Ein Roman über eine junge Frau, die im Londoner Fundbüro arbeitet und es schließlich schafft, über ihren eigenen großen Verlust hinwegzukommen und sich dem Leben wieder zu öffnen.
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Das Fundbüro der verlorenen Träume
Seit dem bitteren Verlust, der ihr Leben erschütterte, hat sich Dot von der Welt zurückgezogen. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit im Londoner Fundbüro und geht ganz in ihrem Job als Hüterin verlorener Dinge auf. Ihre größte Freude ist es, wenn sie jemandem einen vermissten Gegenstand wiedergeben kann. Denn hinter ihrer stachligen Fassade schlägt ein sehr großes Herz. Als ein bekümmerter älterer Herr in ihr Fundbüro kommt, der eine Tasche mit einem Andenken an seine verstorbene Frau darin verloren hat, setzt Dot alles daran, Mr. Applebys Tasche wiederzufinden. Dabei findet sie schließlich auch etwas, womit sie gar nicht gerechnet hätte: Sich selbst und ihr wirkliches Leben.
Bibliografische Daten
3. Auflage
Helen Frances Paris
Helen Frances Paris ist künstlerische Leiterin des Londoner Theaters Curious. Ihre international ausgezeichneten und geförderten Theaterinszenierungen und Performances werden auf der ganzen Welt gezeigt, von Edinburgh über New York bis Sydney und Taiwan. Sie hatte fast zehn Jahre lang eine Professur für Theaterwissenschaft an der Stanford University in Kalifornien inne und lebt jetzt wieder in Großbritannien. Für ihre Lyrik erhielt sie den renommierten englischen Bridport Prize.
7 - 10 von 110 Leserstimme
Wähle das Leben
Der Roman "Das Fundbüro der verlorenen Träume" stammt aus der Feder von Helen Frances Paris, liegt hier in der Übersetzung von Sophie Seitz vor und erscheint im Frühjahr 2022 im dtv Verlag.Protagonistin ist die junge Dot, die in einem Londoner Fundbüro arbeitet, dort akribisch ihren Job verrichtet, sich aber sonst aus dem Leben zurückgezogen hat. Ihr ist es eine Herzensangelegenheit, die verlorenen Objekte ihren Besitzern wieder zukommen zu lassen. Der Grund dafür liegt in ihrer eigenen Vergangenheit begraben. Doch das nicht bewältigte Trauma sucht sich, angestoßen durch eine äußere Begebenheit, den Weg in die Gegenwart und fordert von Dot seine schmerzhafte Aufarbeitung. Die junge Frau auf diesem Weg zu begleiten, nimmt den Leser mit in alle Ecken der Gefühlswelt. Dank dem feinen Schreibstil der Autorin, der sich Zeit für Details lässt, bleibt dem Leser nichts anderes übrig, als sich regelrecht mitreißen zu lassen.Dot zur Seite stellt Paris noch einige andere Hauptfiguren, die sie mit ebenso viel Liebe zum Detail skizziert, sodass diese im Laufe des Romans zu guten alten Bekannten werden.Abgerundet wird der Roman durch ein wirklich ansprechendes Cover, klassisch verspielt und damit passend zu seinem Inhalt.Für mich war dieses Buch eine rundum gelungene Reise, die mich ausgesprochen gut unterhalten hat und die ich daher gerne weiterempfehle.
vom Verlieren und Wiederfinden
Im "Fundbüro der verlorenen Träume" kommt die Protagonistin Dot (Dorothy) als Ich-Erzählerin zu Wort. Sie arbeitet in dem Fundbüro und geht in dieser Arbeit auf. Sie ist eine ziemlich spezielle Figur, die nicht unbedingt sympathisch ist, mich aber im Laufe der Geschichte zunehmen gefangen nahm. Auch ihre Kollegen sind keine glatten Charaktere, für diese hätte ich mir mehr Raum erhofft. Eigentlich hatte ich hier eine lockere leichte Unterhaltungsgeschichte erwartet, aber irgendwie kam dann etwas anderes. Mir gefiel diese Mischung aus Unterhaltung und etwas Tiefgang. Dot hat sich auch in ihrem Leben verloren und hier kann man miterleben, wie es dazu kam und wie sie sich wiederfindet. Die einzelnen Kapitel beginnen mit einer Karteikarte aus dem Fundbüro, das ist sehr passend. Obwohl die Geschichte manchmal etwas vor sich hin plätscherte, habe ich sie sehr gerne gelesen.
Welch ein schönes Buch
Wir begleiten Dot in ihrem Alltag, welcher nach dem Tod ihres Vaters einzig und allein aus dem Job im Fundbüro besteht.All ihre Energie und Leidenschaft widmet sie dieser Tätigkeit, es ist das größte Glück für sie, wenn eine verlorene Sache ihren Besitzer wiederfindet. Doch irgendwann holt sie die Vergangenheit ein, sie kann den Verlust ihres Vaters nicht verarbeiten und auch auf ihrer Arbeit passiert etwas schreckliches. All das führt dazu, das ihr Leben eine ganz andere Wendung einschlägt die zunächst alles andere als positiv ist.Mir hat Dot als Hauptcharakterin sehr gut gefallen, ihre schroffe und etwas ungewollt lustige Art war einfach genial. Sie war wahnsinnig authentisch und ihre Rolle sehr gut durchdacht. Als Leser kann man eine gute Bindung zu ihr aufbauen und man bekommt das Gefühl sie zu kennen. Ihre Liebe zum Detail, wie sie jeden noch so unwesentlichen Gegenstand wertschätzt und die Sorgfalt mit der sie ihre Arbeit erledigt sind einfach bewundernswert.Auch die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen. Sie beinhaltet einige ernste Themen, für die ich gerne eine Triggerwarnung aussprechen möchte (Suizid, Verluste, Selbstzweifel), nicht jeder kann damit gut umgehen.Es war sehr interessant den Weg mit Dot zu gehen, zu lesen wie sie die Dinge sieht, versucht die Welt zu verstehen und ihre inneren Dämonen bekämpft.Teilweise war mir jedoch die Handlung etwas zu langatmig, sodass ich einige Sätze oder Passagen etwas überflogen habe. Gerade gegen Ende sind sehr viele Geister der Vergangenheit bekämpft worden- für mich einfach zu viel.Dennoch gefällt mir die Message die das Buch übermittelt bzw die Gedanken, die man nach dem Lesen behält. Es regt definitiv zum Nachdenken an.Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und es gibt eine klare Leseempfehlung für alle diejenigen, die emotionale Geschichten mögen und sich gerne mit ernsten Themen und dem Umgang damit befassen.
vom verlieren und finden
Dot Watson lebt in London und geht ganz in ihrer Aufgabe als Mitarbeiterin in einem Fundbüro auf. Täglich versieht sie die abgegebenen Fundsachen mit Anhängern und bereitet sie für die Ablage vor. Ab und zu bekommt sie die Gelegenheit Kunden zu bedienen. Bei einem dieser Anlässe wendet sich der ältere John Appleby an sie. Fortan ist Dot von dem Wunsch beseelt, dem sympathischen Herrn seine Fundsache wiederzubeschaffen. Dot hat selbst Verluste erlitten, die ihr Leben beeinflussen.Dieser Roman von Helen Frances Paris führt in die tägliche Routine eines Fundbüros in London und zeigt die Verbundenheit der Protagonistin mit ihrem Job auf. Verlorene Dinge und Menschen, die aus dem eigenen Leben verschwinden, sind Thema dieses Buches. Dot Watson entwickelt sich wie alle Menschen durch die Ereignisse ihres Lebens. Das hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Geschichte plätschert anfangs eher dahin, bis sich dann im weiteren Verlauf die Ereignisse fast überschlagen. Doch der Charakter Dot Watsons sorgt immer wieder dafür, die Wogen zu glätten. Am Ende des Buches ist die Protagonistin und auch die Leser*innen mit der Geschichte ausgesöhnt. Der Schreibstil der Autorin ist dem Thema angepasst - eine leichte Detektivgeschichte mit vielen Umständen, die zu bewältigen sind und eben im Stile der Londoner. Ich habe mit Dot gefiebert, als sie den älteren netten Herrn suchte, verlor und wiederfand. Auch die Themen Verlust, Liebe, Demenz, Einsamkeit und Freundschaft hat die Autorin gut zu Papier gebracht.Ich gebe diesem Buch 4 gute Sterne.
Verlust hat viele Formen
Zwölf Jahre ist es her, seit Dorothy, kurz Dot oder Dots, Watson einen Verlust erlitten hat. Die Schuldgefühle verfolgen sie bis heute. Inzwischen arbeitet sie in einem Fundbüro der Londoner Verkehrsbetriebe und führt mit Anfang 30 ein zurückgezogenes Leben. Als John Appleby, ein älterer Mann, bei ihr eine Geldbörse seiner verstorbenen Frau als vermisst meldet, löst sein Kummer etwas bei Dot aus…„Das Fundbüro der verlorenen Träume“ ist der Debütroman von Helen Frances Paris.Meine Meinung:Die Geschichte wird eingerahmt von einem kurzen Prolog und ebenso knappen Epilog. Dazwischen besteht der Roman aus 29 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Jedes der Kapitel beginnt mit einem kleinen Steckbrief zu einem Fundstück - eine schöne Idee. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Dot. Sprachlich ist der Roman unauffällig, aber anschaulich, atmosphärisch und nicht zu platt. Im Fokus der Geschichte steht Dot. Die Protagonistin wird mit psychologischer Tiefe und viel Authentizität dargestellt. Sie ist keine typische Sympathieträgerin, aber eine interessante Figur, deren Gedanken und Gefühle sich sehr gut nachvollziehen lassen. Darüber hinaus sind im Roman noch weitere recht spezielle Charaktere zu finden, was zur Unterhaltsamkeit beiträgt.Zwar enthält der Roman auch eine Liebesgeschichte. Inhaltlich ist er aber vielschichtig und durchaus tiefgründig. Mit Themen wie Tod, Verlust und Einsamkeit legt der Roman seinen Schwerpunkt auf Dramatik und menschliche Probleme. Das erzeugt naturgemäß eine eher schwerfällige Stimmung, machte das Buch für mich aber bewegend. Die Botschaft der Geschichte hat mich überzeugt. Alles in allem setzt das Buch Impulse zum Nachdenken.Auf rund 350 Seiten kommt trotz des gemächlichen Erzähltempos keine Langeweile auf. Gut gefallen hat mir auch das nicht weichgespülte Ende.Der deutsche Titel klingt im Gegensatz zum englischsprachigen Original („Lost Property“) pathetischer und etwas kitschig. Er würde besser zu einer seichteren Lektüre passen. Das Cover ist hübsch gestaltet, könnte aber ebenfalls falsche Erwartungen wecken. Mein Fazit:„Das Fundbüro der verlorenen Träume“ von Helen Frances Paris ist ein berührender Roman mit Tiefgang.
Auch verlorene Träume kann man wiederfinden
Im ersten Moment assoziiert man mit dem Titel evtl. „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ oder „Noch so eine Tatsache über die Welt“ – und liegt damit womöglich gar nicht schlecht. Die Geschichte handelt von der widerborstig und schroff auftretenden Dot, die ihr Leben nach dem Verlust ihres Vaters auf ihre Arbeit im Fundbüro reduziert. Wenn sie es schafft, einen verlorenen Gegenstand seinem Besitzer zurückzugeben, ist für sie das Maximum an Glück erreicht. Geradezu erschüttert wird ihr Leben (erneut), als sie Mr. Appleby dabei hilft, eine Tasche mit Erinnerungen an seine verstorbene Frau wiederzubeschaffen …Wie es weitergeht bzw. sich Dots Leben ändert, wird man selbst lesen oder hören müssen. Eins ist jedoch klar: Für einen Erstlingsroman ist „Das Fundbüro der verlorenen Träume“ schon echt rund. Die Themen haben es in sich (Selbstmord, Verlust bzw. Umgang damit, verlorene Träume, Demenz, Komplexe usw.), fast schon ein bisschen zu viel – wären da nicht auch die thematischen Antagonisten (Hoffnung, Liebe); das ist alles sehr durchdacht, vielleicht ein bisschen reißbrettartig. Aber letztlich geht es hier auch vorwiegend um die Figuren: Wie meistern sie ihr Leben, ihre Herausforderungen, werden sie ihren Panzer ablegen können? Natürlich geht es vorwiegend um die „altjüngferlich wirkende“ Dot und ihr Leben (Wird es ihr gelingen, ins Leben zurückzukehren?), aber eben auch um ihre Familie. Auch hier zieht sich das Muster „perfekter Ausgewogenheit“ durch: Dot und ihre Schwester, ihre Kollegen und die von der Autorin mit großer Liebe zum Detail geschilderten verlorenen Gegenstände (ja, einige fühlen sich zumindest wohl für die Protagonistin ein Stückweit wie Figuren an). Mit einer ausgewogenen Portion leisen Humors und der für solche Geschichten perfekten Dosierung an Schrulligkeit wird das alles komponiert und zugleich leichtfüßig und doch höchst emotional, dabei aber nicht auf die Tränendrüsen zielend erzählt. Dazu passt Julia Meiers Stimme und ihre ruhige Vortragsart ziemlich gut. Was im Buch sicher besser rüberkommt, sind die „Kapitelüberschrifen“: Etiketten, mit denen Dot verlorene Gegenstände kennzeichnet. Wenngleich es bis hierhin nach einer 5-Sterne-Bewertung klingt, gibt es doch Abzüge, denn zwischenzeitlich ging es doch sehr gemächlich bzw. auch esoterisch (Geister der Vergangenheit …) zu, da war ich dann raus … Für alle, die kauzige Charaktere und nachdenklich stimmende Geschichten mögen, jedoch sicherlich ein schönes Hörerlebnis.
Sehr toller Roman
Das Cover ist sehr schlicht und unauffällig, aber dennoch schön und passend zur Geschichte.Durch den tollen Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte mitnimmt, fliegen die Seiten nur so dahin, ohne dass einem auffällt, wie schnell die Seiten und auch die Zeit vergeht.Auch die Geschichte ist schön zu lesen. Man fühlt sich in die Protagonisten ein und versteht, warum wer in der Geschichte wie denkt bzw. handelt.Dennoch hat mir an der ein oder anderen Stelle einfach etwas für den perfekten Roman gefehlt und ich kann einfach nicht sagen, was gefehlt hat...Eigentlich war Tiefe und Emotion an den richtigen Stellen vorhanden und wie erwähnt auch der Schreibstil einfach toll. Nur konnte mich das Buch, auch wenn ich relativ schnell relativ viel davon gelesen hatte, nicht in der Hinsicht fesseln, als dass ich es immer und immer wieder lesen würde und nach dem Lesen noch lange darüber nachgedacht habe.Trotzdem alles in allem ein tolles Buch für zwischendurch.
Hüterin der (verlorenen) Dinge
Das Cover ist ein Traum- eine wunderschöne Handtasche- fliederfarben!- dazu eine aufgeblühte Tulpe... gut abgestimmt auf die Geschichte.Denn eben diese Handtasche wurde verloren und nun gesucht, von einem älteren, charmanten Herren namens Mr. Appleby.Vielleicht kann die leicht schrullige, aber äußerst liebenswerte Dot dabei helfen. Schließlich arbeitet sie im Fundbüro.Dot, alleinstehend, hat einen interessanten Blick auf die Welt. Sie, einer etwas schwierigen Familiensituation steckend, versucht doch immer noch, das beste in allem/ und jedem zu entdecken.Und während sie sich auf die Suche von Mr. Applebys, bzw. der seiner (verstorbenen) Frau, Tasche begibt, kommt sie nach und nach bei sich selbst an.Sie erkennt Freunde, wahre Schwesternliebe statt Konkurrenz und auch die Liebe schaut vorbei. Der Schreibstil ist angenehm, humorvoll, aber auch nachdenklich. Es ist eine liebenswürdige Geschichte, mit einer großartigen Protagonistin, die ganz in der Menge (bzw. im Keller des Fundbüros) versteckt, gefunden werden sollte.Unbedingt lesen! *****
Gutes Buch
Das Fundbüro der verlorenen Träume hat mir gut gefallen. Besonders das die Autorin den Leser stark mit in die Gedankenwelt der Protagonistin Dot nimmt. Die Geschichte behandelt besonders die Themen Verlust und Familie und ist für den Leser gut nachvollziehbar. Die Handlungen der Protagonisten sind verständlich und nach und nach lernt man sie wirklich gut kennen und verstehen. Obwohl es mir gut gefallen hat, gab es ein paar Stellen die sich ziemlich gezogen haben. Gerade in der Mitte fand ich es etwas anstrengend weiterzulesen da mir etwas zu viel beschrieben wurde. Im Endeffekt war ich aber doch froh weiter gelesen zu haben, da mir gerade die zweite Hälfte des Buches besonders gut gefallen hat. So habe ich einen großen Teil des Buches an einem Abend gelesen, da ich es gegen Ende nicht mehr weglegen wollte.Alles in allem möchte ich aber eine starke Empfehlung für das Buch aussprechen, da es mir sehr gut gefallen hat und mir die Charaktere durchaus ans Herz gewachsen sind.
Vom (Sich-)Verlieren und (Sich-) Wiederfinden
Dorothea, genannt Dot, arbeitet in einem Londoner Fundbüro. Sie ist dort nicht geplant gelandet, genau wie die Gegenstände, die sie liebevoll katalogisiert und sicher verwahrt. Dot scheint ein bisschen spleenig auf den ersten Blick zu sein, beschreibt sie doch, dass sie z.B. jeden Tag in immer derselben „Uniform“ zur Arbeit erscheint. Als eines Tages Mr. Appleby im Fundbüro erscheint, um dort die geliebte Tasche seiner verstorbenen Frau als verloren zu melden, läuft Dot zu Höchstform auf. Sie setzt alles daran, die Tasche wieder zu finden.Auf ihrem Weg der Suche entfaltet sich ganz allmählich Dots persönliche Geschichte, die Verluste, die Ängste, durch die sie zu der wurde, die sie gerade ist. Man versteht, warum sie immer eine „Uniform“ tragen möchte, die ihr Sicherheit und Selbstvertrauen verleiht. Aber auch die Wandlung zu einer „neuen Dot“ hängt mit der verlorenen Tasche des Mr. Appleby zusammen. Verlust und Finden, sich selbst verlieren, innehalten, und sich neu entdecken – dies alles beschreibt Helen Frances Paris in einem wunderbaren, warmen Stil, der mich in seinen Bann gezogen hat. Ich litt mit Dot mit und freute mich am Ende für sie. Die Charaktere sind in meinen Augen gut gezeichnet und authentisch, es gibt liebenswerte und auch nicht so liebenswerte…Schon die Einteilung der Kapitel in verlorene Gegenstände, die zum Ende hin immer persönlicher werden, sind anrührend und einfach nur schön!Das Buch ist tröstend und wärmend. Gut zu lesen, flüssig, spannend, für mich war es ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Von mir daher 5 Sterne!
Pressestimmen
Helen Frances Paris, eigentlich Theatermacherin, nimmt uns dialogfreundlich mit in ›Das Fundbüro der... verlorenen Träume‹. mehr weniger
01.04.2022
Eigentlich sollte man direkt zwei Exemplare dieses Buches kaufen. Eins für sich selbst und eins für ...die Freundin, die man am meisten ins Herz geschlossen hat. Denn Glück verdoppelt sich ja bekanntlich, wenn man es teilt. mehr weniger
Mike Altwicker, 14.05.2024
Ein herzerwärmender Roman, der nichts weichzeichnet und die tragischen Wendungen des Lebens thematis...iert. mehr weniger
03.02.2023
Ein sehr trauriges, aber genauso kraftvolles Buch mit feinem Humor in einer filigranen Sprache, die ...zum Mehrfachlesen einlädt. mehr weniger
Antje Spitzner, 13.07.2022
Ein liebevoller, lebensbejahender Roman mit interessanten Figuren.
01.07.2022
Eine Suche, die das Leben verändert – ein warmherziger, wunderschöner Roman.
28.03.2022