Ein tragischer Unfall macht das Familienleben von Morgan zunichte. Kann sie im Angesicht der Familiengeheimnisse ihrer Tochter eine glückliche Familie bieten?
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All das Ungesagte zwischen uns
Ein herausragender Roman über Familie, die erste Liebe, zweite Chancen und die zerstörerische Kraft von Lügen.
Unglaublich intensiv, absolut mitreißend und schonungslos ehrlich – typisch Colleen Hoover!
Ein tragischer Unfall verändert von einer Sekunde auf die andere Morgans Leben und entlarvt, dass ihr bisheriges Leben auf Lügen basierte. Gleichzeitig entgleitet ihr ihre Tochter Clara immer mehr: Sie trifft sich heimlich mit einem Jungen, von dem sie weiß, dass ihre Mutter ihn nicht an ihrer Seite sehen möchte. Halt findet Morgan in dieser schweren Zeit ausgerechnet bei dem einen Menschen, bei dem sie keinen Trost suchen sollte ...
Zwei Liebesgeschichten. Ein Schicksalsschlag. Und eine Mutter und deren Tochter, die das tragische Ereignis beinahe zerreißt.
Authentisch und mit der für sie so signifikanten Achterbahnfahrt der Gefühle erzählt Colleen Hoover von einer Mutter-Tochter-Beziehung in einer Extremsituation und verknüpft dies mit der wunderbaren Schilderung zweier aufkeimender Liebesgeschichten.
»Eine ergreifende, süchtig machende Lektüre.« People Magazine
Bibliografische Daten
2. Auflage
Colleen Hoover
Colleen Hoover ist nichts so wichtig wie ihre Leserinnen. Seit der Veröffentlichung von ›Weil ich Layken liebe‹ hat sie eine riesige Fangemeinde. Inzwischen ist sie die erfolgreichste Autorin der Welt und stürmt mit all ihren Romanen die Bestsellerlisten. 2023 wurde sie auf die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt des ›Time‹-Magazins aufgenommen. Colleen Hoover lebt mit ihrem Mann und ihren Söhnen in Texas.
Katarina Ganslandt
Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!
8 - 10 von 191 Leserstimme
Jahreshighlight 2020
„All das ungesagte zwischen uns“ ist das vierte Buch, welches ich von Colleen Hoover gelesen habe und wieder mal wurde ich nicht enttäuscht.Colleen Hoover versteht es aus einer traurigen Grundgeschichte eine wundervolle Atmosphäre zu schaffen, in der man den Protagonisten nahe kommt, ihre Gefühle, Ängste und Sorgen sehr gut nachvollziehen und verstehen kann. Man leidet regelrecht mit ihnen.Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Morgan und ihrer Tochter Clara beschrieben, die beide mit einem schmerzhaften Verlust zu kämpfen haben. Dabei verarbeitet jeder von ihnen den Verlust auf seine Weise, was der Beziehung zwischen Mutter und Tochter nicht gerade förderlich ist. Ganz im Gegenteil, sie haben beide immer wieder das Gefühl sich immer mehr voneinander zu entfernen.Während Morgan mit einer Entdeckung, nach dem Tod ihres Mannes, ihr ganzes Leben der letzten Jahre in Frage stellt, verliebt sich Carla und kämpft dagegen an, einfach glücklich zu sein, immerhin hat sie ja gerade erst ihren Vater verlorenen und glücklich zu sein, fühlt sich für sie daher absolut falsch an. Dennoch kommt sie schnell dahinter, dass sie durch diese Situation auch ihre rebellische Seite zum Vorschein bringen kann und damit ihrer Mutter ein Stück weit weiter das Gefühl gibt, ihre Tochter auch noch zu verlieren.Als Nebencharakter haben wir noch Jonah, der nach einigen Jahren wieder auftaucht und eine ganz besondere Rolle in Morgans Leben spielt. Jonah ist für mich, der absolut verständlichste, fürsorglichste Mensch, der jedoch auch mit einem Verlust kämpft und sich zeitweise durch diesen auch verloren und überfordert fühlt.Sehr gut gefallen hat mir, das erste Kapitel, in dem Morgan und ihr Mann selbst noch Teenager waren. In Kapitel zwei sind dann bereits 17 Jahre vergangen.Colleen Hoover zeigt mit ihrem neusten Buch wieder einmal, dass sie ihr Handwerk als Schriftstellerin wirklich versteht. Sie verleiht den Protagonisten zum einen eine sehr starke Persönlichkeit, lässt sie jedoch auch immer wieder zweifelnd und nachdenklich wirken. Das alles reißt einen so mit, dass man das Gefühl hat Morgan und Carla seien zwei sehr gute Freunde, die während man die Seiten liest neben einem sitzen. Der Spannungsbogen wurde konstant gehalten auch wenn einzelne Stellen doch schon etwas vorhersehbar waren. Im Verlauf des Buches, findet Morgan Briefe, welche von ihrer Schwester und ihrem Mann stammen. Sie ringt lange mit sich, ob sie diese öffnen soll oder nicht, beschließt dann letztlich es nicht zu tun. Ich persönlich hätte doch sehr gerne den Inhalt dieser Briefe gelesen, was mich doch an dieser Stelle etwas an dem Buch enttäuscht hat. Auch das Ende kam für mich dann doch irgendwie zu plötzlich und wurde gefühlt einfach nur noch schnell abgehandelt. Sicher kann es aber auch daran liegen, dass die Geschichte einen so süchtig gemacht hat, dass man gar nicht wollte, dass das Buch jemals endet.Für alle die Colleen Hoover lieben und dieses Buch noch nicht gelesen haben, hier eine ganz klare Leseempfehlung.
Kein typischer Coover
Ich habe sooooo hohe Erwartungen an das Buch gehabt weil Colleen hoover eine meiner liebsten Autorinnen ist und ich bisher jedes Buch von ihr vergöttert habe. Also das Buch war defintiv seeehr gut...mir hat allerdings ein bisschen was gefehlt...ich hatte ziemlich am Anfang schon ne Ahnung was so noch passieren könnte und hatte damit auch recht. Hat mich am Ende aber nicht so wirklich gestört weil der Schreibstil mal wieder so spannend und mitreißend war, dass ich an die Seiten gefesselt wurde. Collen Hoover weiß halt ganz genau wie sie mit Worten umgehen muss um ihre Leser zu begeistern. Außerdem finde ich das Buchcover wunderschön.Ich möchte das Buch nicht wine Sekunde schlecht reden nur weil die Autorin sonst absolute Highlights für mich schreibt deshalb finde ich, dass dieses Buch sehr gut und unterhaltsam ist. Ich mag die Handlung und vorallem die Protagonisten. Es hatte durchaus Aspekte die mich überrascht und auch schockiert haben.
Komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung
Ich habe bisher schon einige Bücher der Autorin Colleen Hoover gelesen und ihre Bücher haben mich schon durch einige Jahre meines Lebens begleitet. Daher habe ich mich sehr über ihr neustes Buch „All das Ungesagte zwischen uns“ gefreut und wollte es unbedingt lesen.Das Cover finde ich tatsächlich nicht unbedingt besonders hervorstechend aber auch nicht unansehnlich. Mir gefällt es recht gut, auch wenn es wohl nicht auf die Liste meiner liebsten Buchcover kommt. Aber das muss es ja auch gar nicht. Ich finde es allerdings sehr schön, dass es so schlicht ist und von der Art her auch gut zu den anderen Buchcovern der Autorin passen.Das Innere des Romans hat mir auch durchaus gut gefallen. Alles in allem bin ich wieder mal komplett überzeugt durch den unfassbar genialen sowie einzigartigen Schreibstil der Autorin und hatte ein unglaublich tolles Leseerlebnis. Coleen Hoovers Bücher sind einfach mit einem gewissen Suchtfaktor verbunden. Denn auch wenn mich die Handlung leider nicht zu jedem Zeitpunkt vollständig überzeugen konnte, war ich dennoch komplett gefesselt von der Geschichte und der Entwicklung.Besonders hervorzuheben finde ich an dem Roman, dass er eben kein herkömmlicher Roman ist. „All das Ungesagte zwischen uns“ ist aus zwei Sichten geschrieben, allerdings nicht aus der Sicht eines männlichen und einen weiblichen Protagonisten – sondern aus der Sicht von Mutter und Tochter. Sowas in der Art habe ich bislang noch nicht gelesen und es war unfassbar spannend. Es gab zwar auch Entwicklungen im Liebesleben der Protagonisten, allerdings stand eigentlich die komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung im Vordergrund.Morgan scheint in dem Leben als Hausfrau von außen betrachtet, total aufzugehen. Sie hat mit ihrer Jugendliebe ziemlich früh ein Kind bekommen, geheiratet und so führen sie eben ihr Familienleben. Clara lebt ihr Teenagerleben und zu Anfang des Buches scheint ihr größtes Problem zu sein, dass ihre Eltern sie vor allem und jedem beschützen wollen. Allerdings ist bei beiden Protagonistinnen mehr dahinter als man von außen vermuten würde. Als ihre Familie durch gleich mehrere schwere Schicksalsschläge auseinandergerissen wird, kommen beide Charaktere ganz klar an ihre Grenzen. Während Morgan gegen ihre wiederaufkommenden Gefühle kämpft und überlegt was sie in der Zukunft auch sich machen wird, rebelliert Clara und versucht verzweifelt irgendein Ventil für ihre Gefühle zu finden.Während mir Clara oftmals zu egoistisch und kindisch rüberkam, habe ich Morgan sehr gut verstehen können. Allerdings haben beide auch einige Entscheidungen getroffen, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Dies hat aber mein Leseerlebnis nicht erheblich beeinträchtigt. Zum Schluss ging es mir persönlich tatsächlich etwas zu schnell und ich habe noch einige offene Fragen, allerdings hat mich das Buch trotzdem überzeugt und in einigen Momenten auch durchaus überrascht.
Authentisch und berührend
Das erste Kapitel ist quasi ein Prolog, denn wir lernen Morgan als Jugendliche kennen, als sie mit ihrem Freund Chris, ihrer Schwester Jenny und deren Freund Jonah zu einer Party fährt. Sie findet heraus, dass sie schwanger ist und im zweiten Kapitel befinden wir uns in der Gegenwart, als Morgan eine 16-jährige Tochter hat. Der Anfang der Geschichte war zunächst etwas komisch, da man das Gefühl hatte sich im Kreis zu drehen, weil nun Morgans Schwester Jenny ungewollt schwanger wurde. Dann geschieht jedoch der tödliche Unfall und das Leben von Morgan und Clara wird aus der Bahn geworfen. Danach wird der Titel „All das Ungesagte zwischen uns“ zum Programm, denn Morgan und ihre Tochter Clara reden kaum über ihre Trauer, ihre Geheimnisse und Claras neuen Freund Miller. Sie entfernen sich immer mehr und durch einige Geschehnisse und Missverständnisse wird die Situation zwischen Mutter und Tochter richtig festgefahren. Die Geschichte konzentriert sich auf die Trauer von Morgan und Clara und deren Mutter-Teenager-Beziehung und es ist schön, sie während ihrer Entwicklung zu begleiten. Auch wenn das Buch dabei nie sehr viele Wendungen bereithält, ist es trotzdem mehrfach überraschend und fesselnd.>>Wenn etwas Schreckliches passiert, hat man erst mal das Gefühl, man wäre von einer Klippe gestürzt. Aber wenn ein bisschen Zeit vergangen ist, wird einem klar, dass man nicht von einer Klippe gestürzt ist, sondern in einer endlosen Achterbahn sitzt, die gerade ihren tiefsten Punkt erreicht hat. Und dann fährt sie sehr lange Zeit auf und ab.<<, Jonah, S. 2014Die Geschichte wird durch Morgan und Clara in zwei Ich-Perspektiven geschildert. Dadurch erfährt man ihre Gedanken und Gefühle, wodurch ich stets nachvollziehen konnte, warum sie so handeln. Auch wenn manches doch sehr extrem war und ich einige Szenen übertrieben fand, z. B. als Clara sehr bockig wurde, konnte ich trotzdem verstehen, dass der Tod und all die Geschehnisse danach dazu geführt haben können. Dadurch hat mich Colleen Hoover immer wieder in eine andere Stimmung versetzt. Ich war traurig, wurde wütend, verspürte Frust, hab aber auch oft gelächelt und war verliebt, wenn z. B. mal wieder der ein paar Monate alte Sohn von Jenny auftauchte und all die negativen Gefühle von den Protagonisten zur Seite schob. Oder auch wenn sich Clara mit Miller getroffen hat, weil ihr die Beziehung mit ihm so unglaublich gut tut. Miller ist intelligent und wusste in der schweren Zeit mit Clara umzugehen. Aber auch Jonah oder Millers Großvater waren gutmütige und rundum tolle Figuren, die ich ins Herz geschlossen habe.Colleen Hoovers Schreibstil war wieder gewohnt gefühlvoll und ein bisschen poetisch. Sie kann alles nachvollziehbar zur Situation beschreiben und nutzt immer wunderschöne Worte, weshalb ich mir einige Zitate markiert habe. Die Emotionen spitzten sich zum passenden Ende zu, das ich schön und sehr berührend finde.>>Manchmal sagt er Dinge, die sich anfühlen, als würden sie durch meinen Brustkorb direkt in mein Herz dringen und nicht erst den Weg durch die Ohren nehmen.<<, S. 394Fazit:„All das Ungesagte zwischen uns“ wird nach einem schlimmen Unfall schon fast zu viel zwischen den Protagonisten Morgan und ihrer Tochter Clara. Colleen Hoover hat hier eine sehr gefühlvolle, authentische und emotionsgeladene Geschichte über eine Mutter-Teenager-Beziehung geschrieben, die manchmal überraschen kann und auf die Entwicklung der Charaktere setzt.
Berührend
Durch einen tragischen Unfall verliert Morgan zwei geliebte Menschen und muss erkennen, dass ihr bisheriges Leben ein Lügenhaus war. Für ihre 16-jährige Tochter Clara will sie die Erinnerungen an glückliche Zeiten aufrechterhalten. Doch diese ist mit ihren eigenen Gefühlen beschäftigt, denn sie hat sich zum ersten Mal richtig verliebt Ich liebe die Bücher von Colleen Hoover, deshalb habe ich mich riesig auf diesen neuesten Roman gefreut. Und die Beschreibung klang bereits sehr bewegend.Der Schreibstil war gewohnt locker und flüssig zu lesen, so dass ich regelrecht durch das Buch gerauscht bin.Die Charaktere wurden toll beschrieben und wirkten sehr authentisch und lebendig. Ich konnte mich sehr gut in Morgan und Clara hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Ihre Gedanken und Gefühle waren authentisch und echt.Die Story hat mich von Anfang an gepackt. Toll fand ich, dass sowohl aus Morgans als auch aus Claras Sicht erzählt wurde. Das brachte viel Tiefgang in die Geschichte und brachte mir beide sehr nahe.Die Geschichte hat mich sehr berührt. Unweigerlich musste ich denken, wie ich mich wohl an Morgans Stelle gefühlt hätte und wie sich mich verhalten hätte. Die Gefühle hat die autorin richtig toll dargestellt, sie haben mich berührt, ohne kitschig zu sein.Die Konflikte zwischen Mutter und Tochter wurden sehr gut beschrieben. Es ging aber um noch viel mehr, denn Verlust, Liebe, Neuanfang und zweite Chancen spielten auch eine große Rolle.Ein bewegender Roman. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.
Unglaublich berührend!
Als ich das Buch das erste mal in den Händen halten durfte, war ich absolut geflasht! Das Cover ist so wahnsinnig schön, sodass mir eigentlich gar nichts anderes übrig blieb als einen Ehrenplatz in meinem Bücheregal freizuräumen. Und als ich es gelesen hatte, wurde auch klar, dass dieser Platz eindeutig zu recht verdient ist. Der neuste Roman von der Autorin, handelt von Mutter und Tochter, welche nach einen tragischem Unfall sich voneinander entfernen, da beide in dieser schwierigen Zeit nicht ehrlich miteinander Reden, wodurch es zu Konflikten kommt. Die Story wird aus der Sicht von beiden erzählt und als Leser kann man manchmal gar nicht ruhig sitzen, da man nur darauf wartet das beide ihre Geheimnisse miteinander teilen, die man ja selber schon erfahren hat. Es ist sehr auf diese Mutter Tochter Beziehung zentriert, wodurch sich die Autorin auch von ihren üblichen Stil entfernt, was ich persönlich ganz toll finde. Doch muss ich auch sagen, dass ich ihren üblichen Stil was die Storyline angeht etwas vermissen. Insgesamt ist es jedoch sehr zu empfehlen und öffnet vielleicht dem ein oder anderem die Augen, was man durch ehrliches reden alles lösen kann.
bewegende Geschichte
Worum geht es?Morgan verliert bei einem Unfall gleich zwei Menschen: Ihren Mann und ihre Schwester. Nun ist sie mit ihrer pubertierenden Tochter Clara auf sich allein gestellt und versucht für diese die heile Welt aufrecht zu erhalten.Worum geht es wirklich?Schweigen, Liebe und Schuld.Lesenswert?Ja. Ein Buch, dessen Handlung definitiv noch nachhallt. Zu allererst: Der Einstieg in das Buch hat mich einen völlig anderen Inhalt erwarten lassen, denn man lernt Morgan, ihren Freund, ihre Schwester und deren Freund als junge Erwachsene kennen und Morgan stellt schockiert fest, dass ihre Regel überfällig ist. Irgendwie ging ich davon aus, dass es um eine mögliche, ungeplante, eventuell auch ungewollte Schwangerschaft geht. Dies ist jedoch gar nicht der Fall. Siebzehn Jahre später spielt die eigentliche Handlung, das Kind ist längst geboren: Clara. Morgan und Chris sind noch immer zusammen und ihre Schwester Jenny und deren damaliger Freund Jonah ebenfalls (wieder). Chris und Jenny verunglücken bei einem Unfall und Morgan wird der Boden unter den Füßen weggerissen: Alleine mit der höchst pubertären Tochter, die sich auch genau so verhält, allein gelassen mit vielen Fragen und der Erkenntnis, wieviel nur Schein und Trug war in ihrem Leben.Abwechselnd wird aus Morgans und Claras Sicht die Handlung geschildert, je nach Leser*innenalter versteht man vermutlich die eine oder die andere besser. Ich zB hatte eher Probleme mit Claras kindischen Entscheidungen. In all der Trauer und den offenen Fragen entwickelt sich zwischen etwas Clara und einem Jungen, den ihre Eltern nicht gut heißen. Auch die erste Liebe ist hier also ein Thema, ebenso bei Morgan, die ihren Mann schon so lange an ihrer Seite hatte. Generell treiben beide Frauen unausgesprochene Gedanken umher, die im Kopf immer größer und schwerer werden und dennoch nicht an die Oberfläche kommen (wollen).Hoovers Schreibstil ist sehr angenehm und wunderbar lesbar, das sei nur nebenbei erwähnt.Das Buch ist nicht klassisch spannend, auch bleiben viele Fragen ungeklärt. Dies macht das ganze jedoch nur umso realistischer und nachvollziehbarer. Und trotzdem sind die Konflikte spannend, die Beziehungen schmerzhaft oder zuckersüß und der Opa… Was für ein toller Mann!Es ist alles so greifbar und das ist berührend, hallt ein bisschen nach macht diesen Roman zu einem leisen Buch, aber einem sehr schönen Buch.
Intensive. emotionale und spannende Geschichte!
Ein schrecklicher Unfall ändert das Leben von Morgan, Clara und Jonah von jetzt auf gleich. Chris und Jenny sterben und lassen die drei trauernd zurück. Doch als wäre das noch nicht genug, kommen auch noch schreckliche Lügen ans Licht! Und neben der Trauerbewältigung, wodurch die Herzen von Morgan und Clara mit Schmerz durchsetzt sind, ist in ihnen auch gleichzeitig Liebe. Eine alte und eine neue Liebe.Das Buch ist aus der Sicht von Morgan und ihrer Tochter Clara geschrieben. Ich habe es als Hörbuch gehört und es war ganz wunderbar vorgelesen und ich konnte dem Geschehen sehr gut folgen. Das ganze Buch ist durchweg unglaublich spannend und Colleen Hoover hat es wieder geschafft, dass ich von dem Buch komplett gefesselt war und in den Bann der Geschichte gezogen wurde! Die Charaktere sind auch sehr gut getroffen. Clara, Morgan und Jonah haben alle mit den Verlusten zu kämpfen, welche durch den Tod von Chris und Jenny hervorgerufen wurden. Sie sind unglaublich verwirrt und wissen anfangs nicht wo hinten und vorne ist. Sie verlieren sich in ihrer eigenen Trauer und reden nicht über ihren Verlust. Versuchen alles mit sich alleine auszumachen, wodurch viele Missverständnisse entstehen, welche aber auch durch einen sehr großen Schock entstehen, welcher nicht allen bekannt ist. Die drei machen viele Fehler, aber versuchen auch sie wiedergutzumachen. Durch dieses hin und her, kam mir das Ganze sehr realistisch vor, da es in Wirklichkeit auch so ist. Der Verlust von geliebten Menschen ist einfach nicht leicht und bringt so viele unterschiedliche Gefühle in einem hervor, die einen sehr schnell überfordern können, sodass man sie auch mal schnell an anderen auslässt. Genau das erlebt man in diesem Buch. Darüber zu reden ist wichtig, aber gerade in so einer Situation alles andere als einfach. Daher passt der Titel des Buches auch mehr als perfekt. Neben diesen drei Charakteren kommt auch noch sehr oft Miller vor, der Schwarm von Clara. Er ist unglaublich süß und rücksichtsvoll. Außerdem hat er schon vieles hinter sich, wodurch er in seinen jungen Jahren schon eine hohe Reife besitzt. Die Story ist wie schon gesagt durchweg fesselnd. Es passieren immer wieder kleinere und auch mal größere Dinge, die ich nicht habe kommen sehen. Es werden sehr wichtige Aspekte in dem Buch thematisiert. Die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Morgan und Clara ist, würde ich sagen, einer der wichtigsten Aspekte in dem Buch. Ihre Beziehung ist auch fast immer der Auslöser für andere Entscheidungen. Sie hat große Auswirkungen auf die Liebesgeschichten der beiden abseits ihrer Mutter-Tochter-Beziehung. Die beiden geraten so oft aneinander, machen insgesamt aber eine große Wandlung durch, wodurch sie sich auch persönlich stark weiterentwickeln. Ach und die oben erwähnten Lügen haben es echt in sich! Sie haben mich so unglaublich wütend gemacht und mir wurde echt übel dabei! Dieses Buch ist mal wieder wirklich grandios und ich kann es nur empfehlen! Es beschert einem Herzschmerz, lässt einen aber auch dahinschmelzen. Es sprießt vor Spannung und ich konnte kaum aufhören es zu hören. :-D
Eine unglaublich intensive und emotionale Mutter-Tochter-Beziehung - Achtung Sogwirkung!
Ich wollte schon länger ein Buch von Colleen Hoover lesen und mir eine Meinung zu der beliebten Autorin bilden. All das Ungesagte zwischen uns erschien mir der perfekte Einstieg ins CoH-Universum zu sein. Erstens ist es ganz neu erschienen, zweitens hatte ich das Gefühl, dass sich dahinter ausnahmsweise mal keine 0-8-15-Romanze versteckt und drittens fand ich den Klappentext absolut vielversprechend. Ich bin richtig glücklich, dass mich meine Intuition nicht getäuscht hat, denn das Buch hat alles mitgebracht, was ich mir erhofft und erwartet hatte. Authentische Protagonisten, eine fesselnde Handlung, spannende Überraschungsmomente und unglaublich viele Emotionen.Das Buch ist abwechselnd aus Sicht der 34-jährigen Morgan und ihrer 16-jährigen Tochter Clara geschrieben. Morgan war mir als Protagonistin zwar etwas näher - allein schon wegen des Alters - ich konnte mich aber auch unglaublich gut in die pubertierende Clara hineinversetzen. Colleen Hoover hat es schon nach wenigen Kapiteln geschafft mir die beiden Frauen unglaublich nahe zu bringen. Selten habe ich so intensive Gänsehautmomente erlebt wie mit Morgan und Clara. Ich habe ihre Denkweisen, Ansichten und Handlungen, auch wenn sie teilweise situationsbedingt überzogen waren, alle nachvollziehen können. Das Mutter-Tochter-Gespann macht nach einem tragischen Vorfall eine schwere Zeit durch. Nicht nur, dass die beiden sich von geliebten Menschen verabschieden mussten, es kommen auch unfassbare Ereignisse ans Licht, die Morgans und Claras Leben vollkommen aus der Bahn werfen. All das Ungesagte zwischen uns erzählt die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die vorallem daran leidet, dass zuviel Unausgesprochenes im Raum steht. Sowohl Morgan, als auch Clara haben jede Menge Geheimnisse voreinander und schleppen einen unglaublichen Ballast auf der Seele mit sich herum. Ich hätte die beiden nicht nur einmal gerne durchgeschüttelt und sie angefleht doch endlich miteinander zu reden. Es was wirklich eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle mit freudigen, traurigen, wütenden und auch sehr liebe- und hoffnungsvollen Momenten.Colleen Hoover konnte mich mit ihrem einnehmenden Schreibstil von der ersten Seite an fesseln. Auch wenn ich einige Dinge vorhergesehen habe, so war es trotzdem spannend, teilweise sogar schockierend, es schwarz auf weiß zu lesen. Die Handlung hat mich unglaublich berührt und eine richtige Sogwirkung beim Lesen entfaltet.All das Ungesagte zwischen uns ist eine aus dem Leben gegriffene Geschichte, die zeigt was passiert, wenn Menschen aufhören miteinander zu sprechen und anfangen Geheimnisse zu haben, auch wenn sie den anderen nur beschützen wollen. Ich fand das Buch großartig und es wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin sein.FazitDer Buchtitel macht der Geschichte alle Ehre. Ein tragisches Ereignis, eine zerrüttete Mutter-Tochter-Beziehung und die erste große Liebe. Colleen Hoover nimmt uns auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit. Die amerikanische Autorin schreibt unglaublich fesselnd und mit viel Tiefgang eine Geschichte, die nah an der Realität gebaut ist. Dazu kommen authentische und natürliche Protagonisten, mit denen ich von der ersten Seite weg mitgefiebert habe. Das Buch war für mich ein unglaublich schönes und intensives Leseerlebnis und ein Highlight. Absolute Leseempfehlung!
Komplexe Mutter-Tochter-Beziehung.
Wie ich auf das Buch aufmerksam wurde:Colleen Hoover ist die einzige Autorin, die mich mit einigen Büchern sehr begeistert und gleichzeitig mit anderen Büchern sehr enttäuscht hat. Auch wenn mir nicht jedes ihrer Bücher gefällt, bin ich immer gespannt auf ihre Neuerscheinungen und bereit jedem ihrer Bücher eine Chance zu geben. Als Vorablesen.de Exemplare ihres neues Buches zum Rezensieren anbot, habe ich mich direkt beworben und mich sehr gefreut, als es geklappt hat. Handlungsüberblick:Das Leben von Morgan und ihrer sechszehnjährigen Tochter Clara gerät von einer Sekunde zur Nächsten komplett aus den Fugen, als Morgans Mann und ihre Schwester Jenny bei einem tragischen Unfall sterben. Beide Frauen trauern auf ihre Weise. Clara flühtet sich in ihre erste Liebesbeziehung, während sich zu Morgans Trauer noch eine furchtbare Erkenntnis gesellt: Ihr glückliches Familienleben war seit Jahren eine Lüge. Nun möchte sie zumindest für ihre Tochter die glücklichen Erinnerungen bewahren, doch je mehr sie es versucht, desto stärker werden die Konflikte mit Clara. Trost findet sie ausgerechnet bei der Person, bei der sie am allerwenigsten Trost suchen sollte...Mein Bucheindruck:Die Farbgestaltung des Covers aus dramatischem Rot, düsterem Schwarz und der edlen goldenen Prägung gefällt mir sehr gut. Allerdings besteht kein besonderer Bezug zwischen dem Cover und dem Inhalt. Mein Leseeindruck:Während die Liebesgeschichte der Mutter erzählt wird, wird gleichzeitig die Liebesgeschichte der Tochter erzählt, die so zu einem interessanten Vergleich einladen. Aber das Buch ist nicht nur eine doppelte Liebesgeschichte. Denn diese doppelte Liebesgeschichte wird durch den Aspekt der Mutter-Tochter-Beziehung ergänzt. Diesen Aspekt fand ich sehr gelungen. Er machte das Buch tiefgründiger und erwachsener als andere Bücher von Coleen Hoover, die mir nicht so gut gefallen haben, wie zum Beispiel "Weil ich Layken liebe", "Weil ich Will liebe" und "Weil wir uns lieben". Die Komplexität und die Konflikte dieser besonderen Beziehung wurden von Colleen Hoover sehr gut eingefangen. "All das Ungesagte zwischen uns" ist keine Wohlfühllektüre, ich hatte eher das Gefühl von einem Albtraum in den nächsten zu fallen. Morgan wurde mir leider bis zum Ende des Buches nicht wirklich sympathisch. An so vielen Stellen des Buches hätte ich mich anders verhalten als sie und konnte oft ihre Handlungsweise nicht nachvollziehen. Es war schier herzzerreißend, dass die Geschichte auch hätte anders verlaufen können, wenn Morgan in ihrer Vergangenheit ehrlicher mit sich selbst und ihren Gefühlen umgegangen wäre. Manchmal musste ich mich wirklich zwingen weiterzulesen und war am Ende sehr erleichtert, dass das Buch doch ein positives Ende fand. Mein Eindruck vom Schreibstil:Die Wahl Erzähperspektiven fand ich sehr gelungen. Sie hebt das Buch von anderen Büchern des Genres ab, da eben nicht aus der Perspektive des Mannes und der Frau, die Teil der Liebesgeschichte sind, berichtet wird, sondern aus der Perspektive von Mutter und Tochter. Die jeweiligen Partner haben dabei keine eigene Stimme. Da die Spiegelung durch den Partner fehlt, bleibt vieles im Dunkeln, was zum Nachdenken anregt. Mutter und Tochter spiegeln sich ausschließlich gegenseitig, ohne männliche Sicht. Dadurch wirken die Charaktere der Frauen in der Geschichte sehr komplex, während die Männer eher untergeordnete Rollen spielen. Mein Abschlussfazit: Das Buch ist eines der tiefgründigeren und erwachseneren Bücher von Colleen Hoover, das hervorragend die Komplexität der Mutter-Tochter-Beziehung einfängt.
Pressestimmen
Eine Empfehlung für alle, die sich auf ein fesselndes Wechselbad der Gefühle einlassen und mit den P...rotagonisten gemeinsam Tränen vergießen und Schmetterlinge im Bauch spüren wollen. mehr weniger
Enna Kelch
Colleen Hoover hat ein grandioses Buch hier geschaffen.
Jennifer Kubik, 09.01.2021
Ein wirklich schönes Buch über Menschen, denen es gelingt, aus den Trümmern ihres Lebens heraus zu t...reten und daraus etwas Neues zu schaffen. mehr weniger
04.01.2021
Eine wunderschöne, herzzerreißende und einzigartige Geschichte, die mich auf Anhieb in ihren Bann zi...ehen konnte. mehr weniger
Jasmine Biesz, 16.12.2020