Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Die Farben der Rebellion sind bunt!

Wenn die Bienen schweigen

Nachdem die letzte Biene ausgestorben ist, gerät die Welt aus den Fugen. Im Alter von elf Jahren werden Mädchen in Camps gezwungen, wo sie per Hand die Blüten der Obstbäume bestäuben. Kaum gebärfähig, werden sie verheiratet. Jess ist eines dieser Mädchen. Sie kennt die Welt vor dem Kollaps aus Büchern und liebt die Natur. Frei will sie sein, leben! Und schon lange weiß sie, dass Pinsel nicht zum Bestäuben von Pflanzen erfunden wurden. Als sie eines Tages zufällig an Farbtuben gerät, schleicht sie sich aus dem Camp und malt ein leuchtendes Bild an die große Mauer. In den anderen Mädchen entfacht sie damit den Funken der Rebellion. Und einmal gedacht, lässt sich der Gedanke der Freiheit nicht mehr unterdrücken.


»Eine packende Handlung und eine poetische Erzählstimme machen dieses Buch zu etwas Besonderem.« – Kirkus Reviews, starred review

»Kunst und Literatur als Mittel zum Überleben und zur Veränderung … Kraftvoll zurückhaltend und beunruhigend.« – Horn Book

»Ein kluges und dunkles Leseerlebnis, das an Margaret Atwoods ›Der Report der Magd‹ und Ray Bradburys ›Fahrenheit 451‹ erinnert, mit einer Umweltkrise als Hintergrundfolie und voller wichtiger Themen.«​ – School Library Journal


  • Ein bewegendes Ausgangsszenario: die Welt nach dem Aussterben der Bienen
  • Der Roman verbindet die Belastung der Ökosysteme und die Sorge darum mit einer emotionalen Freundschaftsgeschichte und gesellschaftlichen Fragen 
  • Vom inneren Widerstand zum offenen Aufruhr – über den Kampf gegen ein autoritäres System
  • Eine Liebeserklärung an die Kunst, die Fantasie und das Erzählen von Geschichten
  • Mit einer feministischen Botschaft

Bibliografische Daten

EUR 14,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-45078-2
Erscheinungsdatum: 16.07.2026
1. Auflage
304 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Anu Stohner
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt

Caryl Lewis

Caryl Lewis, geboren 1978, ist eine preisgekrönte walisische Autorin, Dramatikerin und Drehbuchautorin. Sie schreibt für Kinder und Erwachsene und ist Gastdozentin für Kreatives Schreiben an der Cardiff University. Caryl Lewis lebt mit ihrer Familie auf einer Farm in der Nähe von Aberystwyth in Wales.

zur Autor*innen Seite
Übersetzer*innenporträt

Anu Stohner

Anu Stohner, geboren 1952 in Helsinki, lebt als Übersetzerin und Autorin in Altlußheim am Rhein. Für ihre Übersetzungen aus dem Englischen, Finnischen und Schwedischen wurde sie unter anderem mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis für ÜbersetzerInnen und dem Finnischen Staatspreis ausgezeichnet. 

zur Übersetzer*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

132 von 132 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.65 von 5 Sternen


65%

35%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


12 - 10 von 132 Leserstimme

ele am 02.07.2026 10:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Furchtbares Szenario

Wenn die Bienen schweigen, Dystopie von Caryl Lewis, 302 Seiten, erschienen im dtv-Verlag.Der Mensch hat es geschafft, mit Ignoranz, Maßlosigkeit und Gleichgültigkeit die Erde endgültig zu zerstören. Es gibt keine bestäubenden Insekten mehr, die letzte Biene ist schon lange verstummt. Junge Mädchen müssen die Obstbäume mit dem Pinsel bestäuben, dafür werden sie in Camps gehalten, zu wenig Nahrung, unterdrückt, Lesen und Schreiben, bzw. eine Schule besuchen ist nicht mehr wichtig. Nur noch ein paar Mächtige haben alles, die Mädchen profitieren noch nicht einmal vom Obst. Das wird gegen Waffen, Treibstoff und Chemikalien getauscht. Doch Jess ist eine Visionärin, sie kennt die Welt wie sie früher war noch aus Büchern. Und ihre verbotenen Bilder wiegeln zur Rebellion auf. Der Wunsch nach Freiheit lässt sich nicht mehr unterdrücken. In 41 interessanten Kapiteln zeichnet Caryl Lewis eine postapokalyptische Dystopie, die mir eine Gänsehaut nach der anderen beschert hat. Sie schreibt so bildhaft und flüssig, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Am meisten haben mich diese patriarchalischen Strukturen aufgebracht. Frauen sind fürs Kinderkriegen und zu Sklavenarbeiten gut genug. Musik, Kunst, Kultur ist nicht notwendig, solange es den Reichen und Mächtigen gutgeht. Doch noch schlimmer ist, dass die einfachen Menschen unfrei sind, noch nicht einmal den zukünftigen Partner darf man frei wählen, nur die Gene sollen perfekt zusammenpassen. Keine Bildung, keine Freiheit, Menschen werden wie Tiere gehalten und ausgenutzt, und sie werden mangels Bildung dumm gehalten, um die Mächtigen nur immer noch einflussreicher zu machen. Mich hat die Lektüre wütend gemacht, wütend darauf, dass es selbst in einer zerstörten Welt noch Menschen gibt denen es besser geht. Diese sozialen Unterschiede sind so gut dargestellt, dass es fast wehtut. Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende. Eine Lieblingsperson ist kaum auszumachen, denn es gibt im Camp sehr viele starke Mädchen authentisch und glaubhaft echt. Allen voran natürlich Jess die Visionärin, die Rebellin. Sie kann noch lesen, sie kennt Geschichten und sie ist mutig und hat ein gutes Herz. Charmian ist intrigant und böse, deshalb konnte ich sie nicht leiden. Trotzdem hat auch sie eine Verwandlung durchgemacht. Im Buch geht es nicht nur darum was passiert, wenn Nahrung und Wasser knapp wird, wenn die Erderwärmung die Erde vertrocknet und es immer heißer wird. Es hat mir die Augen geöffnet, dass es auch da noch Menschen geben wird, die andere benutzen, die es sich gutgehen lassen und andere ausnutzen. Dass es aber hoffentlich auch immer kluge und menschliche, barmherzige Mitmenschen gibt, die sich um andere kümmern, und etwas zum Besseren ändern wollen, auch wenn es gefährlich wird. Eine Motivation, dass es die Menschheit nicht soweit kommen lassen darf, dieses Buch sollte Pflichtlektüre an den Schulen werden. Auch eine Hommage an Kunst, Literatur und an das Wissen, die Fantasie, dass dies unbedingt immer allen Menschen zugänglich sein muss, ohne Ausnahme. Damit zumindest die Hoffnung niemals verloren gehen kann. Das Buch wird mich lange nicht loslassen, deshalb 5 Sterne

ostohi am 02.07.2026 09:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Niemand darf sein was er wirklich ist

Ein Buch, welches bedrückend ist auf ganzer Linie und uns zeigt wie es werden kann. Die letzten Bienen sind gestorben, was auf den ersten Blick unbedeutsam wirkt, ist aber für die Menschheit eine Katastophe. Die Bäume werden per Hand von jungen, elfjährigen Mädchen mit Pinseln bestäubt. Es werden extra Camps errichtet, in denen sie leben müssen und nicht diese Menschen sein dürfen was sie wollen, eben genau so wie die Pinsel. Dann gibt es da Jess, diese weiß, Pinsel können noch so viel mehr, als nur Pflazen zu bestäuben und so beginnt sie mit Hilfe einer Farbtube die Mauern des Camps zu bemalen und eine kleine Revolution zu starten und alles nimmt nach und nach seinen weg. Ein wirklich tolles Buch mit einfachem Lesefluss, welche auch gut und gerne schon bereits im Jugendalter gelesen werden kann. Rund 300 Seiten, die zum ehrlichen Nachdenken anregen und nur schwer wegzulegen sind. Absolute Empfehlung.

owenmeany am 01.07.2026 21:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die Kunst ist eine Macht

Eine Umweltkatastrophe, ausgelöst durch das Aussterben der Bienen, hat schleichende, aber endgültige, einschneidende Konsequenzen.Den gesamten Status quo beschreibt Lewis aus der Sicht eines der vorpubertären Mädchen, die in einem völlig restriktiven und autoritär geführten Lager die Blüten der Obstbäume mit Pinseln aus Menschenhaar bestäuben, bis sie nach Einsetzen der Regelblutung zwangsweise verheiratet werden, um Kinder zu gebären. Die entsetzliche Perfidie des Regimes entpuppt sich nach und nach.In der Ich-Form geschrieben erschließt der Roman die individuellen Folgen für die Psyche der jungen Frauen, die die Autorin in ihrer Einzigartigkeit sehr differenziert und überzeugend charakterisiert. In dieser düsteren Welt vermittelt sie Hoffnung dadurch, dass alles Verbotene wie Kunst und Bücher einen Rettungsanker darstellen kann und einen Schritt in die Befreiung bedeutet. Großartig und ohne alle Klischees beeindruckt Caryl Lewis mit ergreifenden Beispielen der Solidarität und wie frühe familiäre Erfahrungen die Grundlagen bilden zu innerer Stärke und damit zum Widerstand.Den Verlauf der Geschehnisse schildert sie flüssig, in eingängiger, dialogreicher Sprache, psychologisch plausibel und spannend in den einzelnen Situationen. Mit Gewinn habe ich dieses aufrüttelnde, aber auch Zuversicht spendende Buch gelesen, das ich mir sehr gut als Schullektüre vorstellen kann.

lisaliestviel am 01.07.2026 20:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Beklemmend gut vorstellbar

„Wenn die Bienen schweigen“ von Caryl Lewis ist eine Dystopie welche wirklich unter die Haut geht. Ohne bestäubende Insekten verändert sich das Leben radikal und genau dies zeigt die Autorin auf. Besonders getroffen haben mich die nachdenklichen Momente von Protagonistin Jess in welchen sie sich fragt warum die Menschen früher nichts unternommen haben. Und ja, dadurch werden wir alle direkt angesprochen. Allerdings ohne erhobenen Zeigefinger sondern nur ziemlich emotional. Der Roman hat mich aber auch aus einem anderen Grund begeistert. Die Geschichte ist so unaufgeregt feministisch, feiert Freundschaft und Empowerment und ist auch ein flammender Appell für die Kraft der Kunst und Literatur. Trotz allem war es für mich ganz klar ein Jugendbuch, was sich für mich auch daran zeigt das manch harte Themen wie etwa sexualisierte Gewalt nur angedeutet und nicht explizit beschrieben werden. Auch die Charaktere sind in ihrer Jugendlichkeit gut getroffen. Das Ende ist durch seine gewisse Offenheit einerseits absolut perfekt und stimmig. Andererseits hätte ich aber so gerne noch weiter gelesen und die Protagonistinnen auf ihrem weiteren Weg begleitet. Theoretisch ist zwar Raum für eine Fortsetzung, es wird aber leider keine geben nehme ich an. Das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und immer weiter lesen wollte sagt eigentlich alles. Sehr gerne vergebe ich für dieses Highlight 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

moewe am 01.07.2026 18:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

spannende Jugend Dystopie

Eine Dystopie in einer Welt, die uns vielleicht mal irgendwann mal wirklich bevorsteht. Lesen kann (fast) niemand mehr, die Kinder ziehen mit circa 11 Jahren von daheim aus und leben als Soldaten oder in Camps um die fehlenden Bienen bei der Bestäubung der Bäume zu ersetzen. Eines von diesen Mädchen ist Jess. Sie arbeitet hart mit den anderen Mädchen und hat dabei immer noch die Geschichten ihrer Mutter im Kopf. Als sie eines Tages an Farben kommt, ändert sich auf einmal die Stimmung im gesamten Camp. Die Autorin schreibt sehr anschaulich und angenehm für jugendliche Lesende. Die vielen Kapitel ermöglichen das Buch jederzeit mal aus der Hand legen zu können und zugleich ist die Geschichte so spannend, dass man sich denkt, ein Kapitel geht schon noch. Das Thema ist brandaktuell und geht jeden etwas an. Was Maja Lunde in: "Die Geschichte der Bienen" für Erwachsene eindrücklich beschrieben hat, wurde hier exzellent für das jüngere Publikum aufbereitet. Die Szenen beim Bestäuben machen nachdenklich und auch die Herstellung der Pinsel wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.Stellenweise fand ich die Geschichte leider nicht ganz logisch aufgebaut (wer schafft es in 15 Minuten ein großes, detailliertes Wandbild zu malen?). Im Großen und Ganzen habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen und kann es definitiv weiter empfehlen. Vorstellen könnte ich es mir sogar als Schullektüre, die nicht nur um des Lesens willens gelesen wird, sondern die zum einen Spaß macht und zum anderen bestimmt zum Nachdenken anregt.

tilia am 01.07.2026 17:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Buch wie eine Warnung

Caryl Lewis führt uns in eine Welt, in der es keine Bienen mehr gibt. Obstbäume werden von jungen Mädchen, die in Camps leben, mit Pinseln bestäubt. Die Mädchen gehen nicht in die Schule, sie arbeiten von morgens bis abends auf den Obstplantagen. Bücher sind verboten. Die Schilderung des Lebens der Mädchen in den Camps ist beklemmend. Getrennt von ihren Müttern und ihren Geschwistern müssen sie in einem strengen System ihre Aufgabe (das Bestäuben) Tag für Tag erledigen. Das Aufsichtspersonal (Wächter und "Mütter" genannte ältere Frauen) ist unerbittlich und streng. Es besteht keine freie Partnerwahl für die Mädchen. Die nach biologischen Kriterien am besten passenden jungen Männer (das jeweilige "Match") wird ihnen per Zwangsheirat zugewiesen. Es gibt keine Selbstbestimmung für die Mädchen.Die junge Jess hat vor ihrem Eintritt ins Camp durch Erzählungen ihrer Mutter eine Vorstellung von einer anderen Welt mitbekommen, in der es noch Bienen, Freiheit, Kreativität und Geschichten/Bücher gab.Im Laufe der Zeit wächst in Jess der Drang, aus dem Camp auszubrechen. Die Autorin schildert meisterhaft, wie es durch Jess unter Einsatz ihrer Kreativität zu einer Rebellion gegen das totalitäre System kommt. Kreativität, eigenes Denken, Mut und Zuversicht spielen dabei eine große Rolle. Fazit:Der Roman weist Parallelen zu heute bestehenden Missständen in Natur und Gesellschaft auf. Das Bienensterben ist beispielsweise seit Jahren bekannt. Ein deutscher Biosaft-Hersteller arbeitet schon länger mit menschlichen Bestäubern. Dieses Buch ist wie eine Warnung für seine Leserschaft, dass es mit unserer Welt nicht soweit kommen darf, wie es in dem Roman geschildert wird.

storli.4 am 30.06.2026 21:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Düster, spannend und erschreckend!

Mit „Wenn die Bienen schweigen“ hat Caryl Lewis einen düsteren Roman geschaffen, der einen sehr nachdenklich zurücklässt. Das Cover passt für mich sehr gut zur Geschichte und spiegelt die schwermütige Stimmung wider. Mit dem Schreibstil schafft die Autorin eine beklemmende Atmosphäre und es gelingt ihr sehr eindrücklich die Verzweiflung und die Wut der Figuren zu beschreiben. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen, schafft es aber dennoch Spannung aufzubauen, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Wie die Welt beschrieben wird, wie sie nach dem Verschwinden der Bienen aussieht und was es alles nicht mehr gibt, hat mich einerseits sehr traurig gestimmt, auf der anderen Seite war ich schockiert von einigen Entwicklungen. Die Zusammenhänge, was in unserer Welt alles direkt und auch indirekt von den Bienen und dem Gleichgewicht der Natur im Allgemeinen abhängt, werden hier noch einmal nachdrücklich ins Gedächtnis gerufen.Die Protagonistin hingegen fand ich richtig stark. Ihre Sicht auf die Dinge, ihr Mut und ihr Rebellionsgeist, den sie (auch dank ihrer Mutter) entwickelt, hat mich sehr beeindruckt. Die Freundschaften, die sich unter den Mädchen entwickeln, konnte ich gut nachvollziehen und es zeigt sich wieder, wie viel Kraft und Vertrauen man schöpfen kann, wenn man nicht allein ist. Auch das Verhalten der Protagonistin gegenüber ihren „Feinden“ hat mich beeindruckt. Richtig gut gefallen hat mir, wie – also mit welchem Mittel – der Funke der Rebellion gezündet wurde. Ich konnte beim Lesen richtig nachempfinden, wie dieser Funke von Mädchen zu Mädchen weiterspringt und wie sie immer mehr Mut finden. Als kleinen Kritikpunkt habe ich empfunden, dass es gern in der ein oder anderen Szene noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen könnte. Ich denke, das Buch hätte noch ein paar mehr Seiten vertragen, in denen die ein oder andere Stelle etwas mehr ausgearbeitet hätte sein können. Nichtsdestotrotz hat mir das Ende der Geschichte ebenfalls sehr gefallen, obwohl es mich auch ein wenig traurig zurückgelassen hat.Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen und hoffen, dass es reine Fiktion bleibt.

mainina.reads am 30.06.2026 21:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Tiefgründig und spannend zugleich

Schon nach wenigen Seiten hat mich Wenn die Bienen schweigen in seinen Bann gezogen. Die Atmosphäre ist dicht und eindringlich, und der Schreibstil von Caryl Lewis hat mich sofort abgeholt. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel und gleichzeitig kraftvoll die Autorin Themen wie Familie, Verlust und Hoffnung miteinander verwebt.Auch die Symbolik rund um die Bienen finde ich faszinierend. Sie wirkt schon in der Leseprobe bedeutungsvoll und macht neugierig darauf, welche Rolle sie im weiteren Verlauf der Geschichte spielen wird. Ich mag Bücher, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen – genau diesen Eindruck vermittelt die Leseprobe.Ich freue mich darauf, die Figuren besser kennenzulernen und zu erfahren, wie sich ihre Geschichten entwickeln. Deshalb würde ich mich sehr freuen, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen.

kristiinchen am 30.06.2026 19:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Nützliche Tiere

Auf dem Buchcover ist eine Biene dargestellt. Es ist sehr schlicht, aber sehr passend zum Gelesenen. Viele Menschen empfinden Bienen einfach nur als gefährlich da sie stechen. Sie sehen nicht, welch wertvolle Arbeit diese Tiere für uns verrichten. Der Roman "wenn die Bienen schweigen" von Caryl Lewis befasst sich genau mit diesem Thema. Die Hauptprotagonistin Jess muss, nachdem es keinen Bienen mehr gibt, genau diese Arbeit verrichten. Das Bestäuben mit der Hand erweist sich als sehr mühsam. Es ist aber notwendig um weltweit genug zu Essen zu haben. Wir lesen von einem sehr schwierigen Leben von unverheirateten Mädchen. Schon bald regt sich eine Revolution. Die Hauptprotagonistin gefällt mir sehr gut. Sie beweist Mut und hat viel Liebe in sich. Der Schreibstil des Romans ist gut zu lesen und man kommt mit dem Lesen recht schnell voran.

petkas@yahoo.com am 30.06.2026 13:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Angsteinflößende Spannung

Ein spannendes Werk über eine Zukunftshorrorvision von Vielen. Ohne Bienen, keine Bestäubung; ohne Bestäubung, keine Nahrung. Was wir Menschen, vorallem Kindern dann erdulden müssen, ist in diesem Roman wundervoll beschrieben. Das Cover hat mich überzeugt, das Buch zu lesen. Ich bin begeistert. Die Spannung wird im ganzen Buch gehalten und man kann den Roman im ganzen Rutsch durchlesen. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet. Die Persönlichkeiten sind sehr vielschiechtig und riefen bei mir tiefe Emotionen hervor. Ich habe mit der Protagonistin mitgefiebert und war zu Tränen gerührt. Die Autorin hat es geschafft, die psychiche Belastung der Kinder sehr greifbar zu beschreiben.Ein packendes Leseerlebnis, das sehr emotional ist. Ein Must Read für alle. Wir haben viel darüber diskutiert und uns ausgetauscht.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Buch des Monats
Mehr als eine Dystopie: eine eindrucksvolle Hommage an die Kraft von Kunst, Fantasie und Geschichte.

01.09.2026

Bangerang
Eine sowohl beunruhigende wie auch packende Dystopie, die zugleich zeigt, wie wichtig Literatur und ...Kunst sind, um uns zu empowern, aber auch Freundschaft und Liebe. mehr weniger

01.09.2026

jugendbuchtipps.de
Caryl Lewis hat ein geschicktes Händchen für die Dramaturgie. Und die Figuren sind (…) stimmig und ...vielschichtig angelegt. mehr weniger

Ulf Cronenberg, 28.08.2026

Augsburger Allgemeine
Ein spannendes Buch, das einiges Nachdenken in Gang setzt.

Birgit Müller-Bardorff, 11.08.2026

Die Zeit, Kinder- und Jugendbuch-Bestenliste
Eine Dystopie über den Wert der Freiheit – und den der Natur.

06.08.2026

Eselsohr
Das Buch liest sich schnell und einfach und stellt die richtigen Fragen. Obwohl unsere Welt mögliche...rweise untergehen wird, wenn wir nichts gegen das Bienensterben tun, so weckt dieser Roman Hoffnung, wo vielleicht sonst keiner mehr suchen würde. Wie in jedem Jugendroman fehlt es selbstverständlich nicht an den Themen Freundschaft, Pubertät und erste (queere) Liebe. mehr weniger

Theresa Krien, 01.08.2026

ORF-Teletext
Eine beklemmende und zugleich hoffnungsvolle Geschichte, getragen von einer poetischen Bildsprache, ...über Mut und Menschlichkeit. mehr weniger

Elisabeth Nibakhsh, 20.07.2026

NEWSBEREICH

Aktuelles

Preise & Auszeichnungen

›Wenn die Bienen schweigen‹ auf der ZEIT Kinder- und Jugendbuch-Bestenliste

›Wenn die Bienen schweigen‹ von Caryl Lewis in der Übersetzung von Anu Stohner steht auf der ZEIT Kinder- und Jugendbuch-Bestenliste im August 2026. Jeden Monat wählen 20 Redakteurinnen und Redakteure der ZE...IT fünf Bücher aus der Vielzahl der Neuerscheinungen für die Kinder- und Jugendbuch-Bestenliste aus. Aus allen Titeln kürt eine Fachjury zum Jahresende das beste Buch des Jahres.

mehr weniger