- Das neue Buch des Star-Philosophen
- Für einen notwendigen Umbau der Wirtschaft
- Klarsichtige Analyse mit drastischem Ausblick
In seinem neuen Buch zeigt Kohei Saito eindrucksvoll, wie aus Ressourcenknappheit und geopolitischen Spannungen ein neues Zeitalter der Mangelwirtschaft entsteht und der Kapitalismus an einer von Tech-Oligarchen beherrschten Welt scheitert. Denn ihre Heilsversprechen lösen nicht die entscheidenden Fragen: Wer kontrolliert Land, Wasser, Nahrung und Energie, wenn die Klimakrise die Grundlagen des Wohlstands zerreißt?
Während Eliten ihr eigenes Überleben sichern, erodieren Demokratie und Gleichheit. Eine Folge davon ist ein neuer Autoritarismus, der die gesamte Welt überziehen wird. Auf Grundlage dieser radikalen wie dringlichen Diagnose der Gegenwart entwickelt Kohei Saito schließlich einen geradezu überraschenden Gedanken: Es gibt Hoffnung.
2. Auflage
Kohei Saito, geboren 1987, ist Associate Professor für Philosophie an der Universität von Tokio. Er promovierte 2016 an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist Mitherausgeber der Marx-Engels-Gesamtausgabe und wurde 2018 mit dem Isaac-Deutscher-Preis ausgezeichnet. Saitos ›Systemsturz‹ wurde in Japan ein großer Erfolg, das Buch verkaufte sich dort mehr als 500.000 Mal.
Gregor Wakounig, geboren 1984 in Klagenfurt/Celovec, lebt und arbeitet als Übersetzer und freier Journalist in Wien. Er studierte Japanologie in Wien, Sendai und Tokio.