Ein verlassenes Berghotel am tief verschneiten Polarkreis. Riskante Immobilienspekulation. Tödliche Folgen.
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Blutbuße
Neue Scandi-Crime für alle Schweden-Krimi-Fans
Das Bergdorf Åre hoch im Norden Schwedens wimmelt von Skiurlaubern, als die Stockholmer Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind in ihrem Hotelzimmer brutal erstochen aufgefunden wird – das Bett klebrig von Blut. Panik breitet sich in der Gegend aus, Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog übernehmen sofort den Fall. Die Spuren führen in ein verlassenes Hochgebirgshotel, das seinen früheren Glanz schon lange verloren hat: Charlotte kannte den Ort seit ihrer Kindheit und wollte das Gebäude abreißen lassen, um es durch ein spektakuläres Luxushotel zu ersetzen. Die Anwohner begegneten ihr mit erbittertem Widerstand. Doch Hanna muss feststellen, dass in diesem Fall nichts so ist, wie es scheint. Und dann geschieht ein zweiter Mord.
Der dritte Teil der Åre-Morde von Viveca Sten:
Band 1: Kalt und still
Band 2: Tief im Schatten
Band 3: Blutbuße
Band 4: Lügennebel
Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie
Bibliografische Daten
1. Auflage
Viveca Sten
Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.
6 - 10 von 139 Leserstimme
Spannend
Meinung: Endlich konnte ich den dritten Band über Hanna Ahlander und Daniel Lidskog lesen und ich bin begeistert! Die erfolgreiche Geschäftsfrau Charlotte Wretlind wird auf grausame Weise in ihrem Hotelzimmer ermordet. Aber warum? Was könnte ein Motiv für diese Brutalität sein? Doch kaum ist man in die Ermittlung eingetaucht, wird eine weitere Frauenleiche gefunden – und sie arbeitete ausgerechnet in diesem Hotel! Schnell stellt sich die Frage, ob es zwischen den beiden Fällen eine Verbindung gibt und welcher dunkle Faden beide Opfer verbindet.Vivecas Schreibstil ist einfach ein Traum. Sie schafft es mit scheinbarer Leichtigkeit, eine Atmosphäre aufzubauen, die sowohl spannend als auch lebendig ist. Ich liebe, wie bildhaft und flüssig sie schreibt – es fühlt sich an, als würde man direkt in Åre sein, mitten im verschneiten Schweden, Seite an Seite mit Hanna und Daniel, die fieberhaft die nächsten Spuren verfolgen. Dank der kurzen Kapitel fliegen die Seiten nur so dahin, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!Die Charaktere haben sich im Laufe der Reihe zu echten Begleitern entwickelt. Hanna und Daniel sind mehr als nur Ermittler; sie sind facettenreiche Menschen mit Ecken und Kanten, deren Entwicklung im Privatleben ebenfalls nicht zu kurz kommt. In diesem Band erfährt man noch mehr über ihre persönliche Welt, was sie für mich noch nahbarer und sympathischer macht.Der eigentliche Fall ist spannend bis zur letzten Seite und gespickt mit unerwarteten Wendungen. Besonders berührend fand ich die kursiv geschriebenen Passagen aus der Sicht einer Frau, die zu Beginn schwer zuzuordnen ist. Diese Einblicke waren unglaublich emotional und haben mich tief getroffen. Anfangs schien diese Perspektive wie ein Rätsel, aber je weiter ich las, desto klarer wurde die Verbindung zur Haupthandlung. Die Spannung in diesem Band ist durchgehend hoch, schon der Einstieg reißt einen mit, und die Handlung nimmt immer mehr Fahrt auf. Das Finale war sowohl packend als auch überraschend und lässt noch genug Raum für Spekulationen, was Hanna und Daniel in Zukunft erwarten könnte.Absolute Leseempfehlung
Packend und eiskalt
„Blutbuße“, der neue Polarkreis-Krimi von Viveca Sten, erschienen 2024 bei dtv, ist ein packender Krimi in gewohnter Sten-Qualität, der keine Wünsche offenlässt.Die Ermittler:innen Hannah Ahlander und Daniel Lindskog werden in einen komplexen Fall geworfen: Die von der örtlichen Bevölkerung kritisch betrachtete Charlotte Wretlind kommt durch einen brutalen Mord ums Leben, kurz bevor der Kick-Off zu einem großen Hotelprojekt vonstatten gehen kann. Wurde sie deshalb aus dem Verkehr gezogen?Die Handlung spielt in Åre, einem beliebten Skiort im Norden Schwedens, nahe der Grenze zu Norwegen. Während die Ermittlungen voranschreiten, erfahren wir Lesenden viel über die private Situation der Ermittelnden und tauchen immer tiefer auch in ihr Leben ab. Sten legt viele verschiedene Spuren und hält die Spannung so bis zum überraschenden Schluss hoch. Die Figuren sind gut gezeichnet und auch wenn sich unter ihnen Stereotype finden, so überwiegen Charaktere, die in die Tiefe gehen. Es gibt viele Wendungen und schnell finden sich auch Spuren, die in die Vergangenheit führen, so dass der Fall immer vertrackter wird. Die Vergangenheit findet sich auch als weitere Zeitebene im Buch wieder, was formal gut konstruiert ist.Sten schreibt flüssig und klar, sie scheut nicht vor Brutalität zurück, ohne jedoch zu sehr ins Detail gehen zu müssen, sie bettet Lokalkolorit in einem guten Maß ein, vor allem auch die Schilderung der Hotelatmosphäre gelingt grandios. Spannend insbesondere auch, wie sehr die Ermittler:innen selbst mit Druck und psychischen Problemen zu kämpfen haben, was natürlich Folgen für den Fall hat. Und auch wenn dieser Krimi vielleicht ein paar Seiten kürzer hätte sein können, bin ich doch gerne durch die Handlung gefolgt und wurde von der Auflösung überrascht. Also auf jeden Fall eine Leseempfehlung – und Vorfreude auf Band 4 der Reihe.
Skandinavien Krimi
"Blutbuße" von Viveca Sten ist bereits der 3. Teil der Polarkreis Reihe um Ermittlerin Hanna Ahlander.Wir bereits die vorherigen Teile, kann man Blutbuße kaum aus der Hand legen. Viveca Sten hat es erneut geschaft, daß ich von Anfang an gefesselt bin. Ich mag ihren Schreibstil sehr und freue mich schon jetzt auf eine Wiedersehen mit Hanna und ihren Kollegen. Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung!!Das Cover ähnelt den Vorgängern und läßt gleich erkennen, dass es sich um einen Skandinavien Krimi handelt. Zum Beginn der Osterferien wird in einem Luxus-Wintersporthotel eine Leiche gefunden. Die Geschäftsfrau Charlotte Wretlind wurde in ihrem Zimmer brutal getötet. Statt entspannter Osterfeiertage gilt es für Hanna und ihren Kollegen den Mordfall schnellstmöglich aufzuklären. Das Mordopfer wollte ein altes Berghotel zu einem Luxushotel umbauen, doch scheinbar waren nicht alle von ihren Plänen begeistert....
Spannung, Kälte, Einsamkeit
Das auffällige rote Haus inmitten der verschneiten Einsamkeit auf dem Cover führt einen schon in die richtige Stimmung, die in der Handlung herrscht.Die beiden einsamen überaus sympathischen Polizisten haben es mit einer sehr traurigen, lange zurück reichenden Tragödie zu tun, und lassen einen bei den Ermittlungen ordentlich mitfiebern.Der sehr flüssige und anschauliche Schreibstil der Autorin lässt einen in die Handlung versinken und erzeugt Nähe zu den Protagonisten. Die sehr kurzen Kapitel sind hier ein erprobtes Mittel Spannung zu erzeugen und Tempo aufzunehmen, ebenso das Hin- und Herspringen der verschiedenen Perspektiven. Das macht das Geschehen lebendig und steigert die Spannungskurve gekonnt.Das am Ende die Verbrechen lückenlos aufgeklärt werden und nachvollziehbar sind, ist bei der Autorin selbstverständlich und der dritte Band von Hannah und Daniel hat mir wieder sehr, sehr gut gefallen.
Spannung, Kälte, Einsamkeit
Das auffällige rote Haus inmitten der verschneiten Einsamkeit auf dem Cover führt einen schon in die richtige Stimmung, die in der Handlung herrscht.
Die beiden einsamen überaus sympathischen Polizisten haben es mit einer sehr traurigen, lange zurück reichenden Tragödie zu tun, und lassen einen bei den Ermittlungen ordentlich mitfiebern.
Der sehr flüssige und anschauliche Schreibstil der Autorin lässt einen in die Handlung versinken und erzeugt Nähe zu den Protagonisten. Die sehr kurzen Kapitel sind hier ein erprobtes Mittel Spannung zu erzeugen und Tempo aufzunehmen, ebenso das Hin- und Herspringen der verschiedenen Perspektiven. Das macht das Geschehen lebendig und steigert die Spannungskurve gekonnt.
Das am Ende die Verbrechen lückenlos aufgeklärt werden und nachvollziehbar sind, ist bei der Autorin selbstverständlich und der dritte Band von Hannah und Daniel hat mir wieder sehr, sehr gut gefallen.
Unterhaltsamer Polarkreiskrimi
"Blutbuße" von Viveca Sten ist der dritte Teil der Polarkreisreihe. Ich habe das Buch ohne Vorkenntnisse aus anderen Bänden gelesen und war angenehm überrascht, wie gut ich der Handlung folgen konnte. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Charaktere und deren Beziehungen so zu gestalten, dass man sich sofort in die Geschichte hineinversetzen kann.Im Mittelpunkt des Geschehens stehen das Ermittlungsduo Hanna Ahlander und Daniel Lindskog, die den Mord an der Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind aufklären müssen. Charlotte hatte ambitionierte Pläne, das alte Berghotel in ein luxuriöses Resort zu verwandeln – ein Vorhaben, das nicht bei allen auf Zustimmung stieß. Die Frage, die sich unweigerlich stellt, ist: Reicht das für ein Mordmotiv? Die Spannung wird bereits zu Beginn des Buches aufgebaut. Die erste Szene zieht den Leser sofort in ihren Bann und lässt ihn mitfiebern. Allerdings musste ich auch feststellen, dass die Spannungskurve gelegentlich etwas flach verlief. In manchen Abschnitten zog sich die Handlung etwas in die Länge, was dazu führte, dass ich mir wünschte, die Erzählung würde zügiger voranschreiten. Auch das Privatleben der beiden Ermittler nimmt großen Teil ein. Die geschilderte Balance zwischen beruflichen und privaten Belangen verleiht zwar der Geschichte eine menschliche Note, geht aber auch auf die Kosten der Spannung. Dennoch bleibt das Interesse an den Charakteren und deren Entwicklung durchgehend bestehen.Die Auflösung des Falls fand ich interessant und überraschend. Mein Fazit fällt insgesamt positiv aus: Auch wenn es gelegentlich an Spannung mangelte, hat mich "Blutbuße" dennoch gut unterhalten. Ich bin nun ernsthaft am Überlegen, auch die Vorgängerbände zu lesen.
Schnee, Blut, Mord!
"Blutbuße" von Viveca Sten ist ein spannender Krimi, der den Leser sofort fesselt. Die Geschichte spielt in einem verschneiten Bergdorf in Schweden und beginnt mit dem grausamen Mord an Charlotte Wretlind, einer Immobilienentwicklerin aus Stockholm. Das Bergdorf %%% ist voller Skiurlauber, als Charlotte tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden wird, ihr Bett ist von Blut durchtränkt.Die erfahrene Polizistin Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog übernehmen den Fall und finden heraus, dass die Spuren zu einem verlassenen Hochgebirgshotel führen. Charlotte, die den Ort aus ihrer Kindheit kannte, plante, das Gebäude abzureißen und ein luxuriöses Hotel zu errichten. Doch die Anwohner widersetzten sich vehement, und Hanna entdeckt, dass nichts so ist, wie es scheint.Die Handlung ist clever aufgebaut und verbindet Spannung mit emotionaler Tiefe. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die unerwarteten Wendungen halten die Spannung hoch. Sten fängt die kalte und verschneite Atmosphäre des Bergdorfs wunderbar ein und zieht den Leser in die Geschichte hinein.Ein Highlight ist die detaillierte Beschreibung der Umgebung und die sorgfältige Ausarbeitung der Motive der Charaktere. Die Leser erleben nicht nur einen packenden Krimi, sondern auch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit menschlichen Schwächen und Konflikten."Blutbuße" ist ein Muss für alle Krimi-Fans und bietet eine spannende Lektüre, die im Gedächtnis bleibt. Viveca Sten beweist mit diesem Werk erneut ihre Klasse als eine der besten Krimiautoren Skandinaviens.
Eine neue Herausforderung für Hanna Ahlander
Der dritte Fall von Hanna Ahlander in ihrer Dienststelle in Are startet ebenfalls fuminant. Eine Investorin wird in ihrem Hotelzimmer brutal niedergestochen. Ihr Projekt, ein altes Luxus-Hotel in Storlien zu renovieren, um ihm wieder zu altem Glanz zu verhelfen, stößt nicht nur auf Begeisterung. Doch würde man dafür töten?Hanna, Daniel und ihr Team haben in der Osterwoche alle Hände voll zu tun und auch privat haben die Polizisten so ihre Baustellen zu klären. Mir hat die Fortsetzung sehr gut gefallen, da man durch den eher langsamen Erzählstil von Viveca Sten tief in die Geschichte eintauchen kann. Manche würden es sicher als langatmig bezeichnen, ich mag es aber sehr gern. Der Fall wurde vielschichtig aufgebaut, sodass die Lösung lang unklar war und man als Leser mit überlegen konnte. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen.
mörderisch
Ich habe das Buch gelesen ohne vorab zu wissen, dass es bereits der dritte Teil einer Reihe ist. Dies ist durchaus möglich ohne das Gefühl zu haben, dass einem etwas fehlt oder man großartig etwas von der vorherigen Handlung verpasst hat. Die Geschichte wird aus vielen Perspektiven erzählt und spielt in zwei Zeiten, der Gegenwart und den längst vergangenen Hochzeiten des Hotels. Den Schreibstil der Autorin habe ich als sehr angenehm und leicht lesbar empfunden. Allerdings hat es Viveca Sten für mich nicht geschafft wirklich fesselnde Spannung aufzubauen. Die Charaktere sind gut beschrieben und durch die vielen Perspektivwechsel kommt Schwung und Dynamik in die Geschichte. Neben der eigentlichen Ermittler-Story wurden die familiären Hintergründe von einzelnen Personen extrem Beleuchtet. Insgesamt war mir der private Anteil der Personen fast schon zu viel, weshalb ich einen Stern Abzug geben muss. Nichts desto trotz, ein gutes Buch!
Spannender Krimi für die kalten Tage
«Blutbuße» entführt in ein winterliches Bergdorf in Schweden, wo Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog in einem Mordfall in einem Hochgebirgshotel ermitteln. Charlotte Wretlind wurde brutal getötet. Zurück bliebt ihr trauernder Sohn Filip und viele offene Fragen. Einige sind auch erleichtert, dass die unsympathische Immobilienentwicklerin mit ihren ambitionierten Plänen keine Unruhe mehr stiften kann. Erzählerisch bekommt man viele Sichtweisen, wobei nicht bei allen klar ist, welche Rolle sie in dem Fall spielen. Es bleibt also mysteriös, unvorhersehbar und spannend, auch wenn sich erahnen lässt, in welche Richtung es gehen könnte. Da wäre beispielsweise Ida, die Lebensgefährtin von Daniel, die sich nicht mehr von ihm angezogen fühlt, Anton, der seine Homosexualität verheimlicht oder Aadas, die im Hotel arbeitet und der Polizei etwas verheimlicht, weil sie ihr nicht vertraut. In der Vergangenheit lernt man Monica kennen, die im Dezember 1973 stolz ihren neuen Job im Hochgebirgshotel in Storlien antritt. Mir hat gefallen, dass die Handlung vor dem Mord ansetzt und gleich zu Vermutungen einlädt. Das Finale ist hochspannend und zwischendurch gibt es immer wieder Ablenkungsmanöver. Die gemütliche Winteratmosphäre, der schwedische Charme und die persönlichen Facetten der Hauptfiguren, machen den Krimi letztlich zu einer gelungenen Unterhaltung für die kalten Tage.
Pressestimmen
Lesevergnügen pur für alle Fans von nordischen Krimis!
01.12.2024
Bei diesem Fall ist nichts, wie es scheint.
01.12.2024
Die Beschreibung von Landschaft und Lebensumständen geben dem Krimi bei aller Spannung noch einen zu...sätzlichen Reiz. mehr weniger
Birgit Höttrich, 25.11.2024
Die bunt bebilderten Bücher sind sehr kreativ gestaltet, laden zum Lesen, genauen Betrachten und Rät...seln ein. mehr weniger
18.10.2024
In Viveca Stens Krimis stimmt einfach alles.
Hilke Theessen, 16.10.2024