Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
Penelope hat sich ihr ganzes Leben lang darauf vorbereitet, die Anaximander-Akademie zu besuchen, wo die griechische Mythologie zum Leben erweckt wird. Doch dann geht schief, was nur schiefgehen kann.
Penelope Weaver hat ihr ganzes Leben davon geträumt, endlich die Anaximander-Akademie zu besuchen, die magische Schule, wo die griechischen Sagen lebendig werden. Klug, praktisch und regeltreu wie sie ist, ist sie sicher: Sie gehört ins Haus der Athena.
Doch als sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Paris an der Akademie ankommt, läuft alles schief. Statt bei Athena landet Penelope ausgerechnet bei der Göttin, die so gar nichts mit Regeln und Logik am Hut hat. Außerdem ist die ihr zugeteilte Musen-Helferin eine Katastrophe und ihre Helden-Aufgaben sind unmöglich zu lösen. Plötzlich steht ihr ganzes Leben Kopf.
Wie soll Penelope ihren Weg finden, wenn selbst die Mythen sie in die Irre führen?
Bestsellerautorin Tracy Wolff schreibt für eine jüngere Zielgruppe: eine mitreißende Fantasy voller Herz, Humor und Abenteuer
Von Tracy Wolff erscheint bei dtv außerdem die beliebte Bestseller-Reihe ›Die Katmere Academy Chroniken‹:
Band 1: Crave
Band 2: Crush
Band 3: Covet
Band 4: Court
Band 5: Charm
Band 6: Cherish
Band 7: Inside Katmere Academy (mit zwei neuen Novellen)
Und die Spin-off-Reihe ›Die Calder-Academy-Chroniken‹
Band 1: Sweet Nightmare
Band 2: Sweet Chaos (in Planung)
Band 3: Sweet Vengeance (in Planung)
2. Auflage
Tracy Wolff schrieb ihr erstes Buch bereits in der zweiten Klasse. Seitdem sind viele ›New York Times‹-, ›USA Today‹- und ›SPIEGEL‹-Bestseller dazugekommen. Sie liebt Vampire, Drachen und alles, was einem sonst noch Schauder über den Rücken jagen könnte. Die ehemalige Englischprofessorin widmet sich heute ganz dem Schreiben und lebt mit ihrer Familie in Austin, Texas.
Ivana Marinović, geboren 1980 in Esslingen, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und arbeitete mehrere Jahre als Lektorin in einem Jugendbuchverlag, bevor sie sich als freie Lektorin und Übersetzerin selbstständig machte.
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Meinung Der Schreibstil von Tracy Wolff ist super flüssig und leicht zu lesen. Man kommt sofort in die Geschichte rein und fliegt nur so durch die Seiten. Besonders mochte ich die Mischung aus Humor, Spannung und dieser leicht magischen Atmosphäre rund um die griechische Mythologie.Im Verlauf der Handlung passiert viel, es gibt erste Wendungen und Geheimnisse, aber gleichzeitig merkt man, dass das erst der Anfang ist und man noch so manche Turbulenzen und Überraschungen in den Folgebänden erwarten kann. Die Charaktere haben mir richtig gut gefallen. Penelope ist eine spannende Protagonistin, weil sie nicht ganz in die Rolle passt, die für sie vorgesehen ist. Sie tanzt aus der Reihe, geht ihren eigenen Weg und findet treue Begleiter wie z.B. Fifi. Zentral spielt das Thema Freundschaft im Allgemeinen eine große Rolle.Fazit: Ein rasanter, kurzweiliger Auftakt mit viel Potenzial! Perfekt für alle, die Lust auf eine moderne Geschichte mit griechischer Mythologie, Academy-Vibes und einer Prise Humor haben. Für mich ein gelungener Einstieg. 4.5 von 5 Sternen
Kurz zum Inhalt:Penelope und ihr Zwillingsbruder Paris starten ihr neues Schuljahr an einer neuen Akademie namens Anaximander.Die Schüler werden bei der Ankunft nach einer kleinen Aufnahmprüfung ihren Häusern zugeteilt. Penelope dachte sie würde dem Haus der Athene zugeteilt, aber es kommt leider anders als gedacht. Zusammen mit ihren neuen Freunden versucht sie alle ihre Hindernisse zu meistern und ihre schweren Heldenaufgaben zu erfüllen. Wäre da bloß nicht ihre chaotische Musenhelferin. Wird sie es dennoch schaffen.Fazit:Finde das Buch richtig fesselnd. Habe es an einem Wochenende durchgelesen. Schade das man auf den zweiten Band noch ein wenig warten muss.Der Schreibstil ist richtig angenehm und der Farbschnitt sieht sehr schön aus und passt perfekt zum Cover.Das Buch hat ein Hardcover und 447 Seiten. Kann kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht.
"Aftermyth" klang für mich nach einem Must-Read, weil es wie eine Mischung aus griechischer Mythologie mit Internatsroman klang. Leider ist es vorwiegend ein Internatsroman und zwar ein sehr, SEHR klassischer mit ein paar mythologischen Anspielungen. Man hat das typische Dreiergrüppchen, in dem Fall zwei Mädchen und einen Jungen, eine Protagonistin, die sich erstmal nicht ganz zugehörig fühlt, aber schnell merkt, dass sie etwas Besonderes ist und ausführliche Beschreibungen der Schule und des Internatslebens. Einerseits ist es das, was man für das Alter erwartet - nicht umsonst wird die Autorin dieses Mal ins Jugendbuch einsortiert. Andererseits hätte ich mir gerne ein paar mehr Originalitäten gewünscht. Immerhin gibt es einige Ansätze dazu und vielleicht werden sie in einem weiteren Band ausführlicher behandelt. Es liest sich sehr gut, hatte für mich persönlich aber zu wenig mit der griechischen Mythologie zu tun, deswegen ein Stern Abzug. Weiterlesen würde ich aber trotzdem. Und ich würde es auch allen weiterempfehlen, die schon ihrem Alter ensprechend gerne Krabat, Baskerville Hall, Percy Jackson und natürlich Harry Potter gelesen haben.
AFTERMYTH war mein erster Roman von Tracy Wolff und nach der Lektüre ist mir absolut verständlich, warum sich all ihre Bücher zu Bestsellern gemausert haben, denn die Autorin versteht es einfach, wunderbar süffig und beschwingt zu schreiben. Die Seiten fliegen nur so dahin und man verfolgt gut gelaunt und gespannt Penelopes Abenteuer mit ihren Freunden und den mysteriösen Wendungen und Stolperfallen. Dabei muss sich Tracy Wolff allerdings die Bemerkung gefallen lassen, dass hier vieles nach PERCY JACKSON und HARRY POTTER schmeckt, wobei ihr andererseits zu Gute zu halten ist, dass sie ein paar der POTTER-Klischees ins Gegenteil verkehrt. Vielleicht könnte man sagen, dass sie mit AFTERMYTH ein Pendant zu diesen Reihen aus einer weiblichen Perspektive erzählt, aber damit will ich die Geschichte nicht schmälern, oder sie gar als Epigon bezeichnen, denn die Erzählung hat schon das Potential zu einem ganz eigenen Kosmos mit frischen Ideen und Sichtweisen.In diesem ersten Band fehlt es aber zumindest noch etwas an Tiefe und ausgefeiltem, logischen Worldbuilding. Vieles ist einfach durch und durch surreal und phantastisch, die ersten 100 Seiten gar eine Art wirbelnder Ereignisstrudel ohne Hand und Fuß. Es bleibt abzuwarten, ob diese Phantasiegebilde mit den Folgebänden einen in sich logischen Unterbau und ein paar in sich stimmige Erklärungen erhalten, oder es einfach nur leichtfüßige Feel-Good-Romane werden sollen, die halt einfach Spaß beim Lesen machen. Die Covergestaltung mit der unausgegorenen Typografie und der holprigen Setzung überzeugt mich dagegen nicht so wirklich und das Bild sieht mir viel zu sehr und viel zu glatt nach 3D-Animation aus. Da hätte ich es schöner gefunden, wenn auch das Titelbild in der Buntglasoptik des stimmungsvollen Farbschnitts umgesetzt worden und damit etwas wirklich Besonderes gewesen wäre.Insgesamt ist AFTERMYTH ein vergnügliches Abenteuer und ein herrlicher Pageturner, den ich gerne weiter empfehle, aber man sollte nicht der inneren Konsistenz der Welt nachspüren, weil da, zumindest noch im Moment, wenig vorhanden ist ... Viereinhalb Sterne.
Mit „Aftermyth - Penelope und die Prüfung der Götter“ entführt Tracy Wolff in die lebendige Welt der griechischen Mythologie. Genauer genommen nimmt uns die Autorin mit an die Anaximander-Akademie, auf die Penelope schon ihr ganzes Leben lang hin fiebert, um dort, wie zuvor auch schon ihre Eltern, für das Haus der Athena ausgewählt zu werden. Während es ihrem Zwillingsbruder Paris gelingt die Familientradition in besagtem Haus fortzusetzen, landet sie jedoch bei den Aphroditen. Ausgerechnet in jenem Haus, in dem es scheinbar keine Regeln zu geben scheint und das pure Chaos herrscht. Die strebsame Penelope ist entsetzt, doch während sie noch mit ihrem Schicksal hadert, geschehen merkwürdige Dinge um sie herum. Das Abenteuer beginnt und führt Penelope zu der Erkenntnis, das die Götter sie genau dorthin geschickt haben, wo sie sein soll.Wenn ich auch fernab der Zielgruppe bin (Tracy Wolff schreibt hier für ein junges Publikum ab 12 Jahren), so lese ich dennoch gern auch mal das ein oder andere Jugendbuch. Als Fan von Percy Jackson und der griechischen Mythologie, konnte ich von Aftermyth - nicht zuletzt des wunderschönen Farbschnitts und Covers wegen - logischerweise nicht die Finger lassen und das war auch gut so! Schnell hat es mich, dank des fesselnden und bildhaften Schreibstil der Autorin in die mythische, spannende und humorvolle Welt von Penelope hineingezogen und so schnell auch nicht mehr losgelassen. Nicht nur, dass die Charaktere - mein Herz schlug sofort für Fifi - unglaublich liebenswert und greifbar ausgearbeitet sind, sondern auch die Story ist wirklich toll und die Mythen fantasievoll eingebunden, ohne erzwungen zu wirken. So konnte mich Aftermyth nicht nur überzeugen, sondern auch begeistern und mir schöne Lesestunden bescheren. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht!Fazit: Ein tolles Jugendbuch-Abenteuer mit tollen Charakteren und spannender Story, an dem man als Percy Jackson Fan und Liebhaber der griechischen Mythologie definitiv nicht vorbeikommt :-)
Rezension zu „After Myth – Penelope und die Prüfung der Götter“Das Buch erzählt die Geschichte von Penelope Weaver, die schon ihr ganzes Leben davon träumt, die Anaximander-Akademie zu besuchen – eine magische Schule, an der die griechischen Mythen lebendig werden. Penelope ist klug, organisiert und überzeugt davon, perfekt in das Haus der Göttin Athena zu passen. Doch gleich zu Beginn läuft alles anders als geplant.Statt im erwarteten Haus zu landen, wird Penelope einer völlig anderen Göttin zugeteilt, deren Werte kaum zu ihrer strukturierten Persönlichkeit passen. Auch ihre Muse-Helferin entpuppt sich zunächst als ziemliche Katastrophe. Viele Situationen laufen völlig entgegen ihren Erwartungen, wodurch Penelope immer wieder gezwungen wird, sich neu zu orientieren.Gerade diese unerwarteten Wendungen machen das Buch besonders spannend. Aus den zunächst frustrierenden Situationen entstehen starke Freundschaften, die Penelope helfen, ihren eigenen Weg zu finden. Besonders gelungen ist dabei das Setting der Akademie, das eine faszinierende Mischung aus magischer Schule und griechischer Mythologie darstellt.Beim Lesen fühlte ich mich oft an „Harry Potter“ erinnert – allerdings mit einem ganz eigenen Mythologie-Twist. Die Welt wirkt lebendig, voller Abenteuer und überraschender Ideen. Die Protagonistin ist zielstrebig, aber gleichzeitig sehr menschlich, weil sie lernen muss, mit Enttäuschungen und neuen Herausforderungen umzugehen.Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Die Geschichte ist spannend, humorvoll und voller magischer Momente. Vor allem das Setting und die Entwicklung der Freundschaften haben mir sehr gefallen.Für mich ist dieses Buch eine großartige Mischung aus magischer Akademie, griechischer Mythologie und einer starken, zielstrebigen Hauptfigur. Wer Geschichten wie Harry Potter liebt und gleichzeitig Spaß an mythologischen Elementen hat, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ich freue mich schon sehr darauf zu erfahren, wie es weitergeht und wie viele Bände es noch geben wird.
Bei Aftermyth kämpft mein innerer Teenager gegen mein erwachenes Leserherz darum, wie ich das Buch bewerten soll. Als Jugendliche hätte ich das Buch vermutlich geliebt. Internatsszenario, griechische Götter, eine abgefahrene bunte und zugleich düstere Welt. Als Erwachsene rolle ich bei vielen Klischees einfach nur mit den Augen. Da ich immer wieder geschwankt habe, habe ich mich schlussendlich für den Mittelweg entschieden. Man darf schließlich nicht ausser Acht lassen, für wen Tracy Wolff hier schreibt und das sind nunmal Jugendliche und keine erwachsenen Leser. Der Schreibstil ist ganz klar auf das Alter der Zielgruppe ausgelegt, ohne dabei durch zuviel Jugendsprache zu nerven. Es liest sich leicht und ist auch noch im größten Chaos (was in diesem Buch gar nicht so selten vorkommt) verständlich. Überraschend nett fand ich Penelopes neue Freunde. Sie haben durch ihr sehr unterschiedliches Temperament eine schöne Abwechselung reingebracht. Außerdem fand ich es schön, wenn sich mal nicht alles nur um die ach so außergewöhnliche Penelope dreht. Ich mochte auch die Parts rund um die griechische Mythologie gern. Man darf in meinen Augen gern beim Lesen nebenbei noch Wissen vermitteln.Ansonsten waren es wie schon erwähnt einfach zu viele aktuell typische Grundpfeiler in der Geschichte, egal ob es das Mädchen ist, was sooo anders ist als der Rest oder der ach so heiße Typ. Trotz dieser Mängel war ich insgesamt zufrieden mit der Geschichte und wurde gut unterhalten.
Das Buch Aftermyth Penelope und die Prüfung der Götter von Tracy Wolff ist ein spannender Fantasyroman mit vielen Elementen aus der griechischen Mythologie. Schon der Titel hat mich neugierig gemacht, weil ich Geschichten über Götter, Prüfungen und besondere Schicksale sehr interessant finde. Das Buch verbindet alte Sagen mit einer modernen und aufregenden Handlung, wodurch es sich gut lesen lässt.In der Geschichte geht es um Penelope, die sich verschiedenen Herausforderungen und Prüfungen stellen muss. Dabei spielt nicht nur Mut eine große Rolle, sondern auch Vertrauen, Freundschaft und die Frage, ob man seinen eigenen Weg gehen kann, selbst wenn andere über einen bestimmen wollen. Besonders spannend fand ich, dass die Handlung immer wieder überraschende Wendungen hat und man oft wissen möchte, wie es auf der nächsten Seite weitergeht.Penelope als Hauptfigur hat mir gut gefallen, weil sie nicht perfekt ist. Sie wirkt an vielen Stellen unsicher oder überfordert, aber genau das macht sie glaubwürdig. Ich fand es interessant zu sehen, wie sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und immer stärker wird. Auch die anderen Figuren waren teilweise geheimnisvoll und haben die Handlung noch spannender gemacht.Der Schreibstil von Tracy Wolff ist leicht verständlich und flüssig. Das Buch lässt sich deshalb angenehm lesen. Besonders gut gefallen haben mir die fantasievollen Ideen und die Atmosphäre rund um die Götterwelt. Man merkt, dass die Autorin versucht, die griechische Mythologie auf eine neue und moderne Weise darzustellen. Vor allem Leserinnen und Leser, die Fantasy und mythologische Geschichten mögen, könnten an diesem Buch viel Freude haben.Insgesamt hat mir Aftermyth Penelope und die Prüfung der Götter gut gefallen. Das Buch ist spannend, fantasievoll und bietet eine interessante Mischung aus Abenteuer, Gefühlen und Mythologie. Ich würde es vor allem Jugendlichen empfehlen, die gern in magische Welten eintauchen und starke Hauptfiguren mögen.
Mit „Aftermyth“ startet Tracy Wolff eine neue Fantasy-Reihe rund um griechische Mythologie – und das mit einer Jugendlichen Protagonistin, die mich schnell überrascht hat.Penelope ist ein Mädchen, das Kontrolle liebt: strukturiert, diszipliniert und absolut regelkonform. Fehler oder Pausen? Für sie eigentlich undenkbar. Umso spannender ist es, ihre Entwicklung an der Anaximander-Akademie mitzuerleben. Denn obwohl sie fest davon überzeugt ist, ins Haus der Athene zu gehören, landet sie ausgerechnet im Aphrodite-Haus – ein Ort voller Emotionen, Leichtigkeit und Chaos. Genau dort beginnt sie nach und nach, sich selbst neu kennenzulernen und auch mal Gefühle zuzulassen.Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre im Aphrodite-Haus. Es ist lebendig, humorvoll und steckt voller Charme. Die vielen kreativen Ideen, Rätsel und der Unterricht haben richtig Spaß gemacht – genauso wie die zahlreichen Anspielungen auf die griechische Mythologie, die liebevoll eingebaut sind.Penelope selbst ist nicht immer leicht nachzuvollziehen. Oft hätte ich anders gehandelt als sie, aber genau das hat sie für mich interessant gemacht. Ihre Entwicklung steht klar im Mittelpunkt und ist nachvollziehbar und schön umgesetzt.Ein kleiner Kritikpunkt ist allerdings das Erzähltempo: Es dauert recht lange, bis man mehr über die mysteriösen Ereignisse erfährt – etwa warum Penelope plötzlich an anderen Orten auftaucht, Dinge sieht, die andere nicht sehen, oder immer wieder von Schlangen umgeben ist. Auch, wenn es verständlich ist, dass zum Ende noch Dinge offen bleiben, weil es ein Reihenauftakt ist, hat mich diese Unklarheit zwischenzeitlich etwas ungeduldig gemacht.Auch die Nebenfiguren sind gelungen: Fifi, Penelopes Mitbewohnerin, ist einfach liebenswert und wuchs mir sofort ans Herz. Im Kontrast dazu ist Penelopes Zwillingsbruder Paris im Athene-Haus, der mit seiner überheblichen Art eher unsympathisch auf mich wirkte – was aber gut zur Dynamik der Geschichte passte.Obwohl Penelope erst 13 Jahre alt ist, wirkt sie durch ihr Verhalten oft deutlich älter, was die Geschichte auch für mich als Erwachsene gut zugänglich macht.Insgesamt ist Aftermyth ein fantasievoller, atmosphärischer Reihenauftakt mit tollen Ideen und einer spannenden Charakterentwicklung, auch wenn man an manchen Stellen etwas Geduld braucht. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
Das Buch beginnt mit Penelopes erstem Tag an der Schule und beschreibt ihre chaotische Anreise, wo sie von einem Hindernis zum nächsten taumelt und schließlich ihren schlimmsten Alptraum erlebt: während ihr Zwillingsbruder problemlos im Haus der Athene aufgenommen wird, muss sie zu Aphrodite.. wie soll sie das ihren Eltern erklären? Fortan bemüht sie sich, diesen Fehler rückgängig zu machen und Athene zugeteilt zu werden. Doch die Götter scheinen andere Pläne zu haben und eigentlich gefällt es Penelope ganz gut bei den Aphrodite-Schülern. Mit ihrer neuen Freundin Fifi und anderen Mitschülern erlebt sie ein fantastisches Schuljahr und gewinnt eine mystische Schnitzeljagd. Ganz nebenbei entdeckt sie ein Geheimnis, das die Götter verbergen wollen..Aftermyth ist ein Buch, das ein wenig an Harry Potter erinnert, die Schüler sind verschiedenen Häusern/ griechischen Göttern zugeteilt, es gibt Wettkämpfe zwischen den Häusern und ähnliches. Doch leider wird die ganze Welt zu wenig erklärt, man erfährt kaum etwas über die Fähigkeiten der Schüler oder warum sie diese Schule besuchen dürfen. Auch der Unterricht wird nur ganz nebenbei erwähnt, aber bis auf den ersten Tag wird kein Fach wirklich erklärt. Während die Hälfte des Buches von Penelopes erstem Tag an der Schule handelt, werden die nachfolgenden Wochen und Monate nur kurz und knapp abgehandelt. So kann man die Schnitzeljagd und den Mythos der Pandora nicht wirklich nachvollziehen. Da hätte ich mir ein paar mehr Seiten für diesen Teil gewünscht.Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es war witzig und rasant geschrieben. Für jüngere Leser ist die Reihe bestimmt toll. Ich werde eine Fortsetzung auf jeden Fall lesen und hoffe, dass dort noch einiges erklärt wird, was bisher fehlt.
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