Camondo

Eine Familiengeschichte in Briefen

In imaginären Briefen an den Bankier Moïse de Camondo nimmt uns Edmund de Waal mit in die Pariser Rue de Monceau und schafft ein fesselndes Werk über die Bedeutung der Erinnerung und warum es keinen »Schlussstrich« geben kann und darf.

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Ein Meisterwerk der Erinnerungskultur
Camondo

Geschichte ist nicht Vergangenheit, sie hört nie auf und entfaltet sich in unseren Händen. In seinem neuen Buch nimmt Edmund de Waal uns mit in die Pariser Rue de Monceau, in der einst sein Vorfahre Charles Ephrussi den berühmten »Hasen mit den Bernsteinaugen« hütete, wo in unmittelbarer Nachbarschaft Marcel Proust wohnte und wo der Bankier Moïse de Camondo aus Konstantinopel ein Palais errichten ließ, in dem sich heute ein seit 1936 unverändertes Museum befindet. Niemand war zufällig in dieser »Straße der Anfänge«, sagt de Waal und beginnt, imaginäre Briefe an Moïse zu richten, über die vielfältigen Beziehungen ihrer beiden Familien, über Assimilation, Großzügigkeit, privates und öffentliches Leben und immer wieder über die Bedeutung der Erinnerung und dass es keinen »Schlussstrich« geben kann und darf.

Bibliografische Daten
EUR 14,00 [DE] – EUR 14,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-35210-9
Erscheinungsdatum: 15.06.2023
1. Auflage
192 Seiten
Format: 14,0 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Edmund de Waal

Edmund de Waal wurde 1964 in Nottingham / England geboren und studierte in Cambridge. Von 2004 bis 2011 war er Professor für Keramik an der University of Westminster und stellte u.a. im Victoria and Albert Museum und in der Tate Britain aus. Er lebt in London.

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