Coverbild Selbstporträt mit Flusspferd von Arno Geiger, ISBN-978-3-423-14526-8
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Selbstporträt mit Flusspferd

Roman
Im Wartesaal des Erwachsenwerdens

Arno Geiger erzählt von Julian, der seine erste Trennung erlebt und erstaunt ist, wie viel Unordnung dabei entsteht. Um die Unordnung ein wenig zu lindern, übernimmt der Student bei Professor Beham die Pflege eines Zwergflusspferds, das bald den Rhythmus des Sommers bestimmt: Es isst, gähnt, taucht und stinkt. Überraschend verliebt sich Julian in Aiko, die Tochter des Professors, beunruhigt aber verfolgt er, wie täglich neue Katastrophen aus der Welt berichtet werden.

Was wird aus seinem Leben werden? Was, wenn dieser schöne Sommer vorbei ist? Ein Roman über die Suche nach einem Platz in der Welt.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Selbstporträt mit Flusspferd von Arno Geiger, ISBN-978-3-423-14526-8
14. Oktober 2016
978-3-423-14526-8
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dtv Literatur
288 Seiten, ISBN 978-3-423-14526-8
Autorenporträt

Arno Geiger

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, wuchs in Wolfurt/Vorarlberg auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in ...

Preise und Auszeichnungen

Deutscher Buchpreis
2005
Friedrich-Hölderlin-Preis
2011
Joseph-Breitenbach-Preis
2018

Pressestimmen

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Leserstimmen

Ihre Meinung
»Der Plot mit dem Flusspferd hat mich doch sehr interessiert. Vielleicht, weil ich halb unterbewusst eine Parallele zu den "Känguru-Chroniken" von Mark-Uwe Kling gezogen und etwas dementsprechend Lustiges und auch Unrealistisches erwartet habe. Ein wenig enttäuscht war ich tatsächlich, als sich herausstellte, dass Julian sich ganz einfach nur um ein Flusspferd kümmert. Aber unter anderem genau das macht das Buch realistisch. Mit unter anderem meine ich: 95 Prozent der Romane sind konstruiert, vorhersehbar und haben immerhin ein Happy-End, bei dem alle glücklich sind und tanzen. "Selbstporträt mit Flusspferd" dagegen ist einfach eine herausgegriffene Geschichte aus Julians Leben. Und wie das Leben so ist, gibt es selten ein definiertes Happy-End. Aus Julians Sicht verfolgt man die Geschehnisse und erfährt so seine philosophische Art zu denken oder anders ausgedrückt: Arno Geigers philosophischen und metaphorischen Schreibstil. Dieser passt perfekt zu Julian, der nach außen hin eher geradlinig und einfach erscheint, aber doch ein nachdenklicher Typ ist. Auf der Buchrückseite wird einem viel Witz versprochen, den ich leider kaum gefunden habe. Hier und da waren schon ganz witzige Stellen, aber ich bin nicht schallend lachend am Buch gesessen. Oder stimmt mit meinem Humor etwas nicht? Trotzdem lässt es sich, einmal in der Geschichte drin, locker weglesen. "Selbstporträt mit Flusspferd" hält beinahe, was es verspricht. Es sind viele kluge Sätze und Metaphern dabei, ebenfalls zeigt Arno Geiger, wie schwierig das Leben als werdender Erwachsener sein kann. Der Witz hat mir leider gefehlt. Das durch und durch Realistische an der Geschichte punktet jedoch und so ist der Roman alles in allem sehr lesenswert und somit eine Empfehlung. Eure Mila vom Blog "Das Haus der bunten Bücher"«
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