Schauplatz des spannenden Romans ist – wie im ›Golem‹ – die alte Kaiserstadt Prag. Es herrscht Chaos, unheimliche Dinge geschehen. Es sind schwere Zeiten für die Liebe zwischen dem Geiger Ottokar und der Adeligen Polyxena, deren Schicksal sich in einer turbulenten Walpurgisnacht erfüllt. Auch wenn Meyrink nicht mit einem Happy End aufwartet – seine originelle Mischung realer und okkulter Welten mit vielen grotesk-komischen Situationen und witzigen Figuren ist einmal mehr bestechend.
1. Auflage
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Gustav Meyrink (eigtl. Meyer) wurde am 19. Januar 1868 in Wien geboren. Nach der Tätigkeit als Bankier in Prag 1889-1902 lebte er ab 1905 als freier Schriftsteller in München. Meyrink gilt mit seinen bekannten Romanen ›Der Golem‹, ›Das grüne Gesicht‹ und ›Der weiße Dominikaner‹ als Klassiker der phantastischen Literatur. In sein Werk gingen mystische und kabbalistische Elemente ein, er selbst konvertierte 1927 zum Mahanja-Buddhismus. Er starb 1932 in Starnberg.
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Dr. Ulrike Ehmann, Literaturwissenschaftlerin und Historikerin, ist freie Lektorin in München.