Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
Penelope hat sich ihr ganzes Leben lang darauf vorbereitet, die Anaximander-Akademie zu besuchen, wo die griechische Mythologie zum Leben erweckt wird. Doch dann geht schief, was nur schiefgehen kann.
Penelope Weaver hat ihr ganzes Leben davon geträumt, endlich die Anaximander-Akademie zu besuchen, die magische Schule, wo die griechischen Sagen lebendig werden. Klug, praktisch und regeltreu wie sie ist, ist sie sicher: Sie gehört ins Haus der Athena.
Doch als sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Paris an der Akademie ankommt, läuft alles schief. Statt bei Athena landet Penelope ausgerechnet bei der Göttin, die so gar nichts mit Regeln und Logik am Hut hat. Außerdem ist die ihr zugeteilte Musen-Helferin eine Katastrophe und ihre Helden-Aufgaben sind unmöglich zu lösen. Plötzlich steht ihr ganzes Leben Kopf.
Wie soll Penelope ihren Weg finden, wenn selbst die Mythen sie in die Irre führen?
Bestsellerautorin Tracy Wolff schreibt für eine jüngere Zielgruppe: eine mitreißende Fantasy voller Herz, Humor und Abenteuer
Von Tracy Wolff erscheint bei dtv außerdem die beliebte Bestseller-Reihe ›Die Katmere Academy Chroniken‹:
Band 1: Crave
Band 2: Crush
Band 3: Covet
Band 4: Court
Band 5: Charm
Band 6: Cherish
Band 7: Inside Katmere Academy (mit zwei neuen Novellen)
Und die Spin-off-Reihe ›Die Calder-Academy-Chroniken‹
Band 1: Sweet Nightmare
Band 2: Sweet Chaos (in Planung)
Band 3: Sweet Vengeance (in Planung)
1. Auflage
Tracy Wolff schrieb ihr erstes Buch bereits in der zweiten Klasse. Seitdem sind viele ›New York Times‹-, ›USA Today‹- und ›SPIEGEL‹-Bestseller dazugekommen. Sie liebt Vampire, Drachen und alles, was einem sonst noch Schauder über den Rücken jagen könnte. Die ehemalige Englischprofessorin widmet sich heute ganz dem Schreiben und lebt mit ihrer Familie in Austin, Texas.
Ivana Marinović, geboren 1980 in Esslingen, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und arbeitete mehrere Jahre als Lektorin in einem Jugendbuchverlag, bevor sie sich als freie Lektorin und Übersetzerin selbstständig machte.
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Tracy Wolff ist bekannt für spannende Fantasy. Dieses Mal entführt sie die jüngeren Leser nach Aftermythen, eine magische Schule für die Nachfahren der griechischen Mythologie. Penelope und ihr Zwilling Paris treten in die Fußstapfen ihrer Eltern und besuchen nach ihrem dreizehnten Geburtstag endlich Aftermyth. Doch vom ersten Augenblick an geht für Penelope alles schief. Die Ankunft ist mehr als holprig, sie muss sich den Weg geradezu erkämpfen und als sie endlich dem Ziel nahe ist, wird alles nur noch verrückter. Das passt so gar nicht zu der organisierten und strukturierten Vorbildschülerin. Bei Paris hingegen läuft alles wie geplant. In dem ganzen Chaos findet Penelope aber trotzdem gleich Anschluss und hat stolpert auch noch in einen verboten gutaussehenden Hades-Schüler hinein.Das Buch ist von der ersten Minute an spannend. Es kann so weitergehen.
„Aftermyth“ von Tracy Wolff ist der gelungene Auftakt einer neuen Jugend-Fantasy-Reihe, die griechische Mythologie mit dem beliebten Internatssetting verbindet. Im Mittelpunkt steht Penelope Weaver, die gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Paris an die magische Anaximander-Akademie kommt. Eigentlich ist für sie klar, dass sie dem Haus der Athena angehören wird schließlich ist sie klug, ehrgeizig und strategisch. Doch stattdessen landet sie ausgerechnet bei Aphrodite. Damit beginnt für Penelope ein turbulentes Abenteuer voller Überraschungen, Prüfungen und unerwarteter Wendungen.Besonders gelungen ist die originelle Mischung aus Götterwelt, Magie und Schulalltag. Auch wenn das Konzept mit verschiedenen Häusern an bekannte Fantasy-Reihen erinnert, schafft Tracy Wolff eine eigene Welt mit viel Charme und kreativen Ideen. Der Einstieg in die Geschichte ist spannend und atmosphärisch erzählt, sodass man schnell in die Handlung hineingezogen wird. Schon die Reise zur Akademie fühlt sich wie ein Abenteuer an.Penelope ist eine sympathische Hauptfigur, die mutig, witzig und authentisch wirkt. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte macht Spaß zu verfolgen. Der Schreibstil ist locker, humorvoll und leicht zugänglich, wodurch sich das Buch angenehm lesen lässt auch für Fantasy-Neulinge. Zudem sorgen die kreativen Kapitelüberschriften und viele actionreiche Szenen für zusätzlichen Unterhaltungswert.Allerdings gibt es auch kleinere Schwächen. In der zweiten Hälfte hätte die Geschichte stellenweise mehr Tiefe vertragen können. Einige Nebenfiguren wie Sullivan oder Kyrian bleiben eher blass, und manches Problem wird etwas zu einfach gelöst. Auch mehr Einblicke in den Schulalltag, die Unterrichtsfächer oder die Welt außerhalb der Akademie wären spannend gewesen.Trotzdem überzeugt „Aftermyth“ als abwechslungsreicher, humorvoller und spannender Jugendroman mit mythologischem Flair. Wer Geschichten wie „Percy Jackson“ mag oder Freude an magischen Schulsettings hat, wird hier definitiv gut unterhalten. Der Cliffhanger am Ende macht neugierig auf die Fortsetzung. Ein empfehlenswerter Reihenauftakt nicht nur für junge Leser, sondern auch für Erwachsene mit Spaß an fantasievollen Abenteuern.
Endlich ist es soweit. Penelope und ihr Zwillingsbruder werden bald, die Anaximander-Akademie besuchen. Dies ist eine magische Schule, wo griechische Sagen lebendig werden. Schon immer hat sie davon geträumt im Haus der Athene aufgenommen zu werden. Doch der Einstieg gestaltet sich etwas holprig. Gleich zu Beginn verläuft sie sich und dann steht auch noch ein ungewöhnliches Aufnahmeritual an. Hier müssen die Teilnehmer eine Münze fangen, aber nicht irgendeine. Sie muss genau zu ihnen passen. Für Penelope wird dies schwierig, eigentlich dachte sie, das sie die Münze geschnappt hat, aber ihre Hand war leer und eine abenteuerliche Suche beginnt. Dabei macht sie außenelementare Erfahrungen und schließlich gelingt es ihr doch, diese Münze einzufangen. Sie besteht die Prüfung, ist aber sehr enttäuscht, das sie nun dem Haus der Aphrodite zugeteilt wird. Sie fühlt sich wie eine Versagerin. Aber sollte diese Auswahl, doch ihre Bestimmung sein?Der Schreibstil ist fließend und bildhaft. Die Autorin hat hier eine sehr schöne Fantasy-Geschichte erschaffen. Die Handlung wird liebevoll und leicht verständlich für das angesprochene Alter dargestellt. Die Handlung ist interessant, zeitweise fehlte mir hier etwas die Spannung. Allerdings sollte man solche Kleinigkeiten nicht überbewerten, denn ich bin auch keine 12 Jahre mehr und kann hier nur vermuten, was gefällt. Dieser Roman hat mir sehr schöne Lesestunden beschert und man empfiehlt ihn gerne weiter. Das Ganze punktet auch durch die wunderschöne Gestaltung des Covers und einem tollen Farbschnitt und eine hochwertige Verarbeitung.
„Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter“ von Tracy Wolff ist der Auftakt einer neuen Jugendbuch-Fantasy-Reihe rund um griechische Mythologie in einem Academia-Setting. Schon der Klappentext hat mich extrem neugierig gemacht, denn ich liebe Mythologie und war total gespannt, wie die griechischen Sagen hier eingebaut werden. Aber auch der Vergleich mit Percy Jackson hat direkt meine Aufmerksamkeit erregt, denn ich mag die Reihe sehr, eine moderne Welt, gemischt mit Mythologie, einer Prise Humor und ein bisschen Chaos. Demnach ist meine Erwartung an die Neuinterpretation von Tracy Wolff auch extrem hoch.Im Mittelpunkt der Geschichte steht Penelope Weaver, die es kaum erwarten kann an der Anaximander-Akademie aufgenommen zu werden, natürlich im Haus der Athena. Schließlich ist ihr ganzes bisheriges Leben darauf ausgerichtet gewesen und auch ihre gesamte Familie gehörte bisher dem Haus Athena an. Daher ist es keine Frage, sondern ihre feste Überzeugung, dass auch sie eine Athena wird. Penelope ist klug, strukturiert, liebt Regeln und hat ihr Leben ziemlich durchgeplant. Umso härter trifft es sie, als gleich am ersten Tag alles schiefläuft. Wirklich alles. Schon der Weg zur Akademie erweist sich als schwierig – besser gesagt chaotisch. Plötzlich tauchen Schlangen auf, sie begegnet einem rätselhaften Jungen aus dem Haus Hades, der genauso schnell wieder verschwindet, und kommt auch noch zu spät zur Einführungszeremonie. Und am Ende landet sie im falschen Haus. Statt bei den zielstrebigen Athena ausgerechnet im Haus der lebenslustigen Aphrodite.Der Einstieg war für mich ehrlich gesagt ein bisschen durchwachsen. Einerseits passiert direkt viel und man wird ziemlich mitten ins Geschehen geworfen, andererseits fehlte mir anfangs ein wenig Orientierung. Ich hatte öfter dieses „Okay… und wie funktioniert diese Welt jetzt genau?“ Gefühl. Gerade weil die Idee mit der Akademie, den fünf Häusern der Götter – Athena, Aphrodite, Hades, Poseidon und Zeus – und den individuell gestellten Aufgaben für die Schüler*innen eigentlich super spannend ist, hätte ich mir hier und da etwas mehr Erklärung gewünscht. Gleichzeitig mochte ich aber diese leicht chaotische Energie, die sich durch den Anfang zieht, denn sie passt total zu Penelopes Situation.Die Handlung entwickelt sich dann größtenteils rund um Penelopes erstes Schuljahr, ihre Aufgaben und diese merkwürdigen Dinge, die immer wieder passieren. Es gibt etliche kleine Abenteuer, Rätsel und Momente, die mit der griechischen Mythologie spielen und ganz nebenbei einfließen. Die Thematik rund um die Geschichte der Pandora, die direkt in der ersten Unterrichtseinheit aufgegriffen wird, fand ich spannend umgesetzt. Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass einige Handlungsstränge eher angerissen wurden und sich dann teilweise wieder ein wenig im Laufe der Geschichte verloren haben. Manche Dinge bleiben lange unklar, eben wirklich wie ein Rätsel, dessen Lösung erst noch gefunden werden muss. Und wohl auch über den ersten Band hinaus.Penelope als Hauptfigur fand ich spannend und manchmal auch ein wenig … anstrengend. Sie ist am Anfang sehr kontrolliert und ehrgeizig, teilweise auch ein bisschen überheblich, was aber gut zu ihrer Herkunft passt. Zwischendurch dachte ich öfter mal: „Mädchen, entspann dich doch mal ein bisschen.“ Besonders im Vergleich zu den Aphrodite-Schüler*innen, wurde dies sehr deutlich, aber genau diese Unterschiede zwischen den einzelnen Charakteren, fand ich richtig gut ausgearbeitet. Ihre Entwicklung gehört für mich zu den stärkeren Aspekten der Geschichte. Man merkt, wie sie nach und nach beginnt, ihre Sichtweise zu hinterfragen, sich zu öffnen und auch Dinge zuzulassen, die nicht in ihren Plan passen. Sie lernt, dass sie nicht alles planen kann. Dass Chaos nicht gleich schlecht ist. Und dass sie vielleicht nicht die Person ist, die sie immer dachte zu sein. Das fand ich richtig schön gemacht. Was mir allerdings noch fehlt, ist eine klare Erklärung für die mysteriösen Geschehnisse rund um Penelope. Warum gerade ihr diese Dinge passieren.Die Nebenfiguren bringen viel Leben in die Geschichte. Vor allem ihre Mitbewohnerin Fifi ist mir direkt ans Herz gewachsen. Sie ist das komplette Gegenteil von Penelope. Warmherzig, ein bisschen drüber, aber genau das, was Penelope braucht. Arjun hingegen scheint zwar der ruhigere Part der Truppe zu sein, aber auch er ist ebenfalls unverzichtbar. Und dann ist da noch Kyrian, der heiße Hades-Boy, der eine ganz eigene Dynamik mit ins Spiel bringt. Tja, und dann gibt es ja auch noch Paris, Penelopes Zwillingsbruder. Einerseits ist die Dynamik zwischen den beiden interessant, andererseits auch stellenweise ziemlich frustrierend und ganz anders, als ich es zu Beginn erwartet hätte. Die Götter und auch die Musen sind ebenfalls spannend dargestellt und machen neugierig auf mehr.Erzählt wird die Geschichte aus Penelopes Perspektive, was gut passt, weil man ihre Gedanken und Unsicherheiten direkt miterlebt. Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr bildhaft. Man fliegt quasi nur so durch die Seiten. Die Sprache ist locker, unterhaltsam, manchmal ein bisschen chaotisch, die Szenen wirken lebendig und sind klar auf ein jüngeres Publikum ausgerichtet.Das Tempo ist ein Punkt, bei dem ich etwas hin- und hergerissen bin. Der Anfang zieht sich stellenweise leicht, während sich die Ereignisse im weiteren Verlauf plötzlich überschlagen. Eine Aufgabe jagt die nächste, manchmal ohne große Pause dazwischen. Das sorgt zwar dafür, dass kaum Langeweile entsteht, aber an manchen Stellen hätte ich mir mehr Raum gewünscht, um einzelne Ereignisse besser wirken zu lassen.Was mich ein kleines bisschen gestört hat: Viele Dinge bleiben noch ziemlich vage. Gerade was die Hintergründe angeht oder eben diese ganzen seltsamen Ereignisse rund um Penelope. Da hätte ich mir einfach mehr Klarheit gewünscht. Aber … und das ist so ein typisches Reihen-Ding, ich habe das Gefühl, dass da noch einiges auf uns zukommt und sich vieles erst nach und nach zusammensetzen wird.Der Weltenbau ist kreativ und hat auf jeden Fall Potenzial. Die Idee mit den verschiedenen Häusern der Götter, ihren Eigenheiten und dem Unterricht, der sich an Mythen orientiert, hat mir sehr gut gefallen. Auch die vielen kleinen Details, wie bestimmte Räume oder einzelne Aufgaben, sind spannend dargestellt. Gleichzeitig bleibt einiges jedoch noch recht vage. Vor allem über die Welt außerhalb der Akademie oder die genauen Regeln dieses Systems hätte ich gern mehr erfahren.Unterm Strich hatte ich wirklich viel Spaß mit der Geschichte. Auch wenn sie stellenweise ein wenig holprig und chaotisch ist, aber genau das macht doch auch einen Teil ihres Charmes aus. Auch muss man bedenken, dass die Geschichte für ein jüngeres Publikum geschrieben ist und daher nicht in allen Bereichen die gleiche Tiefe und Komplexität bietet wie für Erwachsene. Die Atmosphäre und die vielen kleinen Ideen haben mich trotz kleinerer Schwächen abgeholt und ich bin sehr gespannt, wie es mit Penelope und ihren Freund*innen weitergehen wird.Fazit:„Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter“ von Tracy Wolff ist ein unterhaltsamer Auftakt einer Jugendfantasy-Reihe, der griechische Mythologie mit einem magischen Akademiesetting verbindet. Die Geschichte punktet vor allem mit ihrer lebendigen Atmosphäre, spannenden Charakteren und vielen kreativen Ideen. Wer Geschichten à la Percy Jackson liebt, Freude an Mythologie hat und sich auf ein leicht chaotisches, aber charmantes Abenteuer einlassen kann, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Klare Leseempfehlung!
Penelope lebt in einer Welt, in der die Nachkommen der griechischen Götter in verschiedene Häuser eingeteilt sind, die ihr Leben und ihre Stellung innerhalb der Gesellschaft prägen. Nach den Ereignissen rund um ihre Familie gerät sie selbst stärker in den Fokus der Götter und muss sich Prüfungen stellen, die ihren weiteren Weg bestimmen.Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen, auch wenn es am Anfang etwas gedauert hat, bis sich alle Zusammenhänge wirklich erschlossen haben. Gerade zu Beginn war ich stellenweise etwas verwirrt, was vermutlich auch daran liegt, dass die Reihe noch weitergeht und nicht alles sofort aufgelöst wird.Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass Penelope trotz ihres Alters sehr reif wirkt. Das macht sie als Figur gut greifbar und nachvollziehbar.Sehr gelungen fand ich die Darstellung von Freundschaft und Zusammenhalt. Besonders das Aphrodite-Haus bringt viel Wärme in die Geschichte und bildet einen spannenden Kontrast zu Penelopes eher analytischer, zurückhaltender Art, die stark mit dem Athena-Haus verbunden ist.Gleichzeitig hätte ich mir an manchen Stellen mehr Klarheit gewünscht. Vor allem die Dynamik innerhalb ihrer Familie, besonders zu ihrem Zwillingsbruder Paris, hat bei mir gemischte Gefühle hinterlassen und war nicht immer ganz stimmig nachvollziehbar.Trotzdem hat mich das Buch insgesamt sehr gepackt. Der Schreibstil ist bildhaft und atmosphärisch, die Geschichte durchgehend spannend und mitreißend. Ich konnte und wollte es kaum aus der Hand legen.Obwohl einige Fragen offen bleiben, steckt viel Potenzial in der Reihe und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Meinung Der Schreibstil von Tracy Wolff ist super flüssig und leicht zu lesen. Man kommt sofort in die Geschichte rein und fliegt nur so durch die Seiten. Besonders mochte ich die Mischung aus Humor, Spannung und dieser leicht magischen Atmosphäre rund um die griechische Mythologie.Im Verlauf der Handlung passiert viel, es gibt erste Wendungen und Geheimnisse, aber gleichzeitig merkt man, dass das erst der Anfang ist und man noch so manche Turbulenzen und Überraschungen in den Folgebänden erwarten kann. Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Penelope ist eine spannende Protagonistin, weil sie nicht ganz in die Rolle passt, die für sie vorgesehen ist. Sie tanzt aus der Reihe, geht ihren eigenen Weg und findet treue Begleiter wie z.B. Fifi. Zentral spielt das Thema Freundschaft im Allgemeinen eine große Rolle.Fazit: Ein rasanter, kurzweiliger Auftakt mit viel Potenzial! Perfekt für alle, die Lust auf eine moderne Geschichte mit griechischer Mythologie, Academy-Vibes und einer Prise Humor haben. Für mich ein gelungener Einstieg. 4.5 von 5 Sternen
Kurz zum Inhalt:Penelope und ihr Zwillingsbruder Paris starten ihr neues Schuljahr an einer neuen Akademie namens Anaximander.Die Schüler werden bei der Ankunft nach einer kleinen Aufnahmprüfung ihren Häusern zugeteilt. Penelope dachte sie würde dem Haus der Athene zugeteilt, aber es kommt leider anders als gedacht. Zusammen mit ihren neuen Freunden versucht sie alle ihre Hindernisse zu meistern und ihre schweren Heldenaufgaben zu erfüllen. Wäre da bloß nicht ihre chaotische Musenhelferin. Wird sie es dennoch schaffen.Fazit:Finde das Buch richtig fesselnd. Habe es an einem Wochenende durchgelesen. Schade das man auf den zweiten Band noch ein wenig warten muss.Der Schreibstil ist richtig angenehm und der Farbschnitt sieht sehr schön aus und passt perfekt zum Cover.Das Buch hat ein Hardcover und 447 Seiten. Kann kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht.
"Aftermyth" klang für mich nach einem Must-Read, weil es wie eine Mischung aus griechischer Mythologie mit Internatsroman klang. Leider ist es vorwiegend ein Internatsroman und zwar ein sehr, SEHR klassischer mit ein paar mythologischen Anspielungen. Man hat das typische Dreiergrüppchen, in dem Fall zwei Mädchen und einen Jungen, eine Protagonistin, die sich erstmal nicht ganz zugehörig fühlt, aber schnell merkt, dass sie etwas Besonderes ist und ausführliche Beschreibungen der Schule und des Internatslebens. Einerseits ist es das, was man für das Alter erwartet - nicht umsonst wird die Autorin dieses Mal ins Jugendbuch einsortiert. Andererseits hätte ich mir gerne ein paar mehr Originalitäten gewünscht. Immerhin gibt es einige Ansätze dazu und vielleicht werden sie in einem weiteren Band ausführlicher behandelt. Es liest sich sehr gut, hatte für mich persönlich aber zu wenig mit der griechischen Mythologie zu tun, deswegen ein Stern Abzug. Weiterlesen würde ich aber trotzdem. Und ich würde es auch allen weiterempfehlen, die schon ihrem Alter ensprechend gerne Krabat, Baskerville Hall, Percy Jackson und natürlich Harry Potter gelesen haben.
AFTERMYTH war mein erster Roman von Tracy Wolff und nach der Lektüre ist mir absolut verständlich, warum sich all ihre Bücher zu Bestsellern gemausert haben, denn die Autorin versteht es einfach, wunderbar süffig und beschwingt zu schreiben. Die Seiten fliegen nur so dahin und man verfolgt gut gelaunt und gespannt Penelopes Abenteuer mit ihren Freunden und den mysteriösen Wendungen und Stolperfallen. Dabei muss sich Tracy Wolff allerdings die Bemerkung gefallen lassen, dass hier vieles nach PERCY JACKSON und HARRY POTTER schmeckt, wobei ihr andererseits zu Gute zu halten ist, dass sie ein paar der POTTER-Klischees ins Gegenteil verkehrt. Vielleicht könnte man sagen, dass sie mit AFTERMYTH ein Pendant zu diesen Reihen aus einer weiblichen Perspektive erzählt, aber damit will ich die Geschichte nicht schmälern, oder sie gar als Epigon bezeichnen, denn die Erzählung hat schon das Potential zu einem ganz eigenen Kosmos mit frischen Ideen und Sichtweisen.In diesem ersten Band fehlt es aber zumindest noch etwas an Tiefe und ausgefeiltem, logischen Worldbuilding. Vieles ist einfach durch und durch surreal und phantastisch, die ersten 100 Seiten gar eine Art wirbelnder Ereignisstrudel ohne Hand und Fuß. Es bleibt abzuwarten, ob diese Phantasiegebilde mit den Folgebänden einen in sich logischen Unterbau und ein paar in sich stimmige Erklärungen erhalten, oder es einfach nur leichtfüßige Feel-Good-Romane werden sollen, die halt einfach Spaß beim Lesen machen. Die Covergestaltung mit der unausgegorenen Typografie und der holprigen Setzung überzeugt mich dagegen nicht so wirklich und das Bild sieht mir viel zu sehr und viel zu glatt nach 3D-Animation aus. Da hätte ich es schöner gefunden, wenn auch das Titelbild in der Buntglasoptik des stimmungsvollen Farbschnitts umgesetzt worden und damit etwas wirklich Besonderes gewesen wäre.Insgesamt ist AFTERMYTH ein vergnügliches Abenteuer und ein herrlicher Pageturner, den ich gerne weiter empfehle, aber man sollte nicht der inneren Konsistenz der Welt nachspüren, weil da, zumindest noch im Moment, wenig vorhanden ist ... Viereinhalb Sterne.
Mit „Aftermyth - Penelope und die Prüfung der Götter“ entführt Tracy Wolff in die lebendige Welt der griechischen Mythologie. Genauer genommen nimmt uns die Autorin mit an die Anaximander-Akademie, auf die Penelope schon ihr ganzes Leben lang hin fiebert, um dort, wie zuvor auch schon ihre Eltern, für das Haus der Athena ausgewählt zu werden. Während es ihrem Zwillingsbruder Paris gelingt die Familientradition in besagtem Haus fortzusetzen, landet sie jedoch bei den Aphroditen. Ausgerechnet in jenem Haus, in dem es scheinbar keine Regeln zu geben scheint und das pure Chaos herrscht. Die strebsame Penelope ist entsetzt, doch während sie noch mit ihrem Schicksal hadert, geschehen merkwürdige Dinge um sie herum. Das Abenteuer beginnt und führt Penelope zu der Erkenntnis, das die Götter sie genau dorthin geschickt haben, wo sie sein soll.Wenn ich auch fernab der Zielgruppe bin (Tracy Wolff schreibt hier für ein junges Publikum ab 12 Jahren), so lese ich dennoch gern auch mal das ein oder andere Jugendbuch. Als Fan von Percy Jackson und der griechischen Mythologie, konnte ich von Aftermyth - nicht zuletzt des wunderschönen Farbschnitts und Covers wegen - logischerweise nicht die Finger lassen und das war auch gut so! Schnell hat es mich, dank des fesselnden und bildhaften Schreibstil der Autorin in die mythische, spannende und humorvolle Welt von Penelope hineingezogen und so schnell auch nicht mehr losgelassen. Nicht nur, dass die Charaktere - mein Herz schlug sofort für Fifi - unglaublich liebenswert und greifbar ausgearbeitet sind, sondern auch die Story ist wirklich toll und die Mythen fantasievoll eingebunden, ohne erzwungen zu wirken. So konnte mich Aftermyth nicht nur überzeugen, sondern auch begeistern und mir schöne Lesestunden bescheren. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht!Fazit: Ein tolles Jugendbuch-Abenteuer mit tollen Charakteren und spannender Story, an dem man als Percy Jackson Fan und Liebhaber der griechischen Mythologie definitiv nicht vorbeikommt :-)
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