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Wer nichts sucht, kann auch nichts finden

Das Fundbüro der verlorenen Träume

Seit dem bitteren Verlust, der ihr Leben erschütterte, hat sich Dot von der Welt zurückgezogen. Sie vergräbt sich in ihrer Arbeit im Londoner Fundbüro und geht ganz in ihrem Job als Hüterin verlorener Dinge auf. Ihre größte Freude ist es, wenn sie jemandem einen vermissten Gegenstand wiedergeben kann. Denn hinter ihrer stachligen Fassade schlägt ein sehr großes Herz. Als ein bekümmerter älterer Herr in ihr Fundbüro kommt, der eine Tasche mit einem Andenken an seine verstorbene Frau darin verloren hat, setzt Dot alles daran, Mr. Applebys Tasche wiederzufinden. Dabei findet sie schließlich auch etwas, womit sie gar nicht gerechnet hätte: Sich selbst und ihr wirkliches Leben.

Bibliografische Daten

EUR 17,00 [DE] – EUR 17,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-26317-7
Erscheinungsdatum: 16.03.2022
3. Auflage
368 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Sophie Zeitz
Autor*innenporträt

Helen Frances Paris

Helen Frances Paris ist künstlerische Leiterin des Londoner Theaters Curious. Ihre international ausgezeichneten und geförderten Theaterinszenierungen und Performances werden auf der ganzen Welt gezeigt, von Edinburgh über New York bis Sydney und Taiwan. Sie hatte fast zehn Jahre lang eine Professur für Theaterwissenschaft an der Stanford University in Kalifornien inne und lebt jetzt wieder in Großbritannien. Für ihre Lyrik erhielt sie den renommierten englischen Bridport Prize.

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Übersetzer*innenporträt

Sophie Zeitz

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110 von 110 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.43 von 5 Sternen


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8 - 10 von 110 Leserstimme

wortschätzchen am 07.03.2022 15:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Man kann nicht nur Gegenstände verlieren …

Dorothy Watson, genannt Dot, hat sich zum Ziel gesetzt, verlorene Dinge ihren Besitzern wiederzugeben. Klingt ganz normal – so arbeitet ein Fundbüro ja auch. Doch bei Dot geht das tiefer und treibt manchmal auch seltsame Blüten. Eines Tages kommt John Appleby ins Fundbüro. Er hat eine Reisetasche verloren, in der das Portemonnaie seiner verstorbenen Frau ist. Dot bewegt die Geschichte so sehr, dass sie alles daran setzt, Tasche und Portemonnaie wieder aufzutreiben. Ihre Suche lässt sie so einiges finden, womit sie nicht gerechnet hatte und das sie gar nicht verloren geglaubt hatte …Hach, was für ein wunderbares, liebevolles, ergreifendes, bewegendes und kluges Buch das doch ist! So eigenartig Dot manchmal scheint, so wunderbar ist sie auch. Nach und nach erfährt man, wie sie zu der Frau wurde, die sie ist und deren „Form“ sie hartnäckig erhalten möchte. Nicht nur sie, auch die anderen Personen rund um ihr Leben sind speziell – aber dennoch alle auf ihre eigene Weise liebenswert. Das allein ist schon ein Teil der Aussage des Buches: Jeder, egal wie er ist, ist liebenswert! Auch werden dem Leser oder Hörer die Augen ein bisschen geöffnet für das, was wir sehen, was andere sehen und was die Wahrheit dabei ist, aber vor allem dafür, was man alles mehr oder weniger unbemerkt verlieren kann – von simplen Gegenständen über die Fassung bis zum Glauben oder gar sich selbst ist da ein weites Spektrum. Doch was man verlieren kann, kann man auch wieder finden und manchmal finden andere das, was man selbst verloren hat – und bringen es zurück.Die Sprachmelodie der Autorin ist sanft und liebevoll, voller Verständnis und ganz ohne erhobenem moralischem Zeigefinger. Dennoch – oder gerade deshalb – bewirkt sie eine Reflexion beim Leser/Hörer, die manchmal ein bisschen schmerzt, aber dennoch unfassbar heilsam und wohltuend ist. Ja, mich hat das Buch zum Weinen gebracht, aber es hat auch tatsächlich ganz alte Wunden bei mir – wenn nicht geheilt, dann doch gesalbt. Damit hatte ich nicht gerechnet, umso wundervoller ist es. Doch auch ganz ohne dieses außergewöhnliche „Extra“ hat das Buch seine eigene Magie. Genau solche Bücher sind es, die das Lesen zum schönsten Zeitvertreib der Welt machen und die Menschen und die Welt schöner machen. So unlogisch manche Reaktionen von Dot anfangs schienen, so verständlich sind sie, wenn man hinter die Fassade blickt. Genau das müssen wir lernen zu tun: hinter die Fassaden, die künstlichen Kulissen, blicken.Für mich ist dies ein absolutes Highlight und es wird schwer werden, danach mit einem Buch zufrieden zu sein. Zu sehr trifft Helen Frances Paris einen Nerv. Fünf Sterne!

manuvomende am 07.03.2022 14:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wer sucht der findet!

Ein verträumtes Cover läd zum Lesen ein. Das Buch ist toll aufgebaut, jedes Kapitel beginnt mit einem verlorenen Gegenstand, dessen Beschreibung und dem Fundort, so dass man jedes Mal wieder erinnert wird, was alles verloren gehen kann. Alle Fundstücke sind sehr detailliert beschrieben und man kann sich das Fundbüro richtig gut vorstellen. Die Geschichte selbst ist kein Spazierleseroman, sondern behandelt ernste Themen vom Verlieren, Wiederfinden und damit umgehen, alles anhand der Lebensgeschichte von Dot und ihrer Familie.Im Mittelteil des Buches war mir die Erzählung etwas zu langatmig und ich konnte überhaupt nicht einordnen, wohin der Weg geht. Nach und nach erfährt man jedoch mehr aus Dots Leben und deren Schicksalsschlägen. Somit ergibt alles irgendwann einen Sinn. Der Schluss hat mich dann mit dem Buch versöhnt. Nicht Jedermanns Sache, aber schön und tiefgründig geschrieben.

ani0607 am 07.03.2022 13:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Von Verlust und neuer Hoffnung

„Das Fundbüro der verlorenen Träume“ von Helen Frances Paris ist ein thematisch und emotional sehr anspruchsvolles Buch, das dabei unglaublich emphatisch, liebevoll und greifbar geschrieben ist. Darin beschreibt die Autorin den Hauptcharakter Dot, die ihren Lebenstraum durch den Selbstmord ihres Vaters aufgegeben hat und nun seit Jahren in einem Londoner Fundbüro arbeitet und von Außenstehenden schon fast zur Ausstattung eben dieses Fundbüros gezählt wird. Sie ist einer der wenigen Menschen, die verstehen, dass verlorene Dinge nicht nur Dinge sind, sondern jedes einzelne Objekt mit vielen Erinnerungen verknüpft ist. Obwohl Dot noch relativ jung zu sein scheint, spielt sich ihr Leben fast ausschließlich an ihrem Arbeitsplatz ab, bis eines Tages ein älterer Kunde, Mr Appleby, in ihr Leben tritt. Dieser sucht die Tasche seiner verstorbenen Frau. Auf der Suche nach der Tasche erlebt Dot eine emotionale Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen, die ihr Leben verändert. Dabei kristallisieren sich weitere Einzelheiten des Selbstmordes ihres Vaters heraus und wie dieser die Familie grundlegend veränderte.Während des gesamten Buches gelingt es der Autorin all diese Emotionen perfekt zu beschreiben, sodass man als Leser nur Mitfühlen und –fiebern kann. Natürlich beschäftigt man sich selbst auch unweigerlich mit den anspruchsvollen Themen dieser Geschichte, die die Autorin sehr emphatisch, taktvoll und feinfühlig verarbeitet, sodass die Geschichte beim Leser am Ende kein bitteres und trauriges Gefühl hinterlässt, was ich sehr schön und erfrischend finde. Alles in Allem ist dieser Roman anders als ich erwartet hatte und ich bin sehr beeindruckt vom Gesamtergebnis! Ich werde es sehr gern weiterempfehlen.

madamedebook am 07.03.2022 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

FeelGoodBook!

Dorothea, von allen nur Dot genannt, arbeitet im Fundbüro der Londoner U-Bahn. Liebevoll sortiert, etikettiert und bewahrt sie die verlorenen Gegenstände auf. Dot ist die gute Seele des Fundbüros. Sie kommt morgens früher, arbeitet den Tag über gewissenhaft und trägt sogar eine Uniform: einen Faltenrock und ein Jackett aus Lodenstoff. Für sie ist dies ein Zeichen des Respekts, dem Job gegenüber und dem Eigentum anderer Menschen. Ihre große Leidenschaft sind Reiseführer, die jedoch in Zeiten von Smartphones, immer seltener den Weg ins Fundbüro finden. Dot besitzt eine große Sammlung an Reiseführern und reist mit ihnen in ferne Länder.Als Mr. Appleby, ein freundlicher älterer Herr, den Verlust einer ledernen Reisetasche meldet, setzt sie alles daran diese wieder zu finden. Von Mr.Appleby heiß geliebt und mit Erinnerungsstücken an seine verstorbene Frau gefüllt, löst dies bei Dot eine Flut an eigenen Erinnerungen aus. Die Suche nach der Tasche setzt schmerzhafte, aber auch schöne Prozesse in Gang. Sie beschäftigt sich mit ihrer eigenen Vergangenheit, ihrer Familie und ihrem Leben.Dot ist ein bisschen wie ein Phönix, sie stürzt tief, zerfällt zu Asche und erhebt sich danach neu geboren in die Lüfte.Ein toller Schmöker für die Seele mit vielen Emotionen (Vorsicht Taschentuchalarm!) und wunderbaren Herzmomenten.

neugierig am 07.03.2022 10:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Liebenswert

Ein wunderbares Buch mit der Geschichte einer persönlichen Entwicklung der Protagonistin.Wie schon im Leseeindruck erahnt, bietet das Buch allerhand Stoff zum Mitempfinden. Dabei verstehe ich den Beruf der Fundbüroangestellten, die sich um die Rückführung verlorener Gegenstände an ihre rechtmäßigen Besitzer kümmert, als bildhaften Vergleich zu den Ereignissen, die sich in ihrem Privatleben abspielen. Sehr schmerzhaft war für sie der Verlust ihres geliebten Vaters. Auch wenn es anfangs den Eindruck erweckt, dass sie keine gute Beziehung zu ihrer Mutter und ihrer Schwester hat, entwickelt sich am Ende der Geschichte alles zu einem anderen Bild, was mich für die schüchterne, zurückgezogene und an ihren Gefühlen zum Teil leidende Dot sehr freut. Hinter der vordergründigen Geschichte um das Kümmern der verlorenen Tasche des Herrn Appleby mit überaus persönlichem Einsatz der Protagonistin verdichtet sich immer mehr das Wissen um ihre Persönlichkeit, deren Entwicklung am Schluss ein wünschenswertes Ende (oder auch Anfang für die Liebe) findet. Durch die Aufteilung in kleine Kapitel lässt sich das Buch wunderbar auch für nur kurze Zeitspannen, die man zur Verfügung hat, lesen.

bajü am 06.03.2022 20:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Verloren

Verloren: eigenes SelbstbewusstseinBeschreibung: Dot - ist sehr beschäftigt mit ihrem Job im Fundbüro- vergisst dabei auch mal sich selbst- kümmert sich um demente Mutter - nimmt ihren Job sehr ernst- fühlt sich verlassen- macht sich klein, obwohl sie sehr viel Esprit hat.Ort: LondonDiese Überschriften zu den einzelnen Kapiteln haben mir im Buch sehr gut gefallen, deshalb wollte ich sie in der Rezension nochmals aufleben lassen. Die Geschichte um Dot und ihr velorenes Selbstbewusstsein hat mich sehr berührt. Der Schreibstil war jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber sehr gut zu der Geschichte und Dot's naivem, einfachen Leben,Sehr schön wirkt auch das gelungene Cover mit der Reisetasche, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte schlängelt. Durch sie gelingt es Dot , ihr bisheriges Leben zu überdenken

tafelmeyer am 06.03.2022 19:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Abschied und Neubeginn

Das Buchcover gibt einen ersten Hinweis auf den roten Faden der sich durchs Buch zieht. Dot arbeitet im Londoner Fundbüro und geht in ihrer Arbeit auf. Verlorene Sachen und ihre Besitzer wieder zusammenzubringen füllt sie aus. Daneben kümmert sie sich um ihre demente Mutter die in einer Seniorenresidenz lebt und leidet mal mehr mal weniger unter ihrer perfekten älteren Schwester. Aber da gab es mal eine andere Dot. Mit Träumen, Zukunftsplänen und Mut und Hoffnung diese Pläne in die Tat umzusetzen. Dieses Buch lädt zum Träumen ein und man leidet und lacht mit Dot. Vielleicht schüttelt man manchmal den Kopf, aber wenn man im Verlauf des Buches mehr von Dot's Geschichte erfährt versteht man sie immer besser. Die einzelnen Kapitelüberschriften, gestaltet wie Anhänger aus einem Fundbüro und der Schreibstil machen Freude das Buch zu lesen.

bavaria123 am 04.03.2022 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Verlust ist saisonabhängig

Das Cover finde ich wirklich schön, diese nicht ganz perfekte Tulpe an der lilafarbenen Tasche. Das hat mich richtig angesprochen, zusammen mit dem Titel " Das Fundbüro der verlorenen Träume". Die Geschichte ist in 29 Kapitel, plus Prolog und Epilog eingeteilt. Das finde ich gut gewählt, zumal die Kapitel nicht zu lang sind und jeweils mit einem kleinen Hinweis beginnen. Darin steht, was verloren, oder gefunden wurde, die Beschreibung und der Ort des Verlustes. Erzählt wird der Roman in "Ich-Form". Dot, eigentlich Dorothea Watson, arbeitet in einem Fundbüro in London, nachdem sie ihr Studium in Frankreich abgebrochen hat als ihr Vater tragisch verstorben ist. Obwohl Dot die Geschichte, und damit auch ihre eigene Geschichte, erzählt, ist sie mir ein wenig unsichtbar geblieben. Zumindest äußerlich. Innerlich ist sie ein sehr emotionaler Mensch und sie entwickelt sich im Laufe der Handlung, was ich positiv empfinde.Dann sind da beispielsweise noch ihre Kollegin Anita, die mir sehr sympathisch ist, Dots Schwester Philippa und beider Mutter Gail.Der Schreibstil von Helen Francis Paris ist ausgesprochen mitfühlend und teilweise herrlich poetisch. Die Geschichte anhand von verlorenen Dingen zu schreiben finde ich gut gewählt. Allerdings ist das Buch kein leichter Wohlfühlroman, er beinhaltet auch ernst betrachtete Themen wie Demenz oder Selbstmord.Eigentlich würde ich gerne 5 Sterne vergeben, aber an manchen Stellen hat mich die etwas zu heftig ins Mystisch abgleitende Stimmung dann doch gestört. So bleiben vier Sterne und eine Empfehlung für jeden, der verlorene Träume sucht und dabei auch etwas Ernstes verkraftet.

cabotcove am 04.03.2022 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Dot, die Hüterin verlorener Dinge mit dem großen Herzen

Dot, die Hüterin verlorener Dinge mit dem großen HerzenAllein das Cover ist schon einmal sehr schön gestaltet und macht richtig Lust auf das Buch, ein echter „eye-catcher“, sehr gut gemacht !Dieses Buch ist auch völlig zurecht dem Genre „Literatur“ zugeordnet worden, denn die Autorin Helen Francis Paris bedient sich einer sehr feinen Sprache, die sich zwar flüssig lesen lässt, die aber dennoch auch besonders ist; sehr auf den Punkt und mit sehr gut ausgewählten Worten.Auf 368 Seiten erzählt uns die Autorin die Geschichte von Dot. Sie arbeitet in einem Londoner Fundbüro und freut sich immer, wenn sie Menschen verlorene Dinge wiedergeben kann, denn sie hat zwar das, was man eine „raue Schale“ nennt, aber eben auch ein ganz großes Herz. So will sie auch Mr. Appleby helfen und findet dabei etwas ganz Unerwartetes: sich selbst...Eine wundervolle Geschichte mit einer ganz klaren „message“ und Moral, die aber nicht „den Zeigefinger erhebt“, sondern durchaus unterhaltsam erzählt wird und zumindestens mir ans Herz ging. Dot ist nicht durchgängig ein „Gutmensch“, sondern hat auch eine eher „raue Schale“, aber gerade das macht sie menschlich und die hat sie ja auch nicht ganz ohne Grund, aber ich möchte nicht zuviel verraten, denn dieses tolle Buch soll jeder für sich selbst entdecken !

buhay am 03.03.2022 18:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Anders als erwartet

Das Buch hat mich definitiv überrascht. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet, was aber nicht unbedingt schlecht ist. Zuerst einmal zu Dot. Nette junge Frau, war mir sympathisch. Was mich aber ein wenig gestört hat ich konnte mir Dot nicht richtig vorstellen. Klar Loden usw., aber sonst fehlte mir irgendwie etwas. Was ich aber der Autorin zugute halten muss und dafür gibt es einen riesiegen Pluspunkt von mir, wir konnten uns durch das Handeln und die Emotionen von Dot ein eigenes Bild von ihr machen. Es gibt kaum etwas, was ich in Bücher schlimmer finde als eine/n Protagonistin/en welcher sich permanent selbst beschreibt, ganz furchtbar.Der Schreibstil war gut zu lesen, aber dennoch hat mich das Buch erst im letzten Viertel mitgerissen. Aber dann so richtig. Davor war es nicht schlecht, aber es hat mich einfach nicht so richtig abholt. Die zwischendurch etwas Humorvoller gestalteten Passagen haben mir hingegen sehr gefallen. Alles in allem hat mir das Buch dann doch gut gefallen. Vor allem wie gesagt das letzte Viertel obwohl die Liebesgeschichte etwas kurz geraten ist. Ich hätte allerdings gerne noch einen Einblick in Dots selbstgestaltetes Leben, abseits von allem was sie in der Vergangenheit davon abgehalten hat, bekommen. Klare Leseempfehlung von mir.Eine Kleinigkeit muss ich aber noch loswerden, auch wenn ich der Geschichte damit etwas vorwegnehme. Suizid ist ein verdammt ernstes Thema und vielleicht ist es nicht jedermanns Sache ein Buch zu lesen in dem dieser so ein dominantes Thema ist. Vielleicht wäre es angebracht das irgendwo im Voraus zu erwähnen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

DONNA
Helen Frances Paris, eigentlich Theatermacherin, nimmt uns dialogfreundlich mit in ›Das Fundbüro der... verlorenen Träume‹. mehr weniger

01.04.2022

WDR 4
Eigentlich sollte man direkt zwei Exemplare dieses Buches kaufen. Eins für sich selbst und eins für ...die Freundin, die man am meisten ins Herz geschlossen hat. Denn Glück verdoppelt sich ja bekanntlich, wenn man es teilt. mehr weniger

Mike Altwicker, 14.05.2024

bookreviews.at
Ein herzerwärmender Roman, der nichts weichzeichnet und die tragischen Wendungen des Lebens thematis...iert. mehr weniger

03.02.2023

Das BLV
Ein sehr trauriges, aber genauso kraftvolles Buch mit feinem Humor in einer filigranen Sprache, die ...zum Mehrfachlesen einlädt. mehr weniger

Antje Spitzner, 13.07.2022

Landlust
Ein liebevoller, lebensbejahender Roman mit interessanten Figuren.

01.07.2022

Mainhattan Kurier
Eine Suche, die das Leben verändert – ein warmherziger, wunderschöner Roman.

28.03.2022