Mit feinem Gespür und großer Intensität erschafft Ronja von Rönne ein Mosaik über Liebe als Behauptung und Wahrheit als Konstrukt.
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Alles Liebe
»Ronja von Rönne hat mit ›Alles Liebe‹ den vielleicht coolsten Roman des Sommers geschrieben.« Laura Hertreiter, DIE ZEIT
»Mit ihrem neuen Roman ist Ronja von Rönne der große Wurf geglückt: ›Alles Liebe‹ ist unterhaltsam, grausam und zwingend.« Arno Frank, DER SPIEGEL
»Mehr als dieses Nachdenken, das einen lange nach der Lektüre begleitet, kann Literatur kaum erreichen.« Marie-Luise Goldmann, Die Welt
Mit feinem Gespür und großer Intensität erschafft Ronja von Rönne ein Mosaik über Liebe als Behauptung und Wahrheit als Konstrukt.
Laura hat schon als Kind verstanden, wie Mitleid funktioniert. Barbara füllt ihr leeres Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, den es nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig Jahren in einem Haus, das ihrer Schwiegermutter gehört, und träumt von einem Garten, den sie nie haben wird. Christina verkleinert mit ihrer Kunst die Welt, weil sie sie sonst nicht aushält.
»Ein Buch, von dem man sich wünscht, dass es nie zu Ende geht.« Betterov
»Ronja von Rönne schreibt einfach umwerfend.« Katja Riemann
Bibliografische Daten
4. Auflage
Ronja von Rönne
Ronja von Rönne, geboren 1992, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. 2015 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Von 2017 bis 2022 moderierte sie auf ›Arte‹ die Sendung ›Streetphilosophy‹. Ab Herbst 2023 ist sie in dem neuen Format ›Unhappy‹ zu sehen. Sie schreibt für ›Die Zeit‹ und ›Zeit Online‹. Ihr Roman ›Ende in Sicht‹ wurde zum von der Kritik gefeierten Bestseller.
6 - 10 von 104 Leserstimme
Alles Lüge?
In Alles Liebe erzählt Ronja von Rönne die Geschichten von fünf Menschen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Erst nach und nach wird deutlich, was sie verbindet. Die Leserschaft begleiten Laura, Barbara, Heike, Fedor und Mattis an unterschiedlichen Punkten in deren Leben. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Liebe, Sehnsucht, Einsamkeit und die kleinen wie großen Lügen, die Menschen sich selbst und anderen erzählen. Dabei zeigt die Autorin eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Beweggründe dafür sein können und welche Folgen daraus entstehen.Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Jedes der fünf Kapitel fühlte sich wie ein kleiner Film an, der mich komplett in das Leben der jeweiligen Figur hineingezogen hat. Lange bleibt offen, wie die Geschichten zusammenhängen, und genau das hat mich neugierig weiterlesen lassen. Ich wollte unbedingt wissen, ob die Protagonisten ihre Lügen aufrechterhalten können oder ob irgendwann alles zusammenbricht.Besonders das Kapitel über Mattis hat mich tief bewegt. Es ist ein Schlag in die Magengrube, insbesondere für viele Frauen, weil es schonungslos zeigt, wie schnell Glaubwürdigkeit infrage gestellt und Schuld verschoben wird. Ich denke eine Triggerwarnung wäre hier sinnvoll. Ronja von Rönne beschreibt Themen wie die benannte Glaubwürdigkeit, Schuldzuweisungen, das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und den Wunsch dazuzugehören auf eine Weise, die erschreckend real wirkt. Gerade weil sie nichts dramatisiert, sondern die Realität so nüchtern schildert, haben mich alle Kapitel gedanklich beschäftigt.Ronja von Rönne schafft es, ihren Figuren viel Tiefe zu geben. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle jederzeit nachvollziehen, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer verstanden habe und teilweise ihr Verhalten mich wütend machte. Genau das macht aber die Charaktere so menschlich und nahbar.Für mich war Alles Liebe ein emotionales, kluges und zugleich kurzweiliges Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat wie schmal der Grat zwischen Wahrheit und Selbsttäuschung manchmal ist. Ein Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat.
Liebe und Lügen
"Alles Liebe" von Ronja von Rönne ist ein Roman, der in Episoden von verschiedenen Formen von Liebe erzählt. Doch es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Angst, Schmerz, Wertschätzung und dem Wunsch nach Anerkennung und Sichtbarkeit, was immer wieder zu Lügen führt.Laura hat eine beste Freundin, die an Krebs erkrankt, doch denkt sich immer neue Geschichten aus, um interessant zu wirken. Barbara erfindet eine Beziehung zu einem Katalogmodell, Heike lebt jahrzehntelang im Haus ihrer Schwiegermutter und träumt von Gartenprojekten, die sie nie umsetzen darf. Christina ist Künstlerin und verkleinert in ihren Werken die Welt, weil ihr alles zu groß erscheint.Ich mochte die unterschiedlichen Figuren und die Beschreibung ihrer Leben sowie ihrer Beziehungen - zu sich und zu anderen - sehr gern. Während zu Beginn jede Erzählung für sich steht und jede offen bleibt, findet Ronja von Rönne zum Schluss eine Verbindung zwischen den einzelnen Figuren und spinnt so ein großes Netz aus Liebe, Lügen und (unausgesprochenen) Wahrheiten.Ein Roman, der mich bewegt hat, in dem viel Identifikationspotential steckt und der zum Nachdenken anregt.
sehen und Gesehen werden
In Ronja von Rönnes Roman "Alles Liebe" begegnen dem Leser einige Personen, die alles so ihre Probleme haben. Da ist Laura, die sich selbst erfindet, weil sie das Gefühl hat nicht gut und interessant genug zu sein, wenn sie einfach sie selbst ist und da sind weitere Personen mit mehr oder weniger schlimmen Schicksalen. Jemand stellt fest, dass er nicht mehr verliebt ist und eine andere Person stellt fest, dass ihre Geduld und Rücksichtnahme über die letzten 30 Jahre dazu geführt hat, dass das Leben fast ereignislos vergangen ist und die Chance selbst auf ein kleines Glück immer mehr verschwindet. Am Ende finden sich Fäden erstaunlich zusammen und zeigen, dass der Wunsch nach Wahrhaftigkeit und die Sehnsucht mehr zu sein als man ist, gefährliche Gegenspieler sein können. Das Buch lässt sich eigentlich leicht lesen, mich haben die Figuren in ihrer Traurigkeit und ihrer Verletztheit aber sehr stark beschäftigt und ich konnte teilweise nicht gleich weiterlesen und habe sich auch hinterher noch eine Weile im Kopf gehabt. Ein Buch, das man nicht einfach nur lesen sollte, sondern über das man auch mit anderen reden muss. Vielleicht fühlt man sich ertappt, bekommt den Spiegel vorgehalten, erkennt sich in einzelnen Aspekten wieder, denn die Figuren sind randvoll mit unseren Alltagsfehlern, ob im Großen oder Kleinen.
Alles, nur keine Liebe?
Laura denkt sich dramatische Geschichten aus, um durch Mitleid Aufmerksamkeit zu bekommen. Barbara stürzt sich nach dem Tod ihrer Tochter Hals über Kopf in eine imaginäre Affäre mit einem Versandhauskatalogmodel.Heikes Leben ist stoisches Ertragen einer langweiligen Existenz. Christina kommt ihre Liebe plötzlich abhanden, während ihr Partner immer mehr hineinsteigert und Matthis verrennt sich so sehr in seine Obsession, die Wahrheit zu finden, dass er schließlich etwas Grausames tut.Wie macht man aus diesen Kurzgeschichten einen Roman? Absolut geschmeidig, wie Ronja von Rönne beweist. Dass diese Frau erzählen kann, wissen wir schon von ihren anderen Romanen und auch dieses Mal werden wir nicht enttäuscht. So tiefgründig und gleichzeitig leichtfüßig erzählt sie, dass man nicht aufhören möchte zu lesen. Das Buch macht traurig, wütend, melancholisch und ist gleichzeitig so lustig und skurril. Wie schafft sie das? Ich weiß es nicht. Ich hoffe, Ronja von Rönne vergisst irgendwann in der Zukunft auch wieder, wie anstrengend das Schreiben dieses Romans war und beehrt uns weiterhin mit ihren Büchern.
Liebeslügen
Mir hat dieser raffinierte und scharf beobachtete Episodenroman gut gefallen. Alles liest sich leicht und locker, aber manche der Geschichten tragen eine bitterböse Wahrheit in sich oder drücken den Finger schmerzhaft tief in Wunden. Die Figuren wirken mitten aus dem Leben gegriffen, mit all ihren verschrobenen Angewohnheiten, Sehnsüchten und Hoffnungen, und die Gegenwartsthemen, um die es jeweils geht, sind klug gewählt.Immer geht es irgendwie um Liebe oder das, was Menschen dafür halten, und ebenso geht es um die Lügen, hinter denen wir uns verstecken, die wir uns selbst oder anderen erzählen. Ich fand die Geschichten unterhaltsam und die Figuren spannend gezeichnet. Dass sich der Kreis am Ende schließt und wie die einzelnen Episoden verflochten sind, hat mir besonders gut gefallen, denn die Hauptcharaktere und ihre Themen sind doch sehr verschieden. Der Blick der Autorin ist immer schonungslos direkt, trotzdem liest sich vieles amüsant und die Details fand ich originell und stimmig.Ich habe nicht jede Episode im Buch mit derselben Begeisterung gelesen, manche Figuren zeigten ein Verhalten, das bei mir eher Gänsehaut oder Kopfschütteln verursachte, aber ich denke, das ist definitiv so gewollt. Insgesamt war ich jedenfalls sehr angetan! Und ich hoffe, dass die Autorin ihr Versprechen im Nachwort, zukünftig keinen Roman mehr zu schreiben, nicht wahrmacht. Das wäre nämlich wirklich sehr schade!
Zwischen Leichtigkeit und Melancholie
Ronja von Rönne erzählt in "Alles Liebe" auf ihre ganz eigene Weise. Die Geschichte wirkt nach außen oft leicht und fast beiläufig, trägt aber gleichzeitig eine Melancholie in sich, die sich nach und nach entfaltet. Gerade diese Mischung hat mir gut gefallen. Das Buch lebt weniger von großen Wendungen als von seinen Beobachtungen und den Gedanken der Figuren. Besonders mochte ich den Blick auf Beziehungen. Es geht nicht nur um Liebe im klassischen Sinn, sondern auch um Familie, Freundschaft und die Frage, wie viel Nähe Menschen überhaupt zulassen können. Viele Dialoge wirken natürlich und haben einen trockenen Humor, der immer wieder kleine Lichtblicke setzt, selbst wenn die Themen ernst sind. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und liest sich leicht, obwohl zwischen den Zeilen oft viel mitschwingt. Manche Sätze haben mich innehalten lassen, weil sie Gefühle oder Situationen sehr treffend beschreiben. Gleichzeitig hatte ich manchmal den Eindruck, dass die Distanz der Figuren auch beim Lesen bestehen bleibt. Ich konnte ihre Gedanken nachvollziehen, aber emotional war ich nicht immer so nah an ihnen, wie ich es mir gewünscht hätte. Einige Passagen haben sich für meinen Geschmack etwas gezogen. Vor allem im Mittelteil fehlte mir stellenweise die Entwicklung, die mich noch stärker an die Geschichte gebunden hätte. Ich hatte das Gefühl, dass manche Themen angerissen werden, ohne ihr ganzes Potenzial auszuschöpfen. Vielleicht ist genau diese Offenheit gewollt, für mich blieb dadurch aber ein kleiner Abstand bestehen. Trotzdem hat mich das Buch insgesamt überzeugt. Es erzählt ruhig, klug und mit feinem Gespür für die Unsicherheiten des Lebens. Es zeigt, dass Liebe nicht immer einfach ist und dass Menschen oft erst Umwege gehen müssen, bevor sie sich selbst oder anderen wirklich begegnen können. Vier Sterne, weil mich die Sprache und viele Gedanken begeistert haben. Für die volle Punktzahl hätte ich mir etwas mehr emotionale Nähe und eine stärkere Entwicklung der Figuren gewünscht. Dennoch ein Roman, der lange im Kopf bleibt.
Skurril, bewegend und völlig anders
Ich finde, „Alles Liebe“ von Ronja von Rönne ist ein Buch, das sich deutlich von anderen Büchern abhebt. Es erzählt verschiedene Geschichten von Personen, die nur am Rande miteinander verbunden sind, was ich als sehr ungewöhnlich und spannend empfunden habe.Die einzelnen Episoden sind teilweise skurril, manchmal traurig und immer wieder auch überraschend. Beim Lesen habe ich mich zwischen Schmunzeln und Fremdscham wiedergefunden, was das Buch für mich besonders gemacht hat. Genau diese Mischung hat mich durchgehend neugierig gehalten.Der Schreibstil ist sehr mitreißend, sodass ich das Buch in wenigen Tagen durchgelesen habe. Der Titel passt für mich nicht ganz zum Inhalt, regt aber gleichzeitig zum Nachdenken an.Insgesamt ein außergewöhnliches Buch, das mir im Gedächtnis bleibt und das ich absolut empfehlen kann.
Über Eigenheiten und Akzeptanz
Mit „Alles Liebe“ legt Ronja von Rönne einen Roman vor, der die Figuren durch persönliche Krisen begleitet und die Frage stellt, wie Nähe, Liebe und Selbstfindung miteinander verbunden sind. Die Handlung lebt dabei weniger von großen Wendungen als von den Gedanken und Entwicklungen der Charaktere.Das Cover gefällt mir gut, weil es schlicht und zugleich ausdrucksstark gestaltet ist. Es weckt Neugier und passt zur ruhigen, nachdenklichen Stimmung des Romans. Auch die hochwertige Gestaltung des Buches trägt zu einem angenehmen Leseeindruck bei.Ebenfalls überzeugt hat mich der Schreibstil von Ronja von Rönne. Sie schreibt pointiert und es gelingt ihr, ernste Themen sensibel zu behandeln, ohne dabei zu schwer oder belehrend zu wirken. Einige Passagen regen zum Nachdenken an und bleiben auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis.Die Figuren haben Ecken und Kanten, treffen nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen und wirken gerade dadurch glaubwürdig. Zum Beispiel geht es um das Erfinden von Menschen und Geschichten, um den Wunsch nach Aufmerksamkeit zu stillen, die eigenen Sorgen und Unsicherheiten zu überspielen und gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden. Und da sind Welten, die aufeinanderprallen und Konflikte auslösen: Der einen gibt strikte Ordnung ein Gefühl von Sicherheit und Beständigkeit, während die andere sich nach Veränderungen sehnt. Es ist interessant zu lesen, wie die Figuren sich verhalten und auf die Eigenheiten der Menschen um sie herum reagieren.Das Buch hat mich vor allem angesprochen, weil es alltägliche Fragen und Gefühle aufgreift, mit denen sich viele Leserinnen und Leser identifizieren können. Ronja von Rönne zeigt erneut, dass sie gesellschaftliche und persönliche Themen miteinander verbinden kann, ohne einfache Antworten zu liefern. Wer bereits andere Texte der Autorin kennt, wird ihren unverwechselbaren Stil auch hier wiedererkennen.Insgesamt hat mir „Alles Liebe“ gut gefallen. Es ist ein kluger, sprachlich gelungener Roman, der zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt.
Lügen und Selbsttäuschung
„Alles Liebe“ erzählt mehrere Kurzgeschichten, die zunächst unabhängig voneinander wirken, aber zum Ende des Buches jedoch immer stärker miteinander verwoben werden. Im Mittelpunkt stehen ganz unterschiedliche Figuren: Laura und ihre an Krebs erkrankte Freundin, Barbara, die nach dem Tod ihrer Tochter eine Beziehung zu einem Katalogmodel erfindet, Heike, deren Pläne zur Gartengestaltung von ihrer dominanten Schwiegermutter ausgebremst werden, das ungleiche Künstlerpaar Fedor und Christina sowie der Journalist Mattis, der glaubt, einer großen Geschichte auf der Spur zu sein.Obwohl der Titel „Alles Liebe“ etwas anderes vermuten lässt, stehen für mich eher Lügen, Selbsttäuschung und menschliche Abgründe im Vordergrund als die Liebe selbst. Deshalb empfand ich den Titel zunächst als etwas irreführend. Umso gelungener ist jedoch das Ende, an dem alle Handlungsstränge zusammenfinden und eine unerwartete Wendung erhalten.Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die rund 230 Seiten habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen, da sich das Buch sehr schnell wegliest. Besonders spannend fand ich die Geschichten zwar nicht, dennoch waren sie interessant erzählt und haben mich durchgehend gut unterhalten.Insgesamt ist „Alles Liebe“ eine kurzweilige Lektüre mit ungewöhnlichen Figuren und einem cleveren Finale. Wer miteinander verknüpfte Kurzgeschichten und überraschende Auflösungen mag, könnte an diesem Buch Gefallen finden.
Lüge trifft Liebe
Ich finde den Titel nicht ganz so passend, die Geschichten erzählen mehr Lügen, als Liebe. Oder Lügen aus Liebe. Nach und nach finden die Protagonisten der einzelnen Erzählungen zusammen, gefällt mir gut. Ich habe mir zwar einen Roman erwartet, aber es ist eher eine Sammlung von Geschichten mit Überschneidungen. Alles fügt sich nach und nach zusammen und ergibt dann doch ein Ganzes,Manches hat mich berührt, besonders Barbara, die sich einsam eine Illusion aufgebaut hat. Auch wenn das alles nur Geschichten sind, könnten sie auch genau so passiert sein. Hat mich schon zum Nachdenken gebracht. Der Schreibstil gefällt mir gut, ist leicht zum Lesen, aber trotzdem nicht oberflächlich. Es ist ein schönes Buch, dass traurig und humorvoll zugleich ist und welches man mit gutem Gewissen weiterreichen kann.Das Cover ist okay, aber ginge sicher passender zum Inhalt.
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Ein Gespräch mit Tom Kraushaar, Michael Krüger, Susanne Schüssler und Ronja von Rönne
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Pressestimmen
Liebeskummer fühlt sich oft an, als würde plötzlich alles im eigenen Leben infrage stehen. (...) Gen...au an diesem Punkt setzt der neue Roman ›Alles Liebe‹ von Ronja von Rönne an – er spricht die Momente aus, in denen es weh tut, und nimmt gleichzeitig die Schwere nicht ganz so ernst, dass man daran zerbricht mehr weniger
Nadine Rehm, 26.08.2026
Einer der Romane dieses Sommers.
Stella Birkey, 20.07.2026
Mit ihrem neuen Roman ist Ronja von Rönne der große Wurf geglückt: ›Alles Liebe‹ ist unterhaltsam, g...rausam und zwingend. mehr weniger
Arno Frank, 10.07.2026
›Alles Liebe‹ ist „für alle, die schon mal unter der Liebe gelitten haben“, so die Autorin Ronja von... Rönne. (…) Intensiv und leicht, böse und komisch. mehr weniger
09.07.2026
Je weiter man liest, desto atemloser verfolgt man die zart ausgelegten Fäden, die Rönne mit gemächli...cher Coolness und kunstvollem Geschick zu einem großen Ganzen verspinnt. mehr weniger
Marie-Luise Goldmann, 05.07.2026
›Alles Liebe‹ zählt zu den coolsten Büchern des Sommers, ehrlich.
Laura Hertreiter, 02.07.2026
Ronja von Rönnes Buch ist unterhaltsam, spannend, böse und tragisch. Ihre Geschichten entlarven unse...re auf Selbstbetrug, eitlen Schein und brutale Aufmerksamkeitsökonomie angelegte Gesellschaft, die oft die Falschen belohnt. Gott sei Dank aber hält das Buch auch Trost und Genugtuung bereit. mehr weniger
01.07.2026
Zuweilen erinnert ›Alles Liebe‹ an ›Sommerhaus, später‹, Judith Hermanns bedeutenden Erzählband von ...1998. Wegen ähnlicher Lebenswelten und Figuren, aber auch wegen der präzisen Psychologie und der ausgekühlten Sprache, die in Kontrast zu einer oft verstörenden Handlung steht. mehr weniger
Linus Schöpfer, 28.06.2026