Coverbild Léon und Louise von Alex Capus, ISBN-978-3-423-14128-4
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Léon und Louise

Roman
»Ein Paar zum Verlieben.« Angela Wittmann in ›Brigitte‹

Zwei junge Menschen verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise – die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg – bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Ein Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt.

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   Taschenbuch
Coverbild Léon und Louise von Alex Capus, ISBN-978-3-423-14128-4
1. Juli 2012
978-3-423-14128-4
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Coverbild Léon und Louise von Alex Capus, ISBN-978-3-423-25363-5
24. Juli 2015
978-3-423-25363-5
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Details
EUR 10,90 € [DE], EUR 11,30 € [A]
dtv Literatur
320 Seiten, ISBN 978-3-423-14128-4
Autorenporträt

Alex Capus

Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte und Philosophie in Basel. Zwischen 1986 und 1995 arbeitete er als Journalist bei verschiedenen Schweizer ...

Pressestimmen

Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe, August 2012
»Großartig erzählt, wohl komponiert, stilistisch und sprachlich beeindruckend. Lesen, weiterempfehlen, verschenken!«
Mathilde Sum, Mittelbadisch Presse, Juli 2012
»Alex Capus hat eine wunderschöne Liebesgeschichte voller Melancholie, aber auch mit viel Humor geschrieben.«
Peter Pappert, Jülicher Zeitung, Juli 2012
»Es ist die wunderbare, zarte Geschichte einer großen Liebe - sehnsüchtig und melancholisch, zugleich heiter und humorvoll.«
Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung, Juli 2012
»Kunstvoll schlicht und bewegend erzählt, ist dieser Roman einer Amour fou zugleich eine Liebeserklärung an das alte Frankreich.«
Brigitte, Mai 2012
»Manche Bücher lösen Glücksgefühle aus. Diese wunderbare Geschichte gehört eindeutig dazu.«
Junge Welt, April 2015
»Ein brillanter Roman über eine außergewöhnliche Begegnung.«
Michael Dumler, Allgäuer Zeitung, November 2014
»Leichtfüßig und packend schreibt Alex Capus über den Zauber des Lebens, die Liebe und das Leid. Ein Buch für Herz und Kopf.«
Ostsee-Zeitung, Juli 2013
»Der Schweizer Alex Capus hat einen Roman geschrieben, der durch leise Töne besticht.«
Doppelpunkt, Magazin für Kultur in Nürnberg, Fürth, Erlangen, 15.04. - 15.05.2013
»Einmalig schön geschrieben und lesenswert bis zum Ende!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Eine Liebe, wie sie Léon und Louise ein Leben lang verbindet, und das, obwohl sie mehr oder weniger ein fast vollständig getrenntes Dasein führen, ist meiner Ansicht nach sehr, sehr ungewöhnlich und kommt auf dieser Welt wahrscheinlich nicht besonders häufig vor. Vor allem muss man bedenken, dass sie vor ihrer Trennung bei dem Bombenangriff 1918 gerade mal, wenn überhaupt, 24 Stunden miteinander verbracht haben. Aber in dieser Zeit dürfte irgendetwas entwachsen sein, was beide für immer aneinander gebunden hat: eine tiefe, prägende Liebe, die nie nachgelassen hat. Ich würde sogar so weit gehen und die beiden als seelenverwandt beschreiben, anders kann ich mir dieses lebenslange Aneinanderfesthalten sonst gar nicht erklären. So wundervoll, aber gleichzeitig ebenso bedauernswert ich diese außergewöhnliche Liebe auch empfunden habe, genauso sehr hat mir der Schreibstil Alex Capus’ zugesagt. Zwar kamen in der Geschichte kaum direkte Reden vor, was ich ein wenig vermisst habe, aber dafür hatte diese Erzählung etwas Lockeres und Leichtes an sich, das mich wunderbar an das Buch fesseln konnte. Auch den ganz eigenen Humor des Autors fand ich erfrischend und hat absolut meinen Geschmack getroffen. Hier versucht Léon zum Beispiel die wechselnden Stimmungen seiner Frau Yvonne ganz nüchtern, aber auch amüsant treffend, zu beschreiben: ~ Er war zu einem Mann von einiger Lebenserfahrung herangewachsen, und nach fünf Jahren Ehe war ihm bekannt, dass die Seele einer Frau auf geheimnisvolle Weise in Verbindung steht mit den Wanderungen der Gestirne, dem Wechselspiel der Gezeiten und den Zyklen ihres weiblichen Körpers, möglicherweise auch mit unterirdischen Vulkanströmen, den Flugbahnen der Zugvögel und dem Fahrplan der französischen Staatsbahnen, eventuell sogar mit den Förderquoten auf den Ölfeldern von Baku, den Herzfrequenzen der Kolibris am Amazonas und den Gesängen der Pottwale unter dem Packeis der Antarktis. ~ (S. 99) Die ganze Geschichte von Léon und Louise startet auf einer Beerdigung, auf der ein Haufen Le Gall - Familienmitglieder anwesend sind: Kinder, Enkel und Urenkel. Man hat also schon die Vermutung, dass Léon es ist, um den hier getrauert wird. Hinzu kommt, dass das Buch von einem von Léons Enkeln erzählt wird. Aber nicht nur die Familie ist anwesend, auch eine alte Frau sitzt in den Reihen, über die munter getuschelt wird. - Es ist Louise. Und genau an dieser Stelle startet für uns Leser eine der außergewöhnlichsten Liebesgeschichten zwischen zwei Menschen, die sich einander näher fühlen, je weiter sie voneinander entfernt sind ...«
ANTWORTEN
»Ein faszinierendes Buch , das mich schon nach der ersten Seite in seinen Bann gezogen hat. Sehr Einfühlsam und emotional , aber auch gleichzeitig sehr Spannend erzählt er , von einer großen Liebe , die Trennunggen und Kriege übersteht. Alex Capus lässt einem Eintauchen in eine andere Welt . Mich hat das Buch zutiefst berührt. Würde es zutiefst bedauern es nicht gelesen zu haben.«
ANTWORTEN
»Dieses Buch stand schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste und nun habe ich endlich Bekanntschaft mit "Léon und Louise" machen dürfen. Es ist eine der schönsten Liebesgeschichten und gleichzeitig die wohl emotionalste Dreiecksbeziehung, die ich je gelesen habe. Und vor allen Dingen kommt sie ohne Kitsch, ohne schwulstige Dialoge und ohne große intime Details aus. Alex Capus hat die Liebe zwischen "Léon und Louise" auf das Wesentliche reduziert und beweist, dass wahre Liebe alle Hürden überwindet, egal ob es dabei um Léon und Louise geht, oder aber um Yvonne, die aus Liebe zu Léon sogar den Ehebruch akzeptiert. Capus Schreibstil ist mitreißend, gefühlvoll und packend. "Léon und Louise" kann man einfach nicht aus der Hand legen. Der Autor schafft das mit wenigen Worten auszudrücken, wofür anderen Autoren drei Sätze benötigen. Es gelingt ihm ohne große Mühe die französische Leichtigkeit in seine Zeilen einfließen zu lassen und damit eine tolle Atmosphäre zu zaubern. Gleichzeitig verbindet er zwei Weltkriege auf so gekonnte Weise mit einer Liebesgeschichte, dass man das Gefühl hat, er wäre dabei gewesen. Hitlers Besuch in Paris ist dabei ganz besonders anzumerken. Was im ersten Augenblick nebensächlich erscheint, ist an historischem Wert kaum zu überbieten. Fazit: Alex Capus hat mich mit "Léon und Louise" nicht verzaubert, sondern mich nachhaltig beeindruckt und wenn ich selten ein Buch zweimal lese, aber dieser Roman hat sehr gute Chancen darauf eine jährliche Genusslektüre zu werden!«
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