9783423105514
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Umberto Eco

Der Name der Rose

Roman
Daß er in den Mauern der prächtigen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin das Echo eines verschollenen Lachens hören würde, das hell und klassisch herüberklingt aus der Antike, damit hat der englische Franziskanermönch William von Baskerville nicht gerechnet. Zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus, ist er in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs.

Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die beiden mit kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen konfrontiert: Ein Mönch ist im Schweineblutbottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, ein dritter wird tot im Badehaus gefunden. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht ...
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  Taschenbuch
9783423105514
1. April 1986
978-3-423-10551-4
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9783423210799
1. August 2008
978-3-423-21079-9
10,95 € [D]

Details

EUR 11,90 € [DE], EUR 12,30 € [A]
dtv Literatur
Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber
688 Seiten, ISBN 978-3-423-10551-4
Lehrerprüfexemplar
1. April 1986

Autorenporträt

Umberto Eco

Umberto Eco, 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebte bis zu seinem Tod am 19. Februar 2016 in Mailand und lehrte Semiotik an der Universität Bologna. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Der Roman ›Der Name der Rose‹ (dt. 1982) machte Eco weltberühmt, viele weitere Romane folgten und wurden Bestseller. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller und Wissenschaftler unserer Zeit. Für sein Werk wurde er mit nicht weniger als neunundvierzig Ehrendoktorwürden aus aller Welt geehrt.

Preise und Auszeichnungen

Österreichischer Staatspreis für europäische Literatur

2001

Premio Strega

1981

Pressestimmen

Noch keine Pressestimmen zu dem Titel vorhanden.

Leserstimmen

Ihre Meinung

Bettina Henkel, Juli 1998
»Das Buch der Name der Rose hat einfach für jeden etwas. Eine fundierte Handlung zu Zeiten der Inquisition und der Glaubensstreitigkeiten, eine packende Kriminalhandlung und mit Bruder William von Baskerville einen Detektiv jenseits aller Klischees. Egal was man in einem Buch sucht, spannende Handlung, geheimnisvolle Vorgänge, Informationen über die Geschichte oder einfach eine mitreißende Sprachgewalt der Darstellung. All das verkörpert dieses Buch in hohem Maße. Also, gehen Sie nicht daran vorbei.«
ANTWORTEN
hans berger, April 1998
»eines der packendsten buecher, die ich je gelesen habe. ein buch, welches die ganze gattung, der kriminalromane aus dem mittelalter (hiermit ist "der name der rose" allerdings auesserst unzulaenglich eingeordnet!) ins leben rief, aus welcher allerdings mM keines an dieses meisterwerk heranreichen konnte. unbedingt empfehlenswert!«
ANTWORTEN
Jakob Friedrichs , März 1998
»Der Name der Rose ist ein Buch, das ich kurz vor dem Abitur vor zehn Jahren das erste Mal gelesen habe. Leider hatte ich den Film vorher schon gesehen, aber ich kann nur sagen, vergeßt den Film, leßt das Buch. Es kann zaubern! Dieser Roman von Umberto Ecco über eine mittelalterliche Dedektivgeschichte (eigentlich über noch viel viel mehr - der Kriminaltango ist wohl nur der offensichtlichste Tanz, der hier aufgeführt wird...) hat mich völlig (und wenn ich sage völlig, dann meine ich VÖLLIG) in ihren Bann gezogen. Der Name der Rose ist für mich eins DER Meisterwerke. Es gibt in meinem bisherigen Leserdasein nur Zwei Bücher, denen ich die Schulnote von 15 Punkten (also eine 1+) geben würde. Umberto Eccos Meisterwerk ist eins dieser Beiden! Ich liebe es immer noch. Was soll ich über den Inhalt sagen? Das läßt sich einfach nicht in diesen paar Zeilen beschreiben. Es geht um Geschichte, Philosophie und natürlich um die WAHRHEIT. Alles mit viel Scharfsinn und Humor zubereitet. Und mit einem phantastischen Plot (wobei Ecco einer der Autoren ist, die nicht nur vom Plot leben müssen, wenn ihr wißt, was ich damit meine...). Laß dich von dem dicken Wälzer oder von den lateinischen Zitaten nicht abhalten (die werden im Anhang übrigens alle erlärt). Lies es! Lies es! Lies es! Es lohnt sich über die Maßen! Jakob Friedrichs big.Jay@gmx.net«
ANTWORTEN
Tobias Schwering, März 1998
»Ein spannendes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ist man erst einmal eingetaucht in die mittelalterliche Klosteratmosphäre, in der der Roman angesiedelt ist, so kommt man nicht mehr davon los.«
ANTWORTEN
Alexandra Falke, März 1998
»Wie alle Bücher Ecos ist dieses Buch nicht einfach "nur" ein Kriminalroman, sonder behandelt auch philosophische Aspekte und Ansichten der damaligen Zeit. Trotz dieses schwierigen Themas ist "Der Name der Rose" gut zu lesen und laesst einen mit seinen spannenden Verwicklungen so schnell nicht wieder los. Nur die zahlreichen lateinischen Zitate, die man staendig im Anhang nachschlagen muss, mindern den Lesegenuss etwas. Trotz allem ein Buch, das man nur empfehlen kann.«
ANTWORTEN
Andreas Stöckl, März 1998
»"Der Name der Rose" ist einer der wohl packendsten Kriminalromane der Literaturgeschichte. Die Handlung spielt in einer italienischen Abtei an den Hängen des Apennin, AD 1327. In jener Abtei geschehen furchtbare Todesfälle, die große Unruhe innerhalb der Klostermauern verbreiten. Kurz nach dem ersten Todesfall treffen die beiden Hauptpersonen William von Baskerville und Adson von Melk, sein Adlatus, im Kloster ein. Auf Bruder William richtet sich nun alle Hoffnung auf eine baldige Aufklärung der seltsamen Vorgänge, welche sich die Mitbrüdern nur durch das Wirken des Teufels selbst erklären können. William, weniger dem Okkultismus als vielmehr der Wissenschaft zugetan, betreibt seine Ermittlungen geradlinig und konsequent und überrascht seinen Adlatus ebenso wie den Leser immer wieder mit seinen scharfsinnigen Feststellungen.«
ANTWORTEN
Jacqueline Dureck, März 1998
»Spannender Kriminalroman,der im mittelalter spielt.Ort der Handlung ist ein Kloster ,in dem Mönche umgebracht werden.Bei der Annäherung an die Lösung des Falles wird deutlich-Schein ist nicht immer Sein. Sehr zu empfehlen ,wenn auch teilweise schwer zu lesen.«
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