Der Nationalstaatsgedanke hat Konjunktur. Abschottung gilt vielen als Ausweg aus den Konflikten der Gegenwart. Doch dieses Denken ist die Ursache dafür, dass die Zahl der Krisengebiete wächst. Einen Staat ohne Konflikte kann es nur geben, wenn die Bevölkerung völlig homogen ist. Dies trifft auf fast kein Land der Welt zu. Es muss andere Lösungen geben.
Michael Wolffsohn plädiert für ein radikales Umdenken und setzt sich ein für ein föderatives, auch grenzübergreifendes politisches System, das Selbstbestimmung ermöglicht, ohne die bestehenden Staaten aufzulösen.
Eine bestechende Analyse und ein Aufruf zu einer neuen Friedenspolitik
1. Auflage
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Pressestimmen
Handelsblatt
... von bestechender Logik ...Es geht um den Weltfrieden und einen Appell zur Umformung von bestehen...den Staaten. Und je mehr man sich mit seiner These beschäftigt, umso einleuchtender erscheint sie. Als Bonus liefert er en passant ein Lösungsmodell für den Nahostkonflikt. mehr weniger
Regina Krieger
NDR
Wolffsohn liefert reichlich Denkanstöße. Er führt detailliert die Hintergründe der Probleme in fünf ...Krisenregionen auf: auf dem Balkan, an den Rändern Russlands, im Nahen und Mittleren Osten, in China und Afrika. Dabei geht er auf ganz aktuelle Krisen ein und bietet konkrete Lösungsvorschläge. mehr weniger
Janine Albrecht
Evangelischer Presseverband
Dies alles schildert der Autor ohne jene Allgemeinplätze, die heute vielfach die Probleme und vor al...lem ihre Lösungsmöglichkeiten eher verzerren als enthüllen. Damit hilft Wolffsohn den Lesern, ein Bewusstsein für die Probleme der Welt zu entwickeln. mehr weniger
Eckhard Krause
Schwäbische Zeitung
Folgt man Wolffsohn, ist Multikulti also nicht gescheitert, Multikulti beginnt erst.
Ralf Geissler
Rheinische Post
Ein nachdenklich stimmendes Buch eines klugen politischen Denkers.
Reinholf Michels
Neue Zürcher Zeitung
»Wer weiss, was war, weiss, was wird.« Mit diesen fast prophetischen Worten versucht der deutsche Hi...storiker Michael Wolffsohn in seinem hochinteressanten Buch, die derzeitige geopolitische, ökonomische, ethnisch-demografische und demografisch-religiöse Gemengelage in der noch immer von Nationalstaaten beherrschten Welt zu beschreiben. mehr weniger
Wolfgang Taus
Frankfurter Rundschau
Man sollte Wolffsohn lesen. Auch wenn man ihm nicht folgen kann.
Arno Widmann
Stuttgarter Zeitung
Am brillantesten sind seine historischen Analysen.
Christoph Link
nd.DerTag
Mit zahlreichen Fakten, eindrucksvollen Zustandsbeschreibungen und schonungslosen Analysen der globa...len Lage versucht er eine Antwort auf die Frage aller Fragen zu finden: Wie kommt es zu Kriegen und wie werden wir sie wieder los? Allein aus diesem Grund sei die Lektüre dieses Buches jedem empfohlen, den die gleiche Sorge umtreibt. mehr weniger
André Brie
Heilbronner Stimme
Zahlreiche überzeugende Beispiele.
Portal für Politikwissenschaft
Besonders macht Wolffsohns Betrachtung, dass sie der Geschichte eine Hauptrolle einräumt.
Christian Patz
Hessische/Niedersächsische Allgemeine
In seinem so anregenden wie lehrreichen Debattenbuch entlarvt Wolffsohn unser traditionelles Denken ...in Nationalstaaten als Fiktion. mehr weniger
Nürnberger Nachrichten
Auch Wolffsohn beansprucht für sich nicht, ein Patentrezept zu haben. Und doch findet er, dass alle ...bisherigen Ansätze komplett gescheitert sind. und es Zeit für ein Umdenken wäre. mehr weniger
Georg Escher
blog.liesdoch.de
Wolffsohn zeigt das an Beispielen unzähliger Länder und Regionen dieser Welt und macht einen großen ...Wurf, der noch unsere politische Vorstellungskraft zu sprengen scheint. mehr weniger
Winfried Stanzick
Wiener Zeitung
Wolffsohn bietet eine Alternative an, um aus der Spirale von ewig wiederkehrenden Kriegen und Gewalt...exzessen ausbrechen zu können. mehr weniger
Wolfgang Taus
saarklar
Er entfaltet seine zentrale These historisch-faktengesättigt, kenntnisreich und gegenwartsanalytisch...; er argumentiert stringent und nachvollziehbar. Es ist ein kluges, mutiges und mutmachendes Buch, gut lesbar geschrieben gegen den politischen Mainstream. mehr weniger
Klaus Ludwig Helf
www.intellectures.de
Dem unbequemen Denker Wolffsohn gelingt ein überraschend mutiges und immer wieder auch visionäres Bu...ch. Endlich mal einer, der Alternativen entwirft, der Visionen entwickelt, der sich nicht der normativen Kraft des Faktischen verschreibt. mehr weniger
Michael Knoll
Die Welt
Wolffsohn könnte sich noch als Prophet erweisen.
Alan Posener