Conny, Beamtin im öffentlichen Dienst, macht den Job schon seit Jahrzehnten. Verstaubte Akten, lange Pausen und von Digitalisierung weit entfernt: So sieht der Alltag auf dem urdeutschen Amt tatsächlich aus. Und so witzig-satirisch kann er sein.
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Da bin ick nicht zuständig, Mausi
Conny, das Social-Media-Phänomen – für all jene, die den Amtswahnsinn von innen und außen kennen. Und all jene, die im Job schon mal »Bin ich hier in ner Behörde oder was?« gedacht haben.
Conny, Beamtin im öffentlichen Dienst, macht den Job seit Jahrzehnten. Mit ihren Kolleginnen – Tief-einatmen-Petra, Gegen-alles-Gisela, Kussi-Doris, Küken-Dilara und Du-bist-der-Change-Ronja – trotzt sie Aktenbergen, Management-Geschwätz, Digitalisierung und viel zu selbstbewussten Bürgern. Und wenn gar nichts mehr geht: »Da bin ick nicht zuständig, Mausi.«
Connys Kolleginnen sind ihr wohl oder übel zur Familie geworden. Der alltägliche Behördenwahnsinn schweißt sie zusammen. Zwischen Kaffee- und Raucherpausen wird diskutiert, gelästert und gestritten – und mit Neugierde über das Liebesleben der Belegschaft gewacht. Aber keine Sorge, Conny bleibt Herrin der Lage und ihrem Mantra treu: »Nix muss sich ändern, damit alles so bleibt, wie es ist!«
Conny und ihre Kolleginnen bringen es auf den Punkt: Digitalisierung, Amtsschimmel, Achtsamkeit und Faxgeräte bedienen – Beamte sind alles – nur nicht faul.
- Jetzt wirds amtlich: Das Connyversum im Buch
- Realsatire: Beamtenklischees, wie sie jeder kennt - Die Neuköllnerin kennt man als @conny.fromtheblock von Instagram und TikTok. Ihr folgen über 250.000 Menschen
- Conny überwindet kulturelle Missverständnisse: so können sich Amt und Bürger annähern
»Mädels, wir müssen dringend am Onboarding arbeiten.«
»Wat muss ick? Janüscht muss ick. Sterben muss ick«, brabbelt Gisela vor sich hin, während sie sich den Zeigefinger ableckt, um das Aktenblatt zu wenden, das sie eh nicht liest.
»Ick weeß nich, ob ick nachfragen soll, wat dit nu wieder is, oder dit einfach sein lasse, Mausi«, sagt Doris.
»Onboarding« wiederhole ich kurz im Kopf. Ich wünschte, ich könnte es mir irgendwie herleiten, um Ronja zur Abwechslung auch mal nen Gefallen zu tun. Aber da tut sich beim besten Willen nichts. Wüsste jetzt nicht, was wir hier mit Flugzeugen am Hut haben.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Conny from the block
Conny ist eine Kunstfigur. Ihre Schöpferin war selbst Beamtin in einer Berliner Amtsstube. Die Neuköllnerin kennt man als @conny.fromtheblock von Instagram und TikTok. Inzwischen folgen ihr über 250.000 Menschen – alle, die den Amtswahnsinn von innen und außen kennen. Und all jene, die im Job schon mal »Bin ich hier in ner Behörde oder was?« gedacht haben.
3 - 10 von 104 Leserstimme
Lustigste Buch aller Zeiten
Das Buch ist unglaublich witzig.Ich arbeite selbst auf dem Amt und kann die Charaktere 1:1 verstehen.Ich habe beim lesen so viel lachen können.Das Cover ist sehr ansprechend, der Klappentext gibt einen Einblick in das Buch ohne zu viel zu verraten.Das Buch kann man jeden empfehlen zu lesen, auch die, die nicht auf dem Amt arbeiten. In satirischer Weise bekommt man einen realen Eiblick in das Leben Deutscher Behörden.Conny hat die Figuren so unglaublich sympathisch und echt dargestellt. Selbst die unsympathischen Charakterzüge wirken liebevoll und man schließt sie in Herz. Das Buch hat meine Erwartungen positiv überrascht. Ich kenne Conny From The Block schon von Instagram. Ich dachte erst, es kann nicht noch lustiger werden, aber es übertrifft einfach jedes mal meine Erwartungen.Durch das Buch führt ein roter Faden, so dass die Geschichte am Ende wirkliche eine Zusammenfassende Handlung ergibt.UNBEDINGT LESEN!!!!!
11/2 Daumen hoch
Das Cover passt zum Buch, so stellt man sich gemeinhin Beamte in ihrem Element vor, wunderbar. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft, humorvoll, erfrischend mit einer passenden Prise Sarkasmus. Die Ich-Erzählerin hat mich direkt mitgenommen. Aber auch die anderen Charaktere sind anschaulich dargestellt. Insgesamt bilden alle zusammen eine runde Sache. Das Kopfkino war sofort präsent. Mit Schwung bin ich durch das Buch gesaust. Hier ist ein Buch mit Humor und Esprit entstanden. Mit Charme und Verstand hat die Autorin hier ein Klischee bedient. Und auch der Berliner Dialekt passt perfekt. Lustige Gegenheiten, eine Prise Satire und schon fühlen wir uns in unserem "Beamtenbild" bestätigt. Das ein oder andere Mal wird aber auch ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Nichtsdestotrotz ist es ein Buch für ein paar kurzweilige Lesestunden.
Ein Herz für Beamte
Was haben wir doch alle unsere Meinung von Beamten. Und was glauben wir doch, was da auf dem Amt abgeht. Conny ist so eine von den Beamtinnen. Sie lebt in Berlin Gropiusstadt und arbeitet in einer Berliner Behörde. In ihrem Buch nimmt sie uns mit durch den täglichen Amtswahnsinn. Ihre Kolleginnen symbolisieren typische Charaktere wie man sie wahrscheinlich in jedem Büro findet: eine motzige Giesela, die Mir-doch-allet-ejal-Doris, eine in sich ruhende Petra, die übermotivierte Führungskraft Ronja, die es allen rechtmachen wollende Dilara und die typische mitt40er-Beamtin Conny. Bevor ich das Buch lass, hatte ich noch nichts von Conny gehört, habe jetzt aber ihren Instagram-Account für mich entdeckt. Hier lässt sie die Puppen tanzen und stellt ihre Charaktere mit viel Charme und Filter vor. Zum schreien komisch. Da ich selbst in einem Amt arbeite, muss ich leider zugeben: Jenau so isset! Das ist keine Satire, sondern mein täglicher Alltag. Und da ich die meiste Zeit meines Lebens selbst in Neukölln Gropiusstadt gelebt habe, kann ich sagen, auch das Bild, dass hier gezeichnet wird ist wirklich gut getroffen. Sehr sympathisch und komisch die Conny. Du bereicherst meinen Arbeitsalltag! Ick sach Danke, wa! Weitermachen! Is jenemicht!Müssta ma lesen Leute!
Einblick in das wahre Beamtenleben
Vorneweg gesagt, ich kannte Conny und ihre Geschichten bisher nicht. Was daran liegen mag, dass ich lieber ein Buch in der Hand habe, als auf social media unterwegs bin. Neugierig war ich dennoch und dass ihr über 200000 Menschen auf diversen Kanälen folgen ist erstaunlich. Conny from the block beschreibt in vielen Klischees über Beamte an ihrem Arbeitsplatz. Es sind Berichte über Alltägliches in deutschen Amtsstuben, die mit Sicherheit von vielen Besuchern dort, so oder so ähnlich schon erlebt wurden. Ich bin in einem völlig anderen Bereich tätig, doch ich muss zugeben, so wie die Autorin schreibt, fühle ich mich, als säße ich mittendrin. Es ist ein Buch, welches einen direkt auf den ersten Seiten zum Lachen bringt. Ein wahrer Beamter mag das anders sehen aber nicht alles sind Klischees! Als Verwaltungsmensch sitzt man einfach am längeren Hebel...
Amtlich
Da bin ick nicht zuständig, Mausi.Zuständigkeit, das Lieblingswort eines jeden Sachbearbeiters im öffentlichen Dienst. Conny from the block ist bereits auf Instagram bekannt mit ihren 200k Followern und nimmt uns in Ihrem Buch mit in den Arbeitsalltag einer Berliner Behörde. Mit Witz und Charme räumt sie mit Vorurteilen auf und weist auf die Missstände im öffentlichen Dienst hin. "Beamte trinken doch eh den ganzen Tag nur Kaffee." Es werden einige Klischees bedient, die einem zum schmunzeln bringen und die verschiedenen Persönlichkeiten der einzelnen Kollegen werden super dargestellt. Das Buch ist für alle Mitarbeiter im öffentlichen Dienst oder die, die es werden wollen etwas. Es muss mehr Conny's geben um den Job in den deutschen Behörden attraktiver zu machen und um gleichzeitig auf die Missstände aufmerksam zu machen.
Das 1x1 der Beamten
In diesem Buch begleiten wir Conny in ihrem Leben als Beamtin. Mit viel Witz, Klischees und einem Augenzwinkern wird hier in den einzelnen Kapiteln das Beamtentum und auch Connys privates Umfeld beleuchtet. Auch ihre Kolleginnen stellen sich in einzelnen Kapiteln vor, sodass man hier einen kleinen Einblick erhält. Die kleinen Geschichten, die teilweise auch zusammenhängen, sind kurzweilig und unterhaltsam. Gerade wenn man mit Behörden zu tun hat oder sogar selbst dort tätig ist, kommen einem viele Situationen sehr bekannt vor und es schleichen sich so einige Schmunzler ins Gesicht. Von Digitalisierung, übermotivierten Führungskräfte mit dem typischen "Denglisch", den Dinosauriern der Behörde bis zum klassischen "da bin ich nicht zuständig" ist alles dabei. Hierbei wird auch immer mal "berlinert", da Conny schließlich in Berlin als Amtsfrau tätig ist.
ich habe Tränen gelacht
Ich habe das Buch "Da bin ick nicht zuständig, Mausi" von Conny from the block als Hörbuch gehört. Gesprochen wird es von Conny höchstpersönlich. Ich empfehle einfach jeden, der das Buch lesen Möchte es sich als Hörbuch anzuhören.Conny macht ihren Job so verdammt gut, dass ich Tränen gelacht habe. Gesprochen in feinstem Berliner Akzent kommt das in Buchform niemals so lustig rüber.Conny berichtet Anekdoten aus ihrem Leben als Beamtin. Viele von uns denken, dass Beamte nur Kaffee trinken und Freitags nicht arbeiten. Und genau so ist es auch oft. Es ist einfach so humorvoll dargestellt und ich fühle mich in den Klischees sehr bestätigt. Conny hat mich großartig unterhalten und ich hatte danach super gute Laune. Die einzelnen Figuren waren toll dargestellt. Vielleicht hier und da etwas überspitzt, dennoch kann ich dieses Hörbuch nur wärmstens empfehlen. Ob als Beamter/Beamtin oder nicht.Daher Volle Punkte !
Unterhaltung ausm Amt uff berlinerisch
Auf ca. 280 Seiten treffen sich hier die Beamtenklischees aus den Schubladen, gepaart mit Humor und feinstem Berliner Dialekt.Die Schippe Humor wird von der Autorin und Komikerin "Conny from the Block" übernommen.Ihre Kolleginnen werden allein schon durch ihre Namen klassifiziert: Tief-einatmen-Petra, Gegen-alles-Gisela, Kussi-Doris, Küken-Dilara und Du-bist-der-Change-Ronja.Kurzweilige Unterhaltung mit Suchtpotenzial zum Weiterlesen ist hier vorprogrammiert, wenn man sich drauf einlässt.Conny gibt zu allem ihren Senf dazu und hat ihre Meinung, immerhin lenkt sie das gekonnt von ihrer Arbeit ab. Im gesamten Buch macht sie tatsächlich jedenfalls nicht viel. #lachEine kurze Liebesstory wurde eingebaut, die für mich allerdings etwas unausgereift war.Stellenweise empfand ich auch die thematischen Sprünge zwischen den Kapiteln nicht schön, da manche Themen dadurch offen blieben.Das Zwischenmenschliche punktet hier auf ganzer Bahn. Der Schreibstil ist locker und flüssig mit feinstem Berliner Dialekt untermalt, manchmal schon etwas zu übertrieben. Aber was solls, genau davon lebt dieses Buch! Alles in Allem ein Buch, nicht nur für Beamte im sitzenden Dienst. Für diese aber eine perfekte Geschenkidee.
witziger Einblick...
Die Autorin nimmt den Leser auf eine sehr witzige Art und Weise, gepaar mit viel Berliner Schnauze mit ins Büro, aber nicht in irgendein Büro sondern zu den "Berliner Beamtengirls", die es auf ihre Art und Weise verstehen - zusammen mit Conny - sich den täglichen Herausforderungen zu stellen. Neben der jungen und damit viel zu dynamischen Chefin Ronja trifft der Leser auch noch Petra, Gisi, Dilara und Co die sich mit Bürgern, den Tücken der Technik und dem wahren Leben in Form von Hakan, der eigenen Mutter und den Hausbewohnern herumschlagen.Die Autorin begeistert durch ihren Schreibstil, der sehr leicht zu lesen ist. Auch als nicht Berliner hat man viel Spaß mit der Berliner Schnauze. Die Szenen im Amt waren zum Teil einfach nur zum herzhaft Lachen, vielleicht auch gerade deswegen, weil es Szenen waren, die man als Leser so auch erwartet hätte. Es fand eine interessante Verknüpfung von "wie stellt man sich den Alltag auf einem Amt als Leser" vor und "wie erlebt ihn Conny".Fazit: witzige Geschichte, die einem ein paar lustige Lesestunden beschert
Mausi, hier kommt ne Ladung jute Laune
Conny ist Beamtin durch und durch. Dass so ein Leben im öffentlichen Dienst aber vor allem stressig ist, das zeigt uns die Conny hier. Da gibt es die verschiedensten Kollegen (z.B. die Kussi-Doris, die übermotivierte Führungskraft Ronja oder aber die Gisela, mit der man sich lieber nicht anlegen sollte, die stammt nämlich noch aus der DDR und lässt sich jar nüschts bieten! Dann sind da noch die Bürger und ein eigenes Leben hat die Conny ja auch noch ... obwohl das Date mit Hakan in der hauseigenen Kantine stattfindet. Ach ja, auf dem Amt ist halt immer wat los!Müsste man das Buch in nur einem Wort beschreiben, würde man wohl "humorvoll" wählen. Es gibt einfach ständig was zu lachen oder zumindest zu schmunzeln. Und verstehen tut man die Conny definitiv auch ... in wirklich jeder Lebenslage. Ob nun im Kopierraum, beim plötzlichen Dienstabbruch (Stichwort Exel) oder beim Nachmachen eines Online-Tutorials. Sie ist einfach so herrlich normal. Ab und zu kommen dann auch ihre Kollegen alle mal kurz zu Wort, die mindestens genauso amüsant unterwegs sind. Ein bisschen hat mich das Buch ja an die Geschichten von Renate Bergmann erinnert, da man beim Lesen dieser Bücher auch ständig schmunzeln muss. Mit den Klischees vom Leben als Beamtin im öffentlichen Dienst wird hier sehr offen umgegangen und wirklich jedes Klischee wird bedient. Da all diese Sachen so normal, sympathisch und glaubwürdig rübergebracht werden, kann man zum Schluss gar nicht anders als sich zu fragen: ist das jetzt wirklich so auf dem Amt?Conny, dieses Buch ist ganz großes Kino! Eine Fortsetzung muss unbedingt folgen, schließlich müssen wir doch wissen, wie es mit Dilara und Orkan weitergeht!Wer auf der Suche nach einer lockeren Leseauszeit ist, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen - es hat mit unglaublich viel Freude bereitet!
Pressestimmen
Die überspitzt dargestellten Charaktere machen Spaß. (…) Für alle, die sich gerne amüsieren und eine...n Blick hinter die Kulissen eines Amtes werfen möchten. mehr weniger
Sven Trautwein, 23.01.2024
Pointiert und lustig. (…) Nun gibt’s das wahnsinnige Connyversum endlich als Buch!
01.01.2024
Großartig. Eine tolle Mischung aus Situationskomik, leicht satirischen und überspitzten Einblicken i...n den Amtsalltag einer Berliner Behörde mit echten Charakterköpfen. mehr weniger
Mo und die Macht der Buchstaben https://mounddiemachtderbuchstaben.de/, 25.11.2023
Conny präsentiert witzige Geschichten für jene, die den Amtsschimmel kennen und schon auf ihm geritt...en sind. mehr weniger
04.11.2023
Sehr unterhaltsam, voller Humor und Satire.
@hope23506, 29.10.2023