Coverbild Der Verlust des Mitgefühls von Arno Gruen, ISBN-978-3-423-35140-9
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Der Verlust des Mitgefühls

Über die Politik der Gleichgültigkeit

Die Frage nach dem Mitgefühl des Menschen ist die Frage nach seinem Menschsein

Um unser Mitgefühl ist es schlecht bestellt. Woran liegt das? Es geht, so zeigt das Buch, um die Art, wie wir aufwachsen, um die Geschichte unserer Kindheit. Es geht um den Terror, dem Kinder ausgeliefert sind, und um das Umkippen dieses Terrors: Am Ende werden in unserer Zivilisation jene idealisiert, die kalt sind und die das Kind - und das Kind in sich selbst - nicht mehr wahrnehmen können. Die politischen Folgen sind katastrophal: Menschen entwickeln keine eigene Identität, sie identifizieren sich mit der Macht oder den Mächtigen.

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   Taschenbuch
Coverbild Der Verlust des Mitgefühls von Arno Gruen, ISBN-978-3-423-35140-9
11. Auflage 2016
978-3-423-35140-9
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dtv Sachbuch
Originalausgabe, 304 Seiten, ISBN 978-3-423-35140-9

Autorenporträt

Portrait des Autors Arno Gruen

Arno Gruen

Arno Gruen, 1923 in Berlin geboren, 1936 Emigration in die USA, 1961 Promotion als Psychoanalytiker bei Theodor Reik. Tätigkeit als Professor und Therapeut an ...

Pressestimmen

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»Meine Gedanken zum Buch von Arno Gruen: "Verlust des Mitgefühls" Außerordentlich erschrocken bin ich, Jahrgang 1933, über die Ausführungen hinsichtlich der vielen Fehler die wir Mütter beim Erziehen unserer Kinder nach der Ansicht von Herrn Gruen begangen haben oder begehen können. Wenn ich diese Ansichten vor 45 Jahren schon ge- lesen hätte, dann wäre eine Antibabypille für mich nicht mehr nötig gewesen. Kinder hätte ich, da ich ein Mensch und von daher fehlbar bin, nicht mehr bekommen mögen. Ich habe Kinder- und dann noch kluge Töchter in diesem sozialen Umfeld ! - eine nicht mehr zu ändernde Tatsache - Mea culpa ? Christine Rehder«
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NEWS

Preise und Auszeichnungen
07.07.2010

Arno Gruen wird mit dem Loviisa Peace Prize ausgezeichnet

Der Loviisa Peace Prize 2010 geht an den Psychoanalytiker und Autor Arno Gruen, verliehen wird der Preis am 7. August 2010 während des Loviisa Peace Forum in Loviisa (Finland). Die Organisatoren des Loviisa Peace Forums weisen auf Arno Gruens lebenslange Beschäftigung mit den Ursprüngen der Gewalt hin. Gruen sieht die Ursache von Gewalt nicht in der Natur des Menschen, sondern in einer Erziehung, die mit Strafe und Belohnung arbeitet und dazu führt, dass Kinder Autoritäten anerkennen, anstatt deren persönliche moralische Entwicklung zu fördern. Kälte, Gewalt und eine Gesellschaft, in der das Selbstwertgefühl vor allem auf Erfolg, Status und materiellen Gewinn basiert, sind die Folge.

Zum ersten Mal wurde der Loviisa Peace Prize im Jahr 1990 verliehen. Frühere Preisträger sind unter Anderen Bischof Laszlo Tökes (Ungarn) und Finnlands Präsidentin Tarja Halonen.

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