Das Ende ist nah

Roman

2009 ist A. als kritischer Autor im Iran gezwungen, seine Heimat zu verlassen. In Wien wird aus dem Künstler ein Flüchtling, der offen und heimlich verachtet wird. Ein Roman über die große Frage, was uns als Menschen ausmacht.

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Das Ende ist nah

Als die Proteste im Iran 2009 ihren Höhepunkt erreichen, ist A. als kritischer Autor gezwungen, sein Land zu verlassen. Die Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend voller Gewalt nimmt er mit. Aus einem Künstler wird ein Flüchtling, der offen und heimlich verachtet wird. In Wien trifft A. auf Sarah, die sich Hals über Kopf in ihn verliebt. A. ist Studienobjekt – unter anderem zum Antisemitismus im Iran – und Angebeteter zugleich, der sich nicht öffnen kann. Doch wie soll A. seine Geschichte erzählen? Der Hass auf die Sprache seines Mutterlandes, in der Tausende Menschen systematisch gefoltert wurden, macht die deutsche Sprache zu einer Rettung, bis er auch diese verliert. Ein Roman über die große Frage, was uns als Menschen ausmacht.

»Blut ist eine Farbe. Gudarzis Roman zielt ins Herz der Gewalt, der unsichtbaren und unhörbaren, der gleißenden wie der rohen. Es sind die Worte eines jungen Mannes, der aus Teheran und vor seiner Muttersprache flieht, der den Schmerz der erlittenen Repressionen nicht los wird. Seine Haut kann er nicht retten, eine Hoffnung und seine Geschichte aber.« Julia Franck

Bibliografische Daten
EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN: 978-3-423-29034-0
Erscheinungsdatum: 12.01.2023
1. Auflage
288 Seiten
Format: 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Amir Gudarzi

Amir Gudarzi, 1986 in Teheran geboren, studierte ebendort szenisches Schreiben. Seine Stücke wurden zensurbedingt nur in privaten Kreisen gezeigt. Seit 2009 lebt Amir Gudarzi unfreiwillig im Exil in Wien, wo er als vielfach ausgezeichneter Dramatiker (exil-DramatikerInnenpreis, Einladung zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, Nominierung für den Retzhofer Dramapreis), Autor und Dolmetscher arbeitet. 2021 war er Stipendiat im LCB.

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