Eine Bibliothek außerhalb von Raum und Zeit, in der alle Erinnerungen der Menschheit bewahrt werden – und ausgerechnet hier wird Lisavet von ihrem Vater verstecken. Doch als sie beginnt, verbotene Erinnerungen zu sammeln, kreuzt Zeithüter Ernest ihren Weg …
16,99 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Das Buch der verlorenen Stunden
An einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit erhalten oder unwiederbringlich ausgelöscht werden.
Wer bestimmt, woran wir uns erinnern?
»Die Vergangenheit hält uns den Spiegel vor. Sie erklärt, wer wir waren und wie wir so geworden sind. Manchen Leuten gefällt nicht, was sie in ihren Spiegelbildern zu sehen bekommen, also ändern sie es, indem sie Erinnerungen für alle Welt auslöschen. Indem sie Menschen auslöschen.«
Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln.
Eines Abends folgte sie einem Zeithüter in sicherem Abstand und entdeckte, wonach sie gesucht hatte. Die Erinnerung in seinen Händen war ein extrem dicker Band, der zu einem mindestens Hundertjährigen gehören musste. Statt das Buch in einem Stück zu verbrennen, löste der Zeithüter den blauen Ledereinband ab und legte ihn beiseite. Dann zündete er die Seiten an und Lisavet fiel auf, mit welcher Gleichgültigkeit er diese Aufgabe verrichtete. Offenbar jemand, der nur Befehle ausführte und den das Ergebnis nicht kümmerte. Im Nu verschwand er wieder, ohne seine Tat bis zum Ende zu beaufsichtigen, und Lisavet sprang hervor, um das Buch zu retten.
Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der zu ihrem einzigen Halt wird.
Kann die Liebe uns vor dem Schlimmsten bewahren?
Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern ...
Bibliografische Daten
1. Auflage
Hayley Gelfuso
Hayley Gelfuso hat einen Master in Nachhaltigkeit und arbeitet im Marketing. Sie liebt wunderbare Geschichten mit magischen Elementen, die auf den realen Geschehnissen unserer Zeit und der Wissenschaft basieren. Das Buch der verlorenen Stunden ist ihr Debütroman, der in über 20 Ländern erscheint. Hayley Gelfuso lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von Chicago.
3 - 10 von 116 Leserstimme
Ein besonderes Leseerlebnis
Lisavets Familie ist jüdisch und als sie in Reichskristallnacht bedroht werden, wird sie von ihrem Vater im Zeittunnel versteckt, dies ist ein riesiger Raum voll mit Büchern in denen Erinnerungen aufbewahrt werden. Dort verbringt sie Jahre ihres Lebens und trifft dort immer wieder auf Zeithüter, die diese Bücher zerstören wollen. Lisavet macht es sich zur Aufgabe diese Erinnerungen zu retten.In unterschiedlichen Zeitebenen erzählt die Autorin von Lisavets diversen Reisen durch Zeit und Raum. Die einzelnen Erzählstränge sind geheimnisvoll und düster und verbinden sich nach und nach zu etwas Gefährlichem.Die Mischung aus mehreren Genres macht diese Geschichte zu etwas Besonderen. Reales historisches Geschehen trifft auf Romance und Fantasy verknüpft mit CIA-Agenten-Vibes. Der Schreibstil ist fesselnd und gut zu lesen, aber die Geschichte ist anspruchsvoll und komplex. Ein interessanter Storyaufbau, man muss sich aber auf die Geschichte einlassen um komplett in ihr abtauchen zu können.Geradezu philosophische Sätze bringen den Leser dazu über Erinnerung und die Zeit nachzudenken. Die Vorstellung, dass unsere Erinnerung in Bücher gesammelt und somit aufbewahrt werden können ist magisch. Die immer mal wieder eingeschobenen wunderschönen, zu Herzen gehenden Zitate regen zum Nachdenken an.Die Story brachte einiges an Anlauf um Tempo aufzunehmen, dafür waren die Handlungen zum Ende mehr gerafft und für meinen Geschmack zu schnell erzählt. Für das große Finale hätten es gerne ein paar Seiten mehr sein dürfen. Ein bewegendes Leseerlebnis.
Zwischen den Zeiten
„Das Buch der verlorenen Stunden“ ist eine Art Fantasy-Zeitreiseroman, gleichzeitig tangiert er aber auch super viele andere Genres und ist dadurch ein wilder Stilmix. Die Geschichte beginnt beinahe märchenhaft, wird aber im Handlungsverlauf von der Härte und Grausamkeit der Realität eingeholt, was sich auch im Erzählstil und der Atmosphäre widerspiegelt. Ich fand den Erzählstil vor allem zu Anfang sehr philosophisch und nachdenklich, gleichzeitig aber auch vage und schwer greifbar. Ich hab durchaus eine Weile gebraucht, um so richtig in die Geschichte einzutauchen. Mit fortschreitender Seitenzahl ziehen Tempo und Spannung merklich an, die Handlungsstränge beginnen sich anzunähern und sich miteinander zu verflechten, was ich gut gemacht fand. Die Geschichte wird sehr stark durch die Charaktere vorangetrieben. Das finde ich eigentlich echt toll, gleichzeitig sehe ich darin für mich das größte Manko. Denn eine der zentralen Figuren ist für mich in ihren Entscheidungen und Handlungsweisen einfach nicht stimmig und ich fand die Richtung, in die sie sich entwickelte einfach unsympathisch. Dafür, dass sich die Geschichte stellenweise schon zog und fast ausschweifend in die Details einzelner Szenen eintaucht, wird das Ende ziemlich rabiat übers Knie gebrochen. Das ging mir dann doch irgendwie zu schnell und zu leicht. Das hätte ich mir eine differenzierter Ausarbeitung gewünscht. Ansonsten wird der Bogen zum Anfang aber ganz gut geschlagen. Von der Logik her erschien mir nicht alles absolut stimmig, was aber vllt auch am Zeireise-Paradoxon liegen könnte. Hier gab für mich schon einige Schwachstellen. Ingesamt habe ich das Buch aber gern gelesen und diese abenteuerliche Geschichte doch auch genossen. Ich schwanke zwischen 3 und vier Sternen.
Einzigartiger Genre- Mix
Mein Leseeindruck, subjektiv, aber spoilerfrei ;)Die wunderschöne Gestaltung haben mich neugierig gemacht, der Klappentext klang vielversprechend und nach der Leseprobe war klar, ich möchte dieses Buch lesen ;) Zwischendurch habe ich auch immer wieder zur Hörbuchversion gegriffen weshalb ich zuerst darauf eingehen werde.Die Sprecherin Sandra Voss hat eine angenehme, eher tiefe, ruhige, jedoch nie langweilige, warme Stimme. Mit ihrer authentischen Umsetzung hauchte sie den Figuren Leben ein und es fühlte sich für mich an, als würde ich einem Film lauschen. Nun aber zur Printvariante....Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, wortgewandt, flüssig, atmosphärisch, bildhaft und fesselnd, unglaublich, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt! Erzählt wird im personalem Stil aus der Sicht von Lisavet, gleichzeitig gibt es einen zweiten Handlungsstrang/ Perspektive, der parallel dazu verläuft allerdings in einer anderen Epoche. Wir springen also immer wieder in der Zeit, am Anfang des Kapitels wird das jeweilige Jahr jedoch immer klar deklariert, so dass es zu keinen Verwechslungen kommt.Durch die gewählte Erzählweise erfahren wir am meisten über Lisavet, die ich als die eigentliche " Hauptprotagonistin" bezeichnen würde. Ich mochte sie wirklich echt gerne, sie ist mutig, warmherzig und kämpft für ihre Ideale. Weitere Charaktere, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen möchte ich gar nicht benennen, da sie Spoiler enthalten würden. Ich kann nur sagen, dass ich zum Beispiel den Love Interest sehr gerne mochte, die Figuren ihre Ecken& Kanten haben, somit gut zu unterscheiden sind und alle irgendwie nicht das Schwarz/ Weiss Klischee bedienen.Der Einstieg in die Geschichte hat für mich einen gewissen Märchen- Touch, vielleicht lag es auch an der Sprecherin im Hörbuch, jedenfalls mochte ich die Stimmung unglaublich gerne. Sehr faszinierend auch dieser magische Realismus, die Idee der Autorin eine Bibliothek zu erschaffen, in der menschliche Erinnerungen als Bücher aufbewahrt, von sogenannten "Zeithütern" verwaltet werden und gleichzeitig historische Ereignisse geschickt einzubinden. Der Roman behandelt also den Umgang mit wahren Ereignissen, die Macht der Erinnerung und wirft Fragen auf, wie wer über unsere Vergangenheit entscheidet und ob sie verändert werden darf?! Die fast schon philosophischen Ansätze regen zum nachdenken an und die Zeitreise- Thematik beansprucht die Gehirnwindungen ;) Teilweise liest sich das Ganze übrigens wie eine CIA, Agenten, Action Film, nicht gerade mein Ding, weshalb ich da etwas Mühe hatte und die anfängliche märchenähnliche Atmosphäre vermisste. Auch das Ende konnte mich irgendwie nicht vollends überzeugen. Es fühlt sich für mich persönlich nicht so richtig stimmig an, auf eine Art manipulierend/ unecht....Trotz dem ein oder anderen Kritikpunkt hat mir das Buch aber insgesamt wahnsinnig gut gefallen, ich mochte den Schreibstil, den Vibe, das Setting, die Spannung, die Charaktere und war ununterbrochen gefesselt und konnte in der Geschichte versinken.Ich vergebe damit gerne 4,5 Sterne
Zeitreisen mal anders
Die Idee des Buches hat mir extrem gut gefallen, vor allem natürlich weil eine riesige Bibliothek im Mittelpunkt steht. Auch die Idee, dass Lisavet in Erinnerungen eintauchen kann, mochte ich sehr gerne. Die Zeitalter, die Erinnerungen verbrennen, waren dagegen sehr gruselig. Denn sie löschen viele Wahrheiten aus, die ihnen nicht passen. Leider fand ich das ziemlich realistisch, vor allem, dass sich die Länder auch hier teilweise bekriegen.Die Handlung war sehr spannend, allerdings bin ich am Anfang nicht direkt reingekommen. Vor allem weil ich Lisvets Sicht super interessant fand und die Storyline um Amelia etwas weniger. Aber nach dem ich die Zusammenhänge besser verstanden habe, war ich wirklich sehr gefesselt. Die Charaktere waren sehr besonders, vor allem natürlich Lisvet, aber z.B. auch Ernest. Mit Amelia bin ich auch wärmer geworden und fand ihre Entwicklung und Vergangenheit ziemlich spannend.Insgesamt ein super interessantes Buch mit vielen spannenden, historischen Themen. Es ist fantasievoll, aber teilweise auch sehr realistisch. Kann es definitiv empfehlen.
Ungewohnt und atmosphärisch
„Das Buch der verlorenen Stunden“ überzeugt zunächst durch seine besondere Atmosphäre und die sorgfältige Gestaltung. Das Cover wirkt edel und geheimnisvoll, und die Verbindung zwischen Motiv und Inhalt ist gelungen. Schon auf den ersten Seiten merkt man, dass hier viel Liebe zum Detail eingeflossen ist.Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen. Die Vorstellung eines Raums außerhalb der Zeit eröffnet viele interessante Möglichkeiten, und die Autorin nutzt dieses Konzept, um Fragen nach Erinnerung, Vergänglichkeit und Verantwortung zu stellen. Die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet, und der Schreibstil ist flüssig, sodass man leicht in die Handlung hineinfindet. Besonders die Mischung aus Gefühl, Spannung und Nachdenklichkeit hat einen eigenen Reiz.Im Verlauf der Geschichte ändern sich die Schwerpunkte. Statt klassischer Fantasy stehen Geheimnisse, Beziehungen und innere Entwicklungen im Vordergrund. Das verleiht dem Buch Tiefe, führt aber auch dazu, dass manche Passagen ruhiger wirken. Gegen Ende empfand ich die Erzählung etwas langatmig, obwohl sie inhaltlich stimmig abschließt.Insgesamt ist es ein durchdachtes, atmosphärisches Buch mit einer originellen Idee, das sowohl emotionale als auch philosophische Momente bietet. Kleine Unstimmigkeiten in der Logik trüben den Eindruck nur leicht. Wer ruhige, intensive Geschichten mit einem Hauch von Zeitmagie mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen.
Ein atmosphärischer Sog, der sofort verzaubert – fernab von Jugendbuch-Klischees
Schon der erste Blick auf das Cover hat mich neugierig gemacht: Es wirkt geheimnisvoll, zeitlos und verspricht genau jene Art von Magie, die nicht laut und bunt sein muss, um zu wirken. Doch viel wichtiger war für mich der Einstieg in die Geschichte selbst – und hier hat mich die Leseprobe auf den ersten Seiten absolut überzeugt.Im Gegensatz zu vielen aktuellen Fantasy-Neuerscheinungen, die oft sehr jugendlich oder umgangssprachlich wirken, spürt man bei diesem Buch sofort eine literarische Schwere und Ernsthaftigkeit. Der Schreibstil ist bildhaft und poetisch, ohne kitschig zu sein. Man merkt sofort: Dies ist ein „gehaltvolles“ Buch. Die Atmosphäre ist von Beginn an greifbar – eine Mischung aus Melancholie und einem leisen, aber mächtigen Zauber.Besonders faszinierend finde ich den historischen Anker: Die Handlung im Jahr 1938, vor dem Hintergrund der Reichspogromnacht, verleiht der Geschichte eine Dringlichkeit und Tiefe, die unter die Haut geht. Es scheint nicht nur um Flucht in eine Fantasiewelt zu gehen, sondern um das Bewahren von Erinnerungen in einer Zeit, die Existenz auslöschen will. Die Bibliothek als Ort außerhalb von Raum und Zeit ist ein Motiv, das ich liebe, und es wirkt hier frisch und bedrohlich zugleich umgesetzt.Lisavet macht als Protagonistin einen Eindruck, der mich sofort für sie eingenommen hat. Sie wirkt nicht wie eine naive Heldin, sondern wie jemand, der von den Umständen gezwungen wird, über sich hinauszuwachsen.Fazit zum Ersteindruck:Die Leseprobe verspricht genau die Art von „Erwachsenen-Märchen“, die ich lange gesucht habe: Düster, magisch und mit einer emotionalen Tiefe, die zum Nachdenken anregt. Ich bin extrem gespannt, wie das Magiesystem der „verlorenen Stunden“ funktioniert und würde unglaublich gerne erfahren, ob das Buch dieses hohe Niveau bis zum Ende halten kann. Ein vielversprechender Auftakt!
Sehr besonders….
Das Buch der verlorenen StundenLisavet landet in der Nacht, die später als Reichskristallnacht in die Geschichte eingeht, zu ihrem eigenen Schutz in einem Zeitraum, in dem Erinnerungen in Büchern gespeichert werden. Betreten wird der Raum nur von Zeithütern, die über den Schutz oder die Vernichtung dieser Erinnerungen entscheiden. Wie verändert sich die Geschichte, wenn nun auch Lisavet Erinnerungen rettet?Geschrieben wurde das Buch von Hayley Gelfuso, einer jungen Amerikanerin. Dieses Buch ist ihr Debütroman, das in über 20 Ländern erscheint.Schon optisch ist es wunderschön, sehr edel in tiefblau mit gold.Erschienen ist es bei dtv. Es umfasst stolze 479 Seiten und ist eingeteilt in 24 teilweise sehr lange Kapitel, die in verschiedenen Zeitebenen spielen.Hayley Gelfuso hat es geschafft, eine ganz eigene Welt voller Magie und Fantasie zu erschaffen, die sie aber an die uns bekannte Welt gekoppelt hat. Umfasst wird die Zeit von 1938 bis 1965. Die Zeitsprünge haben mich manchmal ein bisschen verwirrt.Insgesamt ist das kein triviales Buch. Ich musste mich schon konzentrieren, um nichts zu überlesen und der Handlung folgen zu können. Es war aber gut zu lesen und hat es auf jeden Fall geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Guten Gewissens kann ich es allen empfehlen, die Fantasy Elemente mögen und sich von einer gewissen Wucht nicht einschüchtern lassen. Ihnen winkt ein großes Lesevergnügen. Es ist ein ganz besonderes Buch….
Erinnerungen!
Das Buch beginnt in der Reichskristallnacht 1938 in Nürnberg. Der Uhrmacher Ezekiel Levy schickt seine Tochter Lisavet in einen geheimnisvollen Raum um sie vor den Nazis zu retten. Er will sie später abholen, wird aber nicht kommen. Dann gibt es eine Umblende nach Boston ins Jahr 1965, zur Beerdigung von Ernest Duquesne.Somit spielt dieses Buch in verschiedenen Jahren. Die Hauptgeschichte findet im Jahr 1965 statt, aber es wird immer wieder zurückgesprungen in die Jahre zwischen 1947 und Ende der 1950er Jahre. Im Grunde ist es die Geschichte von Lisavet, Ernest und Amelia. Der kalte Krieg wird Hintergründig auch behandelt. Dieses Buch ist sowohl ein Fantasy Buch, ein Buch über das Zeitgeschehen, ein Liebesroman und ein Thriller in einem. Dadurch sind einige Passagen sehr realistisch verfasst. Wenn auch Fantasie, könnte es so etwas auch geben. Niemand weiß was es zwischen Himmel und Erde so gibt.Ich war von Anfang an in der Geschichte vertieft. Von Vorne bis hinten wurde die Spannung gehalten. Am Ende gab es auch ein paar Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet habe. Fazit: Ein gelungenes Werk, in einem tollen Einband, welches ich auf jeden Fall empfehlen kann.
Ein gelungener Mix aus Historischem und Fantastischem
Die elfjährige Lisavet lebt mit ihrem Vater Ezekiel über dessen Uhrengeschäft. In der Reichspogromnacht schützt Ezekiel seine Tochter indem er sie in einer geheimnisvollen Bibliothek versteckt, in der die Erinnerungen der Menschen bewahrt werden. Damit befindet sich Lisavet an einem Ort außerhalb von Raum und Zeit. Während sie auf ihren Vater wartet, merkt sie, dass sie Zeithüter nicht alle Erinnerungen bewahren, sondern auch welche zerstören. Sie beginnt diese aufzuschreiben, damit sie nicht verloren gehen. Es ist total spannend zu lesen wie Lisavet durch die Erinnerungen streift und zu erfahren, wie unterschiedlich die bewahrten Erinnerungen der Menschen sind. Allerdings lässt sich das Buch nicht leicht lesen, da die Handlung recht komplex ist und es auch immer wieder zum Nachdenken anregt. Es ist eine ganz ungewöhnliche Mischung aus Historischem, Fantastischen, Lovestory, Spannung und Gesellschaftskritik mit einem grandiosen Setting. Die Autorin hat ihre Charaktere gut ausgearbeitet, so dass sie authentisch wirken.Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat mich der Roman total gepackt und ich habe mich komplett darin verloren. Es ist der perfekte Lesestoff für Buchliebhaber, Fans von historischen Romanen aber auch auch für Liebhaber von magischen, fantastischem Lesestoff. Ich denke, dass dieses vielschichtige Buch eine sehr breite Leserschaft anspricht und empfehle es gerne weiter.
Zeitlos
Das Cover ist genau mein Stil. Schlicht und doch mit besponderen Details. Außerdem passt es sehr gut zum Inhalt und der Atmosphäre. Auch der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen. Ich habe verhältnismäßig relativ lange gebraucht, weiß allerdings nicht woran das lag. Besonders gut hat wir die Verwebung von Fantastischem mit der tatsächlichen Historie gefallen. Das ist sehr passend umgesetzt. Der Zeitraum als fantastisches Element fügt sich super in die Handlung ein. Es wird zu zwei verschieden Zeiten in zwei verschiedenen Handlungssträngen erzählt, die sich dann immer näher klommen. Auch hier eine richtig gute Umsetzung, die Spannung erzeugt und mitfiebern lässt. Die Geschichte rund um Zeit und Erinnerungen und deren Rolle ist mit den gewählten Protagonisten sehr spannend. Lisavet als starke Frau im Fokus hat mich sehr berühren können. Aber auch alle weiteren Haupt- und Nebenpersonen sind authetisch und präsent.Das Ende war für mich im Vergleich zum restlichen Buch etwas plötzlich, wenn auch nicht verkehrt. Ein sehr gutes Buch,d as ich gerne weiterempfehle!
Pressestimmen
Spannend, magisch süchtig machend.
26.11.2025
Dieses Debüt ist ein Lese-Fest für alle, die sich gern mit Büchern wegträumen.
Angela Wittmann, 19.11.2025
Eine abwechslungsreiche, berührende Zeitreise-Geschichte
30.06.2026
Ein spannendes Buch, ruhig erzählt, ein gelungener Mix aus Fantasy, Historie und Liebesgeschichte.
07.02.2026
Hayley Gelfusos poetisches Debüt ›Das Buch der verlorenen Stunden‹ hallt noch lange nach.
01.02.2026
Hier verschwimmen ein Thriller, ein Fantasy- und Historienroman auf besondere Weise miteinander und ...genau diese Mischung hat es mir angetan. mehr weniger
Paline Dautfest, 13.01.2026
Eines der schönsten Bücher dieses Jahres: Ein Mix aus Historienepos, Mystery-Thriller und philosophi...scher Zeitreise, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. mehr weniger
17.12.2025
Ein magisches Lesefest.
05.12.2025
Fesselndes Romandebüt.
05.12.2025
Das sagen die Buchhändler*innen zu ›Das Buch der verlorenen Stunden‹