Viele Menschen finden heute Halt in japanischen Lebensweisheiten, doch woher kommen die spirituellen Traditionen, die die Kultur und Mentalität des Landes prägen? Hiroko Yoda nimmt uns in ›Acht Millionen Wege zum Glück‹ mit auf eine Reise zum Ursprung von Konzepten wie Ikigai (das, was uns morgens aufstehen lässt), Wabi-Sabi (die Schönheit des Unvollkommenen) und Kintsugi (Wunden in Gold verwandeln), besteigt mit Shugendō-Asketen heilige Berge und trifft eine der letzten Itako Japans, eine traditionelle Mystikerin. Und ganz nebenbei eröffnet das Buch unzählige Möglichkeiten, das eigene Leben sanft zu justieren: durch Achtsamkeit im Kleinen, Dankbarkeit und die stille Kraft wiederkehrender Rituale. Eine bewegende, heilsame Lektüre.
1. Auflage
Hiroko Yoda ist Kulturhistorikerin mit Schwerpunkt auf der Shinto-Religion, ehemalige Tokio-Redakteurin für CNN Go und Produzentin für National Geographic TV. Sie wuchs in Japan auf, erwarb ihren Master-Abschluss an der American University in Washington, D.C. und gründete dann das Unternehmen AltJapan, das japanische Inhalte an Verlage, Produktionsfirmen und Spieleentwickler in der ganzen Welt vermittelt. Ihre Artikel sind in ›The New York Times‹, ›The New Yorker‹, ›WIRED‹ und ›VICE‹ erschienen. Yoda lebt in Tokio.
Sofia Blind, geb. 1964, ist Sachbuchübersetzerin und Autorin. Unter anderem übertrug sie den Bestseller ›Ikigai: Die japanische Lebenskunst‹ von Ken Mogi ins Deutsche.