Willodeen – Das Mädchen und der Wald der verschwundenen Tiere
Die Bewohner von Purchance haben die unansehnlichen Kreischer kurzerhand ausgerottet. Viel lieber haben sie die niedlichen Summbärchen, die jedes Jahr im Dorf überwintern. Doch dieses Jahr ist kein einziges zurückgekehrt. Willodeen, die Tiere aller Art liebt, macht sich auf die Suche.
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Willodeen – Das Mädchen und der Wald der verschwundenen Tiere
Willodeen liebt Tiere aller Art, aber ihre Lieblinge sind die unansehnlichen Kreischer. Die Bewohner von Purchance haben sie kurzerhand ausgerottet. Viel lieber haben sie die niedlichen Summbärchen, die jedes Jahr im Dorf überwintern und Touristen aus nah und fern anziehen. Doch dieses Jahr ist kein einziges zurückgekehrt, und niemand weiß, warum. Als ein selbst gebasteltes Geschenk ihres Freundes Connor für Willodeen unerwartet magisch wird, glaubt sie, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Leben der Kreischer und der Summbärchen geben könnte und dass alle Tiere eine wichtige Rolle im komplizierten Netz der Natur spielen. Willodeen setzt alles daran, die Kreischer zurückzubringen, denn nur so kann ihr Dorf überleben.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Katherine Applegate
Katherine Applegate lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von San Francisco. Sie hat schon viele erfolgreiche Bücher veröffentlicht, die regelmäßig auf der ›New York Times‹-Bestsellerliste landen.
Ulli Günther
Ulli Günther, aufgewachsen in Ingolstadt, hat schon früh ihre Liebe zu Büchern entdeckt und ist gelernte Buchhändlerin. Seit 1988 übersetzt sie, meist gemeinsam mit ihrem Mann Herbert Günther, Kinder- und Jugendbücher.
Herbert Günther
Herbert Günther, 1947 in Göttingen geboren, ist gelernter Buchhändler und arbeitete als Lektor im Otto Maier Verlag sowie im Boje Verlag und als Drehbuchautor. Seit 1988 ist er freier Schriftsteller und übersetzt zusammen mit seiner Frau Ulli Günther Kinder- und Jugendbücher. 2006 erhielt das Paar den Sonderpreis für Übersetzung beim Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis.
Charles Santoso
Charles Santoso hat mehrere Bilderbücher illustriert, darunter auch den New York Times-Bestseller »Baum der Wünsche« von Katherine Applegate. Er arbeitete als Konzeptkünstler/Art Director und war an verschiedenen animierten Spielfilm- und TV-Werbeprojekten beteiligt.
6 - 10 von 71 Leserstimme
"Die Natur weiß mehr als wir"
"Die Welt ist alt, und wir sind es nicht, das darf man nie vergessen." Eine wichtige Botschaft, besonders für Kinder, die ja noch länger auf der Welt sein werden als diejenigen, die jetzt erwachsen sind.Alle Lebewesen sind für das Gleichgewicht der Natur wichtig, auch die vermeintlich hässlichen, und kein Lebewesen darf sich das Recht herausnehmen, darüber zu entscheiden, ob ein anderes leben darf. Diese doch recht ernste Thematik ist altersentsprechend sehr gut gelungen, eindrücklich, aber nicht verstörend erzählt.Die Geschichte ist sehr schön geschrieben, mit sehr gut verständlichen Beschreibungen und einer wunderbar poetischen Sprache, die beim Lesen Bilder einer Welt entstehen lassen, in der es noch Magisches gibt. Besonders bei den Kapiteln aus der Sicht des Kreischers empfindet man tiefes Verständnis und Empathie für diese Wesen.Das Cover mit dem Kreischer-Gesicht, das man erst auf den zweiten Blick wahrnimmt, dann aber nicht mehr übersehen kann, ist super gestaltet. Das Summbärchen ist fast schon zu niedlich dargestellt, was im Rahmen der Geschichte natürlich Sinn ergibt, es könnte aber von der Zielgruppe (ab 10) schon als zu kindlich empfunden werden.Für Kinder, die nun einmal in einer von Erwachsenen bestimmten Welt groß werden, und sich demgegenüber machtlos, ungehört und unbedeutend fühlen, ist Willodeen eine tolle, starke Figur:"Hör nicht auf, wütend zu sein, Willodeen. Es ist ein Teil, der zu dir gehört. Du siehst die Welt anders. Du machst dir Gedanken. Das ist ein Geschenk."
Eine spannende Geschichte über bedeutende Zusammenhänge in der Natur und Freundschaft!
Das Cover von “Willodeen – Das Mädchen und der Wald der verschwundenen Tiere” von Katherine Applegate hat mich schon auf dem Bildschirm angesprochen, „live“ gefällt es mir aber noch besser, da die schillernden Flügel des Summbärchens mit Lack überzogen sind und tatsächlich schimmern, wenn man das Buch bewegt. Die Farben sind meinem Geschmack entsprechend gut aufeinander abgestimmt ohne grell zu sein und die sichtbaren Tiere sind trotz ihrer phantastischen Herkunft sehr realistisch und eindrücklich gestaltet. Auch die Bilder im Inneren sind einfach wunderschön – ich liebe detailreiche Schwarz-Weiß-Zeichnungen! Und toll ist, dass auch der Text der liebevollen Gestaltung in nichts nachsteht. Meiner Meinung nach hat die Autorin in sehr gutes Gespür dafür, wie sie die Charaktere beschreiben und „zeichnen“ muss, damit sich der Leser/die Leserin mit diesen identifizieren bzw. sich gut in sie hineinversetzen kann. Sie beschreibt Gefühle und Situationen sehr einfühlsam und eindrücklich und lässt mit ihren Worten Bilder von dieser, für uns doch teilweise sehr andersartigen Welt entstehen. Die Hauptcharaktere, allen voran Willodeen selber, habe ich gleich ins Herz geschlossen und mit ihnen gefiebert, wenn sie um Etwas kämpfen, was ihnen wichtig ist.Im Buch wird die Geschichte von Willodeen erzählt, einem Mädchen, das seine Familie verloren hat, nun bei zwei älteren Frauen und sehr zurückgezogen und abgegrenzt von allen Übrigen lebt. Sie scheut sich nähere Kontakte zu knüpfen, liebt aber die Natur und Tiere, vor allem die sehr unbeliebten Kreischer. Sie beobachtet die Natur und deren Veränderungen sehr genau und versucht eine Lösung zu finden, als nicht nur die Kreischer nahezu ausgerottet werden, sondern auch die allseits beliebten und gebrauchten Summbärchen ihren Nistplätzen fern bleiben…. Naturschutz ist in den letzten Jahren zu einem sehr präsenten und wichtigen Thema geworden und an Hand von Willodeens Geschichte können Kinder der Tatsache auf die Spur kommen, dass alle Lebewesen, auch wenn sie nicht gerade beliebt sind, eine wichtige Rolle im Gefüge der Welt, ihrer natürlichen Abläufe und Zusammenhänge spielen, die nicht unterschätzt werden sollte. Dabei wird diese wichtige Erkenntnis nicht über den erhobenen Zeigefinger vermittelt, sondern der Autorin gelingt es ausgezeichnet diese in eine spannende und berührende Geschichte zu verpacken, in der die Botschaft ganz von alleine ins Bewusstsein sickert. Gerade der Beginn der Geschichte ist schon recht düster bzw. mit vielen Belastungen der jungen Protagonistin gespickt, so dass es in diesen Episoden kein besonders vergnügliches Leseerleben ist. Ohne zu viel verraten zu wollen, möchte ich aber versichern, dass die Geschichte immer „heller“ wird ohne in unrealistischen Kitsch zu verfallen und das es den jungen Leserinnen und Lesern sicher Freude machen wird, Willodeen bei ihrer Entwicklung zu begleiten. Auch mir als Erwachsenen hat diese Geschichte Freude gemacht, denn sie hat mich emotional erreicht und mir noch mal verdeutlicht, wie wichtig und oft eng Zusammenhänge in der Natur sind, die wir meist gar nicht sehen, geschweige denn begreifen! Aber auch meine zwölfjährige Lesepartnerin hat das Buch regelrecht verschlungen und wir haben anschließend viele intensive Gespräche über die enthaltenen Themen geführt. Eine klare Empfehlung von uns für alle, die gerne Geschichten über Natur, Freundschaft und die persönliche Entwicklung lesen!!
Voller Liebe zur Natur
In dem Blauweiden rund um Willodeens Dorf hausen Summbärchen- kleine, niedliche geflügelte Tierchen, die Scharen von Leuten ins Dorf locken. Tourismus und die Wirtschaft florieren und es könnte alles gut sein, wären da nicht die unsäglichen Kreischer- stinkende, schreiende Geschöpfe. Willodeen scheint die einzige zu sein, die in diesen Wesen etwas liebenswertes sieht- genau wie einst ihr Vater. Doch die Dorfgemeinschaft beschließt diese Tiere zu jagen und auszurotten. Mit dem Ergebnis, dass auch die Summbärchen verschwinden. Den Zusammenhang, jedoch scheint niemand zu begreifen. Während die Erwachsenen debattieren beginnt Willodeen heimlich das Leben der Kreischer zu erforschen. Für Mutter Erde. Danke, dass du uns duldest. Mit dieser Widmung beginnt ein wunderbares Buch über die Natur. Über das Eingreifen in selbige und die unvorhersehbaren Kosequenzen. Hierbei bedient sich das Buch sehr emotionaler, leiser Worte, die den Leser sehr berühren. Willodeen und ihre immense Liebe zur Natur und deren Geschöpfen ist mir sofort ans Herz gewachsen. Durch die magische Welt wirkt die Handlung auch nicht anklagend, dennoch zieht man unweigerlich Parallelen. Das Cover hat mich anfangs jedoch nicht sehr angesprochen. Es wirkte mir zu kindlich und der Altersangabe nicht entsprechend. Die Handlung hat mich aber mehr als überzeugt ja, begeistert, und ich bin sehr froh meine anfänglichen Bedenken über Bord geworfen zu haben.
Wenn schreckliche Dinge möglich sind, warum nicht auch magische? (S.172)
Willodeen lernt von ihrem Vater die Liebe zur Natur und zu den Tieren. Sogar und vielleicht besonders die stinkenden und lärmenden „Kreischer“ finden ihre Neugier und Zuneigung. Durch eine Abschussprämie reduziert sich deren Zahl um das Dorf herum drastisch und Willodeen ist besorgt. Denn auch die beliebten niedlichen „Summbärchen“ kehren in diesem Jahr nicht zum Überwintern zurück. Das Mädchen macht sich ihre eigenen Gedanken und stellt Nachforschungen an. Die Erkenntnis, die Willodeen sucht (und findet), ist alles andere als überraschend; die Kleinigkeiten und das Drumherum machen den Zauber der Geschichte aus.Schon die Widmung und das Zitat zum Buchbeginn hatten mich sofort für sich eingenommen. Dann lernte ich Willodeen kennen und war begeistert.Die ganze Geschichte liest sich wie ein Märchen: Handlung und Menschen nah am bekannten Leben; die Umgebung ein wenig mystisch, voller wunderlicher und fantasievoll beschriebener Tiere; dazu einen kleinen Hauch Magie.Das Buch ist voller wundervoller Sätze über das Leben, die Menschen und die Natur, die sich zitieren lassen. Die poetische und märchenhafte Sprache sowie die sympathischen Protagonisten lassen in eine Welt eintauchen, die grausam und schön zugleich ist- ganz wie die Welt, in der wir leben.Unterstützt wird diese traumhafte Erzählung durch wenige, aber liebevoll detailreiche Illustrationen aus der Feder von Charles Santoso.Den deutschen Untertitel des Buches finde ich etwas irreführend, lenkt aber hoffentlich das Interesse potentieller Lesender auf dieses bezaubernde Werk.
„Ein Hauch von Natur macht die ganze Welt verwandt“
Nachdenklich habe ich das Buch gerade geschlossen…Willodeen, ein 10-jähriges Mädchen, verliert ihre Eltern und ihren Bruder in einem Brand. Sie wird liebevoll von zwei älteren Damen aufgenommen. Ihr Trauma verarbeitet das Kind am besten allein in der Natur, wo sie sich auch schon mit ihrem Vater gerne aufgehalten hat. Dort faszinieren sie vor allem die Kreischer, wilde wehrhafte Tiere, die furchtbar stinken, schauderhaft schreien und von denen niemand Genaueres weiß, außer dass sie gefährlich aussehen, Angst machen und deshalb vernichtet werden müssen. Willodeen möchte das Töten beenden, denn durch ihre Beobachtungen beginnt sie zu verstehen, dass sie ein unabdingbarer Teil der Natur sind. Überall im Land verändert sich durch das Eingreifen des Menschen die Umwelt. Auch die süßen Summbärchen, zu deren Ehren jährlich ein Fest gefeiert wird, das das Einkommen der Dorfbewohner sichert, kommen nur unter bestimmten Umweltbedingungen aus ihrem Winterquartier ins Dorf zurück. Wird das Mädchen es schaffen, dass ihren Entdeckungen Gehör geschenkt wird?In schöner, fast schon ein bisschen poetischer Sprache, entführt uns die Autorin in ein Setting, das so viele Parallelen zu unserer Welt aufweist. Die Veränderungen in der Natur durch den Menschen, kippende Ökosysteme, engstirnige und aufgeschlossene Entscheidungsträger,… Aus der Ich-Perspektive erzählt uns Willodeen von ihrem Schicksal, ihren Naturbeobachtungen und ihren Ansichten über die Menschen und der Gesellschaft, in der sie lebt. Die Autorin schafft es ausgezeichnet, die Stimmung im Buch zu transportieren. Über viele Kapitel hängt ein düsterer Schleier, der später in der Geschichte Hoffnung weicht.Für mich als Erwachsene, war das Buch sehr schön zu lesen. Empfohlen wird es ab einem Alter von 10 Jahren. Dieser Empfehlung kann ich mich nicht anschließen. Meine Tochter stieg aus, als Willodeens Familie starb und die schon erwähnten düsteren Kapitel folgten. Es wird in der Geschichte nichts geschönt und deshalb empfehle ich, zu überlegen, ob sie für den Leser passend ist. Aus diesem Grund vergebe ich 4 Sterne.
Wundervolle Willowdeen
Das Cover ist wunderschön. Der Name Willowdeen gefällt mir auch richtig gut. Und der Untertitel verrät schon ganz gut, was den geneigten Leser hier erwarten wird. Innen geht es genauso gut weiter. Die Zeichnungen sind zwar schwarz-weiß, aber das tut der Ästhetik keinen Abbruch. Die Kapitel sind sehr kurz, was für eine gute Lesbarkeit sorgt. Die Story an sich ist auch sehr spannend. Ich mag dieses Universum total, die Worte wie Kreischer, Summbärchen und Wunderbeeren lassen dich ganz tief eintauchen in die magische Welt von Willowdeen. Besonders gut gefällt mir, dass die Tiere so geliebt werden. Auch die Beschreibungen sind großartig. Man kann sich alles sehr gut bildlich vorstellen.Nicht so gut gefällt mir natürlich die Tragik in der Geschichte. Aber das tut dem Gesamteindruck keinen Abbruch, denn das Buch ist dennoch wundervoll.
Herzliches Jugendbuch mit Tiefgang
Allein das Cover schon sehr liebevoll gestaltet.. Die Geschichte von Willodeen ist sehr emotional.Willodeen hat ihre Familie durch ein Feuer verloren, die zwei älteren Nachbarinnen, Mae und Birdie, nehmen sie anschließend bei sich auf. Die Charaktere sind auch wirklich sehr liebevoll gestaltet. Doch wie das Leben so spielt gibt es Situationen die es erfordern das man zusammenhält, man Freunde braucht, Verbündete. Willodeen streift gerne in der Natur umher, vor allem die „hässlichen“ Kreischer haben es ihr angetan. Eines Tages wird der letzte Kreischer getötet und auch die Geliebten Summbärchen kehren nicht mehr ins Dorf zurück. Willodeen möchte das Rätsel lösen und zieht los … Die ganze Geschichte wird von Willodeen selbst erzählt - es war mir nicht ganz klar wieviel Zeit vergangen ist, aber irgendwie hatte es auch was schönes , als würde man Willodeen zuhören , ihrer Geschichte lauschen. Bei diesem Buch handelt sich um etwas sehr emotionales, um wahre Freundschaft, und ganz wichtig, auch um unsere Natur und um den Klimaschutz. Es ist noch nicht zu spät - nicht für uns und nicht um dieses wunderschöne, einzigartige Buch zu lesen. Danke dafür!
Von Blauweiden und Summbärchen...
Ein mutmachendes Buch über Umweltschutz und FreundschaftKreischer sind hässlich, laut und stinken. Darum werden sie von alle für eine Plage gehalten. Von Allen, außer von Willodeen, deren Familie vor ein paar Jahren in einem Feuer starb und die sich seitdem am liebsten allein in der Natur aufhält. Doch als ihr Dorf in große Not gerät, merkt sie, dass Zusammenhalt unter Freunden manchmal doch ganz schön sein kann...„WILLODEEN - Das Mädchen und der Wald der verschwundenen Tiere“ ist ein Kinderbuch von Katherine Applegate. Die Geschichte spielt in einem recht ursprünglichen Dorf, mit ein paar moderneren Elementen. Es handelt sich um eine Art Alternativ-Welt zu der uns Bekannten, mit leichten Änderungen zu unserer Umwelt. Darunter magisch anmutende Tierwesen und Gewächse, die in unserer Realität zwar nicht existieren, aber so natürlich beschrieben werden, dass man sie sich gut vorstellen kann. Das Buch ist in der Ich-Perspektive verfasst, Willodeen selbst erzählt uns ihre Geschichte. Da zum Zeitpunkt ihrer Erzählung sicher einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte vergangen sind, fühlt sich das Ganze irgendwie nostalgisch an. Als wäre Willodeen die Großmutter, die ihren Enkeln zum Einschlafen eine Geschichte aus ihrer Kindheit erzählt.Die Protagonistin Willodeen ist 10 Jahre alt und gibt nichts auf die Meinung anderer Leute. Sie streift den lieben langen Tag durch den Wald und beobachtet die Tiere. Trotz ihres jungen Alters hat sie bereits traumatische Erfahrungen gemacht, deren Konsequenzen sensibel aufgearbeitet werden. Auch die anderen Charaktere sind unfassbar herzlich und toll. Darunter Birdie und Mae, der junge Connor und natürlich das Summbärchen Duuzu. Beim Lesen schwingt eine unterschwellige Traurigkeit mit, die der Geschichte eine poetische Note verleiht. Ich habe mir so einige Sätze markiert, weil ich sie wirklich wunderschön finde. Es gibt immer wieder kleine Episoden aus der Sicht eines anderen Wesens, welche diesem heilsamen Kinderbuch noch eine tiefere Dimension verleihen. Detailreiche, großflächige Zeichnungen unterstützen die Handlung visuell und lassen den Leser dadurch noch mehr in der Geschichte versinken. Bei „WILLODEEN - Das Mädchen und der Wald der verschwundenen Tiere“ handelt es sich um eine Geschichte über Umweltschutz, aussterbende Tierarten und den Kreislauf der Natur. Hast du Lust bekommen, ein geflügeltes, flauschiges Bärchen namens Duuzu kennenzulernen? Dann such dir einen Platz in der Natur und lies dieses Buch... ?
Tolles Buch
Zum Inhalt:Willodeen hat schon früh ihre Familie verloren und selbst nur knapp überlebt. Sie leibt alle Tier, aber ihr besonders lieb sind die nicht gerade hübschen Kreischer. Doch andere lieben die Kreischer nicht so sehr und deshalb gibt es kaum noch welche. Die Touristen kommen jedes Jahr ins dort um die niedlichen Summbärchen zu sehen, doch dieses Jahr ist kein einziges aufgetaucht. Willodeen erkennt, dass die Tier alle ein wichtiges Element in der Natur sind.Meine Meinung:Wenn man das Cover so betrachtet, das wirklich niedlich ist, könnte man meinen, dass es sich einfach um ein lustiges Kinderbuch handelt. Aber das ist es nicht. Es ist ein sehr tiefgründiges Buch. Schon der Verlust von Willodeen ist heftig aber wie hier das Zusammenspiel der unterschiedlichsten Geschöpfe der Natur nahe gebracht wird und das wir auf diese achten müssen. Der Schreibstil ist gut und für einige Altersgruppen geeignet.Fazit:Tolles Buch
Emotionales Kinderbuch
Das Cover des Buches finde ich auf den ersten Blick nicht besonders auffällig, auf den zweiten und nach dem Lesen des Buches ist es jedoch sehr passend und schön gestaltet. Das Buch behandelt aus der Ich-Perspektive des jungen Mädchens Willodeen nicht nur das vordergründige Thema, warum verschiedene (fantastische) Tiere verschwinden, sondern auch weitere Themen wie den Verlust geliebter Menschen und das Leben als Außenseiter. All diese Themen werden in einer tollen Geschichte mit netten und teilweise skurrilen Charakteren wunderbar miteinander verwoben. Das Buch ist stellenweise traurig und melancholisch, aber es schafft oft die Kurve, so dass es auch optimistisch und positiv ist. Mir hat diese fantastische Geschichte über ein junges Mädchen, das versucht in einer Gemeinschaft, die durch Erwachsene bestimmt wird, mit ihren eigenen Problemen und Verlusten zurechtzukommen, sehr gut gefallen. Es wird schön herausgestellt, wie wichtig es ist, Ökosysteme und Vernetzungen in der Natur zu berücksichtigen. Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang der Satz "Die Natur weiß mehr als wir".Das Buch behandelt sehr ernste Themen, wie den Verlust geliebter Menschen. Ich finde es wichtig, dass deutlich zu machen. Wenn man das weiß, ist es eine wunderschöne Geschichte mit fantastischen Tieren und interessanten, sehr aktuellen Themen, die sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet ist.
Pressestimmen
Eine wunderbare Geschichte, die verdeutlicht, dass jedes noch so unscheinbare Lebewesen seinen Zweck... im ewigen Kreislauf der Natur erfüllt und deshalb alle Tiere unbedingt schützenswert sind. mehr weniger
Dominique Salcher, 02.05.2023
Eine fantastische Geschichte über die komplexe Welt der Natur und darüber, wie wichtig es ist, alle ...Arten zu schützen. mehr weniger
Christine Theling, 16.09.2023
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26.08.2023
Ein schönes Fantasy-Buch von Katherine Applegate darüber, dass jedes Lebewesen auf der Welt kostbar ...ist. mehr weniger
27.04.2023
Katherine Applegate schafft es mit eindrucksvoller Leichtigkeit, auch dem jüngeren Publikum große We...rte zu übermitteln. mehr weniger
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Ein Buch für die nachkommende ökobewegte Generation.
Gerlinde Pösler, 22.03.2023