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Ein hundsgemeiner Provinzkrimi

Winterkartoffelknödel

Der erste Fall für Franz Eberhofer ist ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht ... Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo gibt. Und das beste Bier gibt‘s eh beim Wolfi. 

Der Auftakt zur Kult-Krimiserie um Franz Eberhofer – witzig-derb, schräg, warmherzig! Mit Omas Rezepten im Anhang. 


»Der Tod kommt hier hinterfotzig, heimtückisch und heimatnah. Beschönigt wird nichts. Zünftig ist im Bayernkrimi sogar das Personal.« Welt am Sonntag


Alle Bände der ›Eberhofer-Reihe‹: 

Band 1: Winterkartoffelknödel

Band 2: Dampfnudelblues

Band 3: Schweinskopf al dente

Band 4: Grießnockerlaffäre

Band 5: Sauerkrautkoma

Band 6: Zwetschgendatschikomplott

Band 7: Leberkäsjunkie

Band 8: Weißwurstconnection

Band 9: Kaiserschmarrndrama

Band 10: Guglhupfgeschwader

Band 11: Rehragout-Rendezvous

Band 12: Steckerlfischfiasko

Band 13: Apfelstrudel-Alibi

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-41031-1
Erscheinungsdatum: 01.02.2012
1. Auflage
240 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Rita Falk

Rita Falk wurde 1964 in Oberammergau geboren. Ihrer bayrischen Heimat ist sie bis heute treu geblieben. Mit ihren Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer und ihren Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben – weit über die Grenzen Bayerns hinaus. 2023 erhielt Rita Falk den Bayerischen Verdienstorden für das »augenzwinkernde und gleichzeitig liebevolle Porträt ihrer bayerischen Heimat« in den beliebten Eberhofer-Krimis.

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95 von 95 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.51 von 5 Sternen


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7 - 10 von 95 Leserstimme

gaby2707 am 01.04.2011 20:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Niederkaltenkirchen

Franz Eberhofer, aus München in die tiefste bayerische Provinz degradierter Polizist, lässt nicht locker, als sich die Todesfälle in seinem Heimatort Niederkaltenkirchen häufen: Sohn Neuhofer wird von einem Container erschlagen, Vater Neuhofer, der Elektriker ist, trifft der Stromschalg, Mutter Neuhofer erhängt sich im Wald und der letzte der vier, Hans Neuhofer, fällt einer kuriosen Hundefalle zum Opfer. Franz ist sich sicher: hier geht nicht alles mir rechten Dingen zu und er fängt an zu ermitteln. Er stößt auf die schöne, junge Mercedes, die das Sonnleitnergut geerbt hat und umbauen lassen will, und die ja genau seine Kragenweite ist und auf einen Bofrost-Fahrer, der jetzt Architekt spielt. Endlich ist mal was los in dem kleinen bayerischen Dorf. Und zwischendurch geht´s immer mal wieder auf ein Bier zu Wolfi´s Pub, nachhause zu seiner fast tauben Oma, die Sonderangebote liebt und hervorragend kocht und zu seinem aus dem 60gern übrig gebliebenen Papa, der Joint rauchend am liebsten lautstark Beatlessongs hört.

Rita Falk hat hier mit dem ersten Fall des Franz Eberhofer eine ganz neue Art von "Krimi" geschaffen - derb und leise, farbenfroh und nachdenklich - einfach toll und amüsant zu lesen. Und die Rezepte von Oma zum Nachkochen und eine kleine Nachhilfestunde in Bayerisch gibs auch noch...

nijura am 12.02.2011 21:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spass in der Provinz

Als ich die Leseprobe gelesen habe, habe ich mich sehr amüsiert, war aber skeptisch, ob ein Buch mit diesem Humor nicht mit der Zeit zu "anstrengend" wird.

Ich habe das Buch dann in unserer Bücherei ergattern können und gelesen. Es hat sich wider Erwarten doch sehr gut lesen lassen. Der Schreibstil der Autorin ist einmalig. In meiner Fantasie habe ich mir den Franz wie Christian Tramitz vorgestellt, der ja auch das Hörbuch liest. Die Rolle würde in einem Film sicher auch gut zu dem Schauspieler passen.

Die Geschichte war natürlich überzogen, aber ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Franz ist relativ begriffsstutzig, aber er kommt dann dem Verbrechen doch noch auf die Spur. Die Kappeleien innerhalb der Familie fand ich witzig, halt wie im echten Leben. Die Oma war einfach köstlich mit ihrer Schnäppchenjagd (hat mich teilweise an mich erinnert :))

Ich bin schon gespannt auf ihr zweites Buch.

 

craisydaisy am 12.02.2011 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Handgeschellt und weiß wie Winterkartoffelknödel

Dies ist ein Krimi der anderen Art, nich sehr spannend, aber gemütlich, so typisch bayerisch!

Genauso gemütlich wie das Cover gestaltet ist, geht es auch mit der Handlung los. Der Protagonist  Franz Eberhofer erzählt von seiner Familie und seinem ziemlich ruhigen Leben als Dorfpolizist in dem fiktiven Dorf Niederkaltenkirchen. Er lebt mit seiner Oma, seinem Vater und seinem Hund Ludwig auf einem Hof. Dort baut er sich den Schweinestall aus, damit er nicht mehr durch die Beatlesmusik seines Vaters genervt wird. Zu Weihnachten kommt sein schleimiger Bruder, der Buchhändler ist, zu Besuch. Gerade da wird er nachts zu einem Einsatz gerufen, was ihm schon zwei Jahre nicht mehr passiert ist. Er löst den "Fall" und nutzt ihn zu seinem Vorteil aus. Bei seinem nächsten Fall geht es mal wieder um ein Mitglied der Familie Neuhofer. Diese Familie wird scheinbar systhematisch ausgelöscht. Der Vater stirbt am Stromschlag, die Mutter erhängt sich, auf den einen Sohn fällt ein Container, der andere hat einen Mofaunfall. Jeder Fall könnte für sich gesehen ein Unfall sein, doch Franz`Instinkt sagt ihm, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Ermittlungen plätschern dann so vor sich hin, da Franz wenig Unterstützung von seinem Vorgesetzten hat und auch noch private Dinge erledigen muß, wie z. B. die Oma zum Sonderangebotekaufen fahren, Rasen mähen, Streit mit der Vielleicht-Freundin bereinigen, die Renovierung seines Saustalls anleiern, Schülerlotsendienst verrichten und auch noch Urlaub nehmen. Wenn er dann abends abgearbeitet nach Hause kommt, genießt er das Essen, dass seine Oma gekocht hat. Später spaziert er noch in der Dorfkneipe vorbei. Idylle pur! Doch er kommt dann so langsam in die Gänge, als er von seinem ehemaligen Kollegen und "Dream-Team-Partner" unterstützt wird. Sie reisen zusammen Mallorca und bringen Licht in diese sonderbaren Begebenheiten. Und da die Zusammenarbeit mit der spanischen Polizei gut klappt, kommt das Verbrecherpärchen dann auch handgeschellt und weiß wie Winterkartoffelknödel am Münchener Flughafen an...

Mit ihrem irgendwie abgehackten Schreibstil der Autorin kommt die beschauliche Atmosphäre des Buches gut herüber, eben echt bayerisch und dörflich.  In dieser  humorvollen  Erzählung hört man den Franz förmlich reden- wie er seine Oma beschreibt, ist einfach köstlich! Interessant finde ich noch, dass Franz die Worte von einer Frau, Rita Falk, in den Mund gelegt werden. Ihr gelingt es, irgendwie eine Art Bauerntheater aufleben zu lassen. Am Ende des Buches findet man auch noch ein Glossar und einige Rezepte zum nachkochen, die Winterkartoffelknödel sind natürlich auch dabei. Da ich diese Art Krimis sehr mag, freue ich mich schon auf die nächste Geschichte. Ich sage nur: Alfa-Romeo, schwarz, abgedunkelte Scheiben, italienisches Kennzeichen...

schlumeline am 28.11.2010 12:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Niederkaltenkirchen ist überall

Mit Winterkartoffelknödel aus der Feder von Rita Falk taucht der Leser ab in die Provinz, in eine Welt, die bereits das Cover des Buches ausdrucksstark verdeutlicht: Dorfleben pur.

Franz Eberhofer ist der einzige Polizist im kleinen Ort Niederkaltenkirchen und man könnte sagen: Er schiebt dort eine ruhige Kugel. Kaum etwas geschieht schließlich und so lebt der Franz inmitten einer scheinbaren Idylle. Abends besucht er die Dorfkneipe und trifft dort den örtlichen Heizungsinstallateur Flötzinger und andere Freunde, zwischendurch renoviert er ein wenig zu Hause, fährt die Oma von einem Supermarkt zum nächsten, immer auf der Suche nach neuen Supersonderangeboten und erträgt auch seinen Beatles liebenden Vater und den nervenden Bruder, der sich immer nur einschleimen will sowie dessen Frau Roxanne, einer Rumänin….. Aber jeden Tag genießt der Eberhofer die gute alte Küche der Oma und dafür lohnen sich doch alle Strapazen des Tages.

Von dem Tag jedoch, da Frau Dechampes-Sonnleitner auftaucht und vorgibt das Sonnleitnergut geerbt zu haben und renovieren zu wollen, ändert sich das Leben des Polizisten. Diese Frau ist einfach eine Wucht und nicht nur der Franz ist von ihr fasziniert. Wer wird den „Ferrari“ wohl bekommen? Als dann auch noch der letzte Neuhofer, der Hans, eines merkwürdigen Todes stirbt und das, nachdem bereits seine Eltern und sein Bruder auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sind, erwacht in Franz Eberhofer der Ermittlerinstinkt. Gegen den Willen seiner Vorgesetzten untersucht er die Todesfälle und stößt dabei auf ganz sonderbare Zusammenhänge.

Dieser Provinzkrimi lebt von seinem ganz besonderen Flair, von der Eigenart, der geschilderten Charakter und ihrer Lebensumstände. Das Leben wird hier auf eine solch urige und humoristische Weise dargestellt, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Der Reiz des Kriminalfalles rückt dabei etwas in den Hintergrund. Die Geschichte wird aus Sicht von Franz erzählt und ist daher auch in Satzbildung und Dialekt auf dessen Charakter abgestimmt. Einfach genial, wenn man sich nach den ersten Seiten erst einmal daran gewöhnt hat.

Abgerundet wird das Buch durch ein Glossar für alle diejenigen, die sich in der süddeutschen Sprache nicht so heimisch fühlen. Zum krönenden Abschluss findet der Leser dann noch alle die leckeren Rezepte aus Großmutters Kochbuch, die der Franz so liebt. Beim Lesen dieses Buches ist mir eines klar geworden: Niederkaltenkirchen muss hier sein, ganz in meiner Nähe, obwohl ich doch in Nordhein-Westfalen auf dem Lande beheimatet bin. Aber ich bin ganz sicher: Der Franz wohnt gleich nebenan und es ist so schön, dass es ihn gibt. Winterkartoffelknödel sollte man „probiert“ haben.

robby-lese gern am 22.11.2010 14:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

ein Schmunzelkrimi aus dem tiefsten Bayern

Dieses Buch von Rita Falk ließ mich doch einige Male laut auflachen und ein Dauergrinsen auf meinem Gesicht zurück.

Franz, ein strafversetzter Dorfpolizist aus Niederkaltenkirchen hat es nicht leicht. Mit einer stocktauben Oma geschlagen, die ständig auf der Suche nach Schnäppchen ist und einem Vater der ohne die Beatles nicht leben kann und am liebsten demonstriert und Haschisch raucht, kann er es ja noch aushalten, aber dass sein schleimiger Bruder mit einer Rumänin verheiratet ist, die ihm ständig an die Wäsche will, ist dann für Franz doch zuviel. Gut, dass er es jetzt wohl doch mit einen richtigen Kriminalfall zu tun bekommt, nachdem es sonst nicht so allzu viel Kriminalität in Niederkaltenkirchen gab. Halt ab und zu eine kleine Prügelei, aber sonst nichts Gescheites.Als dann allerdings ein Gemeindemitglied seinen Hof verkauft, auf dessen Land eine Tankstelle gebaut wird und im vorherein Mutter , Vater und Bruder auf eigenartige Art und Weise ums Leben kamen, das läßt den Franz doch aufhorchen.Ob er diesen Fall allerdings lösen kann wird nicht verraten.

Dieses Buch hat von Anfang an ein Dauergrinsen auf mein Gesicht gezaubert. Dass es sich dabei nicht unbedingt um einen spannenden Kriminalfall handelt, hat mich nicht weiter gestört, da die Schilderungen der bayrischen Lebensart und die liebevoll schrulligen Personen in diesem Buch das mehr als wett gemacht haben.
Die Geschichte ist flüssig zu lesen und sollte bei Liebhabern dieses Genres nicht ausgelassen werden. ![](http://www.vorablesen.de/modules/fckeditor/fckeditor/editor/images/smiley/msn/teeth_smile.gif)

elfe04 am 12.11.2010 10:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Provinz de Luxe

Zumindest was die Spannenden Geschehnisse dort anbelangt! Winterkartoffelknödel war mal wieder ein richtiges Lesevergnügen, die Personen durchgehenden Originale. Dazu passe hervorragend der Schreibstil der Autorin, und man bekommt direkt Lust aufs weiterlesen - ich erwarte den nächsten Band um den Franz schon mit Spannung!

Ein tolles Herbstlesebuch!

mimi78 am 05.11.2010 18:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Bayerischer Provinzkrimi - nett und unterhaltsam

Hierbei handelt es sich um einen Provinzkrimi, der in Niederkaltenkirchen spielt, Hauptakteur ist Dorfpolizist Franz Eberhofer. Als in einer Woche fast alle Mitglieder der Familie Neuhofer ums Leben kommen (Mutter Neuhofer erhängt sich im Wald, der Vater überlebt einen Stromschlag nicht, der Sohn wird vom Container erschlagen), vermutet Eberhofer, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht und er geht der Sache auf den Grund. Wie es weiter geht? Erfahrt es selbst, ich kann Euch diesen Provinzkrimi auf jeden Fall empfehlen!

Was diesen Krimi so besonders und einzigartig macht, ist der Schreibstil der Autorin: ihr gelingt es hervorragend, die bayrischen Urgesteine sehr sympathisch und so real darzustellen. Durch die durchgehenden bayrischen Ausdrücke und Formulierungen wird man als Leserin bzw. als Leser sofort nach Bayern versetzt und man fühlt sich sofort mitten drin in der Handlung. Außerdem gibt es in diesem Buch jede Menge Situationen, die so herrlich beschrieben und genial formuliert sind, dass man einfach nur schmunzeln oder lachen muss.

Ich denke, dass "Winterkartoffelknödel" als erster Roman sehr gelungen ist. Wenn man das Bayrische mag, dann wird man diesen urigen, kurzweiligen und unterhaltsamen Provinzkrimi lieben. Und man lernt dadurch sicher noch den ein oder anderen bayrischen Ausdruck dazu ;-)

frieda-anna am 23.10.2010 11:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Totgelacht

Franz Eberhofer, der zum einfachen Dorfpolizisten degradiert wurde, ermittelt durch ungeahnten Scharfsinn, in einem 4-fach Mord. Schauplatz ist ein urbayerisches Dorf.

Es beginnt ein Provinzkrimi der besonderen Art: Ans Herz wachsenede Personen und Tiere, leckere Hausmannskost von der schwerhörigen Oma, eine Sahneschnitte, Freunde und eigentümliche Todesfälle sind Grundlage der klaren Handlung.

Hört sich völlig unspektakulär an, ist es aber bei weitem nicht!

Der absolute Brüller an diesem Buch ist der Stil der Autorin. Bayerisch mit Humor. Aber wie!

Jesus Christus. Frag bloß nicht!

Liebe Rita Falk, ich danke Ihnen für den Muskelkater, den ich beim Lesen bekommen habe und die tieferen Lachfalten im Gesicht. Ungduldig warte ich auf die nächsten Lachanfälle.

Für Menschen, die´s einfach nicht so ernst nehmen.

sammylein am 15.10.2010 18:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Der Franz

Dorfpolizist Franz und sein Hund Ludwig haben ein schönes, ruhiges Leben in ihrem kleinen Ort. Alles geht seinen gewohnten Gang und die Höhepunkte sind die leckeren Essen von der Oma und die Kneipenbesuche.

Bis ihm Familie Neuhofer einen "Strich durch die Rechnung macht": Nacheinander stirbt einer nach dem anderen... Alles Unfälle, so meint man. Aber Franz hat da eine andere Meinung und macht sich ´ran an den Fall. Auch wenn er sich damit keine Freunde macht...

Rita Falk hat hier einen wirklich guten Krimi geschrieben, der auch in das Genre Satire fallen könnte. Immer einen humorvollen Unterton im Hintergrund, hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Auch die Protagonisten und Schauplätze wurden gut beschrieben. Ich hatte das ganze Dorf bildlich vor Augen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Ludwig erzählt. Auch das paßt gut, auch wenn die Sprache dadurch manchmal etwas "einfach" gehalten ist. Der Leser kann sich so auf jeden Fall mitten in die Story hineinversetzen und hat vergnügliche Stunden mit dem Buch.

Hätte ich es hier nicht gewonnen, so hätte ich mir das Buch wahrscheinlich trotzdem gekauft. Allein schon wegen dem tollen Cover, welches mich sofort angesprochen hat.

miss-marple am 15.10.2010 01:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Mordsidylle im bayerischen Niederkaltenkirchen

Ich habe das Buch hier zwar nicht gewonnen, aber inzwischen gelesen !!!

Ich kann „Winterkartoffelknödel“ mit keinem anderen Buch vergleichen, was ich bisher gelesen habe. Es ist auch weniger ein Krimi als  eine Satire. Das Cover finde ich sehr ansprechend und auf jeden Fall gut gelungen.

Es ist mir relativ leicht gefallen sofort in die Geschichte einzusteigen. Die Beschreibung von dem Dorfpolizisten Franz und seiner Familie und die dörfliche Idylle ist total überzeichnet, dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass es tatsächlich so sein könnte. Ich würde die Menschen in dieser Geschichte als lieb und einfältig bezeichnen, aber natürlich total unterschätzt. Den Humor und die manchmal etwas derbe Sprache finde ich großartig, habe oft während des Lesens laut lachen müssen, was nicht zuletzt der fast tauben Oma oder auch der Beschreibung von Leopold (Bruder von Franz) und dessen Ehefrau zu verdanken ist.

Der Dorfpolizist Franz wohnt mit seiner fast tauben Oma und seinem Vater zusammen. Die Tage gehen ohne viel Abwechslung vorbei, er dreht seine täglichen Runden mit seinem Hund Ludwig und abends wird der Tag mit einem Bier bei Wolfi beendet. Er macht sich schon einige Gedanken, dass bei der Familie Neuhofer so viele merkwürdige Todesfälle in so kurzer Zeit passieren, wird aber erstmal nicht sehr misstrauisch. Die Dorfruhe wird erheblich gestört, als die junge, hübsche Mercedes Sonnleitner (gennant Ferrari) als Erbin des Sonnleitner-Gutes auftritt. Sie verdreht Franz so richtig den Kopf und es dauert dann doch etwas, bis dieser wieder klar denken kann und so ganz nebenbei zusammen mit seinem Freund Rudi ein Verbrechen aufklärt.

Ich habe mich sehr gut amüsiert und freue mich schon auf den Nachfolgeband.

Zu wissen, dass am Ende eines langen Tages ein gutes Buch auf einen wartet, macht den Tag fröhlicher.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Frontal-Magazin

Rita Falk hat ihren ersten Krimi geschrieben. Einen erdigen, hundsgemeinen Provinzkrimi mit viel ...Charme.

mehr weniger

Focus
Haut wieder richtig rein!

13.10.2014

Urner Wochenblatt

Schon der Titel gibt so ungefähr die Richtung vor: schön schräg.

Gerold Zenoni, 07.04.2012

NDR 2

Rita Falk hat eine sehr kurzweilige und direkte Schreibe.

Torben Pöhls, 23.01.2011

Welt am Sonntag

Der Tod kommt hier hinterfotzig, heimtückisch und heimatnah. Beschönigt wird hier nichts. Zünftig... ist im Bayernkrimi sogar das Personal.

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Christian Böhm, 23.01.2011

Nürnberger Nachrichten

Rita Falk lässt Franz selbst erzählen, so wie ihm eben der Schnabel gewachsen ist: respektlos und... saukomisch. Schon deshalb ist der Krimi eine Mordsgaudi.

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11.12.2010

HR 1

Rita Falks Krimi  ›Winterkartoffelknödel‹ hat das Zeug zum nächsten Kultkrimi zu werden. Hier s...timmt einfach die Mischung [...].

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Bettina Emmerich, 05.11.2010

Freizeit Total
Ein herrlich humorvoller Krimi, gespickt mit bayerisch-schräger Folklore.

Bühne
Rita Falk schafft mit ihren Franz-Eberhofer-Krimis provinzielle Kleinode von subversiver Wucht.

Klaus Peter Vollmann

Magascene

Witziges und kurzweiliges Debüt (...).

Bayerisches Golf- und Thermenland
Der Kosmos des fiktiven Niederkaltenkirchen, ja sogar der real existierende Kreisverkehr in Frontenh...ausen werden dem Leser schnell zu einer Heimat, die ihn so schnell nicht mehr loslässt. mehr weniger

Für Sie

Skurrile Charaktere, dazu jede Menge Lokalkolorit und Witz – der erste Fall des niederbayerischen... Gendarmen macht große Lust auf baldige Fortsetzung.

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Elke Serwe

Die Weltwoche
Falk ist Kult, und die Verfilmungen sind es auch, weit über die Weisswurstlinie hinaus.

Wolfram Knorr, 11.03.2021

ich-habe-gelesen.blogspot.de

Was für ein Humor!

Anke Miller, 18.04.2012

krimi-couch.de
Mit Rita Falks ›Winterkartoffelknödel‹ zieht der Ton Ludwig Thomas ins Genre des deutschen Kriminalr...omans ein. mehr weniger

Wolfgang Franßen, 11.10.2010

Münchner Merkur

Knallkomisch.

08.10.2010

Abendzeitung

Schräg, derb und warmherzig.

04.10.2010