Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Make Amt Great Again!

Da bin ick nicht zuständig, Mausi

Conny, das Social-Media-Phänomen – für all jene, die den Amtswahnsinn von innen und außen kennen. Und all jene, die im Job schon mal »Bin ich hier in ner Behörde oder was?« gedacht haben.

Conny, Beamtin im öffentlichen Dienst, macht den Job seit Jahrzehnten. Mit ihren Kolleginnen – Tief-einatmen-Petra, Gegen-alles-Gisela, Kussi-Doris, Küken-Dilara und Du-bist-der-Change-Ronja – trotzt sie Aktenbergen, Management-Geschwätz, Digitalisierung und viel zu selbstbewussten Bürgern. Und wenn gar nichts mehr geht: »Da bin ick nicht zuständig, Mausi.«

Connys Kolleginnen sind ihr wohl oder übel zur Familie geworden. Der alltägliche Behördenwahnsinn schweißt sie zusammen. Zwischen Kaffee- und Raucherpausen wird diskutiert, gelästert und gestritten – und mit Neugierde über das Liebesleben der Belegschaft gewacht. Aber keine Sorge, Conny bleibt Herrin der Lage und ihrem Mantra treu: »Nix muss sich ändern, damit alles so bleibt, wie es ist!«

Conny und ihre Kolleginnen bringen es auf den Punkt: Digitalisierung, Amtsschimmel, Achtsamkeit und Faxgeräte bedienen – Beamte sind alles – nur nicht faul.

  • Jetzt wirds amtlich: Das Connyversum im Buch
  • Realsatire: Beamtenklischees, wie sie jeder kennt - Die Neuköllnerin kennt man als @conny.fromtheblock von Instagram und TikTok. Ihr folgen über 250.000 Menschen 
  • Conny überwindet kulturelle Missverständnisse: so können sich Amt und Bürger annähern


»Mädels, wir müssen dringend am Onboarding arbeiten.«
»Wat muss ick? Janüscht muss ick. Sterben muss ick«, brabbelt Gisela vor sich hin, während sie sich den Zeigefinger ableckt, um das Aktenblatt zu wenden, das sie eh nicht liest.
»Ick weeß nich, ob ick nachfragen soll, wat dit nu wieder is, oder dit einfach sein lasse, Mausi«, sagt Doris.
»Onboarding« wiederhole ich kurz im Kopf. Ich wünschte, ich könnte es mir irgendwie herleiten, um Ronja zur Abwechslung auch mal nen Gefallen zu tun. Aber da tut sich beim besten Willen nichts. Wüsste jetzt nicht, was wir hier mit Flugzeugen am Hut haben.

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-21878-8
Erscheinungsdatum: 12.10.2023
2. Auflage
288 Seiten
Format : 12,3 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Conny from the block

Conny ist eine Kunstfigur. Ihre Schöpferin war selbst Beamtin in einer Berliner Amtsstube. Die Neuköllnerin kennt man als @conny.fromtheblock von Instagram und TikTok. Inzwischen folgen ihr über 250.000 Menschen – alle, die den Amtswahnsinn von innen und außen kennen. Und all jene, die im Job schon mal »Bin ich hier in ner Behörde oder was?« gedacht haben.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

104 von 104 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.54 von 5 Sternen


54%

46%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


6 - 10 von 104 Leserstimme

fancyphillis am 06.11.2023 15:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Humorvolle Einblicke in den Amtsalltag

In dem Buch "Da bin ick nicht zuständig, Mausi" von Conny from the block beschreibt Conny ihren Arbeitsalltag als Beamtin in einer deutschen Behörde und gibt in humorvoller Art und Weise Einblicke in ihr Leben und in das Leben und das Verhalten ihrer Kolleginnen, die teilweise nicht unterschiedlicher sein könnten.Das Cover hat meiner Meinung nach einen hohen Wiedererkennungswert, wenn man bereits vorab Conny from the block als #Amtsfluencerin aus den sozialen Medien kennt, da sie auch dort wie auf dem Cover mit Gesichtsfiltern in die Rolle der Conny schlüpft. Für Lesende, die die Autorin im Vorfeld nicht kennen, erregt das Cover hierdurch ebenfalls Aufmerksamkeit, wobei es für den ein oder anderen eventuell auch etwas befremdlich wirken könnte. Lustig finde ich jedoch den kleinen versteckten Hinweis auf der Tasse "Nix Neues vom Amt"!Zu Beginn musste ich mich etwas an den umgangssprachlichen Schreibstil teilweise im berliner Dialekt gewöhnen, was mich an der einen oder anderen Stelle etwas aus dem Lesefluss gebracht hat. Jedoch passt dieser gerade gut in die Geschichte und spiegelt die Atmosphäre sehr gut wieder.Besonders gut gefallen hat mir, dass fast jedes Kapitel ein eigene kleine Geschichte oder Anekdote aus dem Amt erzählt hat. Hierbei haben die Kapitelüberschriften bereits einen lustigen Einblick in das folgende Geschehen gegeben. Ein kleines Manko für mich war jedoch, dass einige Situationen für meinen Geschmack leider etwas zu überspitzt dargestellt und sich oft auf Peinlichkeiten fokussiert wurde. Den verschiedenen Charakteren wurden einzelne Kapitel gewidmet, in denen sie ausführlich vorgestellt wurde. Dies führte dazu, dass die Figuren plastisch und authentisch wirkten. Dadurch war mir jeder Charakter auf seine eigene Art und Weise sympathisch.Wer eine humorvolle Geschichte und lustige Anekdoten über den Arbeitsalltag deutscher Beamt:innen aus erster Hand erfahren möchte, wird mit diesem Buch viel Spaß haben! Mich hat das Buch persönlich gut unterhalten!

rinchen am 06.11.2023 12:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ganz lustig

Die Beamtin Conny arbeitet auf einer Behörde in Berlin und beschreibt auf amüsante Art und Weise - im Berliner Slang - die täglichen Herausforderungen ihres Berufs- und Privatlebens. Dabei stellt sie ihre Kolleginnen vor, die die verschiedenen Klischees von Beamten abdecken. Ihre Chefin kommt aus der Wirtschaft und war auf der Suche nach einem sicheren Hafen, versucht aber jetzt erfolglos, diesen umzukrempeln. Denn sie hat keine Chance gegen die festgefahrenen Gewohnheiten ihres Teams und die Ablehnung von allem Neuen, insbesondere der dringend notwendigen Digitalisierung.Das Buch ist leicht und angenehm zu lesen, und teilweise wirklich lustig. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man sie sich wirklich vorstellen kann. Andererseits war mir das Berlinerische etwas zu viel und es hat mich als Selbständige schon ein bisschen verstimmt, wie einfach andere ihr Geld verdienen und dass mit dem richtigen Attest einfach gar nichts passieren kann.

hereisguenne am 06.11.2023 07:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Lustig!

Ich persönlich folge Conny From The Block schon lange auf Instagram und ihre Videos sind einfach immer wieder total lustig. Dementsprechend waren meine Erwartungen an das Buch unbewusst recht hoch, sie wurden allerdings voll erfüllt. Immer wieder musste ich, die natürlich selbst seit Jahren in der öffentlichen Verwaltung arbeitet, beim Lesen schmunzeln und habe mich sogar in der einen oder anderen Situation wiedererkannt. Es ist wirklich witzig, wie viele Klischees wahr sind und voll ins Schwarze treffen. Auch der Schreibstil ist super und das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Das Cover ist natürlich perfekt, was jeder, der Connys Instagram-Videos kennt, wahrscheinlich bestätigen würde. Alles in allem eine superlustige Lektüre, die ich insbesondere allen VerwaltungsmitarbeiterInnen wärmstens empfehlen möchte.

_sabrina_ am 05.11.2023 16:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Überspitzter Behördenalltag

Davon, wie es in deutschen Amtsstuben zugeht, hat jeder so seine Vorstellungen und man kennt ja die ganzen Beamtenwitze. Dazu Faxgeräte, Behördensprech, wiehernde Amtsschimmel – all das und noch etliches mehr bietet der Erguss von Connyfromtheblock. Ich kannte Connys Videos vorher nicht und hatte einfach Lust auf ein humoriges Buch, welches die deutsche Bürokratie und die Behördenmitarbeiter ein wenig auf die Schippe nimmt. Bissige, pointierte Anekdoten, das Spiel mit Klischees – das habe ich hier erwartet und mehrheitlich auch bekommen und auch noch einiges mehr. Im Büroalltag treten all die typisch deutschen Eigenarten auf und, auch wenn ich nicht in einer Behörde arbeite, sondern nur indirekte Einblicke in deren Berufsalltag habe, so gibt es doch deutliche Parallelen. Darunter die Digitalisierung, die ja nicht nur dort ein schwieriges Feld ist, um es mal vorsichtig zu formulieren. Aber dann gibt es ja auch noch etliche „schwierige“ Begrifflichkeiten, nicht nur in englischer Sprache, die besonders alteingesessenen Mitarbeitern so manche Schwierigkeiten bereiten, mich aber herrlich unterhielten.Auch Connys Kollegen sind überspitzt dargestellt und natürlich ist all das mit einem Augenzwinkern zu lesen. Doch nicht nur das Amt, auch Connys Nachbarschaft und ihr Privatleben werden überspitzt unter die Lupe genommen – manches wird dann schon grotesk. Der Schreibstil ist ansprechend, die meiste Zeit kurzweilig und die Berliner Schnauze kam bei mir gut an. Die kurzen Kapitel laden zu weiterlesen ein, zwischendurch finden sich noch passend eingefügt Rezepte oder auch Vorstellung der Kolleginnen – samt treffender Illustrationen. Ich musste einige Male lachen, auch oft schmunzeln, aber so gegen Ende war dann irgendwann auch die Luft raus. Nach dem Glossar brauche ich aber nicht wirklich mehr, wenngleich ich das Buch für Zwischendurch und Connyfans schon empfehlen würde.

frechdachs_aus_dem_blätterwald am 05.11.2023 15:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Dem alltäglichen Wahnsinn in Deutschlands Amtsstuben auf der Spur - Eine Stadtoberinspektorin packt gnadenlos aus

Wer sich bis dato vielleicht immer schon mal fragte, wie der Beamtenalltag in Deutschlands Amtsstuben aussieht, der bekommt hier die einmalige Gelegenheit einen ausführlichen pointierten und satirischen Blick hinter die Kulissen werfen zu können.@conny.fromtheblock fungiert hier quasi als Whistleblowerin und lässt den normalen Bürger manchmal Bauklötze staunen bei ihren offenherzigen Einblicken in den deutschen Behördenalltag.Vom Stil her passt die Berliner Schnauze sehr gut zur Stilistik des Buches. Herrlich ehrlich, schonungslos offen und immer eine Prise Humor mit dabei, dies zeichnet @conny.fromtheblock dann wohl sehr stark aus.Die unterschiedlichen sehr kurzweiligen Episoden bringen einige vielleicht bereits landläufig bereits bekannte Stereotypen und Vorbehalte gegenüber dem Beamtentum zum Vorschein. Conny kommt in ihrer Erzählung von Höckscken auf Stöckscken und quasselt wahrscheinlich nicht nur im Amt ohne Punkt und Komma sonder auch in der Erzählung im Buch. Manchmal konnte ich persönlich nicht mehr an mich halten und musste laut losprusten vor Lachen. Conny ist eben ein echtes Original und dies lässt sie dann in ihrem stressigen Behördenalltag auch vielen Personen anmerken.Neben dem alltäglichen beruflichen Wahnsinn lässt uns Conny auch an ihrem privaten Umfeld teilhaben und führt uns in ihre Hood in Berlin-Neukölln mit ein. Einmal am quasseln hört Conny so schnell nicht wieder auf und plaudert auch das ein oder andere Geheimnis aus. Wer weiß denn als normaler Bürger schon was Schlado heißt? Nach der Lektüre des Werkes wird vielleicht einiges aus dem Beamtenalltag klarer, auch wenn vieles sehr skurril erscheinen mag.Ob das Buch jetzt eine Abrechnung mit der ganz besonderen Spezies der Beamten ist muss jeder für sich selbst nach der Lektüre entscheiden. Mich hat Connys schnodderige Berliner Schnauze auf alle Fälle gut unterhalten. Mitunter stellte ich mir immer die Frage, ob Conny vielleicht mit Marion Barth, Ilka Bessin und der Online-Omi Renate Bergmann verwandt sein könnte. Ausgeschlossen werden kann es sicherlich nicht ganz tut aber soweit auch nichts zur Sache. Wer den stressigen Alltag mal kurz vergessen und einfach mal herzhaft lachen möchte, bekommt hier die passende Gelegenheit dazu.Für den nächsten Besuch auf dem Amt bin ich jetzt auf alle Fälle bestens gerüstet und werde dafür nach Möglichkeit auch keinen Termin am Schlado einfordern.In diesem Sinne gehen von mir ganz herzliche Grüße an alle Connys, Petras, Giselas, Doris', Dilaras und last but not least den Ronjas in deutschen Amtsstuben raus. Was wären wir nur ohne deren Gründlichkeit in unserem deutschen Verwaltungsapparat.

soleil am 05.11.2023 11:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berlin und Amt - wenn zwei sich finden

Conny, die seit Anfang ’23 nicht mehr Beamtin ist, bringt viel Erfahrung im Öffentlichen Dienst mit. Und die Persönlichkeiten, die ihr dort begegnet sind, hat sie zusammengekehrt und mit Handyfilter in einem Instagram-Kanal nachgestellt und humoristisch aufgearbeitet. Das ist so gut gelungen, dass ihr inzwischen mehr als zweihunderttausend Menschen folgen. Eine Marktlücke zudem, denn Behördenirrsinn gibt es überall, jeder kennt eine Tief-einatmen-Petra, Gegen-alles-Gisela, Kussi-Doris, Küken-Dilara oder Du-bist-der-Change-Ronja, im Prinzip braucht es nur ein Büro. Da ich in genug Büros gearbeitet habe und als Berlinerin den hier großzügig eingesetzten Dialekt meiner Heimatstadt liebe, war dieses Buch ein Muss für mich. Auch wenn ich glaube, dass es für einige Leser zu viel sein könnte, weil es nicht immer flüssig zu lesen ist.Natürlich sind die einzelnen Figuren recht klischeehaft gehalten, aber das muss in Humor so. Besonders Ronja hat es mir angetan, denn sie kommt aus der studierten Wirtschaft und versucht mit all den englischen Begriffen den völlig überalterten Laden aufzumischen und neu zu strukturieren. Da sind aber schon ganz andere dahergekommen …Die kurzen Kapitel, die je eine ebenso kurze Episode aus Connys Büroalltag erzählen, bauen alle aufeinander auf. So entsteht in der Tat eine Art erzählender Roman, der leider am Ende mittendrin abbricht. Das ist wohl ein wild winkender Zaunpfahl, dass es in Zukunft eine Fortsetzung geben wird. Nicht nur das Büro wird näher vorgestellt, auch Conny selbst – ihr Stadtteil, ihre Wohnung, alles nach Feierabend – zeigt ihr Umfeld. Alle Figuren sind sehr einzigartig gemacht. Sie bekommen eine eigene Stimme und die Autorin hat zudem ganze Lebensgeschichten, die sehr typisch daherkommen, für sie entworfen. In Berlin, gerade wenn es an ältere Personen geht, spielt das ganze Ossi/Wessi-Ding durchaus noch eine Rolle, besonders wenn dann Kindheits- und Jugendgeschichten aufgerollt werden. Conny geht sehr behutsam mit dem Thema um, weiß sie doch offenbar genau, wie empfindlich viele dahingehend sind. Auch mich hat es sehr beruhigt, dass nicht das übliche Ossibashing, nicht die üblichen Klischees von damals hervorgeholt worden sind. Ich habe alles diesbezüglich als sehr ausgewogen wahrgenommen.Mir hat das Buch viel gegeben, vor allem Lesespaß. Gern würde ich mehr von Conny und ihren Kolleginnen lesen. Ich weiß nicht, ob ich als Berlinerin besonders dabei bin, aber ich glaube schon, dass das Buch etliche Leser für sich gewinnen kann.

die_mimi am 04.11.2023 23:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach nur witzig

Conny from the Block und ihr erstes Buch über den Alltag im öffentlichen Dienst war einfach nur zum Schmunzeln. Die Themen und Situationen die hier behandelt bzw. beschrieben kann ich (leider) zu 1000 % bestätigen. Ob es die sehhrr lahme Digitalisierung ist oder man den Stift pünktlich fallen lässt, spiegelt tatsächlich den alltäglichen Wahnsinn.In sehr vielen Passagen dachte ich sie spricht von unserem Unternehmen :)Da ich die Kunstfigur „Conny from the Block“ bereits von Social Media Kanälen kenne, in denen sie all die Charaktere selbst spielt und diese Charaktere von gewisser Bedeutung sind - hätte ich mir gewünscht das auf die eine oder andere Person etwas mehr eingegangen wäre. Im Großen und Ganzen kann ich das Buch dennoch sehr weiterempfehlen und freue mich auf weitere (hoffentlich) noch witzigere Geschichten über das Behördenleben

ecinev am 04.11.2023 12:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Geschichten vom Amt

Ich kannte Conny from the Block bislang noch nicht und hatte die Gelegenheit das Hörbuch zu genießen. Die Schilderungen des Büro Alltags sind so typisch deutsch, mit fordernden Bürgern am langen Donnerstag kann man schon fast Mitleid mit den armen Beamten haben. Dafür fällt Freitag schon Mittags der Stift und das Wochenende kann beginnen.Die Kolleginnen von Conny werden humorvoll und leicht übertrieben beschrieben und mit unterschiedlichen Stimmen gesprochen. Dem Berliner Dialekt im Hörbuch konnte ich gut folgen, geschrieben ist es auf die Dauer für Nicht Berliner etwas anstrengend. Die Bürogeschichten sind kurzweilig und teilweise echt lustig, auf Dauer aber etwas zu viel des Guten. Für nebenbei in kurzen Abschnitten lustig, am Ende hat es mir aber auch gereicht. Ich glaube auf weitere Schilderungen von Conny kann ich verzichten.

paula14 am 03.11.2023 19:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Humorvoll

Da bin Ick nicht zuständig Mausi. Ein sehr humorvolles Buch. Worum geht's?:Conny, Beamtin im öffentlichen Dienst, macht den Job seit Jahrzehnten. Ihre Kolleginnen – Tief-einatmen-Petra, Gegen-alles-Gisela, Kussi-Doris, Küken-Dilara und Du-bist-der-Change-Ronja – sind ihr wohl oder übel zur Familie geworden. Der alltägliche Behördenwahnsinn schweißt sie zusammen. Gemeinsam trotzen sie Aktenbergen, Management-Geschwätz, Digitalisierung und viel zu selbstbewussten Bürgern. Und wenn gar nichts mehr geht: »Da bin ick nicht zuständig, Mausi.« Zwischen Kaffee- und Raucherpausen wird diskutiert, gelästert und gestritten – und mit Neugierde über das Liebesleben der Kolleginnen gewacht! Aber keine Sorge, Conny bleibt Herrin der Lage und ihrem Mantra treu: »Nix muss sich ändern, damit alles so bleibt, wie es ist!«Der Schreibstil hat mir extrem gut gefallen. Der Lesefluss war demnach perfekt. Ich empfehle das Buch jedem. Es ist Mal was anderes und perfekt für ein Wochenende mit Tee.

tassilo am 02.11.2023 13:11 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einblicke in Conny’s Alltag und ihre Behörde, unfassbar lustig und kurzweilig

Auf dem Cover grinst uns Conny from the Block frech an. Das lässt schon mal auf Satire schließen. Worum geht es? Conny, Beamtin in einer Behörde. Sie macht ihren Job seit Jahrzehnten. Dabei begleiten Sie ihre eigenwilligen Kolleginnen (und Kollegen). Und wie steht es so schön im Klappentext? Wenn nichts mehr geht – „Da bin ick nicht zuständig, Mausi“. Sie zeigt uns ihre eigene kleine Welt.Im vorderen Klappenbereich ist das ConnyVersum abgebildet – eine super Idee. Einfach herrlich wie die Charaktere oder die Damen vom Amt dargestellt sind. Das Buch ist gut zu lesen und verfügt über eine angenehme Schriftgröße. Auf 280 Seiten erfahren wir vom Amtswahnsinn. Ich muss ehrlich sagen, man kann hier so einiges nicht nur auf Beamte beziehen. Auch wenn es immer noch viele Leute nicht glauben mögen, aber auch in Behörden gibt es „normale Angestellte“. Conny berichtet von ihren Kollegen, ihrem Privatleben und den Problemen im Amt. Ja, die Digitalisierung ist hier schleichend oder kann man schon von Schneckenpost sprechen? Aber ich weiche ab. Ich arbeite selber im öffentlichen Dienst und auch in meiner Behörde ist dies nicht anders, ich habe hier sehr viele Parallelen wiedergefunden. Natürlich konnte ich hier über vieles Lachen, aber im echten Amt ist einem oft gar nicht zum Lachen. Und auch das in die Jahre gekommene Kasino – ach ne, hier ist einfach nur die Zeit stehen geblieben. Einfach herrlich, aber sooo wahr. Die Berliner Schnauze macht das ganze rund. Einfach herrlich wie die Damen sich über Computerprobleme „austauschen“. Begriffsstutzigkeiten beim your fixe und vieles mehr. Aber mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten. Denn den Spaß sollte sich jeder selbst gönnen und dieses Buch lesen. Es gibt wundervolle Zeichnungen mit Beschreibungen zu den einzelnen Charakteren. Na, da hat man doch gleich ein Bild vor Augen ?.Klasse finde ich die Rezepte von Gül im Buch. Ein Lese-Bürger-Kochbuch (hihi). Das ist für mich mal was ganz Neues und ich finde es hervorragend! Im hinteren Teil gibt es dann noch das Glossar. Hier werden noch mal etliche Behörden-Begriffe erklärt. Und zum guten Schluss natürlich die Amt-Rules. Ich muss sagen, rundum ein gelungenes Buch. Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht und gedacht, „jaa, genauso ist es!“. Hier gibt es zum Beamtenwahnsinn natürlich meine ganz klare Leseempfehlung. Ich hoffe, dass Conny from the Block noch weitere Bücher veröffentlichen wird.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Frankfurter Rundschau
Die überspitzt dargestellten Charaktere machen Spaß. (…) Für alle, die sich gerne amüsieren und eine...n Blick hinter die Kulissen eines Amtes werfen möchten. mehr weniger

Sven Trautwein, 23.01.2024

Karriere Frauen in Führrungspositionen
Pointiert und lustig. (…) Nun gibt’s das wahnsinnige Connyversum endlich als Buch!

01.01.2024

Blog
Großartig. Eine tolle Mischung aus Situationskomik, leicht satirischen und überspitzten Einblicken i...n den Amtsalltag einer Berliner Behörde mit echten Charakterköpfen. mehr weniger

Mo und die Macht der Buchstaben https://mounddiemachtderbuchstaben.de/, 25.11.2023

Hannoversche Allgemeine Zeitung
Conny präsentiert witzige Geschichten für jene, die den Amtsschimmel kennen und schon auf ihm geritt...en sind. mehr weniger

04.11.2023

Instagram
Sehr unterhaltsam, voller Humor und Satire.

@hope23506, 29.10.2023

rbb-online.de
Aus ihrem „Connyversum“ ist nun ein Buch entstanden: in „Da bin ick nicht zuständig, Mausi. Nix Neue...s vom Amt“ erzählt sie Geschichten aus dem Behörden-Kosmos, den sie verlassen hat, um Comedian zu sein. mehr weniger

27.10.2023