt von der ersten Zeile an den Leser gefangen und hält den Spannungsbogen bis zuletzt. Das weiß Kevin Brooks genau, und das hat er auch in seinem Spionageroman „Travis Delaney – Was geschah um 16.08 Uhr“ umgesetzt. Die Geschichte um den 13jährigen Travis, der nicht an den zufälligen Unfalltod seiner Detektiv-Eltern glauben will und deshalb ihrem letzten Fall nachgeht, entwickelt sich flott, bringt viele unerwartete Wendungen und mündet in eine Spionagegeschichte, die selbst einen Erwachsenen überfordern würde. Man könnte vielleicht einwenden, dass der junge Teenager für sein Alter viel zu logisch denkt, zu clevere Schlussfolgerungen zieht, zu furchtlos drauflosmarschiert und – das vor allem – nie und nimmer mit all den taffen erwachsenen Geheimagenten fertig werden würde. Aber so etwas gehört zu diesem Genre – wer will mit 12 oder 13 schon ein Buch über einen begriffstutzigen Angsthasen lesen? Außerdem hat der Autor einigen dieser Argumenten vorgebeugt, indem er Travis öfter mal feststellen lässt, dass er gar nichts kapiert. So setzt er ihn zum einen nicht dem Verdacht aus, ein unsympathischer „Alleswisser“ zu sein und bekommt zum anderen Gelegenheit, den jugendlichen Lesern zu erklären, was gerade abgeht. Die Sprache, in der das Buch geschrieben ist, ist leicht, aber nicht simpel, so dass sogar Erwachsene daran Gefallen finden können. Für mich gibt es nur einen Negativpunkt: Das offene Ende. Buchserien sind ganz in Ordnung, so lange die einzelnen Bände in sich abgeschlossen sind. Die Lösung eines früh auftauchenden Rätsels - wie hier dem ungeklärten Tod der Eltern - erst am Ende des dritten Bandes zu präsentieren ist für mich Geldschneiderei. Und noch eins: Bisher ging die ganze Sache ohne größeres Blutvergießen ab. Für den zweiten Band wird angekündigt, dass Courtney, Travis’ Ermittlungspartnerin in der Detektei Delaney & Co., angegriffen und schwer verletzt wird. Ich hoffe nur, dass es dabei nicht zu Szenen kommt, die für 12- bis 13jährige nicht geeignet sind.

sonjalein am 19.09.2016 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannender Detektivroman

Inhalt: Für den dreizehnjährigen Travis bricht eine Welt zusammen, als seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen. Aber war es wirklich ein Unfall? Travis beginnt zu recherchieren und in dem letzten Fall seiner Eltern zu ermitteln. Gibt es vielleicht hier einen Hinweis auf den Tod seiner Eltern?Meinung: „Travis Delaney – was geschah um 16:08?“ ist ein spannender Detektivroman für Jugendliche, der aber für eine ältere Zielgruppe ebenfalls geeignet ist. Der Roman ist durchweg spannend geschrieben und gut durchdacht. Und es gibt auch immer wieder interessante Wendungen, die das Lesevergnügen erhöhen.Im Mittelpunkt der Geschichte steht der dreizehnjährige Travis, der gerade seine Eltern verloren hat. Er hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Schon alleine sein Mut und seine Klugheit sind bewundernswert, aber er legt außerdem eine Entschlossenheit an den Tag, die einfach nur sympathisch macht. Seine Umgebung, unter anderem seine Großeltern, seine Freunde und die Männer die er gerne beschatten möchte, fand ich ebenfalls alle super. Vorallem aber die ehemalige Sekretärin seiner Eltern. Sie besticht vor allem durch ihre Klugheit und ihre Schlagfertigkeit.Das Buch halte ich für jeden geeignet, der gerne Jugendbücher, Detektivromane und ähnliches liest. Fazit: Spannender Detektivroman. Für Leser jeden Alters zu empfehlen.

anett.syring am 19.09.2016 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Was geschah denn nun?

Das Buch umfasst 318 Seiten, ist in 54 relativ kurze Kapitel aufgeteilt, die Schrift ist recht groß und lässt sich dadurch sehr angenehm lesen. Es ist der Auftakt einer Trilogie. Geschrieben ist aus der Ich-Perspektive.Das Cover ist düster, eine Gestalt rennt in einen Tunnel.Auf der Beerdigung der Eltern fällt dem dreizehnjährigen Travis Delaney ein fremder Mann mit einer versteckten Kamera auf. Travis erinnert sich an die letzten Stunden mit seinen Eltern. Diese mussten dringend nach London und er sollte bei seinen Großeltern übernachten. Die Eltern kamen nicht zurück. Aus unerklärlichen Umständen sind sie mit dem Auto verunglückt. Nach einigen Tagen stellte Travis sich natürlich Fragen, wie es zu dem Unfall kommen konnte, seine Eltern waren gute Fahrer. Außerdem nahmen sie eine andere Route, als sie ihm gesagt haben. Hatte es etwas mit der Arbeit in der Detektei zu tun? Als er in seine ehemalige Wohngegend fährt, sieht er, dass es in der Straße große Verwüstungen gab, unter anderem auch in der Detektei der Eltern. Im Safe fand Travis einen Ausdruck, auf denen drei Anzugtypen zu sehen waren, unter anderem auch der Fremde vom Friedhof. Er beschließt, selbst bzw. mit Hilfe von Courtney, der Assistentin seiner Eltern, Nachforschungen anzustellen und herauszufinden, woran seien Eltern als letztes gearbeitet haben. Das stellt sich als nicht ungefährlich heraus. Denn die Spur führt sie zu einem verschwundenen Boxer. Die Geschichte gestaltet sich als sehr rasant mit vielen Geschehnissen. Dadurch wurde es nie langweilig. Obwohl Travis durch die Arbeit seiner Eltern sicher einige detektivische Erfahrungen hat, ist er für seine 13 Jahre doch schon recht erwachsen. Und dass er gleich mehrere Geheimdienste austrickst, ist doch recht unwahrscheinlich. Als Jugendbuch ist es sicherlich sehr spannend. Für mich war das Ende etwas unbefriedigend, es wurden nicht alle Fragen geklärt. Aber da es sich um eine Trilogie handelt, erfolgt vielleicht im Weiteren eine Aufklärung.

regenprinz am 19.09.2016 09:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Agententhriller (ab 12 Jahren)

Travis Delaney, der 13-jährige Protagonist dieser Jugendthriller-Reihe von Kevin Brooks, sieht sich zu Beginn des Auftaktbandes mit der schrecklichen Situation konfrontiert, dass seine Eltern (die als Privatdetektive arbeiteten) bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Doch bereits bei der Beerdigung fällt ihm ein Mann auf, der offenbar eine Kamera im Knopfloch versteckt hat. Bald darauf häufen sich die seltsamen Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem Unfalltod seiner Eltern und Travis beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Hilfreich zur Seite stehen ihm dabei u.a. sein Großvater, dem die Detektei einst gehört hat und der früher auch geheimdienstlich tätig war, Courtney, die Assistentin seiner Eltern, Evie, das boxende Mädchen, das Travis bei seiner Recherche in einem Boxclub kennenlernt und ein paar ältere Jungs. Allerdings zieht Travis auch oft alleine los, denn je gefährlicher seine Recherche wird, umso weniger will er sich aufhalten lassen. Er gräbt den letzten Auftrag seiner Eltern aus und beginnt, nach einem Vermissten zu suchen, für den sich gleich mehrere Geheimdienste interessieren. Doch wer gehört zu den Guten und wer zu den Bösen? Ich kenne schon einige andere Jugendbücher von Kevin Brooks und finde, man merkt diesem Thriller schon deutlich an, dass er für die junge Zielgruppe ab 12 geschrieben ist. Die Sprache ist leicht verständlich, die Szenen sind spannend und nicht sehr brutal. Mir persönlich war vieles allerdings zu ausführlich geschildert und anderes dagegen zu wenig durchleuchtet (aber ich gehöre vom Alter her ja auch nicht zur Zielgruppe). Die Einblicke in Travis' Gefühlsleben fand ich jedoch sehr gut dargestellt und überhaupt fand ich die Hauptfigur des Jungen gut getroffen.Ich denke, alle Kinder, die z.B. die Alex Rider-Reihe toll finden oder die "Spy Kids"-Filme mögen, dürften auch an dieser Reihe mit Travis Delaney Spaß haben. Insofern ist es natürlich auch schön, dass man auf die Fortsetzung nicht lange warten muss, sondern die Folgebände zeitnah erwerben kann.

joanbowe am 19.09.2016 08:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Solide Unterhaltung

Dies ist der erste Band einer Jugendkrimi Reihe, dessen Hauptperson der 13jährige Travis Delaney ist. Der Roman beginnt mit einem traurigen Ereignis, nämlich der Beerdigung von Travis Eltern. Die beiden besaßen eine Detektei und starben während Recherche Arbeiten bei einem Autounfall. Travis ist Einzelkind und lebt nun bei seinen Großeltern.Als Travis während der Beerdigung einen ihm unbekannten Mann mit einer versteckten Kamera in einem Knopfloch bemerkt, kommt ihm der Gedanke, dass der Tod seiner Eltern vielleicht gar kein Unfall war.Und nun beginnt er zuerst auf eigene Faust Nachforschungen über den Auftrag anzustellen, mit dem seine Eltern in den Wochen vor ihrem Tod beschäftigt waren.Dabei ist ihm einiges detektivische Wissen von Vorteil, das ihm seine Eltern in der Vergangenheit vermittelt hatten.Travis ist ziemlich stur und zielgerichtet, und so lässt er nicht locker, obwohl er von einer gefährlichen Situation in die nächste gerät. Für ihn ist die Aufklärung des Todes seiner Eltern notwendig, um deren Verlust einigermaßen zu verarbeiten und zum Glück hat er ein verständnisvolles Umfeld, das ihn dabei unterstützt.In diesem Krimi geht es rasant zur Sache, mehr als einmal habe ich die Luft angehalten und gehofft, dass Travis einigermaßen heil aus allem wieder herauskommt. Das hat geklappt und ich finde, alles in allem hat Kevin Brooks hier einen soliden Jugendkrimi hingelegt mit einem sympathischen intelligenten Protagonisten. Der Schreibstil ist klar und strukturiert und mit wenigen Worten kann der Autor den Charakter seiner Figuren eindeutig beschreiben. Der Handlungsablauf verfolgt eine klare Linie, es wird ausnahmslos aus der Sicht von Travis erzählt und der Autor verzettelt sich nicht in Nebensächlichkeiten. Ich finde, dieser Krimi ist gut auch für eher leseunwillige Jugendliche geeignet, die damit nicht überfordert werden und trotzdem Qualität in die Finger bekommen.

sigrid4 am 18.09.2016 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

angehender Detektiv

Das Buch hat mir gut gefallen. Es geht um den Jungen Travis, der gerade seine Eltern durch einen tödlichen Autounfall verloren hat. Dadurch ändert sich natürlich viel im Leben des 13jährigen Travis. Durch den Beruf seiner Eltern (Privatdetektive) ist Travis schon mit einigen Dingen im Leben konfrontiert worden. Er sieht in seiner Umgebung die Dinge etwas anders bzw. genauer als seine Altersgenossen. Und genau das bringt die Story zum Laufen. Es beginnt auf der Beerdigung seiner Eltern. Die Geschichte wird flüssig erzählt, ohne Schnörkel und Windungen. Klare Sprache und Gradlinigkeit zeichnen den Text aus. Die beteiligten Personen, Travis und seine Großeltern, gehen gut miteinander um. Er hat ein stabiles Elternhaus bzw. Großeltern. Es ist ein Jugendbuch mit vielen Aspekten des heutigen Lebens und der heutigen Problematiken auf der Welt. Aber es herrscht auch Freundschaft und Vertrauen zwischen den Figuren. Die Freunde, die Travis schon hat bzw. neu findet, finden trotz der vielen Unterschiede doch einen Zusammenhalt und raufen sich zusammen. Es durchzieht das Buch immer ein positiver Aspekt des Lebens. Es gibt Probleme und schreckliche Geschehnissen, aber es gibt auch Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt. Das Buch ist für junge Leser sehr schön geschrieben. Ich denke, diese Serie ist gut und man kann in den zu erwartenden Bänden sicher viele - gerade für Jugendliche - Themen ansprechen. Ich werde diese Serie jedenfalls weiter begleiten und vor allen Dingen an Jugendliche weiterempfehlen.

milena am 18.09.2016 12:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Travis ermittelt

Kevin Brooks, der den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten hat, ist selbst in einer kleinen Gemeinde in Südengland aufgewachsen. Vielleicht wählt er aus diesem Hintergrund für seine Hauptfigur der auf drei Bände angelegten Krimireihe eine ähnliche Szenerie. Travis Delaney, 13 Jahre alt, lebt bis zum Unfalltod seiner Eltern ein relativ unbeschwertes Teenagerleben im ländlichen England. Seine Eltern arbeiten als Privatdetektive und führen somit die Tradition seines Großvaters fort. Sie verunglücken unter merkwürdigen Umständen und bereits bei der Beerdigung macht er die Beobachtung, dass ein angeblicher Studienfreund seiner Eltern, heimlich Aufnahmen auf der Trauerfeier macht. Das bestärkt ihn in seiner Überzeugung, dass mit dem angeblichen Unfall etwas nicht stimmt und er nimmt auf eigene Faust Ermittlungen auf. Das Cover zeigt einen Jungen, der durch einen Tunnel rennt und anscheinend von einem Auto verfolgt wird. Mir hat das Buch gut gefallen, wenn auch die Geschichte an manchen Stellen etwas konstruiert ist, aber die Charaktere sind gut gezeichnet und die Geschichte schön und spannend erzählt.

bücherkarin am 17.09.2016 20:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Höllensommer für Travis Delaney

Ja, durch die Hölle muß Travis in diesem Sommer gehen - ihm passiert das Schlimmste, was einem 13jährigen passieren kann - durch eien Autounfall verliert er seine geliebten Eltern. Bei der Beerdigung fällt ihm ein fremder Mann mit einer Knopflochkamera auf, und plötzlich regen sich Zweifel in ihm - war dies tatsächlich ein ganz normaler Unfall ohne Fremdbeteiligung?Schließlich ist er der Sohn von Privatdetektiven und rasch entdeckt er noch andere Ungereimtheiten. Als das Büro seiner Eltern bei einem Überfall total verwüstet wird, ist er sicher, seine Eltern haben bei der Arbeit an ihrem letzten Fall etwas entdeckt, was ihnen das Leben kostete. Im Laufe seiner Nachforschungen kommt Travis mit Geheimdiensten, Spionageabwehr, und Terrorgruppen in Berührung. Das ist kein Spiel, das ist tiefer Ernst, mehr als einmal schwebt Travis in höchster Lebensgefahr. Das Buch ist raffiniert aufgebaut, immer wenn Travis die Antwort auf eine seiner vielen Fragen gefunden hat, ergeben sich aus der Antwort eine Menge neuer Fragen. Es ist unheimlich spannend, es gibt keine Abschweifungen, keine Rückblenden, mit rasanter Geschwindigkeit geht es von einer Entdeckung zur nächsten, von einer Gefahr zur nächsten - wirklich fesselnd, nicht nur für Jugendliche. Allerdings verliert man manchmal bei den vielen unterschiedlichen Geheimdiensten den Überblick. Altersbedingt habe ich das Buch mit den Augen einer Großmutter gelesen. Und da stellt sich mir nun doch die Frage, ob es gut ist, dass der jugendliche Protagonist immer wieder ausreißt und auf eigene Faust ermittelt und sich damit in größte Gefahr begibt. Seine Großeltern sind doch wirklich sehr vernünftig und einsichtig, hätten sie da nicht mehr Vertrauen verdient? Natürlich versteht man ihn irgendwie, das alles hilft ihm, den schmerzlichen Verlust besser zu verarbeiten, so kann er sich seinen Eltern nahe fühlen, aber trotzdem, diese "Vorbildwirkung" Travis` kann ich nicht gutheißen.

kikiwee17 am 17.09.2016 20:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Travis ermittelt

Schon das Cover hat meine Neugier geweckt. Ein Junge läuft durch einen Tunnel, hinter ihm gleißendes Licht - ein Auto, dass ihn verfolgt?Handlung:Travis ist 13 Jahre alt und hat gerade seine Eltern, beide Privatdetektive, bei einem Verkehrsunfall verloren. Auf der Beerdigung bemerkt er einen Fremden, der die Beisetzung zu filmen scheint. Das weckt Travis Neugier und er beginnt Nachforschungen anzustellen. Zum vermeintlichen Unfall seiner Eltern und zu dem letzten Fall, in dem sie ermittelt haben. Zur Seite stehen ihm dabei Courtney, die coole Mitarbeiterin seiner Eltern, Evie, die er in einem Boxclub kennenlernt und Mason, dessen Schwester er mal aus einer brenzligen Situation gerettet hat.Zitate: "Aber manchmal kommst du einfach nicht gegen dich an, egal wie sehr du dich bemühst, das zu tun, was man dir sagt.""Die Dinge sind, wie sie sind. Gut oder schlecht, richtig oder falsch. Du kannst die Vergangenheit nicht änder, Travis. Du musst einfach mit ihr Leben"Meine Meinung:Travis ist ein 13jähriger Junge, der unbedingt das Rätsel um den Tod seiner Eltern lösen möchte. Dazu nimmt er einige Risiken in Kauf. Er hat sympathische Charaktere zur Seite, die vom Autor auch gut in die Handlung eingeführt werden. Teilweise fand ich die Verwicklung mit den Geheimdiensten etwas verwirrend, aber insgesamt ist die Handlung logisch. Am Ende ist nicht alles aufgeklärt und es wird einen zweiten und dritten Teil um Travis Delaney geben. Ein wirklich guter Jugendkrimi, von mir gibt's eine Leseempfehlung!

anni am 17.09.2016 19:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Travis auf der Suche nach der Wahrheit

Der dreizehnjährige Travis Delaney hat seine Eltern kürzlich verloren. Sie sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die beiden haben als Privatdetektive gearbeitet und weil es einige Ungereimtheiten bei dem Unfall gibt, forscht Travis nach und möchte herausfinden, ob es wirklich ein Unfall war, der seine Eltern das Leben kostete. Darum versucht er, herauszufinden, woran sie zuletzt gearbeitet haben, was nicht ganz leicht ist, da das Büro seiner Eltern verwüstet wurde. Bei seinen Aktionen kann er sich auf die Hilfe von seinem Großvater verlassen, bei dem er nun lebt. Auch seine Großmutter und die Mutter des Großvaters leben noch in dem Haus. Travis unternimmt viele Dinge im Alleingang, was den Großeltern nicht gefällt und Ihnen natürlich auch einige Sorgen bereitet, wenn Travis sich mal wieder davon geschlichen hat. Allmählich kommt er der Geschichte auf die Spur, an der seine Eltern zuletzt gearbeitet haben und schnell stellt er fest, dass darin auch einige Geheimdienste und sonstige Organisationen verwickelt sind und dass die Sache für einen Jungen wie ihn eigentlich mindestens eine Nummer zu groß ist. Schlussendlich kommt er dem auf die Spur, woran seine Eltern gearbeitet haben, aber noch nicht recht der Wahrheit über den Unfall. Somit bleibt auch noch reichlich Spannung für die weiteren Bände erhalten, die es von Travis Delaney geben wird. Vom zweiten Band ist schon eine Leseprobe im Buch enthalten und die habe ich natürlich auch noch gelesen. Es bleibt definitiv spannend im Leben von Travis und sicher hat auch die Detektei, die nun sein Großvater wieder übernommen hat, einiges zu tun, wobei Travis helfen kann. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Bis zum Schluss bleiben viele Fragen offen und die Spannung so eben auch erhalten, wie es bei einem Thriller sein sollte. Auch das Cover passt sehr gut zu dem Buch und man weiß sofort, dass einen ein spannender Thriller erwartet.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Fachhochschule Nordwestschweiz
Kevin Brooks ist ein Meister seines Fachs.

Maria Riss

ypool.de
Kevin Brooks hat wieder ein wahnsinnig spannendes Buch geschrieben.

03.04.2017

Main Echo
Sehr spannend!

Simone Bartz, 21.11.2015

Radio Bremen
Ich kann es denjenigen, die Lust an düsteren, intelligenten Krimis haben und die Lust haben, wie ich..., Kevin-Brooks-Fan zu werden, das aktuelle Buch nur empfehlen. mehr weniger

Anna Tollköter, 19.07.2015

Börsenblatt
Grandios.

Maren Bonacker, 28.05.2015

buecher-leben.de
Ein temporeicher, dramaturgisch durchdachter, von der ersten bis zur letzten Seite fesselnder Krimi ...in authentischem Milieu (...). mehr weniger

Sabine Hoß, 01.05.2015

querlesen.ch
Im Vordergrund steht allerdings Action: in atemberaubenden, toll beschriebenen Situationen!

Ulrich Zwahlen, 22.04.2015

Süddeutsche Zeitung
Brooks' Roman ist ein spannender Jugendkrimi, der - upgedatet auf heute durchaus vorstellbare Aktivi...täten von Secret Services - die Fantasien junger Leser beflügelt. mehr weniger

Siggi Seuss, 14.04.2015

buchzeit.at
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Stefanie Jörgl

Kinderleseclub, Stadtbücherei Landshut
Ein phänomenales Buch, von dem man sich nicht so einfach losreißen kann.

05.12.2015

Augsburger Allgemeine
Großartig machen diese Detektivgeschichte (...) die vielschichtige Erzählweise und einfühlsame Chara...kterisierung von Travis und seinem Großvater. mehr weniger

24.06.2015

www.pinselfisch.de
Wie immer bei Kevin Brooks kann man nach kürzester Zeit den rasant geschriebenen Krimi nicht mehr au...s der Hand legen (...) mehr weniger

Sylvia Bogdoin, 11.06.2015