Ihre Schwestern schrecken vor nichts zurück, um Beths Mörder zu finden – bis sie beginnen, sich gegenseitig zu verdächtigen ...

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Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen.
Beth is dead

Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.

Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.

Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.

»Eine raffiniert konstruierte Geschichte voller Wärme und Schwesternliebe. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, von denen man sich nicht trennen möchte.« Stephanie Garber, Bestsellerautorin von ›Once Upon a Broken Heart‹

Bibliografische Daten
EUR 12,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44938-0
Erscheinungsdatum: 01.04.2026
1. Auflage
448 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Katarina Ganslandt
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt
Katie Bernet

Katie Bernet ist eine in Dallas, Texas, lebende Autorin. Sie ist ein langjähriges Mitglied des DFW Writers Workshops und die Leiterin der DFW Writers Conference 2025. Sie ist die älteste von drei Schwestern und ein eingefleischter Fan von ›Little Women‹.

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Übersetzer*innenporträt
Katarina Ganslandt

Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!

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s.a.m. am 30.06.2026 09:06 Uhr
Packender Thriller mit Familiendrama

"Beth ist dead" hat mir sehr gut gefallen. In diesem Thriller geht es hauptsächlich um die vier Schwestern Beth, Jo, Amy und Meg die im aktuellen Buch ihres Vaters mitspielen. Daher sind sie in der Öffentlichkeit nun keine Fremden mehr, sondern jeder meint sie zu kennen. Der Schreibstil ist so, dass man das Buch locker lesen kann und auch gut in die Atmosphäre der Story eintauchen kann. Beth wird eines Morgens tot aufgefunden. Was ist passiert? Alle versuchen das Geheimnis zu lösen. Immer wieder kommt es zu Spannungen innerhalb der Familie weil neue "Geheimnisse" aufgedeckt werden.Insgesamt fand ich den ersten Teil des Buches sehr stark und hatte hohe Erwartungen wie es weiter gehen könnte. Leider wurde dieser von mir gedachte Strang nicht weiterverfolgt und in meinen Augen etwas schwächer im zweiten Teil. Dennoch ist es ein sehr spannender und unterhaltsamer Thriller mit viel Familiendrama bis zum Schluss! Klare Empfehlung!

bella0070 am 29.06.2026 17:06 Uhr
Ein Puzzle aus Perspektiven

Beth is Dead von Katie Bernet ist ein Thriller über vier sehr unterschiedliche Schwestern, die alle ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumtragen. Als ihr Vater, ein Schriftsteller, ein Buch über seine Töchter veröffentlicht, stehen sie plötzlich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Das Buch wird heftig kritisiert, da es in der öffentlichen Meinung die Privatsphäre seiner Töchter verletzt. Als ein Hater sogar den Wohnort des Schriftstellers herausfindet, verlässt der Vater die Familie, weil er glaubt, sie so schützen zu können. Besonders Beth leidet unter ihrer Darstellung im Buch und stirbt sogar am Ende bei einem Unfall. Was zuerst nur Fiktion ist, passiert dann auch in der Realität, allerdings durch einen Mord.Nach Beths Tod geraten die Schwestern selbst in den Fokus der Ermittlungen. Sie mistrauen der Polizei und versuchen, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Dabei gerät fast jede Figur im Buch einmal in Verdacht.Die Kapitel sind kurz und klar aufgebaut. Jedes Kapitel wechselt die Perspektive und ist aus der Sicht einer der Schwester geschrieben. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: vor und nach dem Mord. So bekommt man einen sehr direkten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Dieses Zusammenspiel empfand ich sehr spannend, da jede ihre eigene Sicht mitbringt. Nach und nach setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen und man kommt in den Genuss, miträtseln zu könne, was mir bei Krimis oder Thrillern immer besonders gefällt.Auch die Figuren insgesamt haben mir gut gefallen. Sowohl die vier Schwestern als auch die Nebencharaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und wirken glaubwürdig. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen meist gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist angenehm, bildhaft und flüssig, sodass ich leicht in die Geschichte hineingefunden habe. Im Vordergrund stehen dabei weniger actionreiche Szenen als vielmehr die psychologischen Verstrickungen innerhalb der Familie und die Beziehungen der Schwestern zueinander.Trotz der interessanten Figuren und der gelungenen Erzählstruktur hatte das Buch für mich zwischendurch einige Längen. Ich habe schon Thriller gelesen, die mich deutlich mehr gefesselt haben. Außerdem war für mich gegen Ende – besonders im letzten Viertel – recht schnell klar, wer hinter dem Mord steckt. Dadurch ging leider ein Teil der Spannung verloren.Dennoch konnte mich der Roman emotional überzeugen. Hinter all den Konflikten, dem Neid und den Geheimnissen steht letztlich eine Familie, die trotz aller Probleme von Liebe und Zusammenhalt geprägt ist.FAZIT: Insgesamt ist Beth is Dead ein solider Thriller mit einem starken Fokus auf Psychologie und Familiendynamik. Auch wenn er nicht durchgehend fesseln konnte, bleibt er eine lesenswerte Geschichte mit interessanten Figuren und einer besonderen Erzählweise.

shiva2308 am 27.06.2026 00:06 Uhr
4 Schwestern, eine tot

Gestaltung:--Das Cover in den Farben Pink und Rot ist schon sehr auffällig. Auf den ersten Blick hätte man jedoch eher einen Frauenroman erwartet als einen Thriller, wenn da die Blutspur nicht wäre ... Auf jeden Fall ist es ein Eyecatcher!Inhalt: --Die vier Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy March wachsen behütet in Concord (Massachusetts/USA) auf. Ihr Vater ist Schriftsteller und hat ein Buch über sie verfasst, das gleichnamig ist mit dem von der Autorin Louisa May Alcott: "Little Women". Doch im Roman lässt er Beth sterben. Daraufhin erhält er Morddrohungen und taucht ab. Beth hingegen muss sich erklären, warum sie in der Realität am Leben ist. Doch eines Nachts wird Beth tot aufgefunden: War es Unfall, Suizid oder Mord? Die Polizei vermutet letzteres und plötzlich steht jeder unter Verdacht.Mein Eindruck:--"Mein aktuelles Leben wäre Stoff für den perfekten Roman: Vier Schwestern. Ein Mordfall. Polizeiliche Ermittlungen. Abstoßend! Ich hasse mich selbst dafür, diese Idee auch nur angedacht zu haben, und schleudere das Notizbuch jetzt mit aller Kraft gegen die Wand. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich total traumatisiert bin. Das ist ja nicht normal. Mit mir stimmt wirklich irgendwas ganz massiv nicht, weil mir auf einmal sogar eine Idee für den Titel durch den Kopf schießt … Beth is Dead." (S. 64)Der Roman ist in zweierlei Hinsicht besonders. Das eine ist, dass er viele Parallelen zu dem in der Erzählung genannten Buch "Little Women" hat. Die Autorin hat exakt die Namen der Schwestern und auch vieler anderer Personen aus dem Klassiker übernommen, auch die Charaktereigenschaften und der Wohnort sind gleich geblieben. Hinzugekommen ist das Kriminalelement um den Tod von Beth. Und hier kommen wir zur zweiten Besonderheit: Die Handlung wird sowohl auf zwei Zeitebenen (vorher, nachher) als auch aus den vier Perspektiven der Schwestern abwechselnd erzählt. Dieses Konstrukt ist meines Erachtens der Hauptgrund, weswegen der Roman einen so zu fesseln vermag. Jede Schwester und auch jeder ihrer Freunde hat seine Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen und das Puzzle vervollständigen. Aber wer ist der Mörder oder die Mörderin?Ich hatte zwar eine Ahnung ab der Hälfte des Buches, aber der Showdown war dann doch sehr spannend. Dennoch war das Ende mir einen Tick zu kitschig. Für einen Thriller hat das Buch mir an einigen Stellen zu viele Längen und zwischenmenschliche Banalitäten eingebaut. Aber es war mal eine andere Form der Hommage an einen Klassiker, der durch den Genrewechsel bei mir punkten konnte. Fazit: --Krimidrama als Hommage an bekannten Klassiker mit Sogpotenzial, aber kein Thriller

marzipanmaedchen am 25.06.2026 19:06 Uhr
Überraschend

Normalerweise wäre das Buch überhaupt nicht mein beuteschema gewesen. Pink mag ich gar nicht, das Cover finde ich nicht toll und Krimis mag ich auch nicht. Dank vorablesen.de bin ich zum Glück darüber gestolpert...Am Anfang ist der Titel gleich Programm. Beth wird tot aufgefunden. Wir erleben die Geschichte in 2 zeitebenen einmal vergangene Ereignisse aus den sichten der 4 Schwestern und dann aktuell wie alle von dem Tod erfahren und damit umgehen und die Polizei zum Einsatz kommt. Das Buch bleibt die ganze Zeit so spannend. Es kommen immer mehr Geheimnisse und überraschende Wendungen. Bis zum großen dramatischen Finale. Ich mochte jede Schwester und ihre Träume und Dramen auf ihre eigene Weise.. ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Und auch ob es ein Unfall oder Mord war blieb lange offen. Ich bin restlos begeistert gewesen

mondscheinsonate am 25.06.2026 11:06 Uhr
Gelungenes Retelling

"Beth is dead" ist ein Retelling von Little Women, dass ich in die Atmosphäre eines modernen Thrillers verpackt wurde. Grund genug für mich, das Buch unbedingt lesen zu wollen!Jo, Amy, Meg und Beth werden unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater ein Büch mit intimen Details über sie veröffentlicht. Der Shitstorm, der über ihren Vater hereinbricht, lässt nicht lange auf sich warten und so verlässt er das gemeinsame Heim in der Hoffnung, dass wieder mehr Ruhe einkehrt. Doch dann wird Beth tot aufgefunden. Beth, die Schwester introvertierte Schwester mit dem großen Herzen, die auch im Buch ihres Vaters stirbt. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse der Schwestern ans Licht. War es am Ende eine von ihnen, die den Mord begangen hat?Das Buch wird aus den verschiedenen Perspektiven der Schwestern und unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. So erfahren wir nicht nur mehr über die Ermittlungen in der Gegenwart nach dem Tod von Beth, sondern auch, wie es den Schwestern nach Veröffentlichung des Buches ging und wie jede einzelne damit umgegangen ist. Ihre Handlungen und Gedanken setzen die Geschehnisse rund um den Mord von Beth langsam bis zu dem mitreißenden Ende zu einem Ganzen zusammen. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und die Auflösung irgendwann geahnt - ein Plot-Twist kam dann aber dann doch noch überraschend für mich."Beth is dead" ist ein Thriller, der auch für Einsteiger:innen des Genres geschrieben wurde und auf wunderbare Art die Sichtweisen von vier ganz unterschiedlichen jungen Frauen wiedergibt. Dadurch kann man sich auf jeden Fall mit einer oder mehreren der Schwestern identifizieren. Ich habe mich sowohl in Megs verantwortungsbewusster Art als große Schwester gesehen, als auch in der introvertierten Beth und gerade deswegen teilweise sehr mitgefühlt. Ich empfehle "Beth is dead" sehr gerne weiter!

m.singh am 24.06.2026 10:06 Uhr
Fesselndes Verwirrspiel der Zeitebenen – Ein Buch, das man nicht mehr weglegen will!

Nachdem ich bei der Verlosung leider kein Glück hatte, war meine Neugier so groß, dass ich mir das Buch unbedingt in der Bücherhalle ausleihen musste. Und was soll ich sagen? Nach langer Zeit hatte ich endlich wieder einen Thriller in der Hand, der mich so extrem gefesselt hat, dass ich ihn kaum noch weglegen konnte.Das Cover und die gesamte Gestaltung haben mich von Anfang an angesprochen. Es fängt die düstere, geheimnisvolle Atmosphäre der Geschichte perfekt ein und verfängt sofort den Blick. Inhaltlich dreht sich alles um das Verschwinden bzw. den Tod von Beth, doch die Geschichte wird auf eine sehr unkonventionelle Weise aufgerollt. Die Umsetzung des Themas ist psychologisch tiefgründig und geht unter die Haut.Ein kleiner Kritikpunkt betrifft den Einstieg: Am Anfang fand ich es zugegeben etwas schwierig gestaltet, mich zurechtzufinden. Das Buch arbeitet mit ständigen Sprüngen von Schwester zu Schwester und wechselt zudem fortlaufend in den Zeitabschnitten zwischen dem „Vorher“ und der „Gegenwart“. Das verlangt anfangs einiges an Konzentration. Doch das Dranbleiben lohnt sich, denn man kommt mit der Zeit richtig gut rein. Sobald man die Dynamik verstanden hat, entwickeln genau diese Perspektivwechsel einen enormen Sog und eine packende Dynamik.Der Schreibstil ist angenehm flüssig, bildhaft und schafft es meisterhaft, eine unterschwellige Spannung aufzubauen. Auch die Figuren haben mir gut gefallen. Sie sind vielschichtig, keineswegs fehlerfrei und gerade deshalb so authentisch und greifbar gezeichnet. Man fiebert, rätselt und leidet regelrecht mit ihnen mit, während sich die Puzzleteile der Handlung langsam zusammensetzen.Fazit & EmpfehlungBeth is Dead ist ein fesselnder und clever konstruierter Psychothriller, der trotz anfänglicher Verwirrung durch die Zeitsprünge absolut begeistert. Wer tiefgründige Familiengeschichten, undurchsichtige Geheimnisse und eine packende Atmosphäre sucht, wird hier bestens bedient. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans!

elenis.booknook am 24.06.2026 10:06 Uhr
Spoilerfrei: Der erste Thriller, der mich zum Weinen gebracht hat

Der erste Thriller, der mich zum Weinen gebracht hatBeth is Dead war für mich ein Thriller, der sich wirklich anders angefühlt hat. Anders aufgebaut, anders erzählt und gerade deshalb richtig, richtig gut.Direkt am Anfang steht fest: Beth ist tot (ja gut, wer hätte sich das bei dem Titel gedacht XD). Ab diesem Moment begleiten wir ihre drei Schwestern. Kapitelweise wechselt die Perspektive zwischen ihnen, und zusätzlich springt die Geschichte immer wieder in der Zeit. Das klingt erst einmal nach einem Aufbau, bei dem man schnell den Überblick verlieren könnte. Aber genau das passiert hier nicht.Was das Buch für mich so stark macht, ist der rote Faden. Jedes Kapitel macht klar, bei welcher Schwester wir gerade sind und ob wir uns vor dem Ereignis oder in der Gegenwart befinden. Dadurch bleibt die Geschichte trotz der vielen Wechsel sehr gut nachvollziehbar. Nach und nach erfahren wir, welche Probleme, Geheimnisse und alten Wunden die Schwestern mit sich tragen. Manche Dinge klären sich früher, andere später, aber es fühlt sich nie überladen an. Es gibt nicht dieses Gefühl von fünfzig offenen Fragen, bei denen man irgendwann nicht mehr weiß, was eigentlich mit wem zusammenhängt. Stattdessen schließt sich immer wieder ein Kreis, während sich gleichzeitig die große Frage weiterzieht: Was ist wirklich mit Beth passiert?Die Geschichte ist wie eine Fischgräte aufgebaut. Man folgt einem Hauptstrang, dann lösen sich links und rechts einzelne Fäden, führen kurz weg, erzählen etwas Eigenes und kommen später wieder zurück. Und genau dieses Erzählen fand ich extrem gelungen.Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mochte die Sprecherinnen sehr. Sie haben die Geschichte lebendig gemacht und die Emotionen gut getragen. Die Klangfarben der Stimmen waren allerdings recht ähnlich. Einerseits war das angenehm, weil keine Stimme herausgestochen oder gestört hat. Andererseits musste ich mich zwischendurch kurz daran erinnern, aus welcher Perspektive ich gerade höre.Inhaltlich hat mich Beth is Dead wirklich oft überrascht. Viele Wendungen und Geheimnisse kamen für mich unerwartet, aber nie nur um des Schocks willen. Es ging dabei auch um die Schwestern, ihre Vergangenheit und die Dinge, die zwischen ihnen stehen. Teilweise war das richtig tiefgreifend und emotional erzählt.Besonders stark fand ich, wie die Geschichte bis zu dem Zeitpunkt zu Beths Tod zurückgegangen ist. Wir erleben aus ihrer Perspektive ihren Tod. Dieser Teil war krass, schockierend und emotional. Es war einer dieser Momente, bei denen man innehält, weil er so intensiv erzählt ist. Und tatsächlich habe ich bei diesem Thriller geweint. Das ist mir in dem Genre so noch nicht passiert.Auch das Ende hat mich sehr überrascht. Nicht, weil es einfach nur laut oder dramatisch war, sondern weil es so viele Facetten hatte. Es war traurig, bewegend, schön auf eine schmerzhafte Weise und gleichzeitig sehr rund. Kein emotionsloses „Okay, Fall gelöst, fertig“, sondern ein Ende, das wirklich nachhallt. Wie gesagt ... ich musste weinen. Für mich ist Beth is Dead ein extrem stark erzählter New Adult Thriller. Ob es am Ende ein Jahreshighlight für mich wird, muss ich noch ein bisschen sacken lassen. Aber es ist definitiv ein Buch, das bleibt. Spannend, emotional, überraschend und sehr besonders aufgebaut.

laura97 am 22.06.2026 18:06 Uhr
Alle haben ein Motiv! - 4,5 Sterne

Beth is dead ist ein gelungener Thriller, der vor allem mit tollen Protagonistinnen, aber auch mit einer aufregenden (wenn auch nicht ganz überraschenden) Storyline fesselt! Besonders gut gefallen hat mir, dass aus der Sicht aller vier March-Schwestern erzählt und dabei regelmäßig zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit gewechselt wird. Dadurch wurde nicht nur eine Extraportion Spannung aufgebaut, sondern man konnte sich auch in alle Schwestern hineinversetzen, miterleben, wie sie sich fühlen und entwickeln. Für mich eine sehr gelungene Mischung aus Thrillerelementen, zwischenmenschlicher Dynamik und einfühlsamer Charakterzeichnung! Einziger kleiner Kritikpunkt und der Grund, aus dem ich einen halben Stern abziehen musste: Das Ende war für meinen Geschmack etwas zu früh vorhersehbar, ich hätte mir gewünscht, dass mich die Auflösung am Ende nochmal so richtig kalt erwischt. Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diesen packenden Thriller und seine starken Frauenfiguren!

annaja am 07.06.2026 13:06 Uhr
Die Schwestern

Ein pinker Bucheinband wirkt wie ein zuckersüßes Versprechen. Genau das tut auch dieser Coming-Age-Thriller der Autorin Katie Bernet.Es beginnt mit dem Auffinden von Beths Leiche im Wald, an einem kalten Neujahrsmorgen. War es Mord?Jo, Meg, Amy und Beth, das sind vier Schwestern, jung, unternehmungslustig und sehr unterschiedlich.Jede von Beths Schwestern, aber auch der Vater, der sogar ein Buch über Beth, ohne deren Wissen schrieb, hätte ein Motiv, die junge Frau ermordet zu haben. Doch, reichen diese Motive für ein Tötungsdelikt aus?Auch die Männer, mit denen sich die jungen Damen umgaben, sind recht zweifelhaft dargestellt, sie verhalten sich teilweise etwas seltsam. Beth ist unglaublich, meinte einmal Henry, der Freund der Toten. Im Laufe dieser Geschichte wächst untereinander die Skepsis und man verdächtigt sich, widerspricht sich in seinen Aussagen.Erzählt wird die Lektüre aus den Perspektiven aller Schwestern.Ein Thriller, der von Sehnsucht, Geheimnissen, Absturz, Romantik und vor allem von Zweifeln erzählt.Die perfekte Lektüre für junge Menschen und Junggebliebene, die Spannung und gute Unterhaltung erwarten dürfen.

zwischen.den.buchwelten am 04.06.2026 14:06 Uhr
Gelungenes Krimi-Retelling eines Klassikers

Ich habe ‚Little Women‘ von Louisa May Alcott leider nie gelesen, aber zumindest die neueste Verfilmung gesehen. Daher kann ich nur einen eingeschränkten Vergleich zum Original ziehen.Grds. finde ich, dass das moderne Retlling dieses Klassikers gut gelungen ist. Auch die Idee, daraus einen Krimi/Thriller zu machen fand ich originell.Die Charaktere sind meiner Meinung nach gut getroffen und spiegeln die Charaktereigenschaften aus der Originalvorlage, angepasst an die moderne Zeit, gut wider. Dabei waren mir die vier Schwestern – mit Ausnahme von Beth – anfangs fürchterlich unsympathisch. ABER, und das gehört für mich auch zu einem guten Buch, die Figuren waren trotzdem nachvollziehbar und man versteht, warum sie so ticken, wie sie ticken. So konnte ich mich im Laufe der Handlung immer mehr mit ihnen „anfreunden” und mitfühlen. Vor allem Amy hat für mich im Laufe der Handlung eine interessante Entwicklung durchgemacht.Die Handlung wurde geschickt aufgebaut. Immer neue Personen treten auf, die ein Motiv hatten, Beth zu schaden – sogar ihre eigene Familie. So war es auch für mich als Leser spannend, der Handlung zu folgen und zu überlegen, was in der Neujahrsnacht geschehen sein mag. Ein bisschen blass fand ich in diesem Zusammenhang allerdings die beiden Polizisten. Alles Relevante wurde von den Schwestern aufgedeckt, was am Ende ein bisschen konstruiert wirkte. Die Auflösung (und ist bei einem Krimi nicht selbstverständlich) war für mich aber letztlich schlüssig. Am Ende des Buches wurde es noch einmal emotional, sodass alles zu einem runden Abschluss kam.Was mir ehrlich gesagt nicht gefallen hat – aber das ist natürlich Geschmackssache –, ist das Cover. Ich finde es super hässlich. Hätte ich nicht vorher gewusst, worum es in dem Buch geht, und eine Leseprobe gelesen, hätte ich das Buch im Handel niemals zur Hand genommen. Grundsätzlich finde ich es zwar gut, wenn das Original-Cover übernommen wird, aber hier wäre eine andere Gestaltung meiner Meinung nach ein Gewinn gewesen.Fazit. ‚Beth is dead‘ ist ein größtenteils spannender Jugendthriller und ein gelungenes Retelling von ‚Little Women‘. Insbesondere die Übertragung der Figuren in die moderne Zeit hat mich überzeugt, so dass ich auch über das unansehnliche Cover hinwegsehen kann ;-)

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

SRF, Literaturclub

Dieser Thriller ist keine leichte Kost, entwickelt aber einen Sog. Nicht nur, weil man wissen will, ...wer der Mörder, die Mörderin, ist, sondern auch, weil es der Autorin gelingt, moderne Themen wie Social Media oder toxische Beziehungen authentisch darzustellen. mehr weniger

30.06.2026

jugendbuch-couch.de

Ein vielschichtiger Roman, der durch seine vier verschiedenen Perspektiven und die geschickte Verknü...pfung der Geschehnisse aus der Vergangenheit mit der Gegenwart bis zum Schluss spannend bleibt. mehr weniger

Kathrin Walther, 01.06.2026

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Ein kurzweiliges Leseerlebnis mit Querverweisen zu Louisa May Alcotts »Little Women«.

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