Zum Weltfrieden

Ein politischer Entwurf

Michael Wolffsohn plädiert für ein radikales Umdenken, weg vom traditionellen Staatenmodell, hin zu föderativen Systemen.

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Frieden durch Föderalismus
Zum Weltfrieden

Der Nationalstaatsgedanke hat Konjunktur. Abschottung gilt vielen als Ausweg aus den Konflikten der Gegenwart. Doch dieses Denken ist die Ursache dafür, dass die Zahl der Krisengebiete wächst. Einen Staat ohne Konflikte kann es nur geben, wenn die Bevölkerung völlig homogen ist. Dies trifft auf fast kein Land der Welt zu. Es muss andere Lösungen geben.

Michael Wolffsohn plädiert für ein radikales Umdenken und setzt sich ein für ein föderatives, auch grenzübergreifendes politisches System, das Selbstbestimmung ermöglicht, ohne die bestehenden Staaten aufzulösen.

Eine bestechende Analyse und ein Aufruf zu einer neuen Friedenspolitik

Bibliografische Daten
EUR 9,90 [DE] – EUR 10,20 [AT]
ISBN: 978-3-423-34946-8
Erscheinungsdatum: 24.05.2019
1. Auflage
216 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn, geb. 1947 in Tel Aviv, stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie, die 1939 nach Palästina floh und 1954 nach Deutschland zurückkehrte. Er war Professor für Neuere Geschichte an der Bundeswehruniversität München, veröffentlicht regelmäßig in nationalen und internationalen Medien und hat über 30 Bücher verfasst. 2017 wurde er als »Hochschullehrer des Jahres« ausgezeichnet, 2018 erhielt er den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Handelsblatt

... von bestechender Logik ...Es geht um den Weltfrieden und einen Appell zur Umformung von bestehen...den Staaten. Und je mehr man sich mit seiner These beschäftigt, umso einleuchtender erscheint sie. Als Bonus liefert er en passant ein Lösungsmodell für den Nahostkonflikt. mehr weniger

Regina Krieger

NDR

Wolffsohn liefert reichlich Denkanstöße. Er führt detailliert die Hintergründe der Probleme in fünf ...Krisenregionen auf: auf dem Balkan, an den Rändern Russlands, im Nahen und Mittleren Osten, in China und Afrika. Dabei geht er auf ganz aktuelle Krisen ein und bietet konkrete Lösungsvorschläge. mehr weniger

Janine Albrecht

Evangelischer Presseverband

Dies alles schildert der Autor ohne jene Allgemeinplätze, die heute vielfach die Probleme und vor al...lem ihre Lösungsmöglichkeiten eher verzerren als enthüllen. Damit hilft Wolffsohn den Lesern, ein Bewusstsein für die Probleme der Welt zu entwickeln. mehr weniger

Eckhard Krause

Schwäbische Zeitung

Folgt man Wolffsohn, ist Multikulti also nicht gescheitert, Multikulti beginnt erst.

Ralf Geissler

Rheinische Post

Ein nachdenklich stimmendes Buch eines klugen politischen Denkers.

Reinholf Michels

Neue Zürcher Zeitung

»Wer weiss, was war, weiss, was wird.« Mit diesen fast prophetischen Worten versucht der deutsche Hi...storiker Michael Wolffsohn in seinem hochinteressanten Buch, die derzeitige geopolitische, ökonomische, ethnisch-demografische und demografisch-religiöse Gemengelage in der noch immer von Nationalstaaten beherrschten Welt zu beschreiben. mehr weniger

Wolfgang Taus

Frankfurter Rundschau

Man sollte Wolffsohn lesen. Auch wenn man ihm nicht folgen kann.

Arno Widmann

Stuttgarter Zeitung

Am brillantesten sind seine historischen Analysen.

Christoph Link

Neues Deutschland

Mit zahlreichen Fakten, eindrucksvollen Zustandsbeschreibungen und schonungslosen Analysen der globa...len Lage versucht er eine Antwort auf die Frage aller Fragen zu finden: Wie kommt es zu Kriegen und wie werden wir sie wieder los? Allein aus diesem Grund sei die Lektüre dieses Buches jedem empfohlen, den die gleiche Sorge umtreibt. mehr weniger

André Brie

Heilbronner Stimme

Zahlreiche überzeugende Beispiele.

Portal für Politikwissenschaft

Besonders macht Wolffsohns Betrachtung, dass sie der Geschichte eine Hauptrolle einräumt.

Christian Patz

Hessische/Niedersächsische Allgemeine

In seinem so anregenden wie lehrreichen Debattenbuch entlarvt Wolffsohn unser traditionelles Denken ...in Nationalstaaten als Fiktion. mehr weniger

Nürnberger Nachrichten

Auch Wolffsohn beansprucht für sich nicht, ein Patentrezept zu haben. Und doch findet er, dass alle ...bisherigen Ansätze komplett gescheitert sind. und es Zeit für ein Umdenken wäre. mehr weniger

Georg Escher

blog.liesdoch.de

Wolffsohn zeigt das an Beispielen unzähliger Länder und Regionen dieser Welt und macht einen großen ...Wurf, der noch unsere politische Vorstellungskraft zu sprengen scheint. mehr weniger

Winfried Stanzick

Wiener Zeitung

Wolffsohn bietet eine Alternative an, um aus der Spirale von ewig wiederkehrenden Kriegen und Gewalt...exzessen ausbrechen zu können. mehr weniger

Wolfgang Taus

saarklar

Er entfaltet seine zentrale These historisch-faktengesättigt, kenntnisreich und gegenwartsanalytisch...; er argumentiert stringent und nachvollziehbar. Es ist ein kluges, mutiges und mutmachendes Buch, gut lesbar geschrieben gegen den politischen Mainstream. mehr weniger

Klaus Ludwig Helf

www.intellectures.de

Dem unbequemen Denker Wolffsohn gelingt ein überraschend mutiges und immer wieder auch visionäres Bu...ch. Endlich mal einer, der Alternativen entwirft, der Visionen entwickelt, der sich nicht der normativen Kraft des Faktischen verschreibt. mehr weniger

Michael Knoll

Die Welt

Wolffsohn könnte sich noch als Prophet erweisen.

Alan Posener

Die Rheinpfalz

Auf engstem Raum liefert Wolffsohn den kompletten Abriss komplexer, teils jahrhundertealter Vorgänge.... Seine Sprache ist - wie immer - glasklar, so dass sein Buch auch für Nichtwissenschaftler flüssig zu lesen ist. mehr weniger

Ilja Tüchter

Die Rheinpfalz

Schon wegen der faktengespickten Diagnosetexte lohnt die Lektüre. Auf engstem Raum liefert Wolffsohn... den kompletten Abriss komplexer, teils jahrhundertelanger Vorgänge. Seine Sprache ist - wie immer - glasklar (...). mehr weniger

Ilja Tüchter, 28.08.2015